• 23/24.03.2024

    Der Kater unserer Fahrerin, die sich freundlicherweise bereit erklärte, die drei kleinen Polenhunde abzuholen, versuchte mit allen Mitteln, sie davon abzuhalten, noch mehr Hunde ins Haus zu holen. Erst nach glaubhafter Versicherung, dass die drei nicht bei ihr einziehen, durfte sie los fahren. Trotz Regenwetter kam ihr Auto zuverlässig am Treffpunkt an. Alles klappte wie am Schnürchen und schon gings zurück ins Tierheim, wo die drei schon erwartet wurden. So liebe kleine Fellnasen! Hach war das eine Freude, endlich raus aus den Boxen! Alle holten sich gleich Streicheleinheiten ab. Betty mit ihrem samtweichen Fell möchte man auch den ganzen Tag lang streicheln. Lotka, die kleine Schmusebacke, drängelte sich auch gleich mit dazwischen und Jakub, der kleine Struppel, reckte gleich sein Bäuchlein hin. Nun hoffen die drei, dass sie bald ein Für- immer- Zuhause finden. Leider gibt es auch unerfreuliche Neuigkeiten: Rüde Kupidon ist wieder zurück im Tierheim. In seiner neuen Familie wollte er sich bedauerlicherweise nicht mit der vorhandenen Hündin arrangieren und zeigte, dass er wohl am besten ohne Artgenossen leben möchte. Wir hoffen, dass es da draußen seine Menschen gibt, die sein Vertrauen gewinnen und das Riesenbaby verwöhnen möchten.

  • Pepe im neuen Zuhause

    22.03.2024

    Ganz am Rande unserer Hauptstadt Berlin darf ab heute der große liebe Pepe wohnen. In einer wunderschönen, grünen und vor allem ruhigen Wohngegend öffnete sich für den großen Rüden das Auto. Seine neue Familie, samt der bereits vorhandenen Hündin, holte Pepe am Wagen ab und wir gingen ein kleines Stück in der ruhigen Siedlung. Den Weg ins Wohnhaus und die vorbereitete Hunderampe fand Pepe mit etwas Unterstützung. Oh gab es drinnen viel zu entdecken. Von den dösenden Katzen nahm der Hundesenior erstmal keine Notiz, sondern schnüffelte sich seinen Weg durch die offen gestalteten Wohnräume. Einen kleinen Willkommenssnack nahm der große Kerl dankbar an. Kurz darauf stand Pepe wieder vor der Tür in den Garten und es wurde ihm sogleich die Pforte geöffnet. Da alles hundesicher eingezäunt ist, konnte sich Pepe also im gemütlichen Schritt auch den schönen grünen Garten erschnüffeln. Wir sind so froh und dankbar, dass es so liebe Menschen gibt, die sich ganz bewusst für einen älteren Hund entscheiden. In den vielen langen Jahren in Polen hätte sich Pepe so ein Glück sicher nie zu träumen gewagt.

  • 21.03.2024

    Auch heute rollte unser Tierheimauto wieder zum Tierarzt. An Bord war Rüde Beethoven. Zahnsanierung und Entfernung Lidrandtumor standen auf dem Plan. Er ließ sich mit etwas Zureden in die Box setzen und marschierte frohen Mutes in die Praxisräume. Zu aller erst wollte die Tierärztin sein Gewicht wissen. Sehr vorbildlich und ganz so, als hätte er es verstanden, setzte sich der Senior von allein auf die Waage und wedelte mit seinem Schwänzchen. Was für ein niedlicher, freundlicher Patient. Einige Stunden später durften wir ihn wieder abholen. Er hatte alles prima überstanden. Nur 3 Zähnchen mussten ihm gezogen werden und wegen der Wunde am Lid bekam er einen Trichter auf. Noch leicht schwankend hoben wir ihn wieder unkompliziert ins Auto und gaben ihm bei uns einen Schonplatz.

  • Kira, Tierarztfahrt

    20.03.2024

    Die Kunden der Kaufland- Filiale in Großröhrsdorf durften abstimmten und wählten unseren Verein für die Aktionen "Aufrunden bitte" an der Kasse und der Pfandbonspendenbox als Begünstigte. Wir durften heute die Kundenspenden plus Zugabespende durch das Unternehmen in Form eines Einkaufsgutscheines in Empfang nehmen. Ganz, ganz lieben Dank dafür! In der Zwischenzeit fuhren wir Hündin Kira zum Tierarzt, um sie kastrieren zu lassen und erst einmal eine Seite der Milchleisten wegen Mammatumoren zu operieren. Die Hündin fand das irgendwie gar nicht so nett von uns. Sie jaulte die ganze Fahrt über und war sehr unruhig in der Box. Als wir sie am Nachmittag nach erfolgreicher OP wieder abholen durften, war sie trotz starken Beruhigungsmitteln sehr aktiv und aufgeregt. Sie wollte den Body nicht anbehalten und hatte ihn trotz Halskragen kaputt bekommen. Wir fuhren also schnell (und dennoch vorsichtig) mit ihr zurück ins Tierheim, damit sie sich in bekanntem Terrain besser ausruhen kann. Kira zeigte so viel Elan, dass sie zwei Stunden später schon wieder an der Tür kratzte und jaulte. Ans Erholen wollte sie anscheinend nicht denken. Somit gingen wir mit ihr ein paar Schritte unsere Auffahrt entlang. Schließlich konnte sie dadurch etwas Stress ablegen und kam dann doch noch zur Ruhe.

  • 19.03.2024

    Heute wurden wir um die Aufnahme eines Fundkaters gebeten. Trotz monatelanger Suche konnten keine Besitzer des kastrierten Fundkaters ausgemacht werden. Leider ist er auch nicht gechippt. Der schöne Kater mit halblangem Fell ist noch ziemlich ängstlich und zurückhaltend, doch seine erste Willkommens-Mahlzeit hatte er in windeseile verputzt. Seine Finder haben den Kater auf den Namen Miro getauft. Leider gabe es heute auch schlechte Nachrichten aus der Tierklinik. Die Auswertung des CT von Hündin Psotka lag vor. Bedauerlicherweiße hat Psotka auch mehrere Tumore an verschiedenen Organen im Körper. In Abwägung aller Risiken und aufgrund ihres Alters entschieden wir uns dagegen Psotka operieren zu lassen. Es ist so traurig, dass Postka dasselbe Schicksal wie Bali teilt. Sie ist so eine liebenswürdige Hündin.