Huftiere & Co. auf der Suche nach einem neuen Heim
Bevor Sie die Entscheidung treffen, ein Huftier zu adoptieren, gibt es eine Reihe wichtiger Überlegungen:
Zunächst ist der Platzbedarf entscheidend. Huftiere, sei es ein Pferd oder Rind, benötigen reichlich Raum, sowohl in ihren Unterständen als auch auf den Weiden oder Ausläufen. Es ist von großer Bedeutung sicherzustellen, dass Sie über ausreichend Platz und die notwendigen Einrichtungen wie Ställe und Zäune verfügen, um das Tier artgerecht zu beherbergen.
Die Versorgung ist ein weiterer Schlüsselaspekt. Huftiere erfordern eine ausgewogene Ernährung, ständigen Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige tierärztliche Versorgung. Bevor Sie ein Huftier adoptieren, ist es ratsam sicherzustellen, dass Sie die finanziellen Mittel haben, um die Bedürfnisse des Tieres zu erfüllen.
Viele Huftiere sind soziale Tiere und benötigen die Gesellschaft anderer Tiere ihrer Art. Dies sollte bei der Adoption berücksichtigt werden. Überlegen Sie, ob das Tier bereits in einer Gruppe lebt oder ob es in Gesellschaft anderer Tiere gehalten werden kann.
Die Pflege von Huftieren erfordert Zeit und Engagement. Sie müssen sich um die tägliche Fütterung, Reinigung der Ställe oder Gehege, Gesundheitsvorsorge und ausreichende Bewegung kümmern. Stellen Sie sicher, dass Sie die Zeit und die Bereitschaft haben, diese Verpflichtungen zu erfüllen.
Eine umfassende Kenntnis über die Bedürfnisse der spezifischen Huftierart, die Sie adoptieren möchten, ist unerlässlich. Dies beinhaltet Wissen über Ernährung, Verhalten, Gesundheitspflege und artgerechte Haltung.
Ebenso wichtig ist der Zugang zu einem erfahrenen Tierarzt, der in der Lage ist, die Gesundheit Ihres Huftiers zu überwachen und medizinische Versorgung zu gewährleisten, wenn dies erforderlich ist.
Es ist von Bedeutung, die örtlichen Gesetze und Vorschriften in Bezug auf die Haltung von Huftieren zu überprüfen. Je nach Tierart könnten spezielle Regeln und Anforderungen gelten.
Huftiere benötigen oft eine lange Eingewöhnungszeit und erfordern Geduld und Respekt. Es ist wichtig, ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten zu respektieren und angemessen darauf zu reagieren.
Betrachten Sie auch die Adoption aus Tierheimen oder Rettungsorganisationen als eine Option, um einem Tier in Not ein Zuhause zu bieten. Diese Organisationen können Ihnen bei der Auswahl des richtigen Huftiers für Ihre Lebensumstände helfen.
Schließlich ist es von entscheidender Bedeutung, sich der langfristigen Verpflichtung bewusst zu sein, die die Adoption eines Huftiers mit sich bringt. Stellen Sie sicher, dass Sie bereit sind, die Verantwortung für das Tier über viele Jahre hinweg zu übernehmen.
Bevor Sie die Entscheidung treffen, ein Huftier zu adoptieren, gibt es eine Reihe wichtiger Überlegungen:
Zunächst ist der Platzbedarf entscheidend. Huftiere, sei es ein Pferd oder Rind, benötigen reichlich Raum, sowohl in ihren Unterständen als auch auf den Weiden oder Ausläufen. Es ist von großer Bedeutung sicherzustellen, dass Sie über ausreichend Platz und die notwendigen Einrichtungen wie Ställe und Zäune verfügen, um das Tier artgerecht zu beherbergen.
Die Versorgung ist ein weiterer Schlüsselaspekt. Huftiere erfordern eine ausgewogene Ernährung, ständigen Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige tierärztliche Versorgung. Bevor Sie ein Huftier adoptieren, ist es ratsam sicherzustellen, dass Sie die finanziellen Mittel haben, um die Bedürfnisse des Tieres zu erfüllen.
26.11.2024
Die zarte Mieze Martha war heute die Auserwählte. Nachdem die Familie bereits seit über 15 Jahren mehrere Kater aus unserem Tierheim adoptiert hatte, sollte es diesmal eine weibliche Katze sein. Dabei hatte sich ihr Bruder Uriel - zu unserem erstaunen - absolut ins Zeug gelegt, um sich bei der Familie einzuschmeicheln. Doch die Entscheidung fiel auf Martha. Wir freuen uns, dass die hübsche Katze nun ein eigenes Zuhause hat und liebevoll umsorgt wird.
