Unsere großen Hunde auf der Suche nach einem neuen Heim

Die enge Bindung zu ihren Menschen ist für Hunde im Allgemeinen das Schönste und Unverzichtbarste. Wenn Sie den Großteil des Tages außer Haus sind, kann Ihr Hund emotional leiden. Nach unserer Überzeugung sollten Hunde nicht viel länger als 4-5 Stunden täglich alleine sein müssen. Da sie Rudeltiere sind, benötigen sie sozialen Kontakt zu Artgenossen und natürlich zu ihren menschlichen Begleitern.

Viele unserer Hunde würden sich darüber freuen, wenn sie mit zur Arbeit genommen werden könnten, um den Tag an der Seite ihrer Menschen zu verbringen. Einige Hunde werden sicher auch damit zurechtkommen, für einige Stunden alleine zu sein, sofern sie danach die volle Aufmerksamkeit und Zuwendung ihres Menschen erhalten.

Die moderne „Hundetagesstätte“ sollte als eine Ausnahmelösung betrachtet werden. Wir sind der Ansicht, dass es nicht erstrebenswert ist, Ihren geliebten Vierbeiner mehrere Tage in der Woche in eine solche Einrichtung zu geben. In unserem Tierheim haben die Hunde ebenfalls Hundetagesstätten-Alltag, und sie sollten in ihrem Zuhause der Mittelpunkt sein, nicht immer nur einer von vielen.

Die enge Bindung zu ihren Menschen ist für Hunde im Allgemeinen das Schönste und Unverzichtbarste. Wenn Sie den Großteil des Tages außer Haus sind, kann Ihr Hund emotional leiden. Nach unserer Überzeugung sollten Hunde nicht viel länger als 4-5 Stunden täglich alleine sein müssen. Da sie Rudeltiere sind, benötigen sie sozialen Kontakt zu Artgenossen und natürlich zu ihren menschlichen Begleitern.

Viele unserer Hunde würden sich darüber freuen, wenn sie mit zur Arbeit genommen werden könnten, um den Tag an der Seite ihrer Menschen zu verbringen. Einige Hunde werden sicher auch damit zurechtkommen, für einige Stunden alleine zu sein, sofern sie danach die volle Aufmerksamkeit und Zuwendung ihres Menschen erhalten.

 

Die moderne „Hundetagesstätte“ sollte als eine Ausnahmelösung betrachtet werden. Wir sind der Ansicht, dass es nicht erstrebenswert ist, Ihren geliebten Vierbeiner mehrere Tage in der Woche in eine solche Einrichtung zu geben. In unserem Tierheim haben die Hunde ebenfalls Hundetagesstätten-Alltag, und sie sollten in ihrem Zuhause der Mittelpunkt sein, nicht immer nur einer von vielen.

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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim

  • Happy Birthday, Iris

    23./24.12.2023

    Alles Gute zum 16. Geburtstag, liebe Knuddeldame Iris ;) Doch bevor es zu den Feierlichkeiten kam, wurde der Vorabend des Heiligabend von Sturmschäden überschattet. Denn ganz plötzlich fiel der große Baum an der Scheune um, zum Glück wurde nichts und niemand in Mitleidenschaft gezogen, alle kamen nur mit einem Schrecken davon! Im Nu eilte Hilfe herbei und der Baum wurde klein gesägt. Am nächsten Morgen kam dann ein weiteres Erschwernis herzu: Die Schneeschmelze verwandelte das Grundstück in "Land unter". Der Hühnerhof glich einem See, der Schafstall stand teilweise unter Wasser und auch unsere Hunde mussten an manchen Stellen knöcheltief im Tauwasser waten... Der Wínd und das abschüssige Gelände trugen im Laufe des Heiligabend dazu bei, dass das meiste Oberflächenwasser relativ schnell wieder verschwand. Übrig blieb nur noch Matsch, aber das konnten wir verkraften. Und so wurde dann doch noch gemütlich Geburtstag gefeiert. Hundeomi Iris bekam eine extra Knuddel-Auszeit und durfte sich danach ein paar Leckereien schmecken lassen. Unsere größten Wünsche für Sie liegen jedoch nicht in unserer Hand: es sind Gesundheit und eine eigene Familie. Das wünschen wir ihr von Herzen.

  • 22.12.2023

    Unser großer Wunsch, für die Kaninchendame Maja, noch vor Weihnachten ein neues Zuhause mit einem lieben Artgenossen zu finden, ging heute in Erfüllung. Maja wohnt nun unweit von Bitterfeld in einer ganz tiervernarrten Familie, wo ein einsam gewordener kastriertet Rammler auf sie wartete. Die Familie berichtete uns, dass sie einmal sogar aus dem Urlaub in Österreich frisches Heu von der Alm für die Kaninchen mit Nachhause genommen haben. Was für eine tolle Geste! Im neuen Zuhause hat Maja ein großes Gehege in der Wohnung und sobald jemand Zuhause ist, dürfen die Kaninchen den ganzen Wohnraum nutzen. Die vorhandenen kleinen Hunde stören sich überhaupt nicht an den Mümmeltieren. Wir freuen uns so sehr, dass nun beide Kaninchen wieder einen Artgenossen an der Seite haben.

