Huftiere & Co. auf der Suche nach einem neuen Heim
Bevor Sie die Entscheidung treffen, ein Huftier zu adoptieren, gibt es eine Reihe wichtiger Überlegungen:
Zunächst ist der Platzbedarf entscheidend. Huftiere, sei es ein Pferd oder Rind, benötigen reichlich Raum, sowohl in ihren Unterständen als auch auf den Weiden oder Ausläufen. Es ist von großer Bedeutung sicherzustellen, dass Sie über ausreichend Platz und die notwendigen Einrichtungen wie Ställe und Zäune verfügen, um das Tier artgerecht zu beherbergen.
Die Versorgung ist ein weiterer Schlüsselaspekt. Huftiere erfordern eine ausgewogene Ernährung, ständigen Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige tierärztliche Versorgung. Bevor Sie ein Huftier adoptieren, ist es ratsam sicherzustellen, dass Sie die finanziellen Mittel haben, um die Bedürfnisse des Tieres zu erfüllen.
Viele Huftiere sind soziale Tiere und benötigen die Gesellschaft anderer Tiere ihrer Art. Dies sollte bei der Adoption berücksichtigt werden. Überlegen Sie, ob das Tier bereits in einer Gruppe lebt oder ob es in Gesellschaft anderer Tiere gehalten werden kann.
Die Pflege von Huftieren erfordert Zeit und Engagement. Sie müssen sich um die tägliche Fütterung, Reinigung der Ställe oder Gehege, Gesundheitsvorsorge und ausreichende Bewegung kümmern. Stellen Sie sicher, dass Sie die Zeit und die Bereitschaft haben, diese Verpflichtungen zu erfüllen.
Eine umfassende Kenntnis über die Bedürfnisse der spezifischen Huftierart, die Sie adoptieren möchten, ist unerlässlich. Dies beinhaltet Wissen über Ernährung, Verhalten, Gesundheitspflege und artgerechte Haltung.
Ebenso wichtig ist der Zugang zu einem erfahrenen Tierarzt, der in der Lage ist, die Gesundheit Ihres Huftiers zu überwachen und medizinische Versorgung zu gewährleisten, wenn dies erforderlich ist.
Es ist von Bedeutung, die örtlichen Gesetze und Vorschriften in Bezug auf die Haltung von Huftieren zu überprüfen. Je nach Tierart könnten spezielle Regeln und Anforderungen gelten.
Huftiere benötigen oft eine lange Eingewöhnungszeit und erfordern Geduld und Respekt. Es ist wichtig, ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten zu respektieren und angemessen darauf zu reagieren.
Betrachten Sie auch die Adoption aus Tierheimen oder Rettungsorganisationen als eine Option, um einem Tier in Not ein Zuhause zu bieten. Diese Organisationen können Ihnen bei der Auswahl des richtigen Huftiers für Ihre Lebensumstände helfen.
Schließlich ist es von entscheidender Bedeutung, sich der langfristigen Verpflichtung bewusst zu sein, die die Adoption eines Huftiers mit sich bringt. Stellen Sie sicher, dass Sie bereit sind, die Verantwortung für das Tier über viele Jahre hinweg zu übernehmen.
Bevor Sie die Entscheidung treffen, ein Huftier zu adoptieren, gibt es eine Reihe wichtiger Überlegungen:
Zunächst ist der Platzbedarf entscheidend. Huftiere, sei es ein Pferd oder Rind, benötigen reichlich Raum, sowohl in ihren Unterständen als auch auf den Weiden oder Ausläufen. Es ist von großer Bedeutung sicherzustellen, dass Sie über ausreichend Platz und die notwendigen Einrichtungen wie Ställe und Zäune verfügen, um das Tier artgerecht zu beherbergen.
Die Versorgung ist ein weiterer Schlüsselaspekt. Huftiere erfordern eine ausgewogene Ernährung, ständigen Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige tierärztliche Versorgung. Bevor Sie ein Huftier adoptieren, ist es ratsam sicherzustellen, dass Sie die finanziellen Mittel haben, um die Bedürfnisse des Tieres zu erfüllen.
