• 06.03.2024

    Plötzlich ging alles ziemlich schnell für Mats und Bibi. Nach einigen verschiedenen Anfragen bot sich ihnen überraschenderweise die Chance, zusammen in ein neues Zuhause zu ziehen. Ein Familienmitglied kannte die zwei "Zwergennasen" bereits, denn es war der Fahrer, der sich freundlicherweise bereit erklärt hatte, vor ca. 2 Wochen die beiden polnischen Hunde am vereinbarten Übergabeort abzuholen. Seitdem gingen sie ihm und seiner Frau nicht mehr aus dem Kopf. Da freie Körbchen, Geduld und Zeit ausreichend vorhanden waren, reifte nun der Entschluss, sie zu adoptieren. Mats erkannte ihn gleich wieder. Nach anfänglichem Zögern taute auch Bibi auf. Es half ihr enorm, sich an Mats orientieren zu können. Schwanzwedelnd lief sie beim Spaziergang ums Tierheim mit. Das war der letzte Funke, der bewies, dass die Entscheidung für die beiden die richtige war. Nun warteten wir nicht lange, zumal Mats in den letzten Tagen keine Lust mehr aufs Tierheim hatte und mehr und mehr Lebensfreude verlor. Die Fahrt verbrachten beide relativ ruhig und auch im neuen Zuhause wich die Unsicherheit schnell der Freude über das schöne kuschelige Eigenheim. Wir freuen uns enorm, dass beide das große Glück hatten und ihren weiteren Lebensweg gemeinsam beschreiten dürfen. Schließlich kennen sich beide schon seit vielen Tagen im polnischen Tierheim.

  • 05.03.2024

    Erneut waren wir beim Tierarzt. Heute stand Iris zweite Milchleisten Operation an. Naja.. genau genommen war es nur die halbe Milchleiste. Die andere Hälfte hat man ihr wohl schon in Rumänien in dem gutem Glauben entfernt, dass keine weiteren Tumore entstehen. Iris meckerte am morgen Lautstark herum. Sie dachte wohl, wir haben ihr Frühstück unabsichtlich vergessen. Gegen Mittag ließ sie sich dann wieder ganz artig ins Auto heben. Doch Iris war nicht der einzige Patient heute. Mit im Auto war die kleine schwarze Remmi, die zur Kontrolle der Blutwerte vorstellig wurde. Nach der erfolgreichen OP konnten wir Iris wieder abholen. Wie bereits zuvor haben wir sie mit Unterstützung in ihr warmes vorbereitetes Bettchen gebracht, wo sie sich ordentlich den Rausch ausschlafen konnte.

  • 04.03.2024

    Auch moppelchen Bali war heute zu Gast beim Tierarzt. Wegen einer Umfangsvermehrung am Hoden war er zum CT angemeldet und im gleichen Atemzug sollten seine Zähne auf Vordermann gebracht werden. So lieb wie wir Bali kennengelernt haben, so artig benahm er sich auch beim Tierarzt. Nach erfolgreichem CT wurde die Umfangsvermehrung entfernt und in die Pathologie zur genaueren Untersuchung eingeschickt. Außerdem hat er fünf lockere Zähne eingebüßt. Als Zufallsbefund erschien auf dem CT-Bild eine verdichtete Lunge unbekannten Ursprungs. Am Abend war Bali wieder zurück in seinem gewohnten Terrain und konnte sich von den Strapazen erholen. Jetzt für Balis Behandlung spenden

  • 02./03.03.2024

    Die schwarze Hündin Psotka war heute im Mittelpunkt des tierärztlichen Fokus. Die Hundeomi fuhr ganz brav mit uns in die Tierarztpraxis, wo das Team bereits auf sie wartete. Bei der vorangegangenen Untersuchung im Tierheim wurde ein Herzgeräusch bei Psotka festgestellt. Diesem wollten wir heute mittels Herzultraschall auf den Grund gehen. Leider war dies leichter gesagt als getan. Trotz vorbildlicher Vorbereitung und Durchführung wolltes es nicht gelingen ein aussagekräftiges Bild von Psotkas Herz zu bekommen. Die Ärztin entschloss sich als ein Röntgenbild anzufertigen um die Ursache festzustellen. Zwar konnten auf dem Röntgenbild ein paar Anomalien identifiziert werden, aber dies genügte nicht um eine Diagnose zu stellen.  Das nächste bildgebende Mittel der Wahl wäre nun ein CT. Psotka war übrigens die ganze Untersuchung über äußerst lieb und ließ alles mit sich machen.

  • 01.03.2024

    Nach mehrmaligen Besuchen stand fest: Wuschel Hilohi hat bald sein eigenes Zuhause. Nun war der Tag seines zweiten Lebens angebrochen. Der junge Rüde war während der Fahrt nach Dresden ruhig. Als wir ankamen und sich das Auto wieder öffnete, wirkte Hilohi etwas irritiert. Wo waren wir? Trotzdem lief er brav mit uns mit. Nur einige Momente gab es, die ihn kurz stocken ließen: ein Hund bellte in der Ferne, dann tauchten vor ihm 3 Stufen auf, die er bewältigen musste und als Krönung schloss sich in der Wohnung die Tür hinter ihm. Nun in Sicherheit leinten wir ihn ab und ließen ihn im eigenen Tempo erkunden. Derweil schlossen wir in die Küche den Vertrag ab. Nach einer Weile gesellte sich Hilohi zu uns, immerhin schon mit erhobener Rute. Als sich von einem separaten Zimmer wie von Zauberhand die Klinke bewegte, schaute er aufmerksam, konnte aber keinen Verursacher entdecken. Was nur wir Menschen wussten: In dem Raum war die bereits dort lebende Katze, die auf die Klinke sprang, um herauszukommen. Aber es war natürlich noch zugeschlossen. Hund und Katze dürfen sich erst kennenlernen, wenn Hilohi sich etwas akklimatisiert hat. Bei uns zeigte er jedenfalls kein großes Interesse an Samtpfoten, deshalb haben wir da keine Bedenken. Wir freuen uns, dass Hilohi so schnell ein Zuhause finden durfte.