~ hat ein Zuhause gefunden ~
Miltons Geschichte ist eine, die traurig beginnt und hoffentlich bald ein glückliches Kapitel bekommt. Vor über drei Jahren kam der kleine Rüde gemeinsam mit seinem Sohn in ein polnisches Tierheim. Während sein Sohn schon lange ein Zuhause gefunden hat, blieb Milton zurück. Mit der Zeit zog er sich immer mehr zurück, gab sich beinahe auf. Im vergangenen Winter fanden die Tierpfleger ihn schließlich völlig entkräftet und fast verhungert in seiner Hütte. Es war höchste Zeit zu handeln. Mit viel Fürsorge, Wärme und tierärztlicher Betreuung wurde Milton auf der Krankenstation liebevoll aufgepäppelt. Schnell war klar, für ihn musste dringend ein Platz gefunden werden, denn eine Rückkehr in die überfüllten polnischen Tierheim-Zwinger hätte er vermutlich nicht überlebt.
Auch bei uns war Milton anfangs sehr in sich gekehrt, ängstlich, traurig, fast schon depressiv. Die meiste Zeit verbrachte er schlafend, als hätte er mit allem abgeschlossen. Doch ganz langsam beginnt er, sein neues Leben zu entdecken.
Noch immer liebt er sein weiches, warmes Kuschelbett und genießt ausgiebige Nickerchen. Aber inzwischen zeigt er auch immer öfter kleine, herzerwärmende Momente. Nach dem Aufwachen und Frühstück hüpft er seit neuem fröhlich über den Hof oder versucht sich ein Leckerchen vom Küchenfenster zu „organisieren“.
Milton wurde in seinem Leben oft vom Menschen enttäuscht. Doch nach und nach merkt er, dass er jetzt in Sicherheit ist und ihm niemand mehr etwas Böses will. Er wird vorsichtig neugieriger und beginnt sich zu öffnen.
Mit anderen Hunden versteht sich Milton sehr gut. Idealerweise sollten diese aber ebenso ruhig und gelassen sein wie er selbst.
Für unseren kleinen Hundeopi wünschen wir uns ein liebevolles, ruhiges Zuhause mit Menschen, die ihm Zeit, Geduld und ganz viel Zuwendung schenken. Ein Ort, an dem er endlich ankommen darf und seinen Lebensabend in Geborgenheit genießen kann.