
Einblicke
Unser Tierheim im Wandel der Zeit…
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim
06.02.2024
Eine im Umkreis agierende Tierschützerin wandte sich mit einem Hilferuf an uns. Da ein Tierbesitzer verstorben war und die Hinterbliebenen alle Wohnungskatzen auf die Straße setzten, war dringender Handlungsbedarf. Alle Katzen waren weder tierärztlich versorgt noch kastriert, so dass keiner die genaue Anzahl nennen konnte. Ersten Sichtungen zufolge soll es sich um 19 Katzen handeln. Soviel Kapazitäten haben wir natürlich auch nicht. Da jedoch Frau Gloer vermittlungsbereit war und in unser großes Katzenhaus umziehen konnte, sagten wir der Aufnahme von maximal 3 Katzen zu. Nachdem drei Katzen in die Falle tappten, wurden sie von den tierlieben Menschen zum Tierarzt gebracht, entfloht, kastriert und dann in unsere Obhut übergeben. es sind eine schwarze und zwei schwarz-weiße, noch verschüchterte Katzen. Außerdem war der Schornsteinfeger da und hat die jährliche Messung vorgenommen. Alles ist in Ordnung. Das hören wir doch gerne. Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung bei den Tierarztkosten. Jetzt spenden!
05.02.2024
Meerschweinböckchen Pugsley, der 3 Jahre ohne Artgenossen gewohnt hatte und uns völlig verfilzt und namenlos abgegeben wurde, konnte sich wirklich glücklich schätzen, im Tierheim aufgenommen worden zu sein. Wir behandelten ihn erst einmal gründlich gegen seine mitgebrachten Parasiten. Da er nach der anschließenden Kastration noch weitere 6 Wochen zeugungsfähig sein kann, sahen wir von einer Vermittlung bis zu diesem Zeitrahmen ab. Nun endlich waren die vielen Wochen vorbei und Pugsley durfte seinen neuen Harem beziehen. Eins der Meerschweinchen dürfte den Lesern vielleicht noch bekannt sein: Meerli- Dame Flipsi. Sie wurde von uns Mitte Dezember vermittelt und als die Familie den Aufruf des einsamen Böckchens las, reifte der Gedanke, dass er doch gut zu ihren beiden Mädels passen könnte. Und so war es auch. Die beiden Meerschweindamen haben Pugsley gut aufgenommen. Nun muss der schmale Bock noch ein wenig aufgepäppelt werden (in Gesellschaft frisst es sich hoffentlich besser) und darf sein neues, endlich artgerechtes Leben in vollen Zügen genießen.
03./04.02.2024
Kaum war Ekkehard ins große Katzenhaus umgesiedelt, durfte er dem Tierheim auch schon wieder Adieu sagen. In freudiger Erwartung seines Napfes mit Frühstück kam er freudig an und schmuste. Als er stattdessen mit der Transportbox vorlieb nehmen musste und auch noch ca 45 Minuten Fahrt ins Ungewisse hinter sich hatte, blickte er uns mit großen Augen an. Er schien enttäuscht von uns. Dabei sollte er nun ein großes Reich und einen lieben Spielkameraden bekommen. Herrchen und Frauchen warteten schon gespannt auf den Neuankömmling. Kater Ekkehard zeigte charakterliche Ähnlichkeiten mit ihrem Kater Jurek, der ebenfalls aus unserem Tierschutzverein stammte. Deshalb waren wir optimistisch, dass die zwei gut zueinander passen würden. Ekkehard wusste von alledem noch nichts. In der Wohnung aus der Transportbox entlassen, verkrümelte er sich in die Katzentoilette und schmollte. Als Jurek schnuppern kam und ihn da entdeckte, fauchte Jurek verlegen und ging wieder. Das war alles an Aufregung und Aktion, die uns dieser Vormittag bot. Sicher brauchen beide einige Zeit, um alles zu verstehen und sich mit der neuen Situation anzufreunden. Nun warten wir mit Interesse auf baldige Berichterstattung, wie sich die zwei Stubentiger entfalten.
02.02.2024
Am Vormittag machten wir uns auf dem Weg nach Dresden wo Katerchen Palermo nun seine neue Heimat und hoffentlich sein Für-Immer-Zuhause gefunden hat. Auf dem Weg aus dem Tierheim ließ er 2-3 verabschieden miauzer heraus, blieb aber den Rest der 20-Minütigen Fahrt stumm. Erst als das Auto geparkt war folgte er seinem Muster und miaute ein paar Mal, um allen seine Ankunft zu verkünden. Nach der freundlichen Begrüßung ging es für Palermo in einen extra eingerichteten Raum, wo er erstmal in Ruhe ankommen und sich an alles gewöhnen kann. Mit diesem vorgehen nicht einverstanden war die bereits vorhandene Katze, die neugierig an der geschlossenen Tür schnupperte und auch kurz durch kratzen um Einlass bat. Palermo schnupperte kurz in der Katzentoilette und verkrümelte sich dann lieber unter das Sofa. Örtliche Veränderungen bereiten den meisten Katzen in den ersten Tagen nach einem Umzug Stress. Palermo bildet da keine Ausnahme. Sicher wird es noch eine Weile dauern, ehe Palermo dasselbe verschmuste Verhalten an den Tag legt, wie er es im Tierheim getan hat. Bleibt nur zu hoffen, dass die bereits dort lebende Katzendame, auch zufrieden mit ihrem neuen Kumpel ist. Von der Fellfarbe passen die beiden schwarzen Katzen schonmal ganz prächtig zusammen.





















