Böllerfrei ist Tierschutz
Hier haben wir für Euch ein paar Bilder zum teilen und posten zusammengestellt.






Aktuelles aus unserem Tierheim
23.01.2026
Gegen Mittag sollte Hündin Toni nicht wie gewöhnlich ins Haus für ihren Mittagsschaf, sondern bekam ein Geschirr angezogen und fuhr mit ins im Auto mit. Grund der Fahrt war tatsächlich ein ganz wundervoller: Toni durfte in ihr erstes eigenes Zuhause umziehen. Die kurze Fahrt führte nur in den Nachbarort Pulsnitz, wo schon alles für die Ankunft von Toni vorbereitet war. Auf vielen vorangegangenen besuchen im Tierheim schaffte es die tierliebe Familie Kontakt zu Toni zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen. Toni hielt derweil an ihrer liebgewonnen Routine fest und begab sich schon kurze Zeit später in den selbstverordneten Mittagsschlaf. Davon hielt sie auch der kurz zuvor angebrachte GPS-Tracker nicht ab. Das waren wohl ganz schön viele neue Eindrücke für die Hündin und wir ließen sie schlummern. Die bereits dort lebenden Katze beobachtet die Ankunft des Neuankömmlings ganz neugierig. Dankbar nahm die Familie alle Tipps an, die wir ihnen mit auf den Weg gaben, um aus Toni schon bald eine stolze, selbstbewusste Pulsnitzerin zu machen.
22.01.2026
Auch heute gabe es ein "Wiedersehen" beim Tierarzt. Heute waren die Katzenmädels Wanda und Emmy geladen. Die schildpattfarbene Emmy wurde erfolgreich kastriert. Klein-Wanda war die letzte ihrer Geschwister, deren Nabelbruch heute verschlossen wurde. Um ihr eine weitere Narkose zu ersparen, wurde sie auch gleich mit kastriert. Aber nicht ohne sich vorher ganz intensive Streicheleinheite von der Tierärztin und ihren Angestellten abzuholen. Bei beiden Katzendamen haben die Operation komplikationslos überstanden und durften am Nachmittag wieder abgeholt werden. Wanda war schon wieder so munter, dass sie während der Fahrt am Gitter der Transportbox gerüttelt hat. Als das überschüssige Adrenalin der Fahrt verflogen war, schlummerte sie ebenso wie Emmy friedlich bei ihren Geschwistern.
21.01.2026
Heute stand die Tierarztvisite im Terminkalender. Vier Katzen bekamen ihre zweite Impfung und sind somit vermittlungsbereit. Alle Samtpfoten waren sehr aufgeschlossen und dankbar für die Aufmerksamkeit. Jedoch hatte die Tierärztin bei all dem Geschnurre Schwierigkeiten beim abhören. Bei so netten Patienten ist das wohl immer ein "Risiko". ;-) Im Anschluss bekam noch der große Rüde Juno und die schüchterne Toni ihre jährliche Impfung. Während Juno so abgelenkt von der Hundeleberwurst war, hat er weder die Untersuchung noch die Impfung besondere Aufmerksamkeit beigemessen. Toni wiederrum fand die Situation gruselig und war gar nicht für zusätzliche Snacks zu begeistern. Aber sie hat auch nichtmal gezuckt beim Pieks. Im Anschluss hat die Fundhündin Isolde noch etwas Blut hergeben müssen, um mittels Laboruntersuchung genau festzustellen, ob sie nun bereits kastriert ist oder nicht. Obwohl ihr die Prozedur nicht geheuer war, hielt sie tapfer durch und so war es schnell erledigt. Auch unsere vier neuen Hunde wurden einmal durchgecheckt. Bei Bax stellte die Tierärztin leider Handlungsbedarf bei den Zähnen fest. Die Jahre im polnischen Tierheim gehen eben nicht spurlos an so einem armen Seelchen vorrüber. Wie Bandzior wiederrum muss in Polen bereits ein Tierarzt an seinem Gebiss gearbeitet haben. Gerade noch einen Backenzahn konnte unsere Tierärztin sehen - beim Rest nur gähnende Leere. Bandzior wird jedenfalls nie wieder Zahnschmerzen haben. Bei Quinn und Carmen war aus medizinischer Sicht absolut alles im grünen Bereich. Schöne Ohren und schöne Zähne machen den Tierarzt happy.
20.01.2026
Das Ordnungsamt bat uns um Amtshilfe. Wir wurden informiert, dass eine Wohnungsöffnung anstand und sich in der Wohnung eine Katze befindet. Von den Nachbarn erfuhren die Mitarbeiter des Ordnungsamt, dass die dort lebende Person zwischen Weihnachten und Neujahr die Wohnung verließ und nicht zurückkehrte. Diese Nachbaren waren es auch, die den Stein ins Rollen brachten, um die Katze vor dem verhungern zu bewahren. Natürlich sagten wir zu uns nahmen die hübsche dreifarbige Katze in unsere Obhut. Sie war ziemlich aufgeregt blieb aber freundlich und friedlich. Wären die aufmerksamen Nachbarn nicht tätig geworden, was wäre wohl aus der netten Katze geworden.