  • 21.12.2023

    Nach entsprechender Eingewöhnung- und Kennenlernphase haben wir heute große Rudelzusammeführung gemacht. Gherda, Emily und Edel, durften zusammen mit Matylda und Eryk zu Dulphy ziehen. Gherda freute sich einfach nur über alles und jeden, Edel nutzte gleich das neue Terrain und beschäftigte sich gar nicht so viel mit seinen Artgenossen. Emily und Matylda waren derweile irgendwo zwischen neugierigen Spielaufforderungen und Unsicherheit. Dulphy war wie immer Unsichtbar. Eryk machte durch sein selbstbewusstes Auftreten Eindruck. Meist sind es solche Zusammenführungen, wo sich Spreu vom Weizen trennt. Während sich viele Hunde zwar Selbstbewusst aufführen, verlässt sie doch recht bald der Mut. Nicht so Eryk: Souverän trennte er die Hündinnen in knisternden Situationen durch pure Körpersprache. Zähnezeigen? Knurren? Das hat er gar nicht nötig um seinen Willen zu verkünden. Wir sind beeindruckt von dem lieben Rüden und dankbar, dass er bei uns sein darf.

  • 20.12.2023

    Seit Anfang November hatte Hündin Sharlota von einer netten Kleinfamilie aus Dresden Besuch. Nun galt es nur noch zwei Punkte abzuklären: der Vermieter musste noch sein OK geben und eine professionelle Hundebetreuung gesucht werden für den Fall, dass aufgrund der Arbeitszeiten keiner vor 8 h wieder Zuhause wäre. Da nun beides geklärt war, konnten wir die kleine "Pummelfee" zum Glück noch in diesem Jahr in ihr neues Zuhause bringen. Mit Zureden lief sie zaghaft bis zum Auto, schließlich war es schon dunkel und auch regnerisch, da schickt man doch keine Sharlota vor die Tür?! Nach einer ruhigen Fahrt angekommen, beschnupperte sie ihre neue Umgebung, lief zügig die Stufen hinauf und freute sich auf die bekannten Gesichter. Zwar saß ihr der Streß noch in den Gliedern und sie hechelte wild, doch die vielen Streicheleinheiten und ein Keks konnten sie schließlich überzeugen, dass die Aufregung völlig unbegründet war. Die Sanftmütigkeit von Sharlota passte zur Familie, der kleine Sohnemann bekam zarte Küßchen von Sharlota und sie wurde dafür ruhig und lieb von dem Junior gestreichelt. Hier herrschte sofort Harmonie. Ihre neue Schlafmatte hatte Sharlota auch prima angenommen und blieb sogar ruhig liegen, als der Sohn sein Abendessen zu sich nahm. Sehr vorbildlich, Sharlottchen und schon einmal frohe Weihnachten in deiner eigenen Familie!  

  • Tierarztkosten machen uns Sorgen

    Diese unglaubliche Summe mussten wir in letzter Zeit für Tierarztkosten aufbringen. Als kleiner Verein, der sich fast ausschließlich durch Spenden finanziert, stellt dies eine enorme Herausforderung dar. Zahnsanierungen, Impfungen, Kastrationen und natürlich Behandlungen gegen Schmerzen, tränende Augen und Ähnliches sind unvermeidlich. Schließlich tragen wir eine Verantwortung für unsere tierischen Schützlinge. Kannst du uns mit deiner Spende bei diesen Kosten unterstützen? Wir sind dankbar für jede Hilfe! Jetzt spenden  