25.11.2024
Die kleine aufgeweckte Hündin Trulla musste heute in die Klinik. Ihr musste eine Milchleiste entfernt werden, weil dort Tumoren gewachsen sind. Ganz artig ließ sie sich in Auto heben. Und auch als wir eine Weile im Wartezimmer platznehmen musste, ließ sie sich kraulen und benahm sich tadellos. Leider fanden die Tierärzte auch in ihrer anderen Milchleiste noch Umfangsvermehrungen, sodass dies vermutlich nicht der letzte Eingriff dieser Art sein würde. Arme kleine Trulla. Am Abend durften wir sie dann, noch etwas geknickt, wieder abholen.
23./24.11.2024
Für die beiden hübschen Schwestern Schneewittchen und Rotkäppchen, welche keinen guten Start ins Leben hatten, ist nun die Zeit der Fülle und Liebe angebrochen. Ursprünglich aus grauenvollen Umständen stammend - verwahrlost, sich selbst überlassen und als einzige Überlebende ihrer Geschwister fanden sie durch eine Tierschützerin den Weg zu uns. Es war nicht sicher, ob sie überhaupt durchkommen würden. Aber beide waren Kämpferinnen und dank guter Pflege wuchsen sie zu normalen, verspielten und gesunden Katzenkindern heran. Eine liebe Familie aus Großenhain entdeckte die zwei auf unserer Homepage und heute war der Tag, an dem sie die beiden adoptierten. Vor allem die Tochter steckte mit ihrer Tierliebe alle an. Ob Urlaub auf dem Bauernhof oder für Freunde, welche Katzenbesitzer waren, mit Ideenreichtum bastelte die Tochter eine regensichere Unterkunft, oder Spielzeug und bewies sich als echte Katzenflüsterin. Dabei konnte sie ihre Zeit völlig vergessen und war in ihrem Element. Viele Jahre reifte die Überlegung, bis die Umstände passten und die Tochter ein entsprechend verantwortungsbewusstes Alter erreichte. Schon beim Besuch genossen Rotkäppchen und Schneewittchen die Zuwendungen. Im neuen Zuhause tauten sie dann auch recht schnell auf, nutzen die Pappkartons und Spielzeug und waren sehr interessiert an allem. Besonders an den verschlossenen Türen. Doch alles nacheinander, sie sollten ja nicht von zuviel Eindrücken geplättet werden. Niedlich war, wie beide ab und zu über den Flur flitzten. Rotkäppchen bewies sich als Kletterprofi. Nur dass der Küchentisch nicht zum Erobern gedacht ist, muß sie noch lernen. Es wird gewiss eine sehr aufregende und wirbelige Zeit der Eingewöhnung. Wir freuen uns von Herzen, dass beide Katzen zusammen bleiben dürfen und so herzlich aufgenommen wurden.
22.11.2024
Hündin Masha hat in ihrem Leben schon mehr als genug Leid gesehen. Als der Krieg in der Ukraine ausbrach, wurde sie von Granatsplittern getroffen. Tierfreunde brachten die verletzte Masha in Sicherheit in ein polnisches Tierheim. Dort wurden ihr die Granatsplitter aufwendig entfernt und sie erholt sich davon. Als wir auf Masha aufmerksam wurden, wollten wir ihr unbedingt helfen. Heute war der Tag gekommen, wo Masha auch dieses Lebensabschnitt hinter sich lassen konnte und in ihr neues Zuhause umzog. Bei einem älteren Herren, gar nicht weit entfernt vom Tierheim hat die Hündin nun ein großes Haus mit Garten als neuen Lebensmittelpunkt. Neugierig tippelte Masha durch den Wintergarten in die Stube und beschnüfflte alles, nur um kurz darauf wieder neben uns Stellung zu beziehen. Ihre feine Nase hat ihr verraten, dass ihr neues Herrchen schon eine Packung Leckerlies geöffnet hatte, welche er ihr gern reichte. Darauf hin wich Masha ihm nicht mehr von der Seite. Die beiden geben wirklich ein prima Duo ab. Auch zur weiteren Behandlung bleibt Masha bei der Tierärztin, die die Hündin schon im Tierheim betreut hat. Wir freuen uns, dass Masha nun die Schrecken des Kriegs vergessen kann und endlich in Frieden leben darf.
