Unsere großen Hunde auf der Suche nach einem neuen Heim
Die enge Bindung zu ihren Menschen ist für Hunde im Allgemeinen das Schönste und Unverzichtbarste. Wenn Sie den Großteil des Tages außer Haus sind, kann Ihr Hund emotional leiden. Nach unserer Überzeugung sollten Hunde nicht viel länger als 4-5 Stunden täglich alleine sein müssen. Da sie Rudeltiere sind, benötigen sie sozialen Kontakt zu Artgenossen und natürlich zu ihren menschlichen Begleitern.
Viele unserer Hunde würden sich darüber freuen, wenn sie mit zur Arbeit genommen werden könnten, um den Tag an der Seite ihrer Menschen zu verbringen. Einige Hunde werden sicher auch damit zurechtkommen, für einige Stunden alleine zu sein, sofern sie danach die volle Aufmerksamkeit und Zuwendung ihres Menschen erhalten.
Die moderne „Hundetagesstätte“ sollte als eine Ausnahmelösung betrachtet werden. Wir sind der Ansicht, dass es nicht erstrebenswert ist, Ihren geliebten Vierbeiner mehrere Tage in der Woche in eine solche Einrichtung zu geben. In unserem Tierheim haben die Hunde ebenfalls Hundetagesstätten-Alltag, und sie sollten in ihrem Zuhause der Mittelpunkt sein, nicht immer nur einer von vielen.
Die enge Bindung zu ihren Menschen ist für Hunde im Allgemeinen das Schönste und Unverzichtbarste. Wenn Sie den Großteil des Tages außer Haus sind, kann Ihr Hund emotional leiden. Nach unserer Überzeugung sollten Hunde nicht viel länger als 4-5 Stunden täglich alleine sein müssen. Da sie Rudeltiere sind, benötigen sie sozialen Kontakt zu Artgenossen und natürlich zu ihren menschlichen Begleitern.
Viele unserer Hunde würden sich darüber freuen, wenn sie mit zur Arbeit genommen werden könnten, um den Tag an der Seite ihrer Menschen zu verbringen. Einige Hunde werden sicher auch damit zurechtkommen, für einige Stunden alleine zu sein, sofern sie danach die volle Aufmerksamkeit und Zuwendung ihres Menschen erhalten.
Die moderne „Hundetagesstätte“ sollte als eine Ausnahmelösung betrachtet werden. Wir sind der Ansicht, dass es nicht erstrebenswert ist, Ihren geliebten Vierbeiner mehrere Tage in der Woche in eine solche Einrichtung zu geben. In unserem Tierheim haben die Hunde ebenfalls Hundetagesstätten-Alltag, und sie sollten in ihrem Zuhause der Mittelpunkt sein, nicht immer nur einer von vielen.
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim
22.04.2026
Heute durften wir uns von unserer großen Freundin Clara verabschieden. Sie zog nämlich in ihr neues Zuhause um. Doch die erste Hürde war das einsteigen ins Auto. Clara war nicht so ganz bewusst, was wir von ihr wollten und sie legte sich immer wieder auf den Rücken. Mit gut zureden und etwas Schwung hopste sie dann von selbst in den Kofferraum. Während der Fahrt war sie dann noch etwas unruhig, schaffte es aber sich irgendwann auch entspannt hinzulegen. Als wir endlich angekommen waren beschaute sich die große Wuschelhündin erstmal den ganzen Garten und fand für sich den besten Platz im Schatten. Vorbeifahrende Radfahrer nahm sie ebenso stoisch hin, wie den bellenden Nachbarshund. Ab und zu kam sie doch einmal zu uns getrottet, holte sich Streicheleinheiten und ein Leckerli ab. Und auch ins Haus ging sie vollkommen entspannt und angstfrei hinein, als würde sie schon ewig dort wohnen. Wir freuen uns wirklich sehr für die große Hündin, dass sie gar nicht lange im Tierheim bleiben musste und so ein tolles Zuhause gefunden hat.
21.04.2026
Heute lag der Fokus unserer Tätigkeiten bei unseren lieben Schäfchen. Am Vormittag kam der Schafscherer ins Tierheim und wirkte seine Kunst. Neben der Entfernung der dicken Wolle, kürzte er auch gleich die Klauen mit ein. Gerade bei unserem großen Lenny ist das eine schweißtreibende Arbeit. Und weil wir jedes einzelne Schäfchen einmal am Schlawittchen hatten, gab es für jeden gleich noch eine Wurmkur. Am Ende der "Spa" Behandlung durften sich die fünf auch noch über ein Leckerli freuen. Nun kann der Sommer kommen.