10.07.2025
Auch heute lautete unser Ziel wieder Tierarzt. Diesmal mit dabei war Simba, dem gleich zwei Lidrandtumore und eine Umfangsvermehrung an der Zehe entfernt werden sollte, und Flohkati, die von ihren Zahnschmerzen befreit wurde. Der große Simba kannte den Weg in die Praxis schon, ließ sich brav untersuchen und legte sich in einer kurzen Wartezeit einfach in den Behandlungsraum und harrte der Dinge die da kommen. Sein Eingiff ging komplikationslos vonstatten. Mit vereinten Kräfte hievten wir den müden Senioren wieder ins Auto. Und auch Flohkati war schon wieder auf den Beinen und miaute kräftig, als wir sie abgeholt haben. Drei Backenzähne und damit ein Problem weniger hat sie nun. Sie ist so eine nette und Katze.
09.07.2025
Im Tierheim wird es nie langweilig. Heute durften wir Zweistein beim Tierarzt vorstellen. Sein Blutbild war zum Glück unauffällig. Aufgrund eines Herzgeräuschs musste ein Herzultraschall bei dem Hundeopi angefertigt werden. Nach der Auswertung der Messwerte stand fest, dass Zweistein derzeit noch keine Medikamente benötigt. Was für eine tolle Nachricht. Doch der alte Grummel durfte noch nicht wieder gehen. Da sein eines Hinterbein kürzer ist als das andere wurde ein Röntgenbild seiner Hüfte angefertig. Auch ein Laie konnte erkennen, dass da etwas gar nicht in Ordnung ist in der Hüfte. Die Tierärztin erklärte, dass sein linkes Hinterbein vor langer Zeit luxiert ist. Also der Gelenkkopf vom Oberschenkel lag nicht in der Gelenkpfanne. Da dies eine alte Verletzung ist, hat sich Zweisteinskörper selbst geholfen und eine neue Gelenkpfanne gebastelt die ihm irgendwie das vorwärtskommen ermöglicht. Wenn Zweistein langsam läuft benutzt er hinkend alle vier Beine. Nur wenn ihn der Hafer sticht und er losflitzt zieht er das Hinterbein an. Aufgrund seines Alters und weil er nicht mehr darunter leidet, haben wir uns gegen eine so große Operation mit den verbundenen Schmerzen und einer sehr langen Rehabilitationszeit entschieden. So wie es jetzt ist, geht es ihm ganz gut. Mit Zweistein im Schlepptau durften wir wieder zurück ins Tierheim fahren.
08.07.2025
Erneut war schnelle Hilfe gefragt. Uns wurde ein Fundkater gebracht. Er irrte scheinbar ziellos zwischen Feldern und einem verlassenen Grundstück in Großröhrsdorf umher. Tierliebe Menschen nahmen sich seiner an und brachten den unkastrierten Kater in unsere Obhut. Da er so stark verfloht war, haben wir ihn gleich mit einem Antiparasitikum behandelt. Später am Tag stand eine nette Frau vor der Tür mit einer roten Katze auf dem Arm. Auf einer großen Kreuzung rannte der Kater zwischen den Autos umher und droht überfahren zu werden. In einem günstigen Moment rannte die Dame auf die Straße und pflügt das verängstigte Tier vom Asphalt. Ein kurzer Besuch beim Tierarzt offenbarte, dass es sich um einen kastrierten Kater handelt der leider nicht gechippt ist. Auch dieser nette Kamerad zog in unsere Quarantänestation ein.
07.07.2025
Keine Sieben, aber Drei auf einen Streich! Was für ein toller Tag für Gunther, Dörte und Anita. Alle drei dürfen gemeinsam in einem kleinen Dorf ihr neues Leben beginnen. Die drei Katzen, die in den letzten Monaten ein ganz munteres Team geworden sind, fanden das Eingefangen-werden, aber erstmal ziemlich blöd. Mit etwas Geschick, waren aber alle drei sicher verstaut und konnten nach kurzer Fahrt schon wieder aus der Transportbox entlassen werden. Das sich die Samtpfötchen ziemlich schüchtern Fremden gegenüber zeigten, war für die Familie kein Problem. Erstmal müssen sich die Katzen im Haus einleben, ehe sie dann ein wundervolles Leben mit stundenlangen stormern im Grünen genießen dürfen. Was für ein Glück für Gunther, Dörte und Anita. Außerdem ins Glück umgezogen ist der Rüde Fajer. Der Rüde, den wir nur ganz zufällig im polnischen Tierheim DIOZ kennenlernen durften, fand endlich sein Glück bei einer jungen Familie. Die Spuren seiner Vergangenheit, das Leben an der Kette, die Narben in der Seele und an den Beinen, das fehlen von seinen Zehen und sein humpeln, machte ihnen keine Angst. Im Gegenteil: sie erkannten gleich sein offenes, zugängliches und liebevolles Wesen und verliebten sich. Da wurden die Pläne für den Sommerurlaub auch gleich gestrichen, immerhin sollte es Fajer gut haben. Und das hat er. Wir freuen uns so unendlich, dass Fajer endlich Mittelpunkt einer Familie sein darf und so viel Liebe bekommt, wie er es nach Jahren an der Kette verdient hat.