21.11.2024
Die kleine lackschwarze Hündin Zara hatte heuten einen Termin in der Tierklinik. Aufgrund eines Tumors muss ihr die Milchleiste entfernt werden. Noch etwas unsicher ließ sich Zara ganz artig ins Auto heben und war auch während der Zeit im Wartezimmer ganz ruhig und artig. Am frühen Abend durften wir Zara dann in einen modischen Body gekleidet wieder abholen. Hier bekommt sie erst einmal einen warmen Ruheplatz, um sich von dem Eingriff zu erholen. Außerdem glückte uns ein kleines Wunder. Katerchen Bismarck, der in der Zeit beim Tierarzt einen Schlaganfall erlitt und nun intensive Pflege benötigt, um den Weg ins Leben zurück zu finden, hat ganz liebe Menschen gefunden, die sich dieser Aufgabe gewachsen sahen. Er kürzlich beklagte die Familie den Verlust einer Katze, der es unfassbar schlecht ging. Sie waren also vorbereitet auf die Pflege einer gehandicapten Samtpfote. Wir sind unendlich dankbar, dass es so nette Menschen gibt, die ihr Herz am rechten Fleck tragen. Wir freuen uns über Hilfe bei den Behandlungskosten!
20.11.2024
Zum Feiertag bei uns in Sachsen setzte sich der Arbeitseinsatz vom Samstag in kleinem Kreise fort. Erst fanden sich zwei liebe Helfer, die den Holzcontainer fleißig mit Holzresten und alten Latten bestückten. In der Mittagspause meldete sich dann eine engagierte Frau, um in den Hundegehegen emsig weiter Laub zu harken. Das war körperlich sehr anstrengend, da das Laub durch die Nässe natürlich ganz schön schwer war. Kaum beendete sie ihre Arbeit, da die Mittagsruhe der Hunde fast vorbei war, da fing es an mit Schneegraupel. Das Wetter hatte zum Glück noch abgewartet, bis sie alles zusammengepackt hatte. Ganz großen Dank noch einmal für die super Hilfe und den freiwilligen Einsatz! Außerdem durften wir mit den Katzen Raphael und Gabriel in ihr neues Zuhause fahren. Beide waren auf der zweistündigen Fahrt nach Berlin sehr ruhig und unauffällig. Raphael schaut am Anfang noch heraus auf den Himmel und die Bäume, aber dann legte er sich einfach hin. Sicher war es für beide einfacher, zusammen in einer Box zu sein, so dass sie sich gegenseitig aufbauen konnten. Im neuen Zuhause in einer verkehrsberuhigten Zone auf einer Halbinsel gelegen, war es dann tatsächlich Gabriel, der zuerst die Transportbox verließ. Er versteckte sich in der Katzentoilette, Raphael blieb vorerst in der sicheren Transportbox. Also erledigten wir zunächst das Schriftliche, bevor wir wieder nach den beiden Nasen schauten. Raphael war immer noch in der Box, wir konnten ihn aber mit Streicheln und Zureden dazu bringen, herauszukommen und sich vorsichtig umzuschauen. Er schnurrte sogar schon kurz. Seine Neugier war groß, er lugte immer wieder um die Ecke des Badezimmers. Aber die offene Stube und die fremden Menschen ließen seinen Mut wieder schwinden, bis er aufs neue einen Versuch wagte. Tatsächlich ging er dann eine Runde um das Sofa herum, um wieder Schutz im Bad zu suchen. Der Anfang ist gemacht, nun hoffen wir dass sich beide schnell eingewöhnen. Der Vorteil ist, dass beide Familienmitglieder im Home-Office arbeiten, somit wäre immer jemand zum Beschäftigen vor Ort. Die erste Rückmeldung erhielten wir prompt. Denn nachdem die Katzen eine Nacht darüber geschlafen hatten, waren sie am nächsten Tag schon wie ausgewechselt und neugierig auf Entdeckertour. Wir sind beeindruckt und danken ganz doll.
