Böllerfrei ist Tierschutz
Hier haben wir für Euch ein paar Bilder zum teilen und posten zusammengestellt.






Aktuelles aus unserem Tierheim
13.03.2026
Die hübsche Hündin Carmen durfte heute in ihr neues Zuhause umziehen. Während der ersten Minuten Fahrt jammerte sie noch ein bisschen vor sich hin, beruhigte sich dann aber zügig. Angekommen im neuen Zuhause wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Auch Carmen war ganz aufgeregt und beschnupperte die neue fremde Umgebung. So richtig traute sich Carmen aber noch nicht von Tierpflegerin Josis Seite zu weichen. Erst als wir uns für den schriftlichen Teil niederließen kam auch Carmen langsam zur Ruhe und legte sich hinter ihre neue Familie. Die anschließen Anprobe von Geschirr und Halsband schien Carmen gut zu gefallen. Als Josi dann aber kurz austreten ging, war die Hündin gleich wieder unruhig und wirkte verloren. Um der Hündin den Abschied etwas leichter zu machen, verließen wir gemeinsam mit Carmen das Haus. Carmen war draußen so mit schnuppern beschäftigt, dass sie gar nicht bemerkte wie Josi sich langsam zum Tierheimauto absetzte.
12.03.2026
Zwei Kater wurden in unsere Obhut übergeben. Der Besitzer war erkrankt und eine weitere Versorgung der Tiere war nicht mehr möglich. Rudi und Erwin wurden uns als lieb und zutraulich beschrieben. Leider hat der plötzliche Umzug offenbar tiefe Spuren hinterlassen, da die beiden äußerst ablehnend auf uns reagieren. Wir geben ihnen nun erstmal Zeit aus dem Zustand des tiefen Schocks herauszukommen, um sich mit der neuen Sitation zurecht zu finden. Außerdem wurden wir dringend um die Aufnahme eines Fundkaters gebeten. Laut der Beschreibung schien es ihm sehr schlecht zu gehen und schnelles handeln war erforderlich. In handumdrehen war der unkastrierte Kater in der Tierklinik und wurde untersucht. Tatsächlich war sein Zustand nicht so dramatisch, wie es sich darstellte. Er hatte wirklich massiven Floh- und Haarlingsbefall und richtig schlechte Zähne. Er wurde also gegen die Parasiten behandelt und wurde wieder in unsere Obhut übergeben. Wir vermuten das Dagobert, wie wir ihn nannten, irgendwo gefüttert und auch gestreichelt wurde, weil er so nett und umgänglich ist.
11.03.2026
Wieder einmal war die Tierärztin bei uns, um unsere Schützlinge in Augenschein zu nehmen. Fundkater Fränky, mit den verletzten Öhrchen, hatte sich gut von dem Eingriff erholt und konnte heute geimpft werden. Im Anschluss stellten wir die Abgabehündin Bonnie vor. Obwohl sie in ihrem Kurzzeit-Zuhause stark territorial reagierte, durfte unsere Tierärztin sie von Kopf bis Fuß berühren und untersuchen. Bonnie gab keine Ton von sich und war sehr brav. Auch die Tierärztin hatte nichts zu beanstanden. Dann waren die fünf Neuankömmling aus der Smeura an der Reihe. Bei Tilly, Henriette und Clara gab es nichts zu beanstanden. Ulla und Dean jedoch sind durch ein verändertes Gangbild "negativ" aufgefallen. Deans Hüfte schien links etwas schmerzhaft zu sein. Aufklärung kann da nur ein Röntgenbild geben. Auch Ullas Hüfte schien ihr Probleme zu machen. Bei der genaueren Beurteilung des Bewegungsapparats war Ulla auf beiden Seiten der Hüfte eingeschränkt. Und zu unserer Verwunderung hatte sie links eine Patellaluxation. Das bedeutet, dass die Kniescheibe aus der Führung springt. Das würde natürlich den insgesamt instabilen Gang erklären. Genaueres werden wir auch bei ihr erst nach einer Röntgenaufnahme wissen.