20.04.2026
Dem Regenwetter zum Trotz waren wir wieder unterwegs. Diesmal führte uns die Fahrt zum Tierarzt, wo Kater Rudi zur Zahnsanierung angemeldet war. Auf der Fahrt klagte uns Rudi sein leid, weil er kein Frühstück bekommen hatte. Und obwohl er erst fünf Jahre alt ist waren seine Beißerchen in keinem guten Zustand. Nach ungefähr drei Stunden hatte Rudi alles gut überstanden. Insgesamt neun Zähne waren nicht mehr zu retten und mussten gezogen werden. Die Rückfahrt verdöste Rudi schweigsam in seiner Transportbox. Er war froh, dass er den restlichen Tag in seinem Kuschelkörbchen dösen durfte.
18./19.04.2026
Auch an diesem Wochenende gab es wieder einiges zu berichten. Den Anfang machten die zwei Kaninchendamen Ada und Ava. Nach dem Vormittagsnickerchen waren sie etwas irritiert, was Pflegerin Jenny denn mit der Transportbox vorhatte. Als sie ihnen dann den Grund nannte, schauten sie neugierig. „Ja, ein richtiges Zuhause wartet auf euch (…)“ – das kannten sie in ihrem bisherigen Leben noch gar nicht. Angekommen waren beide noch etwas verhalten, aber als sie dann ihr liebevoll eingerichtetes und geräumiges Gehege entdeckten, erkundeten sie jeden Winkel voller Neugier. Nachdem das Eis gebrochen war, ließen sie sich sogar von den Kindern mit leckerem Schmaus füttern.
Und dann war Tasha dran – unser kleiner, schwarzer Wirbelwind. Mit ihrer feinfühligen Art und ihrer unglücklichen Flucht letztes Jahr suchten wir lange nach souveränen Menschen, die bereit sind, zu dieser Überlebenskünstlerin das nötige Vertrauen aufzubauen und ihr die Ruhe zu bieten, die sie braucht – und wir fanden sie. Ihre neuen Eltern punkteten durch jahrelange Hundeerfahrung und nahmen die vielen Besuche in Kauf, um Tasha kennenzulernen. Nach und nach begann ein kleines Pflänzchen zu wachsen. Nun war der Tag gekommen, an dem wir Tasha in ihre neue Heimat brachten. Die Transportbox fand sie mehr als blöd und war während der Fahrt auch unruhig. Erleichterung kam bei ihr auf, als die Fahrerei endete – Stress mochte Tasha noch nie. Sie blieb dennoch erst einmal in der Box sitzen und beobachtete die Situation vorsichtig. Den Rückzug ließen wir ihr auch und kümmerten uns um die Formalitäten. Als etwas Zeit verstrichen war, begann ihr Frauchen, Tasha mit Leberwurst zu umgarnen, und hatte Erfolg. Tasha startete zunächst mit einer kleinen Erkundungstour Richtung Sofa, ihr Näschen blieb nicht still. Doch dann entdeckte sie den flauschigen Teppich und begann sofort, sich daran zu schubbern und zu wälzen. Just in dem Moment, als Tasha etwas zur Ruhe kommen wollte, wurde sie von einer Fliege gestört. „… nicht mit mir …“, dachte sie sich – und die Jagd begann. Die Fliege hatte keine Chance. Wir mussten herzlich lachen. Anschließend wurde das neue Terrain bei einem schönen Spaziergang erkundet – ganz entspannt und auf Tasha abgestimmt. Wir wünschen Tasha und ihren neuen Eltern alles Gute und hoffen sehr, dass ihr feinfühliges Herz endlich zur Ruhe kommen darf.
17.04.2026
Unser Weg führte uns heute wieder zum Tierarzt. Mit dabei war die schüchterne Mutterkatze Ruby, deren Bein geröntgt werden sollte. Nach dem sie leider einen Unfall mit einem PKW hatte, war ihr Oberschenkelkopf nicht mehr in der Gelenkpfanne. Dieser wurde wieder eingerenkt. Im Röntgen hat sich herausgestellt, dass das leider nicht gehalten hat. Die arme Katze muss also, sobald sie ihre Jungtiere großgezogen hat, leider operiert werden. Die arme Ruby. Außerdem war der Abgabekater Erwin mit an Board. Er wurde einmal gründlich untersucht und musste ein paar Tropfen Blut abgeben, zur Kontrolle seiner Werte abgeben. Zudem erhielt er auch gleich noch seine zweite Impfung und wurde gechippt. Als wir wieder im Tierheim waren durfte er gleich in das Katzenvermittlungshaus umziehen. In ein paar Tagen wird sein Kumpel Rudi, nach der Zahnsanierung, bei ihm einziehen dürfen.