05./06.07.2025
Juhu, was für ein Wunder. Vor fast einem Jahr, genauer gesagt fast auf den Tag genau, am 06.07.2024, übernahmen wir den kleinen Hundeopi Florek aus dem polnischen Tierschutz. Und nun durfte der inzwischen aufgetaute Mischlingsrüde sein Köfferchen packen und uns Lebewohl sagen. Als wir ihn beim letzten Barkdate am 21.06.25 in Chemnitz vorstellten, hatten wir noch keinen blassen Schimmer davon, dass sein Auftritt tatsächlich so schnell von Erfolg gekrönt sein würde. Ein Mann wurde auf Florek aufmerksam und besuchte ihn schließlich in unserer Einrichtung. Ein so großer kräftiger Mann und der kleine Florek, das gab schon ein besonderes Bild ab. Wie heißt es doch so schön: Gegensätze ziehen sich an. Dass Florek einige Baustellen im Gepäck mit sich trug und nicht der klassische unkomplizierte Schoßhund war, stellte für den Interessenten kein Problem dar. Was zählte, war die Chance auf ein schönes Leben, die der Hundesenior verdiente und die Möglichkeit, zusammen zu wachsen und noch möglichst viele Jahre gemeinsame Erlebnisse zu genießen. Die Fahrt verlief unkompliziert, Florek ließ sich sowohl brav ins Auto heben als auch im neuen Zuhause die Treppen hochtragen. In der Wohnung tippelte er umher, anfangs etwas zerstreut, denn er musste sich ja erst einmal neu sortieren. Als wir den Vertrag abschlossen, kam Florek immer wieder nach uns schauen. Sein Hundebettchen nahm er dankend an und bemerkte gar nicht, als wir uns verabschiedeten.
04.07.2025
Bei der Tierarztvisite hatten wir einiges zu tun. Begonnen haben wir in unserer Katzenquarantäne, wo die Katzenkinder von Maria gründlich untersucht und im Anschluss geimpft werden konnten. Die beiden Katzen Bernsteinchen und Finka, die kürzlich bei der Zahnsanierung waren, wurden auch noch einmal untersucht. Der Heilungsprozess war sehr zufriedenstellend. Nun können die endlich schmerzfrei und glücklich leben. Auch Flohkati wurde untersucht und bekam ihre erste Impfung. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass Flohkati einen ganz bösen Backenzahn hat, der dringend gezogen werden muss. Auch die beiden kleinen Fundkaterchen wurden noch einmal vorgestellt. Leider hatten sie den schlimmen Schnupfen noch nicht auskuriert, sodass sie nochmals Medikamente bekommen müssen. Die beiden Rückgabe Kaninchen Morticia und Wednesday wurden geimpft und wir haben auch gleich ihre Krallen gekürzt. Der Tierärztin fiel auf das Wednesdays Augen ziemlich trüb geworden sind. Es ist also möglich, dass die arme Kaninchendame erblinden wird. Im Anschluss ging es zu den Hunden. Unsere fünf polnischen Neuankömmlinge wurden von der Tierärztin gründlich untersucht. Bei Sonia, Ola und Tasha hat die Tierärztin nichts gefunden. Dem Rüden Rudi fehlten einige Zähne. So wie es aussah hat er im polnischen Tierheim eine ordentliche Zahnsanierung bekommen. Dasselbe galt auch für Zweistein. Jedoch hat der Hundeopi ein Herzgeräusch. Uns fiel auch schon auf, dass er mit dem einen Hinterbein humpelt. Bei der Lahmheitsuntersuchung wurde deutlich, dass seine linke Hüfte in der Außenroation blockiert und sein rechtes Knie knirscht. Wir werden also einen Termin zum Herzultraschall um zum Röntgen vereinbaren, um herauszufinden, wie wir ihm helfen können. Zu guter letzt haben wir ihm noch Blut abgenommen. Die ganze Untersuchung fand er nicht so toll, aber dafür hat er wirklich brav stillgehalten.
