10./11.08.2024
Vier ehrenamtliche Helfer unterstützen uns bei dem Projekt Schafstall bauen. Mit vereinten Kräften stellten sie das Gerüst auf. Danke für Eure schweißtreibende tolle Arbeit. Was wären wir ohne Euch! Als nächstes ist geplant, eine Holzverkleidung und ein Trapezblechdach anzubringen. In der Zwischenzeit stand der Tierheimalltag natürlich nicht still. Den LKW- freien Sonntag nutzten wir wieder zu einer Vermittlungsfahrt. Katze HalliGalli wurde von uns mit Leckerlis bezirzt, damit wir sie in die Box bekommen. Und schon ging es los, gut 1,5 h Fahrt ins Zschopauer Umland. Von Katze HalliGalli nahmen wir nur gelegentlich ihre großen Augen in der abgedunkelten Transportbox wahr. Wir hatten sie auf dem Beifahrersitz gesichert platziert. Als wir die Autobahn verließen, hörten wir dann einen ersten Ton von der Miez und beruhigten sie, so gut es ging. Diese weite Landschaft, die sich uns bot, war einfach eine Augenweide. Insgeheim freuten wir uns für die zarte Samtpfote, was sie alles erkunden kann. In dem Dorf ging es einen Hang hinauf und wir waren an dem großen Bauerngrundstück angekommen. Enten, Gänse und Hühner begrüßten uns mit ihren Rufen. Im Haus durfte HalliGalli erst einmal in zwei Räumen verweilen, bis sie sich eingelebt hat. In der großen Wohnküche, wo sich der allgemeine Alltag abspielt, wenn es draußen nicht gerade zu tun gibt, verschanzte sich HalliGalli erst einmal unter der Heizung. Über ihr auf dem Fensterbrett sonnte sich gelassen und von ihr unbeeindruckt der freundliche Tierschutzkater Felix. Die Katzen haben viele Versteckmöglichkeiten. Später darf HalliGalli dann auch auf den Wiesen und Feldern herumstromern. Deshalb unternahmen wir zum Abschluß noch einen Draußen-Rundgang. Drei etwas neugierige, zugelaufene Katzen, beäugten uns. Diese sind selbstverständlich kastriert. Denn das Paar ist selber im Tierschutz aktiv und hilft, wo es kann. HalliGalli ähnelte in Aussehen und Verhalten sehr ihrer Vorgängerkatze Brownie, die leider jung an einer tückischen Viruskrankheit verstorben war. Die Frau meinte, sie entdeckte HalliGalli im Internet und wäre für diese Katze sogar bis in die Schweiz gefahren. Dass sie das richtige Händchen für die Miez bewies sie jedenfalls, denn bereits Montag früh erhielten wir die Meldung, dass sich HalliGalli streicheln ließ und bereits mit im Bett geschlafen hatte.