19.11.2024
Erneut ist eine wundervolle Vermittlung geglückt. Als inzwischen dritter Hund aus unserem Tierschutz durfte Lusi ihr Köfferchen packen und in die schöne Landeshauptstadt ziehen. Manch einer kann sich bestimmt an den Rüden "Haribo" erinnern. Auf der Suche nach einer Gefährtin für ihn kam seine Familie zu uns. Wir stellten die jungen Hündinnen vor, welche am 10.10 aus der Smeura zu uns kamen. Der Rüde fand es toll, sich im Gehege mit ihnen auszutoben und stellte schnell klar, mit wem er bestens harmonierte. Er und Lusi waren auf einer Wellenlänge, was auch im neuen Zuhause gleich deutlich zu erkennen war. Nun warten viele spannende Abenteuer und auch jede Menge Lernerfahrung auf die junge Hündin. Machs gut, Hübsche und genieße dein neues Leben!
18.11.2024
Die verschüchterte Katze, die bei einer Zwangsräumung gesichert und zu uns gebracht wurde, durfte heute wieder von ihrem Besitzer abgeholt werden. Der Herr konnte alle Unklarheiten mit den zuständigen Behörden klären und seine Miez bei uns einsammeln. Außerdem hat der große Labradorrüde Juno ein Zuhause gefunden. Der engagierte junge Mann war oft und lang im Tierheim, um sich mit Juno und seinen Eigenarten vertraut zu machen. Dankbar nahm er alle Tipps von uns an und beteiligte sich an Trainingsstunden mit dem Rüden. Wir hoffen, dass dieser Tag das Ende von Junos Tierheimkarriere markiert und er endlich ein dauerhaftes Zuhause findet.
16./17.11.2024
Unser Helfertag am Samstag war ein voller Erfolg. Ganz großen Dank an alle! Wir waren insgesamt 25 Männer und Frauen und 2 super engagierte kleine Jungs und konnten demzufolge eine Menge schaffen. Unendlich viel Laub wurde entfernt, ein Baum musste gefällt werden und viele Bäume verschnitten. Der Häcksler lief ununterbrochen. Auch unser Projekt Schafstall ist vorangekommen. Oben ist nun ein stabiles Trapezblech- Dach angebracht. Unserem Vordach vorm Haus, das die Harten Hunde so tatkräftig aufbauten, haben wir gemeinsam einen schützenden Anstrich verpasst. Es war einfach unglaublich, was geleistet wurde. Nicht nur das Engagement der helfenden Hände müssen wir lobend erwähnen, sondern auch die super Stimmung. Es hat mit Euch riesen Spaß gemacht. Und auch die Hunde haben es genossen. Des Weiteren dürfen wir von der Vermittlung unserer Kaninchen Dolly und Charly berichten. Eine Familie hegte schon lange den Wunsch nach Kaninchen. Die Frau durfte als Kind selbst mit Zwergkaninchen aufwachsen und freute sich, dass ihre Kinder nun ebenfalls diese schöne und prägende Lebenserfahrung teilen dürfen. Die Idee war gereift, alles wohl überlegt, besonders der größere Sohn war aufgeregt, dass sein Wunsch nun endlich Wirklichkeit wird. Beim Besuch der Kaninchen in unserer Einrichtung gaben wir noch wertvolle Tipps, welche Zuhause schnell umgesetzt wurden. Das Kinderzimmer wurde extra umgeräumt, damit die Kaninchen viel Platz und einen artgerechten Lebensraum haben. Beide Kaninchen waren etwas aufgeregt, völlig verständlich, da sie ja erst vor ca 1,5 Monaten aus dem Tierschutz Berlin zu uns reisten. Und nun schon wieder ein Umzug ins Unbekannte, das fanden sie logischerweise noch etwas befremdlich. Beide trauten sich nicht, sich zu bewegen. Erst als wir etwas mitgebrachtes Heu vor die Mümmelnasen legten und sie den bekannten Geruch vom Tierheim wahrnahmen, regten sich ihre Lebensgeister. Nach der Schule haben die Kaninchen beaufsichtigten Auslauf im Zimmer. Im Sommer dürfen sie dann auch auf den sieben Quadratmeter großen Balkon. Wir freuen uns, dass Dolly und Charly nach kurzer Zeit ein schönes Zuhause gefunden haben.
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim
16.05.2025
Wir hatten für den kürzlich bei uns abgegebenen Fundkater einen Termin in der Tierarztpraxis vereinbart. Dem hübschen Kerl fehlte Fell und wir waren besorgt. Ein Mikrochip konnte leider nicht gefunden werden. Aus diesem Grund(und weil er so ungepflegt aussah) mussten wir davon ausgehen, dass er von niemandem vermisst wird. Wir ließen den Kater also gleich zur Kastration dort. Noch etwas dusselig kam er schon ein paar Stunden später wieder im Tierheim an, wo wir ihn ruhen ließen. Ein Grund für das fehlende Fell konnte die Tierärztin nicht finden.
