09.03.2026
Seit über einem Jahr lebte die schwarze unscheinbare Hündin Luna in unserem Tierheim. Nun war endlich der Tag gekommen, der hoffentlich ihr letzter Tag im Tierheim sein sollte. Luna war schon den ganzen Tag etwas unruhiger als gewöhnlich. Fast so, als würde sie ahnen, dass etwas anders ist als sonst. Da sollte sie rechtbehalten. Ins Auto gehoben werden, fand Luna etwas gruselig und auch die Fahrt über zeigte sie sich gestresst. Zum Glück dauerte es gar nicht lang, bis sie wieder aussteigen durfte. Nach einer kurzen Begrüßung schaffte es Luna sich zu lösen und folgte uns brav ins Haus. Die fremde Umgebung mit all den fremden Gerüchen setzten ihr sichtlich zu und sie hechelte viel. Nachdem sich Luna etwas umgeschaut hatte gelang es ihr in einem bereitgestellten Körbchen doch etwas Ruhe zu finden und langsam schlummerte sie ein. Dabei verpasste sie auch, dass wir uns so langsam wieder verabschieden mussten und den Rückweg ins Tierheim antraten. Wir freuen uns, dass es so nette Menschen gibt, die der alten Hündin noch einmal ein richtiges Zuhause geben wollen und hoffen, dass Luna dort noch lange glücklich und zufrieden leben darf.
06.03.2026
Unser lieber Kupidon hatte heute den Termin zur Entfernung des Lidrandtumors. Dank seiner regelmäßigen Gassirunden mit seinem "Patenonkel" freute sich Kupidon sehr, als wir mit dem Geschirr zu ihm kamen. Mit einem eleganten "hops" war er auch schon im Auto und freute sich eigentlich auf einen schönen Spaziergang. Erst als er sich in der Tierarztpraxis wiederfand ahnte er, was ihm blüht. Aber es half ja nichts. Der Lidrandtumor musste weg. Glücklicherweiße konnte die lieben Mitarbeiter der Praxis im Anschluss auch noch eine Lücke für den Fundkater Fränky schaffen. Seine Ohren sahen wirklich schlimm aus. Um Fränky in naher Zukunft eine weitere Narkose zu ersparen, wurde er auch gleich mit kastriert. Sowohl Kupidon als auch Fränky haben den Eingriff gut überstanden und wir durften sie am Nachmittag wieder in unsere Obhut übernehmen.
05.03.2026
Wieder einmal gab es einen Neuankömmling im Tierheim. Der arme Kater wurde gefunden und aufgrund seiner Verletzung zum Tierarzt gebracht. Dort stellte man fest, dass seine beiden Ohren bereits nekrotisch verändert sind. Der Verdacht lag nahe, dass er sich im Winter erfrierungen zugezogem hat und das Gewebe nun langsam abstirbt. Natürlich nahmen wir Fränky, wie wir ihn nannten, in unsere Obhut auf und werden ihn zeitnah behandeln lassen.
03.03.2026
Unsere Vermittlungserfolgsgeschichte wird weiter geschrieben. Diesmal zog der liebe Bax das große Los. 5 Jahre polnisches Tierheim und nur 6 Wochen bei uns. Und jetzt hat Bax endlich seine Menschen gefunden. Mehrere male war seine Familie hier gewesen, um mit Bax spazieren zu gehen und ihn näher kennenzulernen. Und, wie als hätte Bax es gewusst, als er zum "Gassigehen" angezogen wurde und seine neue Familie jedoch nicht am Tor wartete. Er zog uns gleich freudestrahlend zum Auto und sprang hinein, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Wir glauben, er wusste ganz genau, dass heute sein großer Tag ist. Während der Fahrt verhielt sich Bax vorbildlich. Doch angekommen am neuen Heim, konnte er es kaum abwarten aus dem Auto zu kommen und die neue Umgebung zu erkunden. Und auch drinnen musste Bax gleich alles ganz genau inspizieren. Natürlich immer mit kurzer Rückversicherung zum Menschen, ob das jetzt wirklich alles für ihn ist. Irgendwann war Zeit für uns Abschied zu nehmen. Bax ließ sich von uns noch einmal gerne den Popo kraulen und dann würdigte er uns aber keines Blickes mehr. Herrchen wartete schon mit der Leine für einen ersten Rundgang durchs Dorf. Da waren wir natürlich längst vergessen. Machs gut Bax jetzt fängt dein Leben richtig an.

