Liebe Freunde des Tierheims, obwohl wir erst vor kurzem sechs bezaubernde Hunde aus der Smeura(Rumänien) aufgenommen haben, wenden wir uns erneut mit der Bitte um eine Aufnahmepatenschaft an Sie.

Tierschützer wurde auf ein ganz schreckliches Hundelager in Rumänien aufmerksam, welches den Titel Tierheim nicht verdient. Die Hunde dort werden nur einmal in der Woche gefüttert. Medizinische Versorgung gibt es nicht. Die Tierschützer haben nun alles in die Wege geleitet, um einen Transport nach Deutschland zu veranlassen und so wenigstens ein paar der Hunde dort rauszuholen. Ganz konkret wurde uns eine junge Hündin ans Herz gelegt – Frieda. Sie ist nicht besonders groß, ein Stück Ohr fehlt ihr, sie ist nicht kastriert und sie sieht wirklich bezaubernd aus.

Diese tolle Hündin hat ein besseres Leben verdient, als in einem rumänischen Lager hunger zu leiden. Wenn Sie der selben Meinung sind, würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie eine Aufnahmepatenschaft für Frieda übernehmen würden.

Aktuelles aus unserem Tierheim

  • Hund Henriette Chow Chow Tierheim Tierhoffnung

    Hund Henriette sucht ein Zuhause

    Die heidelbeerfarbene Zunge verrät sofort, dass in Henriettes Ahnentafel wohl einmal ein Chow Chow sich versteckt hat. Und nicht nur die Zunge, sondern auch ihr Wesen ist typisch für diese Hunderasse - eigenständig und nur ihren Bezugspersonen richtig zugewandt.

    3. März 2026
  • Hund Bonny Tierheim Hoffnung für Tiere

    02.03.2026

    Manchmal schreibt das Leben andere Geschichten, als man sie sich wünscht. Wir mussten kurzfristig die vierjährige Hündin Bonny bei uns aufnehmen. Die süße Jagdhund-Mischlingshündin war erst vor wenigen Tagen über ein Internetportal direkt aus dem Ausland von ihrer Familie adoptiert worden. Die Freude war groß, die Hoffnung ebenso. Doch leider entpuppte sich das Zusammenleben als deutlich herausfordernder, als zunächst gedacht. Bonny kannte bislang nur das Leben im Tierheim und eine Pflegestelle im Ausland, ein echtes Familienleben mit all seinen Reizen, Regeln und Strukturen hatte sie bisher nicht kennenlernen dürfen. Zuhause begann Bonny, ihr Frauchen und ihr neues Heim stark zu beschützen. Im Grunde wollte sie wohl einfach nur das neu gewonnene Glück festhalten und verteidigen. Leider schnappte sie in diesen Situationen auch nach den Kindern der Familie. Eine Entwicklung, die große Sorge bereitete und die Familie verständlicherweise überforderte. Schweren Herzens musste daher die Entscheidung getroffen werden, Bonny wieder abzugeben. Ein Schritt, der niemandem leichtgefallen ist. Bonny sollte zurück ins Ausland in das dort städtische Tierheim gebracht werden. Eine schreckliche Vorstellung für alle Beteiligten. Nun darf Bonny erst einmal bei uns ankommen. Wir geben ihr Zeit, die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen. Was wir bereits sagen können. Sie ist eine agile, lebhafte Hündin mit viel Energie und einem wachen Geist. Gleichzeitig zeigt sie Unsicherheiten, insbesondere gegenüber bestimmten Männern. Es liegt nahe, dass sie in ihrer Vergangenheit keine guten Erfahrungen sammeln durfte. Jetzt heißt es für uns, genau hinzusehen, Vertrauen aufzubauen und mit ihr zu arbeiten. Bonny soll lernen, dass sie nichts beschützen muss, dass sie sicher ist. Wir hoffen, dass sie Schritt für Schritt versteht, dass ein Zuhause kein Ort ist, den man verteidigen muss, sondern einer, an dem man einfach Hund sein darf.