15.05.2025
Erneut durften wir zwei unserer Schützlinge in ihr neues Zuhause verabschieden. Die zarte dreifarbige Katze Runa hatte erst kürzlich eine große Zahn-OP. Ihr bezauberndes Wesen hatte schon vorher eine tierliebe Familie aus der Nähe des Tierheims vollkommen begeistert. So durfte die Glückskatze also endlich umziehen. Das erst zusammentreffen, mit den bereits dort lebenden Katzen war vorsichtig bis neugierig. Runa war, trotz der neuen Umgebung gar nicht schüchtern, sondern streifte interessiert durch die Wohnräume. Immer wieder suchte sie auch die menschliche Nähe. Wir freuen uns, dass die kleine Madame so rasch ein liebevolles neues Umfeld gefunden hat. Auch Gerda durfte heute zu ihrer neuen Familie umziehen. Ihr neuer Lebensmittelpunkt liegt in einer Stadt im schönen Erzgebirge. Der bereits dort lebende Eurasier freute sich sogar, als er Gerda wiedersah. Nach einem kurzen gemeinsamen Spaziergang gingen wir zusammen in die Wohnräume. Da musste Gerda erstmal alle Hundebetten beschnüffeln und holte sich ab und zu ein Leckerlie von ihren Menschen ab. Zwischen den beiden Hunden blieb alles friedlich. Wir hoffen natürlich, dass es auch in Zukunft so positiv weitergeht und die beiden Hunde dicke Freunde werden. Es ist wirklich toll, dass Gerda mit Hilfe von tierisch, tiersch so ein wundervolles Zuhause gefunden hat.
14.05.2025
Am Mittag war der Termin zur Tierarztvisite im Tierheim. Als erster Patient war Kater Manfred an der Reihe. Nach einer Untersuchung, die er ganz passabel überstand, bekam er seine erste Impfung. Die beider Kater Tobi und Timon wurden ebenfalls untersucht. Dabei fand die Tierärztin Ohrmilben, die wir nun behandeln werden. Außerdem erhielten beide einen Microchip. Keine angenehme Sache, aber die Katerbrüder hielten es ohne zu zucken aus. Danach ging es zu Kater Schorsch. Es gab den Verdacht, dass er an chronischem Katzenschnupfen leidet. Dieser Verdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Auch sein Mäulchen war aufgrund der verordneten Therapie nicht mehr entzündet, sodass die angedachte Zahn-OP abgesagt werden konnte. Tolle Nachrichten für Schorsch. Auch der rote Abgabekater Max war noch einmal Gesprächsthema. Da die Kotuntersuchung auch keinen Hinweis darauf brachte, wieso Max an Durchfällen leidet, bekam er andere Tabletten verordnet, die ihm hoffentlich Linderung verschaffen. Wir drücken die Daumen. Im Anschluss wurden unsere Neuankömmlinge Aliona, Narcisa und Luiza angeschaut. Bei den jungen Hündinnen konnte die Tierärztin nichts operationswürdiges finden, was uns sehr freut. Bei der älteren Lorena sah es etwas anders aus. Ein großer Lidrandtumor fiel der Tierärztin gleich auf. Außerdem muss sie zur Zahnsanierung. In Vorbereitung darauf hat die Tierärztin bei Lorena gleich etwas Blut abgezapft, um zu die Werte zu überprüfen. Zu guter letzt knöpfte sich die Ärztin den rüppeligen Labrador Juno vor. Seit geraumer Zeit hat er eine kahle Stelle an der Flanke. Sie hat eine Probe entnommen und nun hoffen wir antworten zu finden, was der Ursprung davon sein könnte.
