• 15.04.2026

    Die turnusmäßige Tierarztvisite stand heute in unserem Terminkalender. Gut gelaunt starteten wir in unserer Katzenquarantäne. Kater Rudi hatte sich mittlerweile dazu durchgerungen uns gar nicht mehr so gruselig zu finden. Er ließ sich also auch ganz artig untersuchen und bekam seine zweite Impfung. Leider hat Rudi, obwohl er erst vier Jahre alt ist, ziemlich schlechte Zähne und muss in der kommenden Woche zum "Zahnarzt". Als nächstes nahmen wir uns Fränky "zur Brust". Auch er war wirklich brav, ließ sich untersuchen und bekam im Anschluss seine Impfung. Fundkater Mephisto war jedoch nicht so begeistert von unserem Vorhaben ihn impfen zu lassen. Am Ende gelang es uns aber doch. Im Anschluss widmeten wir uns Dagobert. Nachdem er sein OP überstanden hatte, erwischte ihn der schnupfen. Auch diesen konnte er mittlerweile überwinden, aber trotzdem hatten wir wieder Sorgen. Dagobert hatte angefangen sich das Fell auszulecken und an einigen Stellen sogar auszureißen. Da eine parasitäre Ursache ausgeschlossen werden konnte mussten wir von psychischem Stress ausgehen. Mit dem Segen unserer Tierärztin entschieden wir uns dafür Dagobert aus der Quarantänestation in ein leergewordenes Katzenhaus zu setzen, wo er sich mehr bewegen, frische Luft schnuppern und so hoffentlich auf andere Gedanken kommen kann. Hoffen wir, dass diese Maßnahme hilft seinen Stress zu verringern und sein wohlbefinden zu steigern. Ein ähnlich gelagertes Problem hat der kürzlich abgegebene Labradorrüde Mailo. Er hat eine Leckstelle am Vorderbein entwickelt. Die Tierärztin meinte, dass dies eine typische Stelle dafür wäre, wenn Hunde traurig oder einsam sind. Auch bei Mailo waren wir also an einer schnellen Lösung interessiert und integrierten ihn bei zwei Hündinnen, die ihn hoffentlich etwas aufmuntern können, damit er den Verlust von seinem Zuhause schneller überwinden kann. Außerdem mussten wir uns notgedrungen um die Neuanschaffung einer Waschmaschine bemühen. Just zum Zeitpunkt, als der Garantiezeitraum beendet war, begann die Maschine ohrenbetäubend laut zu werden. Das neue Gerät konnte zum Glück zeitnah geliefert werden, sodass keine größeren Wäscheberge im Tierheim entstehen konnte.

  • 14.04.2026

    Unser vier verbleibenden Nymphensittichhähne durfte sich heute über ein kleines Upgrade ihrer Unterkunft freuen. Unter aufgeregtem Gezwitscher haben wir einige frische Weidenzweige in dem Raum aufgehangen. Auch über den gereichten Löwenzahn machten sie sich neugierig her. Schöner wäre nur ein eigenes Zuhause für die vier Jungs. Die Sanierungsarbeiten im ersten Oberschoss unseres Haupthauses sind nahezu abgeschlossen. Als nächstes wollen wir mit den ersten Räumen im Untergeschoss beginnen. In Vorbereitung darauf haben wir uns heute ein schweißtreibendes Projekt vorgenommen. Unser komplettes Büro sollte übergangsweise in einen leeren Raum in das Obergeschoss ziehen. Gesagt, getan. Alle Schränke wurden ausgeräumt, die Tische auseinander gebaut, die Computer abgebau. Im Anschluss haben wir das ganze Mobiliar nach oben getragen und alles wieder eingeräumt, zusammengeschraubt und aufgebaut. Am Ende des Tages waren wir stolz, alles geschafft zu haben.

  • 13.04.2026

    Vor ein paar Tagen haben wir eine gefundene Wasserschildkröte in unserem Tierheim untergebracht. Auf die Unterbringung solcher Tiere sind wir nicht vorbereitet und so war die Unterbringung mehr als notdürftig. Unsere Bundesfreiwilligendienstleistende Lisa nahm sich dem älteren Geldwangenschmuckschildkröten-Weibchen an und erklärte sich bereit, ihr ein artgerechtes Zuhause zu geben. Lisas Familie hat schon viele Jahre Wasserschildkröten und sie wussten, welche Verantwortung damit einhergehen. Umso schöner war es als Lisa uns berichtet hat, dass die Vergesellschaftung absolut friedlich ablief und der Neuzugang gleich von den anderen Wasserschildkröten akzeptiert wurde.

  • Hund Milka Zuhause gesucht Tierheim Hoffnung für Tiere

    Hund Milka sucht ein Zuhause

    ~hat Interessenten~ Milka ist eine ganz liebe, zarte, sensible Hundeseele, die sich sehnlichst in liebevolles Heim als Einzelprinzessin wünscht.

  • Mia

    10.04.2026

    Im Dezember 2025 hat eine Familie aus Niedersachsen eine junge Hündin aus einem rumänischen Tierheim übernommen. In Deutschland angekommen zeigte sich Hündin Mia sehr ängstlich und überfordert mit ihrem neuen Leben und den Anforderungen, die unsere Gesellschaft an Hunde stellt. Zurate gezogene Tierpsychologen und Hundetrainer konnten an der Zurückhaltung der Hündin nichts ändern, sodass sich die Familie dazu entschloss die Mischlingshündin in unsere Obhut zu übergeben. Die Hoffnung lag darin, dass Mia durch die durch uns praktizierte Hunde-Gruppenhaltung wieder mehr Anschluss zu Artgenossen findet und sich so etwas öffnet. Unser erster Eindruck von ihrem Verhalten war durchaus positiv, da wir es durch die vorangegangenen Schilderungen viel schlimmeres erwartet hätten. Mia war neugierig und erkundete die fremde Umgebung. Die anderen Hunde wurden sofort aggressionsfrei akzeptiert. Natürlich war sie uns gegenüber nicht angstfrei und wir haben sie mittels Sicherheitsgeschirr und langen Schleppleinen gesichert. Wir geben Mia erstmal Zeit sich zu akklimatisieren und in Ruhe bei uns anzukommen.