• 06.04.2026

    Die kleine schüchterne Hündin Gertrude hat endlich ihr Für-Immer-Zuhause gefunden. Die Fahrt führte uns nach Brandenburg in eine wirklich ruhige, ländliche Gegend. Der bereits dort lebende Boxer-Rüde hatte Gertrude bereits beim Besuch im Tierheim kennengelernt und akzeptierte den Neuankömmling sofort. Gertrude selbst hat sich total artig und brav benommen, sodass wir auch positiv überrascht waren. Sie schien ihr neues Herrchen sofort ins Herz geschlossen zu haben. Zumindest interpretierten wir es so, da sie immerwieder den Kontakt zu ihm suchte, während sie alle anderen links liegen ließ. Natürlich war sie ziemlich aufgeregt. All die fremden Geräusche und Gerüche. Wir freuen uns, dass Gertrude trotz ihrer zurückhaltenden Art, die auf die unzähligen Jahre im Tierheim zurückzuführen sind, eine Chance auf ihr erstes eigenes Zuhause bekommen hat. Hoffentlich schafft sie es, dies auch zu nutzen.

  • rote Mama mit Schlinge am Bein

    03.04.2026

    Katzenfreunde aus Kamenz wurde Ende vergangenen Monats Zeuge davon, wie eine scheue Katze draußen angefahren wurde und davon humpelte. Die tierlieben Menschen wusste jedoch, dass die rote Katze Anfang März Jungtiere zur Welt gebracht hat. Mithilfe der Stadtverwaltung konnte die kleine Katzenfamilie in die örtliche Tierklinik gebracht werden. Dort wurde festgestellt, dass der Femurkopf der Mutterkatze ausgerenkt war. Dieser wurde zurück in Position gebracht und mithilfe einer Schlinge in Position gehalten. Abgesehen davon hat die Mamakatze glücklicherweise nur eine oberflächliche Wunde am anderen Bein davon getragen. Nach ein paar Tagen in der Klinik, wo der Gesundheitszustand engmaschig überprüft wurde, konnte die rote Mutti mit ihren drei Kindern bei uns im Tierheim einziehen. Hier bekam sie einen ruhigen Schonplatz, um sich von den Strapazen zu erholen. Die drei Jungtiere sind glücklicherweiße wohlauf und werden gut von ihrer Mama versorgt.

  • 02.04.2026

    Wir wagten den Schritt und brachten den schokobraunen Rüden Juno heute zu seinen neuen Pflegeeltern. Bei vorangegangenen Besuchen lernten die Hundeerfahren Menschen Juno persönlich kennen und verstanden die Herausforderung, die mit der Haltung eines so intelligenten, starken Hundes einhergehen. Voller Elan hüpfte Juno allein ins Auto und verhielt sich während der Fahrt tadellos. Im neuen Zuhause angekommen war er natürlich erstmal ziemlich aufgeregt und musste alles erkunden. Sein neues Bettchen auf der Couch hat er kurz Probegelegen, bis wir mit ihm zusammen hinaus in den Garten gegangen sind, wo er seine Erkundungstour fortsetzte. Als wir uns für den "Papierkram" mit samt Kaffee und Kuchen niederließen, etablierte Junos Herrchen gleich ein Regel: Er rief Juno zu sich und bedeutete ihm, dass er in eine Box geht, die während der Mahlzeiten geschlossen bleibt. Juno nahm diese Auszeit sofort an und konnte echt schnell entspannen. Als wir uns so langsam wieder auf den Rückweg gemacht haben, durfte Juno zur Ablenkung mit seinen Leuten wieder in den Garten gehen. Wir hoffen, dass Juno mit solch intensiver und fachkundiger Betreuung ein glückliches und zufriedenes Leben führen kann.

  • 01.04.2026

    Im vergangenen Jahr war das Team von "tierisch, tierisch" bei uns zu Gast und wir durften einige unserer Schützlinge vorstellen. Ein daraus resultierender Vermittlungserfolg war Meerschweinmädchen Wendy. Heute waren wir ganz in der Nähe von Wendys Zuhause und statteten dem Meerschweinmädchen einen kurzen Besuch ab. Das liebevoll und großzügig gestaltete Meerschweingehege beeindruckte uns total. Neben tiergerechten Versteckmöglichkeiten gab es zahlreiche Kuschelhöhlen und diverse Teller mit getreidefreien Kräutern. Natürlich durfte auch der Napf mit frischen Grünfutter nicht fehlen. Auf dem Balkon konnten mehrere Töpfe mit Bambus bestaunen, die extra für die Meerlis als Frischfutter angeschafft wurden. Wendy und eine ihrer Mitbewohnerinen beäugten uns lieber nur aus dem sicheren Häuschen, während sich eine weitere Meerschweindame gar nicht von unserer Anwesenheit bei ihrem dritten Frühstück stören ließ. Wir freuen uns echt darüber, dass es Wendy so gut getroffen hat und hoffen, dass sie noch viele Jahre dort glücklich leben darf. Später am Tag, als wir gerade zu einer Besorgungsfahrt aufbrechen wollten, machte unser Tierheimauto plötzlich ganz komische Geräusche. Es half nichts: unser treues Gefährt musste in die Werkstatt. Nun hoffen wir, dass der Fehler schnell gefunden werden kann und die Rechnung nicht so hoch ausfällt.

  • 31.03.2026

    Heute war der Termin für die Zahnsanierung von dem kleinen Rüden Milton. Tapfer folgte er uns erneut in die Tierarztpraxis und wurde dort freundlich empfangen. Am Nachmittag konnte Milton wieder abgeholt werden. Leider musste die Tierärztin alle 30 Zähne in seinem Mäulchen ziehen. Kein einziger war mehr zu retten. Milton war den restlichen Tag noch ziemlich beduselt und durfte sich ordentlich ausschlafen. Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus und er hat hoffentlich keine Zahnschmerzen mehr.