13.05.2025
Obwohl unsere beiden Meerschweinchenjungs Paco-Gonzo und Pepe noch gar nicht auf der Homepage waren, haben sich trotzdem nette Leute im Tierheim gemeldet und ihr Interesse an den beiden Brüdern angemeldet. Nicht ohne lautstark zu meckern, ließ sich Paco-Gonzo einfangen und in die Transportbox heben, während Pepe erneut die besseren manieren an den Tag legte und ganz friedlich blieb. Der Umzug selbst war schon fast unspektakulär. Nach dem wir die beiden in ihr neues Revier gesetzt haben, blieben sie einen Moment wie versteinert, ehe sie langsam begonnen alles zu begutachten. Wir hoffen sehr das die beiden Meerlis ihrer neuen Familie noch viele Jahre Freude bereiten werden. Außerdem wurde eine Fundkatze in unser Obhut übergeben. Der bildschöne, unkastrierte Kater war auf einem Bauernhof zugelaufen und machte dort das treiben verrückt. Leider scheint er mit seiner Umsiedlung und dem eingesperrt sein im Tierheim noch gar nicht zurecht. Wir werden sehen, wie er sich entwickelt und wie wir ihm weiterhelfen können.
12.05.2025
Gleich zwei erfolgreiche Vermittlungen können wir verzeichen. Die zarte Hündin Neska konnte nach der langen Genesungs- und Erholungspahse nach ihrer Operation endlich umziehen. Der ebenfalls aus unserem Tierheim stammende Rüde der dort lebte war gleich hin und weg. Den sorgsam zurechtgelegte Plan, alle Familienmitglieder erst nach und nach mit Neska vertraut zu machen, damit sie sich nicht so überfallen fühlt, warf die kleine Hündin über Board. Mutig stiefelte sie überall mit hin, eroberte zügig das Sofa und bekam gar nicht genug von all den streichelnden Händen. Das nennen wir eine gelungene Vermittlung. Außerdem umziehen durfte die wunderschöne Hündin Esme. Auch diese Familie hatte in der Vergangenheit schon mehrere Hunde aus unserer kleinen Einrichtung, sodass wir keine Bedenken hatten Esme dorthin zu vermitteln. Die lackschwarze Hündin wurde beim Anblick ihres Geschirr schon ganz aufgeregt und freute sich. Nun hat Esme ihren Lebensmittelpunkt im schönen Kamenz. Gewiss wird sie noch etwas brauchen, um sich richtig einzuleben. Aber dann kann sie ihr neues Leben richtig genießen.
10./11.05.2025
Rüde Bako hat es geschafft. Er ließ nicht locker und umgarnte solange seine auserwählte Tierpflegerin, bis sie schließlich "JA" sagte. Dass er seit seiner Ankunft Anfang November 2024 absolut keine einzige Anfrage hatte, stimmte sie traurig und war ein weiterer Grund für diese Entscheidung. Es schien wirklich so, als würde Bako tatsächlich nur auf sie warten. Zuerst unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang mit den noch im Haushalt lebenden Frettchen. Als dies von Erfolg gekrönt war, gingen wir in die Wohnung. Wir hatten das Gefühl, Bako gibt sich einfach nur große Mühe, um zu gefallen und alles richtig zu machen: Autofahren, Treppensteigen, alles meisterte er fast problemlos. Als dann auch noch das Futter schmeckte und sein Bettchen zu einem Nickerchen einlud, war Bako endlich wunschlos glücklich. Ein weiterer Glückspilz war Udo, der Siamkater, den wir erst Mitte April von einer befreundeten Tierschutzorganisation übernommen hatten. Durch Fressnapf wurde seine Familie auf uns aufmerksam und verlibete sich sofort in Udos unaufdringlichen Charme. Noch fand er seine neue Situation nicht gerade zum Jubeln und vor lauter Bammel versteckte er sich in der Katzentoilette. Erst an Tag 2 taute er auf, teilte uns seine neuen Familie mit.
09.05.2025
Die beiden Rüden Azja und George, sowie die zarte dreifarbige Katze Runa hatten heute einen Termin beim Tierarzt. George war nur für eine Kontrolluntersuchung mitgekommen. Ach was freute er sich über die Tierärztin und die Schwester. So viele Hände die kraulen. Die Tierärztin hatte auch nichts auszusetzen, sodass es George einfach nur ein kurzer schöner Ausflug war. Azja und Runa mussten jedoch beide zur Zahnsanierung da bleiben. Dem kleinen Rüden Azja mussten 13 Zähne gezogen werden, die schmerzhaft verändert und kaputt waren. Die zarte Runa hat sogar 14 Zähne eingebüßt. Obwohl sie noch gar nicht alt ist, wär ihr Zahnstatus wirklich desaströs. Wir konnten beide am Nachmittag wieder ins Tierheim holen, wo sie sich von dem Eingriff erholen konnten.








