Einblicke

Unser Tierheim im Wandel der Zeit…

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim

  • Katze Remmi

    04.07.2024

    Nach der langen Wartezeit und Ruhephase für unseren kleinen schwarzen "Büroteufel" Remmi, war heute endlich der Tag gekommen, da Remmi zu ihrer Schwester Demmi umziehen durfte. Freundlich wurden wir empfangen und ließen Remmi von der Katzentoilette aus das fremde Terrain erkunden. Demmi kam zwar mal kurz kucken, aber rasch war sie von Unsicherheit übermannt und suchte Schutz unter dem großen Stubentisch. Remmi war derweile gar nicht stiefelte neugierig umher, hüpfe auf die Schränke und beschnupperte alles. Ihre Schwester hatte sie kurz wahrgenommen, aber dann fand sie etwas, was ihr interesse noch mehr weckte: der Rennmauskäfig. Das possierliche kleine Nagetier war so aktiv, dass Remmi von allen Seite horchte, kuckte und schnupperte. Ein richtiges Katzenkino eben. Wir sind so dankbar, dass die Familie so geduldig und verständnisvoll ist, und nun die beiden Katzenschwestern wieder vereint sein können.

  • 03.07.2024

    Wie schnell doch wieder 2 Wochen vergangen waren. Unsere liebe Tierärztin hatte heute wieder einige Fellnasen auf ihrer Patientenliste. Als erstes starteten wir mit Kater Benno. Nachdem der Arme vor Schreck fast in Schockstarre verfiel, konnte ihn die Tierärztin genauer untersuchen. Er leidet unter einem Herzgeräusch, aber seinen wichtigen Pieks durfte er dennoch bekommen. Für heute war es auch alles an kätzischen Patienten. Also widmeten wir uns den Hunden. Wir starteten mit den rumänischen Junghunden Spazi, Franzi und Fetucina. Die Veterinärin war erfreut, es ist alles in Ordnung bei ihnen. Danach widmeten wir uns den gestrigen Neuankömmlingen Benjamin und Nico. Der weiße Wuschel zeigte keine medizinischen Auffälligkeiten und er bekam, wie auch sein Freund Benjamin, die Impfung. Als die Tierärztin Benjamin untersuchte, kamen gleich ein paar Wehwehchen zum Vorschein.  Au weia, das Glück das der eine hat, hat der andere gleich doppelt so schwer an Beschwerden, so scheint es. In der Tierarztpraxis wird Benjamin demnächst einen Termin zum Herzschall und Röntgen bekommen. Er leidet an einem Herzgeräusch, sein Gangbild ist steif, zudem hat er einen Lidrandtumor und seine Zähne sollten saniert werden. Aber alles nacheinander. Am wichtigsten ist erstmal das Herz. Wir können aufatmen, dass Teckelmischling Benjamin durch die Unterbringung bei uns nun bald in fachmännischen Händen behandelt werden kann.

  • 02.07.2024

    Heuten mussten wir sehr kurzfristig zwei kleine Hunde aufnehmen. Der schwerkranke Besitzer der beiden Hunde war verstorben und seine Tiere wurde mehr notdürftig durch die Pflegekraft des Mannes versorgt. So setzten sich zwei Vereinsmitglieder ins Auto und holten Nico und Benjamin ab, um sie anschließend in unsere Obhut zu übergeben. Nico, ein kleiner weißer Havaneser-Mix ist sieben Jahre alt, war sichtlich überfordert mit der fremden Situation im Tierheim und wollte nicht viel von uns wissen. Benjamin, ein achtjähriger Dackelmischling war auch etwas gestresst, ging aber etwas gelassener mit der Situation um. Nico suchte also immer wieder die Nähe zu Benjamin und hielt sich immer in seiner Nähe auf. Nach dem schmerzlichen Verlust ihres Besitzers und ihrer Heimat, hatten die armen kleinen Hunde nur noch sich. Wir werden in den kommenden Tagen versuchen die Beiden bei uns einzugewöhnen und ihnen die Trauer zu nehmen.

  • 01.07.2024

    Gleich in der Früh, als der Tag startete, durfte Katzendame Rambazamba in die Transportbox einsteigen und sich mit uns auf eine lange Reise begeben. 200 km in zwei Stunden haben wir absolviert, und das trotz der vielen Baustellen. Also nix mit Rambazamba, wir kamen relativ schnell und entspannt im zukünftigen Revier der Samtpfote an. Im Auto lief extra für die Katze beruhigende Musik, was den Effekt hatte, dass sie sich von der hinteren Ecke der Transportbox bis nach vorne schlängelte. Sie lunzte sogar etwas nach draußen und sah das reinste Aprilwetter, auf Sonnenschein folgte ein Regenguss und die Miez schaute auf die Scheibenwischer. Überpünktlich kamen wir am Ziel an und wurden von dem freundlichen Ehepaar in ihrem großzügig und hell gestaltetem Eigenheim herzlich willkommen geheißen. In einer kleinen Siedlung in einer Sackgasse gelegen, fast gegenüber von einem Maisfeld wird das neue Einzugsgebiet von Rambazamba sein. Noch hat sie in dem Haus nur die obere Etage zum Eingewöhnung, und zeigte sich verständlicherweise völlig verschüchtert. In einem Arbeits- und Gästezimmer war alles liebevoll für sie eingerichtet. Aus der ersten Anlaufstelle, der Katzentoilette, schaute uns die Hübsche mit großen Augen an. Nachdem wir alles Vertragliche nebenan im Wohnzimmer geregelt und besprochen hatten, schlichen wir uns wieder in das Gästezimmer. In der Katzentoilette war sie immerhin nicht mehr. Unter dem Bett hatten sich dann zwei Ohren verraten. Das neue Frauchen stellte wohlweislich extra ein Körbchen dorthin, hinter welchem sich die Miez versteckte. Da wir aber aus Erfahrung wissen, wie sie bei uns anfangs war, sind wir guter Dinge, dass sie sich dort auch schnell eingewöhnen wird.