03.07.2025
Die beiden kürzlich abgegeben Geschwister-Katzen hatten heute ihren Tierarzttermin. Während die getigerte Kassiopeia einen Termin zur Zahnsanierung hatte, wurde ihre Schwester Vallery kastriert. Beide haben den Eingriff komplikationslos überstanden und wir konnten Sie am Abend wieder zu uns holen. Außerdem konnte heute Schnurrkönig Relaxo erfolgreich vermittelt werden. Am Rand von Kamenz fand der Fundkater seinen neuen Lebensmittelpunkt. Gar nicht schüchtern taperte er aus der Transportbox und beschaute sich sein neues Terrain. Gern hätten wir ein Foto von ihm geknipst, doch der Kater war so beschäftigt alles zu erkunden, dass er keinen Moment still halten konnte. Wir sind total happy, dass Relaxo so rasch eine neue Bleibe gefunden hat, wo er in ein paar Wochen auch im Grünen auf Streifzug gehen kann.
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim
08.10.2025
Die bezaubernde Gosia hat offenbar einmal zuviel mit den Augen geklimpert, denn heute konnten wir die kleine Hündin erfolgreich vermitteln. Damit hat sie wohl nicht gerechnet. Dass Gosia nicht immer nur niedlich ist, sondern auch eine richtige Krawallnudel sein kann, davon konnten sich ihre neuen Besitzer im Tierheim Live überzeugen. Die Familie konnte glücklicherweiße schon Hundeerfahrung sammeln und hat Gosias Masche rasch durchschaut. Auch wenn sie total niedlich ist mit ihren großen Äuglein, will sie in ihren Bedürfnissen ernst genommen werden. Diese Herausforderung möchte die Familie annehmen und so konnte Gosia nun endlich umziehen. Wie toll, dass wieder einer unserer Schützlinge ein tolles Zuhause gefunden hat.
07.10.2025
Der bezaubernde Rudi hatte heute eine zweite Chance und durfte in sein neues Zuhause umziehen. In seiner neuen Familie muss Rudi sogut wie nie allein bleiben, was ihm gewiss gut gefällt. Seine Menschen waren schon ganz aufgeregt, als wir mit Rudi angefahren kamen. Den vorangegangenen Katzentest hat Rudi bravourös bestanden, weswegen wir ganz entspannt bei zusammentreffen von Hund und Katze sein durften. Die dort lebende Miez wusste davon natürlich nichts und machte sich unsichtbar. Als wir uns nach dem erledigten Papierkram auf den Weg wieder auf den Rückweg machen wollten, bekam es Rudi doch mit der Angst zu tun und begann zu jammern. Gemeinsam wurde leinten wir Rudi wieder an und schickten seine Zweibeiner erstmal auf einen Spaziergang damit er nicht merkt, dass wir uns davonstehlen. Mit dieser Umstellung muss Rudi nun erstmal wieder zurecht kommen, aber wir sind sicher, dass er das auch packt. Und immer wenn einer geht, kommt ein Neuer. Diesmal Abgabekater Charly. Seine Besitzerin rief vollkommen aufgelöst bei uns an. Nachdem ihr Mann verstarb, musste die über 80jährige Frau in ein Pflegeheim umziehen, wo ihr geliebter Kater nicht mit hin durfte. Zwei mal am Tag machte sie sich zu Fuß auf den Weg zum ihrem alten Zuhause, um Charly wenigstens etwas Futter zu geben, doch sie musste sich eingestehen, dass Charly so nicht glücklich werden kann. Gern hat er in der warmen Stube gelegen, bis er wieder nach draußen wollte. Nun konnte er nirgends mehr rein. Da sie es selbst nicht übers Herz brachte Charly bei uns abzugeben, schickte sie ihren Schwiegersohn mit dem Kater zu uns. Über diesen Umzug in unsere Katzenquarantäne war der Kater erstmal gar nicht glücklich und verkrümmelte sich. Wir hoffen, dass er sich bald etwas einlebt und dann Kontakt mit uns aufnimmt.