19.01.2026
Auch die beiden Katzemädchen Nala und Susi sind wunderbar gewachsen und hatten nun ein Gewicht erreicht, wo sie von unserem Tierarzt kastriert werden konnten. Bei dem Eingriff wurde auch gleich der bei beiden Katzen vorhandene Nabelbruch verschlossen. Die sonst eigentlich kleine Kastrationsnaht ist wegen dem Nabelbruch etwas größer geworden, aber das ließ sich nicht vermeiden. Sowohl bei Nala, als auch bei Susi ging der Eingriff problemlos vonstatten, sodass wir sie am späten Nachmittag wieder abholen durften. Die beiden Mädels waren zwar der Meinung Bäume ausreißen zu können, mussten sich letztlich dem Kampf gegen die Müdigkeit geschlagen geben.
20.01.2026 Bitte um Hilfe
🐾 Spendenaufruf für unseren Tierarzt-Fonds 🐾 Tierarzttermine gehören zu unserem Alltag – Operationen, Zahnsanierungen, Impfungen und notwendige Untersuchungen sind für das Wohl unserer Tiere unverzichtbar. Gleichzeitig sind sie mit hohen Kosten verbunden. Unsere Tierschutzarbeit finanzieren wir fast zu 100 % ausschließlich über Spenden. Öffentliche Mittel erhalten wir kaum, feste Zuschüsse gibt es nicht. Jeder Tierarztbesuch, jede Operation und jedes Medikament ist nur dank eurer Unterstützung möglich. 👉 Damit wir auch weiterhin schnell helfen können, wenn ein Tier unsere Hilfe braucht, sind wir dringend auf Spenden für unseren Tierarzt-Fonds angewiesen. Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft uns, Schmerzen zu lindern, Leben zu retten und unseren Schützlingen die medizinische Versorgung zu geben, die sie verdienen.
Von Herzen Danke an alle, die unsere Arbeit möglich machen und an der Seite unserer Tiere stehen. 🐶🐱 Jetzt spenden und Tiere retten!
Hund Bandzior sucht ein Zuhause
Hundeopi Bandzior ist noch ganz neu bei uns und einfach nur trollig. So ein süßer kleiner Hundeopi. Kein Zahn mehr im Maul, kurze Beine und einen rundlichen Körper. Und Bandzior ist einfach nur lieb. Wir wünschen uns so sehr, dass Bandzior nun ganz schnell seine Menschen für einen friedlichen Lebensabend findet.
17./18.01.2026
Manchmal schreibt das Leben die schönsten Geschichten ganz leise – und genau so begann auch die Reise der Katzengeschwister Timo und Gismo in ein neues Zuhause. Eigentlich war zunächst nur die Vermittlung von Gismo geplant. Doch dann kam alles ein wenig anders: Bei beiden Brüdern wurden erkrankte Zähne festgestellt, die zum Glück kurzfristig entfernt werden konnten. Während der anschließenden Wartezeit wuchs bei der zukünftigen Familie ein Gedanke immer mehr – warum trennen, was so eng zusammengehört? Und so fiel die Entscheidung, auch Timo mit zu adoptieren. Für uns war das eine riesige Freude, denn nichts ist schöner, als Geschwister gemeinsam in ein neues Leben starten zu sehen. Die Reise führte uns nach Ebersbach-Neugersdorf. Nach gut einer Stunde Fahrt waren wir angekommen. Timo zeigte sich dabei von seiner besten Seite: Er ließ sich ganz entspannt ins Transportkörbchen setzen und blieb während der gesamten Fahrt erstaunlich ruhig. Gismo hingegen fand das Kofferpacken eher blöd und machte seinem Unmut während der Fahrt auch regelmäßig Luft. Am Ziel angekommen, erkundeten beide Kater sofort ihr neues Reich. Noch etwas unsicher und geduckt, aber voller Neugier, liefen sie durch die Räume. Man konnte förmlich spüren, wie sehr ihnen diese neue Umgebung gefiel. Timo taute schnell auf, während der sensible Gismo sich zunächst kurz versteckte – doch nicht lange. Schon bald kam er wieder hervor und folgte seinem Bruder Schritt für Schritt. Timo entdeckte sofort die neue Futterecke: Alles, was das Katzenherz begehrt, stand bereit – inklusive frischem Katzengras. Die ganze Wohnung war liebevoll vorbereitet: schöne Kratzbäume zum Erklimmen, gemütliche Plätze zum Ausruhen und viele kleine Details, die zeigten, wie sehr man sich auf die neuen Mitbewohner gefreut hatte. Die neue Familie sind erfahrene Katzenfreunde, und sogar Bilder der ehemaligen Katzenbewohner sowie liebevolle Zeichnungen schmückten die Wände – ein stiller Beweis dafür, wie viel Liebe Timo und Gismo hier erwartet. Ein kleines Detail sorgte für ein Schmunzeln: Gismo, etwas kompakter gebaut als sein Bruder, passte nicht ganz so recht in die neue Kuschelhöhle. Diese trat daraufhin ihren Weg zurück ins Tierheim an. Nachdem alles Vertragliche erledigt war, kamen beide Kater noch einmal zu uns, um Schmuseeinheiten abzuholen. Timo, der es liebt, auf der Schulter zu liegen, wird dieses Privileg nun regelmäßig genießen dürfen. Gismo hingegen inspizierte immer wieder das Badezimmer. Später erzählte uns die Familie, dass auch ihr vorheriger Kater gerne genau dort gelegen hatte – ein kleiner, rührender Zufall. Happy End im Doppelpack: Zwei Brüder durften gemeinsam in ein liebevolles Zuhause ziehen 🐾🐾