Aufnahmepaten für Milka gefunden
~Aufnahmepatin ist Petra Rathke~ Die kleine Milka hatte einst einen Besitzer. Leider kam dieser ins Pflegeheim und die kleine Hündin kam Anfang Dezember 2025 in Polen ins Tierheim. Milka wurde uns als sehr sensibel und lieb beschrieben. Milka, weiblich, geboren 2019, ca. 10kg
Aufnahmepaten für Miki gefunden
~Aufnahmepate ist Heiko Pietsch~ Der hübsche Rüde Miki ist mit der Situation im polnischen Tierheim sehr überfordert. Die anderen Hunde in seinem Zwinger mobben ihn und er setzt sich nicht zur wehr. Miki ist anfangs etwas schüchtern, jedoch sehr menschenbezogen und sucht bei "seinen Menschen" immer Schutz. Er ist freundlich, sanft, sensibel und geht auch schon an der Leine Miki, geboren 2022,Rüde, ca. 40cm Schulterhöhe, 12kg
Aufnahmepaten für Julian gesucht
~Aufnahmepatin ist Jutta Holzer-Beran~ Julian wurde uns ans Herz gelegt, da der unscheinbare Rüde in Polen einfach keine Vermittlungschance hat. Julian ist Herzkrank und braucht Medikamente. Seit April 2025 wartet er im tagtäglich darauf, dass er endlich wieder ein Zuhause hat. Der Rüde wurde uns als sozial, lieb und sehr ruhig beschrieben. Julian, geboren 2015,Rüde, ca. 48cm Schulterhöhe, 20kg
Aufnahmepaten für Milton gefunden
~Aufnahmepaten sind Anne Karsch, Maria Weiß, Kristina Marten, Yvonne Lindemann, Elisabeth Lemke, Christiane Odefey und Diana Ziesch~ Milton kam Anfang August 2023 mit einem jüngeren Hund in das polnische Tierheim und wurde dann im Mai 2024 mit diesem zusammen vermittelt. Kurze Zeit später wurde er wieder zurück ins Tierheim gebracht, wo er bis heute ist. Über die Zeit hat Milton immer weiter abgebaut. Heute ist er nur noch Haut und Knochen. Er muss dringend aus dem Stress und Lärm des polnischen Tierheims raus. Milton ist sehr brav, lieb und verträglich und kennt das laufen an der Leine. Milton, männlich, geboren 2017, 42cm Schulterhöhe
10.03.2026
Vor einigen Wochen tauchte auf dem Grundstück einer tierlieben Familie eine schwarze Katze auf. Sichtbar abgekämpft und krank fand sie dort bei Minusgraden etwas Ruhe und blieb Tag und Nacht. Fragen in der Nachbarschaft, wem das kranke Tier gehört blieben unbeatworte. So brachten die tierlieben Leute in Absprache mit dem Ordnungsamt die schwarze Katze zum Tierarzt. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen unkastrierten Kater handelt. Eine Verletzung am Ohr und der Schnupfen wurde behandelt. Im Anschluss kam der schwarze Kater in unsere Obhut. Noch hat er ziemlich große Angst vor uns, aber wir hoffen, dass er sich bald etwas eingelebt hat und erkennt, dass wir es nur gut mit ihm meinen.
09.03.2026
Seit über einem Jahr lebte die schwarze unscheinbare Hündin Luna in unserem Tierheim. Nun war endlich der Tag gekommen, der hoffentlich ihr letzter Tag im Tierheim sein sollte. Luna war schon den ganzen Tag etwas unruhiger als gewöhnlich. Fast so, als würde sie ahnen, dass etwas anders ist als sonst. Da sollte sie rechtbehalten. Ins Auto gehoben werden, fand Luna etwas gruselig und auch die Fahrt über zeigte sie sich gestresst. Zum Glück dauerte es gar nicht lang, bis sie wieder aussteigen durfte. Nach einer kurzen Begrüßung schaffte es Luna sich zu lösen und folgte uns brav ins Haus. Die fremde Umgebung mit all den fremden Gerüchen setzten ihr sichtlich zu und sie hechelte viel. Nachdem sich Luna etwas umgeschaut hatte gelang es ihr in einem bereitgestellten Körbchen doch etwas Ruhe zu finden und langsam schlummerte sie ein. Dabei verpasste sie auch, dass wir uns so langsam wieder verabschieden mussten und den Rückweg ins Tierheim antraten. Wir freuen uns, dass es so nette Menschen gibt, die der alten Hündin noch einmal ein richtiges Zuhause geben wollen und hoffen, dass Luna dort noch lange glücklich und zufrieden leben darf.
