Die Tierfreunde aus der Smeura(Rumänien) haben uns ein Video, aus einem ihrer Hundezwinger zugesendet. Darauf zu sehen war unter anderem die arme Hündin Mau. Die Angst stand ihr in die Augen geschrieben – sie schien sich wirklich sehr vor ihren Zwingergenossen zu fürchten, lief mit eingezogener Rute davon und versuchte sich zu verstecken, was ihr nicht gelang. Wir erfuhren, dass Mau bereits als Welpe ins Tierheim kam und in ihrem Leben noch nichts anderes kennengelernt hat.
Der Umzug in unser Tierheim war für Mau erstmal ein „Kulturschock“ und die ersten Tage hatte sie große Angst. Vorallem das an-der-Leine-gehen löste Panik aus. Kontinuierlich und langsam arbeiten wir daran, ihr dieses Konzept näher zu bringen. Aktuell sind es vorallem Türschwellen, die ihren Puls anheben und einen „Turbostart“ auslösen. Dabei hat sie kein Problem damit drinnen zu sein. Wie wir vermutet haben ist Mau total verträglich mit anderen Hunden und hat sich schon nach ein paar Tagen zu dem ein oder anderen Tierheimbewohner mit in den Korb gekuschelt. Sie ist stubenrein und scheint keinen ausgeprägten Jagdtrieb zu haben. Menschen gegenüber ist sie grundsätzlich freundlich, lässt sich streicheln aber erstarrt einfach nur. Derzeit scheint sie die liebevolle Zuwendung noch nicht genießen zu können.
Für Mau suchen wir geduldige, feinfühlige Menschen, die ihr Sicherheit geben und ihr dabei helfen, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.