Einblicke

Unser Tierheim im Wandel der Zeit…

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim

  • Remmi

    08.01.2024

    Endlich kam der erlösende Anruf aus der Tierklinik, dass wir unsere Remmi wieder ins Tierheim holen dürfen. Die junge Katze litt an einem akuten Leberproblem aber die Dauerinfusion hat Wunder gewirkt. Das zuletzt erstellte Blutbild gab Grund zum aufatmen, dass Remmi über den Berg ist. Trotzdem wurde wir ermahnt das Remmi noch Ruhe halten muss. Also bauten wir ihr rasch ein provisorisches Krankenlager in unserem Büro auf, wo wir sie intensiv überwachen können. Danke an alle, die für Remmi gespendet haben und natürlich auch an alle, die für Remmi die Daumen gedrückt haben.

  • 06/07.01.2024

    Nur etwa einen Monat lang waren wir für den kleinen polnischen Hundeopi Arnoldo die "Zwischenstation", bis er sein eigenes Rudel fand. Nun war es so weit, er packte sein Köfferchen und zog aus, das Familienleben kennenzulernen. Problemlos kam der kleine Racker im neuen Rudel an. Anders hatten wir es auch nicht von dem Herzensbrecher erwartet. Angstfrei und immer in Erwartung, etwas verpassen zu können, hüpfte er förmlich in sein neues Leben hinein. Die Hundebettchen wurden gerne ausgetestet und angenommen. Sein Schlafplatz war zur Eingewöhnungsnacht das Wohnzimmer mit Zugang zum Bad, wo einer der Familienmitglieder ihm Gesellschaft leistete. Zurück im Tierheimalltag fiel uns gleich das Fehlen des kleinen Wusels auf: Keiner, der überall mit hinterher rannte oder am liebsten durch jede geöffnete Tür schlüpfen wollte. Wir wünschen uns für Arnoldo nur noch, dass er ein wenig ruhiger und entspannter werden kann. In einem Punkt jedenfalls sind wir uns sicher: Arnoldo hat sein ideales Zuhause gefunden. Schneller, als wir zu hoffen gewagt hätten, und auf jeden Fall ein Erfolg. Ebenfalls einen großen Schritt weiter sind die Katzen Karlchen, Rambazamba und Rummel. Sie durften die Quarantäne verlassen und warten nun in einem unserer Katzenhäuschen auf "ihre" Menschen.

  • 05.01.2024

    Auch heute waren wir wieder fleißig. Am Vormittag miaute uns Demmi hungrig an, doch anstatt ein volles Näpfchen vor die Nase gesetzt zu bekommen, fand sie sich in einer Transportbox wieder. Heute hatte die junge einen Termin zur Kastration, während ihre Schwester Remmi noch in der Klinik laboriert. Bereits am Nachmittag fanden wir uns wieder in der Tierarzt ein, um Demmi abzuholen. Sie hatte alles überstanden und war wieder munter. Wie wir erfahren haben, hat sich Demmi intensiv von der Schwester durchkraulen lassen und genoß dies sichtlich. Am Nachmittag brachen wir mit der zarten Hündin Barry Richtung neue Heimat auf. Während sie im Tierheimgelände noch voller Eifer dabei war und uns brav folgte, verließ sie doch der Mut als sich das Tor öffnete. Wir hoben Barry sanft ins Auto und machten uns auf den Weg. Nachdem wir angekommen ware, holte uns Barrys neue Familie vom Parkplatz ab. Die junge Hündin wusste nicht so recht wohin mit sich und entschloss sich dazu den Zweibeinern vorsichtig zu folgen. Das klappt so gut, dass sie ohne mit der Wimper zu zucken mit ins Haus ging und die ersten Stufen problemlos überwand, obwohl sie sichtlich verunsichert war von der unbekannten Situation. In der Wohnung angekommen, passten wir gleich ihr neues Sicherheitsgeschirr an und ließen sie dann ihrer Wege gehen. Doch Barry wusste nicht wohin mit sich und blieb einfach wie angewurzelt vor der Tür sitzen und harrte der Dinge die da kommen. Auch angebotene Snacks würdigte sie keines Blickes. Als wir den vertraglichen Teil abgeschlossen hatten, hockte die Hündin noch immer an der selben Stelle. Es wird sicher noch einige Zeit dauern bis der kleine Angsthase Vertrauen gefasst hat, doch wir sind uns sicher, dass der Tag kommen wird und sie ihr neues Leben in vollen Zügen genießen kann. Zeitgleich wurde uns im Tierheim eine äußerst großzügige Spende überreicht. Die Praxis "Ines Gerbet - loslassen, lächeln, leben" hatte zu unseren gunsten Geld gesammelt. Ganze 500€ kamen zusammen. Wir sagen herzlichst Dankeschön!

  • 04.01.2024

    Zur ersten Tierarztvisite im neuen Jahr standen wieder einige tierische Patienten auf dem Plan. Unter anderem bekamen sechs unserer Quarantänekatzen ihre zweite Impfung. Für drei davon endet die Quarantäne damit in ein paar Tagen. Die anderen drei werden noch wegen anderen Problemchen behandelt bzw. warten auf einen Kastrationstermin. Weiter ging es dem lieben Rüden Eryk, wo der Heilungsverlauf seiner Augen beurteilt wurde. Mit einem Tränentest für beiden Augen konnte in Zahlen gemessen werden, ob unsere Behandlung Erfolg hatte. Und das hatte sie! Anfang Dezember waren es im linken Auge gerade noch 3mm, jetzt 13mm - auf dem rechten Auge im Dezember 9mm, jetzt 18mm. Das macht uns ehrlich glücklich für Eryk. Er ist so ein verschmuster, lieber Kerl. Nicht ganz so glücklich über die zusätzliche Aufmerksamkeit war Kaninchendame Morticia. Auch sie leidet an einem Augenproblem und bekam von der Ärztin drei mal täglich Augensalbe verordnet. Wir sind guter Dinge das sie sich bald davon erholt und dann hoffentlich ein tolles neues Zuhause findet. Deine Spende in unseren Tierarzt-Fonds hilft uns diese Kosten zu decken. Vielen Dank