• Uliana und Chloe

    31.07.2025

    Einem Notruf folgend haben wir uns kurzerhand entschlossen drei netten Hundedamen aus der Smeura(Rumänien) bei uns die Chance auf ein besseres Leben zu gewähren. Der Transporter fuhr am Nachmittag vor und wir luden in Handumdrehen die Transportboxen aus. Als erstes kam Uliana aus ihrer Box. Ganz neugierig und freundlich begrüßte sie uns und vertrat sich dann erstmal die Beine. Chloe traute sich erst nicht aus der Box, ließ sich aber mit ein bisschen locken davon überzeugen, dass ihr nichts schlimmes bei uns passiert. Einmal aus der Transportbox gab sie uns gleich feuchte Hundeküsschen. Sie schien ziemlich Durst zu haben und tat sich ersteinmal am angebotenen Wasser gütlich. Das an-der-Leine-gehen scheint ihr noch fremd zu sein. Am längsten brauchte Fiona. Sie fühlte sich so sicher in der Transportbox, dass sie sich gar nicht heraus traute. Einmal draußen lief sie schnurstracks in eine Ecke und legte sich dort hin, in der Hoffnung das niemand etwas von ihr will. Da es langsam zu regnen begann, hatten wir Mitleid und trugen sie nach drinnen, wo sie sich auch gleich wieder in eine Ecke verkrümmelte und dabei die Hundekörbchen links liegen ließ. Sie wird wohl noch etwas brauchen, bis sie sich an die fremde Umgebung mit den vielen neuen Leute gewöhnt hat.

  • 30.07.2025

    Die fünf kleinen Katzenkinder von Gogo machten uns etwas Sorgen. Sie schienen an Durchfall zu leiden und machten einen schlappen Eindruck. Zur Sicherheit haben wir gleich einmal Fieber gemessen, aber die Temperatur war bei allen Normal. Rasch eilten wir in einen Supermarkt und kauften Möhren, um für die fünf Fellnasen Möhrensuppe zu kochen. Zur genaueren Überwachung haben wir sie auf unsere Krankenstation geholt. Außerdem haben wir heute den Rückkehrer Randolf und seine Zimmerkameradin Tasha in unser Hofrudel integriert. Beide waren ganz schön aufgeregt wegen all der fremden Hunde, doch das Kennenlernen verlief total friedlich. Immer wenn Tasha verunsichert war orientierte sie sich an Randolf, der gelassen über das Gelände trottete.

  • 29.07.2025

    Unsere Katzenstreuvorrät sind in den letzten Woche beträchtlich geschrumpft. All die Katzenkinder wollen eben immer ein sauberes Katzenklo vorfinden. Um nicht gar auf dem "trockenen" zu sitzen sind wir losgefahren und haben uns im Fressnapf Markt ein paar große Säcke gekauft. Zum Glück hatten wir noch einige Gutscheine von Fressnapf, die wir zu Weihnachten bekommen haben, um das Katzenstreu zu bezahlen. Trotzdem würden wir bzw. unsere Samtpfoten uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns vielleicht einen Sack Cats Best Öko Katzenstreu spendieren könnten.

  • 28.07.2025

    Als Flohkati in unsere Obhut übergeben wurde, fehlte ihr das ganze Fell am Körper, so schlimm verfloht war sie. Sie war rappeldünn und hatte unendlich viel Hunger. Mittlerweile hat sich die Katzendame ganz wunderbar erholt, hat an Gewicht zugelegt und ihr Fell ist fast komplett nachgewachsen. Es wurde also endlich Zeit, dass die anschmiegsame Katze in ihr neues Zuhause umziehen darf. Dieses hat sie heute gefunden. Im wunderschönen Weinböhla fand Flohkati ein wahres Katzeparadies vor. In jedem Raum fanden sich Kratzbäume, Kuschelkörbchen und Spielzeug. Die bereits dort lebende Katze beäugt vom Kratzbaum aus ganz entspannt die Ankunft von Flohkati. Die getigerte Katze war auch gar nicht schüchtern, sondern schlenderte Neugierig durch ihr neues Revier. Wir freuen uns, dass Flohkati es so gut getroffen hat und hoffen, dass sie sich mit der dort lebende Katze recht bald anfreundet.

  • 25.07.2025

    Die bildschöne, aber ziemlich schüchterne Fundkatze Andorra durfte in ihr neues Zuhause umziehen. Ihre neuen Besitzer sind uns wohlbekannt, da sie bereits vor ein paar Jahren eine nette Katze aus unserem Tierheim bei sich aufgenommen haben. Nach dem ersten kennenlernen war der Entschluss gefasst, dass Andorra bei ihnen einziehen darf. Als sie die Transportbox öffnete, verkrümmelte sich die zurückhaltende Katze erst in der einen und dann in der anderen Ecke. Die bereits dort lebenden Miezen reagiert mit fauchen auf den Neuankömmling, entspannten sich aber zügig wieder. Etwas später hatte Andorra dann im Arbeitszimmer ein neues Versteck gefunden, wo sie sich erst einmal akklimatisieren musste. Rasch wurde ihr auch dort Futter, Wasser und eine Toilette angereicht. Sie wird sicher noch eine Weile brauchen, bis es ihr gelingt über ihren eigenen Schatten zu springen und den Kontakt zu suchen. Wir freuen uns, dass Andorra die Chance bekommt im Mittelpunkt einer Familie zu sein und so zu lernen, dass sie geliebt und umsorgt wird.