06.10.2025
Nachdem Katzenmädchen Mimi bereits ausziehen durfte, war heute ihre Schwester Fee an der Reihe. Gerade mal 10 Minuten dauerte die Fahrt, bis Fee die Transportbox wieder verlassen durfte. Ganz freundlich wurde die Mieze von ihrem neuen Frauchen empfangen. Auch die bereits dort lebende taube Katze mit dem lustigen Namen Knoblauch war total neugierig und aufgeschlossen. Ihr neues Frauchen hatte für Fee extra ein eigenes Zimmer zur Eingewöhnung eingerichtet, aber wir entschlossen spontan, dass dies nicht nötig sein wird. Auch für Fee's neue "Mama" wird es eine Umstellung sein, dass man Fee tatsächlich rufen kann und sie dann auch reagiert. Wir wünschen Fee natürlich nur das Beste für die Zukunft in ihrem ersten eigenen Zuhause. Und auch der Rüde Paris hat uns in Richtung neue Heimat verlassen. In einem kleinen Ortsteil von Wilsdruff warteten seine neuen Besitzer schon sehnsüchtig auf die Ankunft des Rüden. Paris war erst einmal ziemlich beeindruckt von allem. Die Autofahrt, die fremde Umgebung. Da machte er sich lieber etwas Kleiner, als er ist. Seine neue Familie hat aber schon reichlich Hundeerfahrung gesammelt und weiß, was so ein agiler Rüde braucht. Es ist immer schön, wenn einer unserer Schützlinge in den Genuss kommt, der Mittelpunkt einer Familie zu werden und ein wundervolles Leben, außerhalb eines Tierheims, zu beginnen.
04./05.10.2025
Am 11. April zog Gizi bei uns ein. Still, beobachtend, mit diesem Blick, der einem erst durch die Haut und dann direkt ins Herz geht. Seitdem war sie da – leise, freundlich, mit einer ganz eigenen Sanftheit. Und irgendwann kamen sie. Menschen, die sagten: "Wir haben noch nie einen Hund gehabt, aber wir wollen lernen." Menschen, die sich Zeit nehmen, oft kamen, fragten, schauten, lächelten. Sie waren schockverliebt. Und Gizi? Genoss die Aufmerksamkeit mit jedem Mal ein bisschen mehr – auf ihre eigene besondere Art. Nun war es dann so weit. Gizi ließ sich ruhig ins Auto heben. Während der Fahrt lag sie still, schaute neugierig – bis zur ersten Kurve. Das war sie buchstäblich kurz aus der Bahn, aber sie ganz pragmatisch, blieb einfach liegen. Angekommen im neuen Zuhause lief sie ohne Zögern ins Haus. Die Menschen – geduldig, liebevoll, offen. Gizi – ein bisschen verloren. Alles neu, fremd, aufregend. Sie hechelte, ging herum, suchte Halt. Und dann sah sie... sich selbst im Backofen. Ein kurzer Moment der völligen Verwirrung „Da ist ein Hund, in der Küche? Der macht alles gleichzeitig mit – und riecht nach nichts?“ Gizi blieb stehen, starrte, überlegte. Dann entschied sie: "Ignorieren wir das erstmal." Nach der weiteren Erkundung fand sie ihr neues Bett: eine kleine, weiche Insel inmitten all der neuen Eindrücke. Sie ging drauf, blieb liegen und war sofort von der Gemütlichkeit überzeugt. Und die Freigängerkatzen des Hauses? Die hatten den Neuzugang natürlich längst registriert – und sich mit aristokratischer Gelassenheit in den Garten zurückgezogen. „Sollen sich die Menschen doch erstmal selbst einen Überblick verschaffen“, dachten sie vermutlich. Die große Begrüßung verschieben sie auf später. Gizi hatte genug zu verarbeiten. Sie soll ankommen dürfen - in ihrem neuen Zuhause, mit ihren neuen Menschen und mit Hoffnung. Und wir? Wir freuen uns so sehr mit ihr.
