18.03.2024
Nun durfte uns auch Katze Sheyla Adieu sagen und in ein neues Abenteuer starten. Ihr zukünftiger Lebensraum ist gar nicht so weit weg von uns. Die Fahrt verlief auch zügig und ohne besondere Vorkommnisse. Kaum dass sich Sheyla in die Box setzen ließ, durfte sie auch schon wieder aussteigen. Sämtliche Erstausstattung inklusive Bürsten, Futter und Spielzeug wurde von uns gegen Spende erworben. Das Frauchen verließ sich da ganz auf unsere Erfahrungen, was Sheyla am liebsten mag. Weil im neuen Zuhause immer jemand da ist, wird es der Katze an nichts fehlen. Als sich das Türchen der Box öffnete, sprintete Sheyla gleich los und erkundete die Zimmer. Hinter jedem Schrank verschwand ihr Näschen und auch auf der Schrankwand tapste sie vorsichtig umher. Während wir den nötigen Paperkram erledigten, legte sich Sheyla mitten auf den Teppich und fing an, sich zu putzen. Alles klar. Wir denken, diese Geste war eindeutig. Sheyla fühlte sich wohl.
16./17.03.2024
Ein Fest für uns und unseren Langzeitinsassen Kupidon. Nach fast 2,5 Jahren in unserer Obhut konnte er von seinem weichen Kern als "Riesenbaby" überzeugen. Er zog zu einer lieben Großfamilie, die bereits einigen älteren Hunden von uns einen traumhaften Für-immer-Platz (selbstverständlich bis zum Lebensende) geboten haben. Nun musste nur noch Kupidon zum Autofahren überredet werden. Mit viel Zuspruch und Geduld meisterte er das, wünscht aber garantiert nicht so schnell eine Wiederholung dieser Fortbewegungsmethode. Nachdem Kupi den Garten in Ruhe erkundet hatte, kam die bereits vorhandene ehemalige Hauswalder Bewohnerin Reda dazu. Wie erwartet verlief auch in "Ihrem Revier" alles friedlich und aufgeschlossen und sie hieß den stattlichen Rüden willkommen. Die Inneneinrichtung war dem bekennenden Frischluftfanatiker eher unwichtig. Mit Wurststückchen ließ er sich langsam hineinlocken, zog es aber vor, sich draußen ein schönes Liegeplätzchen zu suchen. Wir wünschen uns sehr und drücken die Daumen, dass Kupidon bald so viel Vertrauen fasst, dass er sich auch drinnen entspannt wohlfühlen kann.
15.03.2024
Für Iris war es ein wirklich toller Tag. Nach ihrer zweiten Milchleistenoperation konnten heute die Fäden gezogen werden. Da die Naht so einwandfrei ausgesehen hat, durfte sich Iris auch endlich Auf-Nimmer-Wiedersehen von ihrem Halskragen verabschieden. Mit einem lächeln in den Augen und wedelndem Schwanz bedankte sich Iris bei uns. Ihre neugewonnene halskragenlose Freiheit feierten wir indem wir die Hundeomi einmal ordentlich durchbürsteten. Sie wusste gar nicht wohin mit sich und all der Wonne. Das war ein Spaß!
14.03.2024
Ganz tapfer war heute Hundesenior Bali. Ihm wurden die Fäden von seiner Operation entfernt und der Rüde hielt ganz artig still. Leider erreichte uns heute die niederschmetternde Auswertung von Balis CT. Die Umfangsvermehrung war tumorös und hatte bereits in mehrere Organe gestreut. Bali ist unheilbar krank. Dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, für den lieben Hund ein Zuhause zu finden. Und sei es nur für die letzten Monate seines Lebens. Er ist so unfassbar lieb und dankbar, und hätte es so sehr verdient!
13.03.2024
Die turnusmäßige Tierarztvisite stand wieder an. Diesmal wurde die dreifarbige Katze Susi zum zweiten mal geimpft und kann somit die Quarantänestation bald verlassen. Auch Katze Mami, die an einem schlimmen Schnupfen laboriert ist langsam auf dem Weg der Besserung. Bei unseren neuen Hunden hatte die Tierärztin nichts auszusetzen. Nur der Rüde Beethoven hat einen kleinen Lidrandtumor und ein wenig Zahnstein, der entfernt werden sollte. Beethoven hatte bei seiner Ankunft einen ganz roten Bauch. Auch dies sah sich die Tierärztin an, bestätigte aber das unsere phroylaktische Behandlung bereits Wirkung gezeigt hat und sein Fell am Bauch langsam nach wächst. Dennoch sollten wir die Behandlung noch mehrfach wiederholen. Als nächstes erhielt Hündin Kira ihre zweite Impfung. Die Ärztin war sehr zufrieden mit Kiras Genesungszustand, obwohl Kira die Untersuchung ziemlich doof fand. Demnächst steht für Kira die erste große Milchleistenoperation samt Kastration an. Auch der große Pepe, dem alle gammeligen Zähnen gezogen werden mussten, befindet sich langsam auf dem Weg der Besserung. Und auch bei Psotka scheint im Mäulchen alles ganz prima abzuheilen.