16.04.2026
Für unseren liebe Katzenopi Purzel war heute ein ganz spannender Tag. Am Vormittag musste wir ihn bei Nickerchen auf seinem Sonnenplatz stören und ihn in eine Transportbox setzen. Purzel wusste es zwar noch nicht, aber er durfte heute in sein neues Zuhause umziehen. Ganz neugierig lunzte er während der Fahrt in die Dresdner Altstadt aus dem Fenster und beobachtete die vorbeiziehende Landschaft. Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir auch schon in der Wohnung angekommen, wo Purzel bereits sehnsüchtig erwartet wurde. Die Wohnung war bereits Katzenseniorengerecht mit Treppchen und Aufstieghilfen ausgestattet. Das kannte Purzel ja schon aus dem Tierheim und bahnte sich so seinen Weg auf das Sofa. Für seine Verhältnisse war er recht aufgeweckt und besah sich alles unter unablässigem schnurren. Es wärmt unser Herz, dass es so liebe Menschen gibt, die so einer alten Katze mit all ihren Wehwehchen und Besonderheiten nochmal ein liebevolles Zuhause geben. Purzels verbleibende Lebenszeit ist wertvoll und es wird ihm gewiss an nichts fehlen. Außerdem durften wir wieder reichlich Spenden aus de Fressnapfmärkten in Bautzen und Dresden Gompitz, sowie dem Edeka in Radeberg entgegen nehmen. Wir danken allen lieben Gönnern!
15.04.2026
Die turnusmäßige Tierarztvisite stand heute in unserem Terminkalender. Gut gelaunt starteten wir in unserer Katzenquarantäne. Kater Rudi hatte sich mittlerweile dazu durchgerungen uns gar nicht mehr so gruselig zu finden. Er ließ sich also auch ganz artig untersuchen und bekam seine zweite Impfung. Leider hat Rudi, obwohl er erst vier Jahre alt ist, ziemlich schlechte Zähne und muss in der kommenden Woche zum "Zahnarzt". Als nächstes nahmen wir uns Fränky "zur Brust". Auch er war wirklich brav, ließ sich untersuchen und bekam im Anschluss seine Impfung. Fundkater Mephisto war jedoch nicht so begeistert von unserem Vorhaben ihn impfen zu lassen. Am Ende gelang es uns aber doch. Im Anschluss widmeten wir uns Dagobert. Nachdem er sein OP überstanden hatte, erwischte ihn der schnupfen. Auch diesen konnte er mittlerweile überwinden, aber trotzdem hatten wir wieder Sorgen. Dagobert hatte angefangen sich das Fell auszulecken und an einigen Stellen sogar auszureißen. Da eine parasitäre Ursache ausgeschlossen werden konnte mussten wir von psychischem Stress ausgehen. Mit dem Segen unserer Tierärztin entschieden wir uns dafür Dagobert aus der Quarantänestation in ein leergewordenes Katzenhaus zu setzen, wo er sich mehr bewegen, frische Luft schnuppern und so hoffentlich auf andere Gedanken kommen kann. Hoffen wir, dass diese Maßnahme hilft seinen Stress zu verringern und sein wohlbefinden zu steigern. Ein ähnlich gelagertes Problem hat der kürzlich abgegebene Labradorrüde Mailo. Er hat eine Leckstelle am Vorderbein entwickelt. Die Tierärztin meinte, dass dies eine typische Stelle dafür wäre, wenn Hunde traurig oder einsam sind. Auch bei Mailo waren wir also an einer schnellen Lösung interessiert und integrierten ihn bei zwei Hündinnen, die ihn hoffentlich etwas aufmuntern können, damit er den Verlust von seinem Zuhause schneller überwinden kann. Außerdem mussten wir uns notgedrungen um die Neuanschaffung einer Waschmaschine bemühen. Just zum Zeitpunkt, als der Garantiezeitraum beendet war, begann die Maschine ohrenbetäubend laut zu werden. Das neue Gerät konnte zum Glück zeitnah geliefert werden, sodass keine größeren Wäscheberge im Tierheim entstehen konnte.