03.10.2025
Auch am Feiertag kam der Tierheimbetrieb natürlich nicht zum Erliegen. Tatsächlich war uns heute auch ehrlich zum Feiern zumute. Grund dafür ist, dass die schwarze Hündin Tasha, die vor sieben Wochen entlaufen ist, heute gesichert werden konnte. Sieben Wochen in den Tasha getrieben von Furcht und Angst eine unglaubliche Strecke zurücklegt und irgendwie überlebt hat. Immer wieder wurde sie gesichtet, aber suchte jedes mal ihr Heil in der Flucht. Dank der Hilfe von unglaublich engagierten ehrenamtlichen Helfern konnten wir ein riesiges Gebiet auf beiden Seiten der Elbe mit Flyern und Suchplakaten ausstatten. Diese Suchplakate waren es auch, die Tashas Finder darauf aufmerksam machten, wie schmerzlich wir die Hündin vermissen. Als wir den Anruf aus Schmiedewalde, bei Klipphause erhielten, fuhren wir mit gemischten Gefühlen los. Was, wenn es gar nicht Tasha ist? Was, wenn sie doch wieder entkommt, bevor wir da sind? Mit mehreren Personen konnte Tasha in einem Grundstück festgesetzt und angeleint werden, doch blitzschnell hatte Tasha die Leine durchgebissen. Wieder bangen! Mit rasch herbei geholten Holzpaletten konnten die tierlieben Menschen die verschüchterte Tasha in einem provisorischen Gehege einpferchen. Der Opa wurde als Wachposten aufgestellt, damit Tasha nicht doch noch entwischt. Bei unserem Eintreffen näherten wir uns vorsichtig. Es war wirklich Tasha - unsere Knie schlotterten vor Glück! Tasha hatte noch immer das Sicherheitsgeschirr um, an dem noch der Karabiner der Leine hing. Es dauerte einen Moment bis Tashas Erinnerung an uns wiederkehrte und sie ganz vorsichtig mit dem Schwänzchen wedelte. Doch erst als Tasha sicher im Auto war, konnten wir einen Moment innehalten und aufatmen. Sieben Wochen der Ungewissheit, sieben Wochen voller Sorgen, sieben Wochen schlaflose Nächte - sind jetzt endlich vorbei. Im Tierheim angekommen ließen wir Tasha ein paar Schritte gehen und unsere Hofhunde gegrüßen. Den ein oder anderen Artgenossen erkannt sie wieder. Alles war total freundlich und friedlich. Im schönsten Sonnenschein trank Tasha ein bisschen aus dem Wassernapf und verputzte gleich ihre "Willkommensportion", ehe sie sich zwischen den anderen Hunden in einem Kuschelkörbchen niederließ und genüßlich wälzte. Immer wieder schüttelte sie sich, als würde sie versuchen den Stress der letzten Wochen abzuschütteln. Es hatte den Anschein, als wäre sie echt glücklich wieder bei uns zu sein. In den nächsten Tagen wird sie sich erst einmal akklimatisieren müssen und wir vermuten, sie wird schlafen wie ein Stein, jetzt wo sie nicht mehr frieren oder hungern muss. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Bedanken, die uns bei der Suche nach Tasha unterstützt und geholfen haben. Ihr seid großartig!
Start ins Leben Paten gesucht – Katzenfamilie von der Hexenburg
Update: Alle Kätzchen haben Paten gefunden! Wir sagen Dankeschön. Start-ins-Leben-Paten gesucht! Unser Tierheim ist oft die letzte Hoffnung für viele hilflose Tierkinder, die mit oder ohne Mutter und in schlechtem Zustand gefunden werden. Wir kümmern uns um diese Katzenbabys, päppeln sie liebevoll auf und gewöhnen sie an soziale Interaktionen. Oft werden sie sogar von unseren Tierpflegern betreut, da sie rund um die Uhr Aufmerksamkeit und Pflege benötigen.02.10.2025
Ihre Köfferchen gepackt hatte heute die junge Katze Mimi. Nach der erfolgreichen Kastration konnte Mimi endlich in ihr neues Zuhause umziehen. Doch der Weg dahin, verlief nicht wie geplant. Das Autofahren schlug ihr offenbar auf den Magen. Im neuen Zuhause angekommen, mussten wir die junge Katze erstmal waschen, weil sie sich richtig vollgesudelt hatte. Als sie dann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, war ihre Welt wieder in Ordnung. In den nächsten Tagen wird sich Mimi mit ihrem neuen Katzenkumpel bekannt machen. Wir haben die Hoffnung, dass die beiden dicke Freunde werden. Mit einem gutem Gefühl traten wir die Rückreise ins Tierheim an.