  • 19.12.2023

    Auch heute war unser tapferes Tierheimauto wieder auf der Straße unterwegs. Gleich zwei mal fuhr es uns zum Tierarzt. Am morgen, kurz nach dem Frühstück, bekam unsere Hundeomi Tomis ein Geschirr angelegt und ist erwartungsvoll losgestiefelt. Kurz darauf fand sie sich im Auto wieder, wo sie von Tierpflegerin Sandra gestützt mitfuhr. Dass Tomis an schwerer HD leidet wissen wir schon lange, aber in letzter Zeit fiel ihr das aufstehen immer schwerer und besonders auf Fliesenboden rutschte sie viel weg. Wir konsultierten heute also einen Arzt, um Tomis das Leben etwas leichter zu machen. Nach vorangegangener körperlicher Untersuchung, die Tomis übrigens ganz artig über sich ergehen ließ, und Begutachtung des Gangbildes von Seniorin Tomis gab er uns zwei Optionen. Entweder wir machen nun die volle Diagnostik, also Narkose, Röntgen, CT - ohne zu Wissen ob uns das Ergebnis weiter bring - oder wir geben ihr die nächsten Wochen durchgängig Schmerzmittel und schauen, ob sich ihre Lebensqualität merklich bessert. Wir entschieden uns für letzteres und vereinbarten für das neue Jahr einen Kontrolltermin. Am frühen Nachmittag waren wir wieder unterwegs. Diesmal waren die beiden Rüden Arnoldo, für ein Röntgen, und Eryk zur Kontrolle seiner Augen mit an Bord. Mit seiner charmanten Art bezauberte Arnoldo gleich wieder alle Anwesenden. Entgegen der vorangegangenen Vermutung einer alten Fraktur des Vorderbeins, war der Oberarmknochen völlig in Ordnung. Dafür offenbarte das Röntgenbild den Grund seiner Lahmheit. Arnoldo leidet an einer Ellenbogengelenksarthrose, bekommt nun ein pflanzliches Mittel für die Gelenke und bei Bedarf Schmerzmittel. Auch die Heilung von Eryks Augen macht Fortschritte. Eryks Augen produzieren nicht genügend Tränenflüssigkeit, um das Auge feucht zu halten. Da dies in Polen unzureichend behandelt wurde, waren beide Augen eitrig entzündet. Nun endlich ist die Entzündung zurückgegangen und die Augentropfen dagegen wurden abgesetzt. Dafür bekommt er nun ein Augentropfen, welche das Auge feucht halten und so die natürliche Funktion nachahmt. Zwei mal am Tag Augentropfen sind wahrlich kein Hexenwerk, um dem lieben Rüden ein schmerzfreies schönes Leben zu bieten. Wir würden uns sehr über eine Beteiligung an den Tierarztkosten freuen. Vielen Dank!

  • 18.12.2023

    Moritzburg hat ein neues Aschenbrödel. Der neuste Bewohner der schönen Stadt hört auf den Namen Galina. Während sich die Hündin auf der Fahrt ganz vorbildlich benommen hat, war sie nach ihrer Ankunft dann doch ein wenig irriert von all den neuen Eindrücken. So hat sie die Wachstischdecke, die als Bodenschutz unter einem Adventskranz lag, als Hundebett interpretiert. Auch als die große Standuhr zur vollen Stunde geschlagen hat, wusste sie nicht so recht, was sie davon halten soll. Und dann war sie völlig verwundert welche Magie in so ein Spiegel steckt, dass plötzlich alles doppelt erscheint. Galina hat noch eine ganze Menge zu lernen, aber wir sind uns sicher, dass sie das gemeinsam mit ihrer neuen Familie meistern wird. Außerdem konnte heute Kater Noctuh in sein neues Zuhause umziehen. Auf der Fahrt klagte er uns sein Leid, doch als die Transportbox aufging ahnten wir auch den Grund dafür. Seine erste Amtshandlung war die ausgiebige Nutzung der Katzentoilette. Als der diesen Punkt von seiner To-Do-Liste streichen konnte, begann er das unbekannte Terrain zu erkunden. Als wäre er nie woanders gewesen stolzierte er mit erhobenem Schwänzchen umher, was der bereits vorhandenen Katze gar nicht gefiel. Zack schon hatte sich Noctuh eine Backpfeife eingefangen, doch das ignorierte er einfach vollkommen und setzte seinen Rundgang fort. Der kleine Rabauke wird sicher seine neue Familie auf trapp halten. Wir wünschen beiden nur das Beste für die Zukunft!

  • 16/17.12.2023

    In Dresden Weixdorf hat Topik nun genügend freie Hände, um sich streicheln zu lassen und im Mittelpunkt stehen zu dürfen. Ins Auto sprang er von ganz allein und war von da an mucksmäuschenstill. Nach Ankunft freute er sich aber dann doch, endlich wieder rauszuspringen und Neues entdecken zu können. Wie ein kleiner Flummi lief er alles ab und wollte hier und da am liebsten gleichzeitig schauen. Die Treppen waren dann doch eine Herausforderung, aber da er merkte, ihm blieb nichts anderes übrig und alle anderen sind schon vorneweg gegangen, siegte die Neugier. Drinnen kam er zunächst gar nicht richtig zur Ruhe und signalisierte uns, dass er lieber erst den Garten sehen möchte. Gesagt, getan. Hier konnte er endlich sein neues Revier abstecken und deutlich als "SEINE" markieren. Erst als er diese, für ihn anscheinend ganz wichtige Angelegenheit erledigt hatte, war er auch bereit, sich  Streicheleinheiten abzuholen, Leckerchen anzunehmen und ein bißchen herumzualbern. Ach, wie wälzte er sich lustig umher. Seine neuen Lieblingsplätze hatte er auch schon gefunden: zwei große Glastüren; die eine führte zum Garten, die andere zum Balkon. So konnte er alles beobachten. Zum Schluß zeigte er sein Bäuchlein und ließ sich überall bekrabbeln. Ist das Hundeleben nicht herrlich?!