    3. März 2026
  • 28.02./01.03.2026

    Fünf neue Seelen sind bei uns angekommen: Clara, Henriette, Tilly, Ulla und der „Hahn im Korb“, Rüde Dean.

    Dank zahlreicher lieber Aufnahmepaten, die das erst ermöglichten, durften sie nach vielen Jahren endlich ihre Reise aus der rumänischen Smeura antreten und nun bei uns ankommen.

    Als sich die Transporttüren öffneten, war die Unsicherheit spürbar. Die lange Fahrt steckte allen noch in den Knochen. Vorsichtige Blicke, zögernde Schritte – alles war neu.

    Für Henriette war es zunächst zu viel. Die fremden Gerüche. Die neuen Geräusche. Die unbekannten Zäune. Ihre Überforderung zeigte sich deutlich – mehrfach versuchte sie, den Zaun zu erklimmen. Weg. Einfach weg aus dieser Situation. Wir ließen sie nicht allein, gaben ihr Raum, Sicherheit und Ruhe.

    Und dann, am nächsten Morgen, dieser besondere Moment:
    Henriette schnüffelte vorsichtig an Tilly – und wie von Zauberhand war ihre Angst verschwunden. Ihr Blick wurde weich, ihr Körper entspannte sich. Die Angst fiel von ihr ab, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Uns fiel ein Stein vom Herzen.

    Was alle fünf verbindet, ist ihre unglaubliche Freundlichkeit. Sie suchen Nähe, orientieren sich aneinander und zeigen schon jetzt, wie viel Sanftmut in ihnen steckt.

    Willkommen, ihr wundervollen Seelen.
    Jetzt beginnt eure Zeit. 🐾

    2. März 2026
  • 27.02.2026

    Wieder dürfen wir von einer ganz besonderen Vermittlung berichten, unser lieber Mumin hat sein Zuhause gefunden. Die Fahrt ins neue Zuhause verlief erstaunlich entspannt. Keine zehn Minuten nachdem wir gestartet waren, hatte es sich Mumin bereits in seiner Box gemütlich gemacht. Ganze zwei Stunden Fahrt und kein Laut von ihm. Kein Jammern, kein Unruhe, einfach nur ruhiges Dösen. Am Ziel angekommen, wurden wir schon freudig erwartet. Und dann passierte etwas Wunderschönes. Mumin war völlig überwältigt von dem großen Grundstück, das nun sein neues Reich sein darf. Eine ganze Stunde lang lief er kreuz und quer durch den Garten, fast schon im kleinen Dauerlauf. Jeder Winkel musste inspiziert, jeder Geruch aufgenommen werden. Es war, als wolle er sicherstellen, dass auch wirklich alles zu ihm gehört. Um ihm seine neuen Sachen anzuziehen, musste er sich dann erst einmal ein wenig sammeln. Nach einer Weile bei uns am Tisch in der Stube fand er zur Ruhe, legte sich entspannt hin und beobachtete zufrieden das Geschehen. Nachdem der Papierkram erledigt war, hieß es für uns Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Beim Einladen der Spenden ins Auto beobachtete Mumin das Ganze etwas skeptisch, nicht, dass er womöglich doch wieder mit einsteigen müsste. Die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen, als klar wurde, er darf bleiben. Einen Abschiedsblick bekam ich nicht mehr, schließlich hatte Mumin jetzt Wichtigeres zu tun. Alles in allem hat Mumin einen wundervollen Platz für seinen Lebensabend gefunden. Ende November 2025 hatten wir Mumin aus einem polnischen Tierheim übernommen. Viele Jahre hatte er dort im Dunkeln eines Zwingers gelebt, meist versteckt, zurückgezogen, unscheinbar. Und nun, nur drei Monate später, war aus diesem ängstlichen, vorsichtigen Hund ein fröhlicher, offener Senior geworden, neugierig auf die Welt und bereit für sein eigenes Glück. Mit seinen 13 Lebensjahren beginnt für Mumin jetzt endlich ein richtig schönes Leben. Und genau dafür machen wir das alles.

    28. Februar 2026