07./08.03.2026
Und wieder hat es eines unserer Sorgenfellchen geschafft, unser schüchterner Rysik hat sein Zuhause gefunden. Als der kleine Kerl aus einem polnischen Tierheim zu uns kam, war sein Zustand alles andere als gut. Seine Haut war stark angegriffen, das Fell fehlte an vielen Stellen und seine Ohren waren entzündet. Halb nackt und sehr ängstlich stand er damals vor uns und wusste noch gar nicht, dass für ihn nun ein neues Kapitel beginnen würde. Mit viel Pflege, guter tierärztlicher Versorgung und einem speziellen Futter gelang es uns nach und nach, seine schlimme Allergie in den Griff zu bekommen. Sein Fell begann wieder schön nachzuwachsen und auch Rysiks Neugier auf die Welt wurde mit der Zeit immer größer. Schritt für Schritt fasste er Vertrauen und begann aufzublühen. Vor einigen Tagen kam dann eine liebe Familie zu uns ins Tierheim und brachte ein großes Auto voller wunderbarer Sachspenden für unsere Tiere vorbei. Eigentlich wollten sie nur kurz schauen und uns unterstützen. Bis vor kurzem lebte noch unsere liebe Hunde-Omi Frieda bei ihnen, die im stolzen Alter von fast 22 Jahren verstorben ist. Der Verlust saß noch immer tief. Doch dann fiel ihr Blick auf Rysik. Wir erzählten seine Geschichte und irgendetwas schien die Familie sofort zu berühren. Schon wenige Tage später standen sie wieder bei uns im Tierheim. Dieses Mal brachten sie auch ihre anderen vierbeinigen Familienmitglieder mit, denn schließlich sollten diese ein Wörtchen mitreden dürfen. Und was sollen wir sagen? Sie verstanden sich vom ersten Moment an hervorragend. Damit war schnell klar, Rysik bekommt einen echten Traumplatz. Nur wenige Tage später durften wir ihn in sein neues Zuhause bringen, ganz in der Nähe, in ein schönes Haus mit einem richtig sicher eingezäunten Garten. Hier kann Rysik nun ganz in seinem eigenen Tempo ankommen, die Welt entdecken und lernen, dass das Leben auch leicht und fröhlich sein darf. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass unser kleiner Sorgenkerl schon bald fröhlich gemeinsam mit seinen beiden Hundekumpels durch Haus und Garten tobt.
06.03.2026
Unser lieber Kupidon hatte heute den Termin zur Entfernung des Lidrandtumors. Dank seiner regelmäßigen Gassirunden mit seinem "Patenonkel" freute sich Kupidon sehr, als wir mit dem Geschirr zu ihm kamen. Mit einem eleganten "hops" war er auch schon im Auto und freute sich eigentlich auf einen schönen Spaziergang. Erst als er sich in der Tierarztpraxis wiederfand ahnte er, was ihm blüht. Aber es half ja nichts. Der Lidrandtumor musste weg. Glücklicherweiße konnte die lieben Mitarbeiter der Praxis im Anschluss auch noch eine Lücke für den Fundkater Fränky schaffen. Seine Ohren sahen wirklich schlimm aus. Um Fränky in naher Zukunft eine weitere Narkose zu ersparen, wurde er auch gleich mit kastriert. Sowohl Kupidon als auch Fränky haben den Eingriff gut überstanden und wir durften sie am Nachmittag wieder in unsere Obhut übernehmen.
05.03.2026
Wieder einmal gab es einen Neuankömmling im Tierheim. Der arme Kater wurde gefunden und aufgrund seiner Verletzung zum Tierarzt gebracht. Dort stellte man fest, dass seine beiden Ohren bereits nekrotisch verändert sind. Der Verdacht lag nahe, dass er sich im Winter erfrierungen zugezogem hat und das Gewebe nun langsam abstirbt. Natürlich nahmen wir Fränky, wie wir ihn nannten, in unsere Obhut auf und werden ihn zeitnah behandeln lassen.
04.03.2026
In den letzten Tagen konnten wir hier fast täglich von schönen Tiervermittlungen berichten. Auch gestern gab es wieder eine kleine Erfolgsgeschichte. Einer unserer Nymphensittich-Hähne durfte in ein neues Zuhause ziehen und das in bester Nymphengesellschaft in einem Seniorenheim. Neben dieser schönen Vermittlung stand gestern aber auch etwas ganz anderes auf dem Plan: Die ersten großen Winter-Aufräumarbeiten im Tierheim. Unser Hundequarantäne-Auslauf konnte endlich einmal wieder richtig gründlich mit dem Kärcher gereinigt werden. Außerdem haben wir die beiden Quarantänehäuser von oben bis unten geschrubbt, damit bald wieder neue Notfellchen einziehen können. Doch mit den ersten Frühlingstagen zeigt sich leider auch der ganze Schmutz, den der Winter hinterlassen hat. Deshalb brauchen wir wieder EURE tatkräftige Unterstützung. Am Samstag, den 14.03.2026 ab 12:30 Uhr, planen wir einen großen Helfereinsatz bei uns im Tierheim. Es gibt einiges zu tun:
- Der Schafstall muss dringend komplett gemistet werden
- zahlreiche Fenster warten auf eine gründliche Reinigung
- die Hundehäuser müssen entstaubt werden
- und auch Hof sowie Wiesen brauchen eine ordentliche Aufräumrunde.








