30./31.03.2024
Frohe Ostern wünschen die Tierheimbewohner allen Lesern, Unterstützern und Tierfreunden. Von vielen ehemaligen Schützlingen erreichten uns auch zahlreiche tolle Neuigkeiten und Ostergrüße. Das freut uns immer sehr, auch wenn wir nicht allen gleich antworten können. Die Fotos schenken uns ein Lächeln und die Beschreibungen, wie manch schüchterne "Maus" inzwischen Zuhause aufgetaut ist, sind uns die schönste Feiertagsüberraschung. Am Nachmittag bekamen wir einen Schreck, als wir im großen Katzenhaus nach "Rummel" Ausschau hielten. Sie kam nicht zum Fressen und wir lugten vorsichtig in alle Ecken. Im Auslauf wurden wir in einem kleinen Katzenhäuschen fündig. Leider erschrak sich Rummel so dolle, dass sie aus dem Unterschlupf herausgeschossen kam und sich gleich eine Seitenwand des Katzenhauses löste. Als wir es sichern wollten, fiel es gleich gänzlich auseinander. Oh je, der Zahn der Zeit hatte schon so daran genagt, dass es marode war, aber rein äußerlich noch intakt schien. Zum Glück war es anscheinend im richtigen Moment passiert, bevor sich noch ein Samtpfötchen daran verletzt.
29.03.2024
Leerer Napf? "Was ist da los!?" fragte sich der kleine Rüde Dziadudek. Er wusste noch nicht, dass wir am vormittag einen Vermittlungstermin für ihn vereinbart hatten. Als er Geschirr und Leine war, war er ganz aus dem Häuschen und ließ sich in Ruhe ankleiden. Auch als wir ihn vorsichtig ins Auto hoben, ließ er uns gewehren, drehte sich um und legte sich hin. Die Fahrt führte uns nach Löbau, wo der kleine Kerl schon sehnsüchtig erwartet wurde. Die sechs flachen Treppenstufe nahm Dziadudek voller Selbstbewusstsein und spazierte durch die offene Wohnungstür in sein neues Zuhause. Aufgeregt schnüffelt tippelte er durch die Wohnung, sah sich aber immer wieder um, ob er auch wirklich alles richtig macht. Als wir uns gerade dem "Papierkram" zugewandt hatten, erinnerte Dziadudek sein neues Frauchen durch zartes knabbern an der Mülltüte daran, dass er noch gar kein Frühstück hatten. Nach kurzer Ansprache ließ Dziadudek aber den Mülleimer zufrieden und forderte stattdessen ganz dringend Streicheleinheiten ein. Kurze Zeit später hatte der Hundeopi sein erstes eigenes Hundespielzeug gefunden. Stolz trug er es auf den Teppich und knabberte vor unseren Augen daran herum. Gottchen ist dieser Hund niedlich! Dziadudek ist bereits das vierte Tier, welches aus unserem kleinen Tierheim ein Zuhause in dieser netten Familie findet. Für den kleinen Kerl freuen wir uns ungemein.
28.03.2024
Am Nachmittag erhielten wir durch eine Freundin des Tierheims wieder eine große Menge an Futter spenden. Diese konnten von unseren Spendenboxen im Kaufland Großröhrsdorf und im Rewe Pulsnitz gesammelt und zu uns gebracht werden. Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diesem Wege so hilfreich unterstützen. Und natürlich auch bei Frau S. die uns durch das sammeln und bringen der Futterspenden so prima entlastet!
Katzenfang und Kastrationsaktion
Kastrationspaten gesucht! Die kleine Ruth befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Eine tierliebende Frau wurde auf sie aufmerksam und nahm sie mit, um sie zu einer Pflegestelle bei einer Tierschützerin zu bringen. Die Finderin berichtete von vielen unkastrierten Katzen an Ruths Fundort, und so kamen wir ins Spiel ...
27.03.2024
Heute fand die letzte Tierarztrunde vor den Osterfeiertagen statt. Zuallererst widmeten wir uns den Katzen. Aida, Malta und Madeira bekam ihre zweite Impfung. Katze Mami zeigte sich in Schmuselaune. Da sie endlich den Schnupfen auskuriert hatte, konnte sie nun auch ihren ersten Pieks bekommen. Auch Fundkater Miro, der am 19.03. zu uns kam, sollte geimpft werden. Er war nicht überzeugt, dass es nur zu seinem Besten ist und sträubte sich. Dank flinken, geübten und beherzten Griffen konnte er in Sekundenschnelle wieder in sein Körbchen entlassen werden. Alle Patienten bekamen noch einen Snack und dann setzten wir die Visite bei den Hunden fort. Die OP- Naht bei Hündin Kira sah im Großen und Ganzen gut aus, nur die Wundflüssigkeit war noch nicht richtig abgeflossen. Daher entschieden wir, dass wir das Fädenziehen um ein paar Tage verschieben werden. Bei Rüde Beethoven brauchen wir zum Glück keine Fäden ziehen. Die Wunde der Lidrandtumor- OP verheilte gut. Anfang nächster Woche darf er dann von seinem Halskragen befreit werden und wieder mit seinen Hundekumpels herumrennen. Zum Schluss gab es einen Zuckerschock: Die drei kleinen Polenhunde vom 23.03. wurden untersucht. Alle waren total niedlich, aufgeschlossen und wollten beknuddelt werden. Strubbel Jakub freute sich "Juhu, noch mehr Hände zum Kraulen" und präsentierte fröhlich sein Bäuchlein (wie das schöne Bild beweist). Alle drei "Zwergis" haben nicht nur viel Liebe zu geben, sie erfreuen sich auch bester Gesundheit. Bei Lotka und Betty stellte sie Tierärztin zwar leichten Zahnstein fest, aber dies erfordert kein akutes Handeln. So endete diese Visite mit einem zufriedenen und herzerfrischenden Gesamteindruck.




