• 30.03.2026

    Ein siebenjähriger Labrador Rüde fand aufnahme in unserem Tierheim. Seine Besitzer hatten arbeitsbedingt keine Zeit ihm die Auslastung zu gewähren, die er benötigt. Zwischenzeitlich hatten sich die Eltern um den schwarzen Rüden gekümmert, aber leider war dies auch nicht mehr möglich. Mailo bestand den bei uns durchgeführten Rudeltest obwohl er ziemlich aufgedreht war. Warscheinlich hat er einfach eine ganze Menge nachzuholen und benötigt auch noch etwas Erziehung. Am Nachmittag wollten wir dann die beiden Kater-Brüder Blacky und Simba endlich in ihr neues Zuhause bringen. Nach gut einer Stunde fahrt, wo die beiden uns die schönsten Lieder sangen, und wir uns überraschenderweiße im Schneegestöber wiederfanden, waren wir endlich angekommen. Blacky und Simba waren gar nicht schüchtern und rückten zügig aus den Transportboxen aus. Jedes Zimmer, jede Ecke, jedes Möbelstück wurde untersucht und umkreist. Selbst die komplette breite des Flurs haben sie durch elegante Katzensprünge von Möbel zu Möbel einmal ausgemessen. Hin und wieder hörte man sie rufen, als wollten sie sicherstellen, dass keiner Verloren gegangen ist. Als wir uns so langsam auf den Rückweg machen wollten, hatten die beiden bereits das Fensterbrett im Schlafzimmer für sich entdeckt und beobachteten das bunte Treiben. Wir freuen uns, dass die lieben Kater endlich ein liebevolles Zuhause gefunden haben, wo sie so viel gestreichelt werden, wie sie möchten.

  • 27.03.2026

    Wir wurden auf einen Tierschutzfall aufmerksam gemacht. Über 50 Kaninchen wurden vom Veterinäramt eingezogen und alle in einem Tierheim untergebracht. Da es sich bei den Tieren um die Rasse Deutsche Riesen handelt, kam das Tierheim rasch an seine Grenzen und bat um Unterstützung. Erst kürzlich wurden unsere letzten beiden Kaninchen vermittelt und wir hatten also Platz um wenigstens zwei der großen Kaninchen einen Unterschlupf zu gewähren. In Vorbereitung auf den Einzug der zwei Kaninchendamen bereiteten wir alles liebevoll vor, kauften einen neuen abwaschbaren Boden, bauten das Gehege auf und richteten es liebevoll für die Mümmelnasen ein. Außerdem war das Blutergebnis von den beiden Rüden Julian und Milton da. Beides sah besser besser als erwartet aus, sodass wir mit beiden gleich zum Herzultraschall starten durfte. Obwohl es für die Hunde ja eine vollkommen neue und fremde Erfahrung war, war beide ganz ruhig und entspannt im Auto und unglaublich lieb und tapfer bei der Untersuchung. Milton braucht glücklicherweiße keine Herzmedikamente, muss aber weiter Schilddrüsentabletten nehmen. Einer Zahnsanierung, um seine ollen gammeligen Zähne zu entfernen, steht also nichts mehr im Wege. Bei Julian war das Ergebnis leider nicht so positiv. Insgesamt drei Medikamente muss er für sein Herz nehmen. Der arme Kerl, das hat er sich bestimmt nicht freiwillig ausgesucht.

  • 26.03.2026

    Zur Tierarztvisite in dieser Woche wollte die Tierärztin als aller erstes einen Blick auf Kater Dagobert werfen. Er schnieft noch ein wenig vor sich hin, aber der Ausfluss ist nicht eitrig. Trotzdem soll er noch ein paar Tage Medikamente bekommen. Gern hätten wir ihm etwas Erleichterung verschafft, in dem wir seine Nase putzen, aber das wollte er - als gestandener Kater - nicht über sich ergehen lassen. Dafür war die Bauchnaht von seiner Kastration prima verheilt, sodass wir rasch die Fäden ziehen konnten. Gleich danach war Hündin Tasha an der Reihe. Bei ihr stand nur die jährliche Impfung an, die sie nach einer gründlichen Untersuchung auch bekam. Mit etwas knieschlottern hatte es Tasha auch ganz schnell hinter sich gebracht. Dann widmeten wir uns der Eingangsuntersuchung unserer fünf Neuankömmlinge aus Polen. Bei Milton konnte die Tierärztin einen sehr schlechten Zahnstatus feststellen. Da es ihm in Polen so schlecht ging, wollten wir erst mittels Blutbild feststellen, ob sich eine Ursache feststellen lässt. Da auch sein Herz unnormale Geräusche macht, vereinbarten wir auch einen Termin für ein Herzultraschall. Die liebe Julian hatte zwar nicht so schlechte Zähne, aber wir entschieden uns dennoch für das gleiche Vorgehen wie bei Milton: Blutentnahme und Herzultraschall. Bei dem jungen Rüden Miki könnte die Tierärztin, bis auf ein leicht gerötetes Ohr, nichts medizinisch auffälliges feststellen. Auch die kleine Milka darf sich freuen, den Tierärzt planmäßig in nächster Zeit nicht aufsuchen zu müssen. Zu guter Letzt war noch die kleine Hündin Fifi an der Reihe. Gleich ins Auge springt einem natürlich die große Narbe die fast über ihr ganzes Gesicht geht und auch der Unterbiss. Wir können nur vermuten, dass beides bei einem Unfall entstanden ist. Nicht so erfreut waren wir, als die Tierärztin gleich zwei Milchleistentumore bei der kleinen Hündin ertasten konnte. Falls Sie ein paar Euro für Fifis Milchleisten-Operation übrigen hätten, würden wir uns ehrlich über eine Spende freuen.

  • 25.03.2026

    Gleich zwei Fundhunde fanden kurzzeitig Aufnahme bei uns. Ein kurzer Check offenbarte, dass beide gechippt sind. Als wir Rücksprache mit Tasso hielten, war jedoch nur einer der Hunde registriert. Umgehend wurden die Halter auf allen Kanälen kontaktiert und schon ein paar Stunden später konnten die beiden Ausreiser wieder nachhause fahren. Der Paketbote hatte wohl das Tor nicht richtig geschlossen und die beiden Rüden nutzten die Chance, um gemeinsam etwas zu erleben. Was für ein Glück das Hund und Herrchen so rasch wieder vereint werden konnten.

  • 24.03.2026

    Eigentlich hatten wir heute ein tolle Vermittlung geplant, doch leider machten uns die Bauarbeiten an der Tierheimzufahrt einen Strich durch die Rechnung. Ein durchkommen war für mehrere Stunden nicht möglich. Somit musste wir die Vermittlung verschieben, was für die Katzen und die Leute, die schon sehnsüchtig warteten, natürlich richtig ungünstig war. Die plötzlich frei gewordene Zeit nutzten wir zum Hundebürsten und unser Futterlager etwas aufzuräumen.