11.06.2026
Die rote Mutterkatze Ruby durfte heute in ihr erstes eigenes Zuhause umziehen. Kurz nachdem die schüchterne Katze im Frühjahr drei Jungtiere zur Welt gebracht hatte, wurde sie von einem Auto angefahren. Tierfreunde, die Zeugen des Unfalls wurden, konnten die kleine Familie sichern und in eine Tierklinik bringen. Ruby war zum Glück, bis auf ein ausgerenktes Bein, unverletzt. In der Klinik wurde probiert das Bein wieder einzurenken, was jedoch nicht gelang. Als Ruby ihre Jungtiere abgestillt hatte, musste ihre Hüfte operiert werden. Das hat die hübsche Miez alles wohlbehalten überstanden. Der letzte Schritt zum Glück war nun also der Umzug in ihr neues Zuhause. Von der Idee, wieder in eine Transportbox zu gehen, war sie absolut nicht begeistert. Warscheinlich dachte sie, dass sie wieder zum Tierarzt muss. In ihrem neuen Zuhause angekommen, drehte sich das Spiel dann um, da Ruby nicht mehr aus der Box raus wollte. Ihre neue Familie hatte für Ruby extra einen Raum eingerichtet, wo sie sich Ruhe akklimatisieren kann aber trotzdem durch eine kleine Klappe in der Tür schauen kann, was in der Wohnung vor sich geht. Wir ließen Ruby also erstmal in ihrer selbstgewählten Höhle hocken und widmeten uns dem vertraglichen Teil. Als wir wieder nach Ruby geschaut haben, hatte sie sich in der Zwischenzeit ein neues Versteck gesucht und schaute uns mit großen Augen an. Bis sie so richtig angekommen ist und sich auch kraulen lässt wie im Tierheim, wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Aber dann kann sie ihr neues Leben in vollen Zügen genießen.
10.06.2026
Neben der zeitintensiven Grundstückspflege, widmeten wir uns heute auch der Fellpflege unserer Schützlinge. Aktuell sind die Hunde total im Fellwechsel, was sich in großes Wollmäusen überall darstellt. Wir nahmen uns in einer ruhigen Minute Zeit um alle Hunde, die Lust auf den Kontakt haben, etwas zu striegeln. Das ganze sollte nicht in Zwang ausarten, damit die Hunde mit der Bürste nichts negatives verknüpfen. Immerhin wurden einige unserer Fellnasen noch nie in ihrem Leben gebürstet. Auch wenn wir wirklich viel Fell in die Tonne werfen konnte, fühlt es sich wie ein Kampf gegen Windmühlen an. Trotzdem machen ein paar unserer Hunde nun einen gepflegteren ersten Eindruck. Und vielleicht ist ihnen auch nicht mehr so warm, wenn die Sonne wieder raus kommt.
09.06.2026
Heute möchten wir einmal von den immerwährenden Bauarbeiten im Tierheim berichten. Der Maler war im Tierheim, um mit uns das weitere vorgehen zu besprechen. Als nächstes soll unser altes Büro im Erdgeschoss in den Fokus rücken. Leider musste er feststellen, dass die Wände nicht gänzlich trocken sind, weswegen wir unsere Bemühungen dieses Ziel zu erreichen intensivieren müssen. An den feuchten Stellen muss der Putz runter, um der dicken Wand das abtrocknen zu erleichtern. Außerdem war der Klempner im Tierheim und hat ebenfalls im alten Büro einen marroden Heizkörper abgenommen, der getauscht werden muss. So kann dort in der Zukunft auch vernünftig verputzt werden. In unserer neuen Quarantäne hat der Klempner einen überflüssigen Heizkörper abgenommen und in einem anderen Raum einen neuen installiert. Zudem hat er an dem neuen Spültisch in der Quarantäne das Abwasserrohr samt Wandbohrung in den Nebenraum und Einbau eines T-Stücks vorgenommen. Dies sind vielleicht nicht die üblichen News aus dem Tierheim, aber wir wollten unseren treuen Homepagelesern gern einmal einen Einblick hinter die Kulissen geben, was wir zu Verbesserung und Weiterentwicklung des Tierheims bewerkstelligen.
08.06.2026
Aus organisatorischen Gründen fand die Tierarztvisite ausnahmsweiße mal an einem Montag statt. Wir starteten mit der roten Katze Ruby. Die Tierärztin kontrollierte die Nähte von der Hüft-OP und auch von der Kastration. Alles sah sehr zufriedenstellend aus und war gut verheilt. Die nette Fundkatze Vitani konnte ihre erste Impfung bekommen. Ebenso wurden Rubys Kids Ingo, Sissi und Fridolin nachgeimpft werden. Bei dem kleinen Ingo stellte die Tierärztin eine Zahnfehlstellung fest. Da der junge Mann aber noch sein Milchgebiss hat muss die Fehlstellung nach dem Zahnwechsel noch einmal beurteilt werden. Das Katzengeschwisterpaar Mali und Kiba wurden ebenfalls nachgeimpft und sind jetzt bereit für ein neues Zuhause. Zuguterletzt schauten wir uns noch unsere beiden Neuankömmlinge aus Polen an. Bei Majka hatte die Tierärztin absolut nichts zu beanstanden. Ihr Landsmann Kaziu hatte jedoch einen vereiterten Eckzahn, der gezogen werden muss. Weil Kaziu, seitdem wir ihn das erste mal in Polen gesehen haben, so abgebaut hat, wurde bei ihm noch Blut abgenommen für ein geriatrisches Profil. Hoffen wir, dass ihm nichts schlimmes fehlt.
05.06.2026
Am Nachmittag durften wir unsere zwei neuen polnischen Hunde in Empfang nehmen. Die beiden stammen aus einem kleinen heillos überfüllten Tierheim in Polen, welchs wir in der Vergangenheit auch schon selbst besucht haben. Die Tierpfleger geben ihr Bestes, um der Masse an Hunden gerecht zu werden, aber dennoch bleibt das einzelne Lebewesen auf der Strecke. Das sollte sich wenigstens für Majka und Kaziu ändern. Die schwarze Majka hatten wir bei einem früheren Besuch schon einmal gesehen. Damals war sie recht neu im Tierheim, war recht schlank und hatte glänzendes Fell. Als Majka bei uns ankam, war von diesem Hund nicht mehr viel zu sehen. Sie hat massiv zugenommen und hatte langes verfilztes Fell. Zum Glück hat sie aber nichts von ihrem bezaubernden Charakter verloren und wollte uns schon nach kurzer Zeit mit Küsschen überhäufen. Auch Kaziu hatte, seitdem wir ihn das letzte mal gesehen massiv abgebaut und war nur noch ein Schatten seiner selbst. Wir sind froh, dass wir den beiden nun bei uns sind und damit die Chance auf ein besseres Leben bekommen.
