09.01.2025
Nach Arlechina durfte heute die nächste kleine Fellnase aus der Smeura nach nicht einmal 6 Wochen Zwischenstop bei uns in ihr eigenes Zuhause ziehen. Ganz artig ließ sie sich ins Auto heben und wartete in der Box geduldig und ohne einen Ton von sich zu geben, bis sich die Autotür wieder öffnete. Unser Weg führte uns ins Ländliche zu einem großem Eigenheim mit Garten. Erst zögerlich, erkannte sie schließlich ihr neues Frauchen und wir überredeten sie, mit ins Haus zu kommen. Drinnen durfte sie dann ohne Leine ihr großes neues Domizil erkunden, und erschnupperte anfangs langsam die Räume und Liegeflächen. Dann sah sie den vorhandenen Rüden und freute sich überschwänglich. Der Rüde, ein Hund aus dem spanischen Tierschutz, begrüßte Molie ebenfalls, deutete aber an, dass sie gerade etwas zu weit in seinen Rückzugsbereich eindringt. Molie verstand und ging wieder weiter alles erkunden. Ab und zu ging sie immer nach dem Rüden schauen. In die Küche traute sie sich erst nicht so recht, doch da wir uns zum Vertraglichen dort hinein setzten, kam sie schließlich doch schauen. Als wir gingen, wurde sie mit dem Erkunden des Schlafzimmers gekonnt abgelenkt. Wir freuen uns für Molie und wünschen ihr und ihrer neuen Familie einen glücklichen Neuanfang.
04./05.01.2025
Katze Suri steht nun im Mittelpunkt des Geschehens. Sie war gerade an den Trockenfutternapf gegangen, als wir mit der Transportbox ins Katzenhaus kamen. Ah, sie hat Hunger, bestens, das können wir doch glatt dafür nutzen, sie in die Box zu locken. Gesagt, getan: Suri folgte den beiden Leckerlis und schon war sie drinnen. Im Auto gab sie keinen Mucks von sich. Sogar die Leckerlis verspeiste sie. Die meisten Katzen würden in so einer Situation nicht einmal daran denken. Am Stadtrand von Dresden in einer kleinen Siedlung angekommen, durfte sie heraus und lief sogleich umher. Ihren Schwanz hielt sie erhoben, voller Mut und Neugier. Suri hopste auf Sessel und Sofa. Als wir das Vertragliche regelten, kam sie auf den Tisch, legte sich genau auf den Vertrag und schmuste mit unserer Hand. Liebe Suri, danke dass du uns damit dein OK zeigst. Sie sprang auch schon bei Herrchen auf den Schoß und wollte die Pflanzen, ob echt oder unecht, anknabbern. Da raschelte Frauchen mit der Trockenfuttertüte und Suri kam schnurrstracks an, ließ sich ablenken und schmuste und schnurrte wieder. Als wir alles geregelt und besprochen hatten, machte sich Suri wie eine Königin auf dem Teppich lang. Das Eigenheim hat insgesamt zwei Etagen plus Keller. Während wir aufbrachen, war die selbstbewusste Suri bereits in Begriff, die erste Etage zu erkunden. Wir wünschen viel Freude und jede Menge glückliche Erlebnisse miteinander.
31.12.2024
Silvester/ Neujahr war für die Tiere wieder eine denkwürdige Herausforderung. Wie schon in den Wochen zuvor, wurde schonungslos herumgeböllert. Bereits am Nachmittag im Hellen waren manche der Meinung, dass die Zeit bis Mitternacht viel zu lang wäre und sie jetzt schon damit angeben wollten, wieviel Geld sie sinnlos verbrennen könnten. Wir versuchten alles uns mögliche, um unseren Tieren die Angst zu lindern. Einige bekamen Adaptil zur Beruhigung, die Fenster hängten wir wegen der Lichtreize zu, ließen über Nacht Licht an, und wo es ging, dudelte Musik, um vom Geräuschpegel abzulenken. Wir stellten Hundeboxen aus Stoff auf, so dass sich die Hunde, wenn sie sich gar zu arg fürchteten, in diese Art von Höhlen verkriechen konnten. Es war wieder eine sehr laute und nicht enden wollende Nacht. In Gedanken waren wir ebenso bei all den Wild- und Weidetieren, bei den Streunern und Kettenhunden dieser Welt, in der Hoffnung, es mögen alle heil überstehen. Unsere Schützlinge hatten wenigstens ein sicheres Dach über dem Kopf und konnten sich gegenseitig trösten. Am Neujahrsmorgen sahen die Häuser zwar wie erwartet vollgekotet und - uriniert aus, aber alle waren im Großen und Ganzen psychisch in Ordnung. Der ein oder andere schien etwas gereizt oder müde durch den Schlafmangel, doch einige Menschen waren rücksichtslos und setzten am nächsten Tag (wenn auch nicht mehr ganz so eskalierend) ihren Knallerwahn fort. Wir fragen uns jedes Jahr, ob und wann dies ein Ende haben wird. Abschließend können wir sagen: Wir haben es bestmöglich überstanden und wünschen allen ein gesundes, friedliches neues Jahr voll Rücksicht und achtsamen Miteinander.
28./29.12.2024
Ein fremden Kater hielt sich einige Zeit bei einer tierlieben Frau im Garten auf. Die Meldung bei Ordnungsamt brachte keine Erfolge und so gab sie den Fundkater in unsere Obhut. Ein rot-weißes Pausbäckchen mit nicht zu übersehender Figur blickte uns aus der Transportbox an. Er wirkte gepflegt und gut genährt, schon komisch, dass ihn keiner vermisste. Am Sonntag folgte dann der erlösende Anruf. Die Besitzer meldeten sich und konnten ihren Chilli wieder bei uns abholen, Wir gaben der Familie den Rat, ihn chippen und registrieren zu lassen, damit für einen zukünftigen ausgedehnten Streifzug des hübschen Katers schnell sein Halter herausgefunden werden kann.
26.12.2024
Der zweite Weihnachtsfeiertag verlief ruhig und statt Schnee gab es Sonne. Dies nahmen wir zum Anlass, uns wieder um das Laub in den Gehegen zu kümmern. Die Arbeit ging etwas mühselig von der Hand, da es schlammig war. Unsere Hunde beobachteten alles genau und einige mussten sich ausgerechnet immer in den Weg stellen, die lustigen Gesellen. Wir sahen es gelassen und alberten ein bißchen mit ihnen herum oder verteilten Streicheleinheiten. Alle Hunde aus der Smeura, die zuletzt bei uns eintrafen, durften zusammen in unserem hinteren Gehege toben. Sie genossen das Platzangebot, einige kauten auf Spielzeug, es war ein Vergnügen, ihnen dabei zuzusehen. Somit ist die Quarantäne frei und bereit für die zukünftigen Hunde im neuen Jahr.


