15.09.2026
Am Nachmittag fuhr der Transporter mit unseren neuen polnischen Hunden die Anfahrt hoch. Etwas Verspätung hatte der Fahrer, da er in eine Polizeikontrolle geriet. Da wir aber ale notwendigen Unterlagen vorweisen konnte, durfte er nach kurzer Zeit die Fahrt fortsetzen. Das Ausladen verlief ohne Probleme. Alle fünf Hunde waren nett und freundlich. Logischerweiße waren sie nach der langen Fahrt doch ganz schön aufgeregt und mussten sich erstmal die Beine vertreten. Obwohl die fünfe Seelchen uns nicht kannten, ließen sich alle anfassen und streicheln. Nur Merci merkte man an, dass ihr die ganze Situation noch etwas unbehagen bereitet. Aber sie wird bestimmt auch bald erkennen, dass wir ganz nett sind und nur die besten Absichten haben. Eine weitere Katze haben wir heute in unsere Obhut genommen. Sie lebte mit einigen andere Katzen auf einen Wertstoff, wo ihre Anwesenheit weder gewünscht noch geduldet war. Tierfreunde vor Ort berichteten uns, dass diese Antipathie sogar soweit ging das auf die Katzen geschossen wurde. Bedauerlicherweiße gab es dafür keine Beweise, sodass niemand belangt werden kann. Die Katzenfreunde vor Ort boten immer wieder an, die Katzen zu sichern, aber ihnen wurde schlichtweg der Zutritt verwehrt und jede Zusammenarbeit verweigert. So zog sich der Fall schon seit ein paar Monaten hin, immerhin musste die Katzen erst irgendwie vom Grundstück gelockt und gefangen werden. Heute durften wir die erste Katze aus der Gruppe in unsere Obhut nehmen. Sie ist natürlich noch ziemlich verängstigt. Kein Wunder bei ihren Erfahrungen mit Zweibeinern. Bei uns ist sie jedenfalls erstmal in Sicherheit.
14.09.2026
Die hübsche Katze, die in Arnsdorf am Kreisverkehr gefunden wurde, konnte heute von ihren Besitzern abgeholt werden. Seit über einem Jahr war die Miez spurlos verschwunden. Da Kira schon immer sehr zutraulich und neugierig war, konnten wir nur vermuten, dass sie in ein Auto eingestiegen ist und irgendwo anders wieder herausgelassen wurde. Der Fundort war fast 30km von ihrem Zuhause entfernt. Wir sind jedenfalls froh, dazu beitragen zu können, die Katze und ihre Besitzer wieder zu vereinen. Glück machen konnten wir auch die junge Katze Emmi, die herrenlos an einer Tankstelle gefunden wurde. Wir wurden von den Besitzer von Ruby kontaktiert, der schüchternen roten Mutterkatze die wir im Sommer vermittelt haben. Die liebe Menschen hatten den Eindruck, dass Ruby einsam war und waren nun auf der Suche nach einem Freund für Ruby. Emmi schien der passende Kandidat und so durfte die junge Katze dort mit einziehen. Typisch Jungkatze hat Emmi natürlich noch ganz viele bunte Murmeln im Kopf und brachte gleich mächtig Trubel in den Alltag. Wir hoffen, dass sich die beiden Mädels noch gut miteinander anfreunden werden.
11.09.2026
Wir können von einer weiteren tollen Vermittlung bereichten: die beiden schwarzen Kater-Brüder Felix und Filou sind in ihr neues Zuhause umgezogen. Die Familie hatte sich damals sehr dafür engagiert die kleine Katzenfamilie zu sichern. Sie waren jeden Tag da, haben die Katzen angefüttert und so schon vertrauensverhältnis aufgebaut. Nachdem die Kater bei uns durchgecheckt und geimpft wurden konnten sie also heute in ihr neues Zuhause umziehen, wo sie schon sehnsüchig erwartet wurden. Für Filou und Felix war der Umzug natürlich ein einschneidendes Erlebnis. Wir waren also nicht verwundert, dass sich die beiden erstmal mit großen Augen in einer Ecke versteckt haben. Trotz ihrer Ängstlichkeit ließen sie sich von den Familienmitglieder streicheln, ganz so, als würden sie sich an ihre Retter erinnern. Wir freuen uns für Felix und Filou. Nun muss nur noch ihr Bruder Floki und ihre Mama Finchen genau so viel Glück haben. Ein weiterer Termin auf unserer Tagesordnung war die Kastration von Dana, Carlita und Fröschlein. Obwohl die drei keine Schwestern waren, teilten sie sich doch ein Zimmer und haben sich über die Zeit mögen gelernt. Während der Fahrt konnte man auch sehr gut hören, dass sie wirklich kleine Geschwister sind. Während sich Carlita unter der Decke versteckte und nur hin und wieder ein leises tiefes "mau" von sich gab, plärrte Dana unablässig. Fröschlein, die das Autofahren schon kennt, da sie mit ihrer Pflegemutti Jenny häufig gefahren ist, schaute während der Fahrt aus dem Fenster und versuchte von Zeit zu Zeit einen vorbeirauschenden Baum "zu fangen". Nach ein paar Stunden durften wir die Mädelstruppe wieder abholen. Alles hat komplikationslos geklappt und Fröschlein war schon wieder so fit, dass sie am Gitter der Transportbox rütteln konnte. Im Tierheim haben sie dann den restlichen Tag im weichen Bettchen verdöst.
10.09.2026
Aus dem größten Tierheim der Welt, der Smeura, konnte Eila die Reise bis zu uns antreten. Anfangs war Eila ziemlich verängstigt, fürchtete sich vor Berührung, kannte das laufen an der Leine nicht. Nach und nach verinnerlichte sie unseren Alltag, lernte uns besser kennen und machte erste Schritte in eine neue Zukunft. Eines schönen Tages waren tatsächlich Interessenten für die schüchterne Hündin im Tierheim. Mit ganz viel Ruhe, Geduld und Verständnis wirkten sie auf die schneeweiße Eila ein, bis zu dem Punkt wo Eila sogar vertrauensvoll ihren Kopf auf ihren Händen abgelegt hat. Bei diesem Anblick wurde unser Herz ganz warm. Auch das erste Zusammentreffen mit dem bereits in der Familie lebenden Rüden verlief verheißungsvoll, sodass wir letztlich den Schritt wagten und Eila in ihr neues Zuhause nach Leipzig brachten. Wir waren auf das schlimmste gefasst, da solch ein urbanes Umfeld einem Hund doch leicht überfordern kann, doch Eila blieb für ihre Erfahrungen ziemlich entspannt. Auch die Treppen bis in die Wohnung meisterte sie, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. In der Wohnung gab es nicht nur allerlei Hundebettchen, sondern wir wurde davon überrascht, dass bereits Fotos von Eila von den vorangegangenen Spaziergängen an der Wand hing. Ganz so, als wäre sie schon lange ein geliebtes Familienmitglied. Zur Betreuung von Eila bot sich die ganze Familie an, damit sie nie allein bleiben muss. Auch den anschließenden Gang in den nahegelegenen Garten meisterte die Hundeomi mit Bravour. Wir so so glücklich für Eila und ihre neue Familie. Was für eine wundervolle Vermittlung.
09.09.2026
In einem Monat hätte Kupidon seit fünftes Jahr im Tierheim begonnen. Aber dazu sollte es nicht mehr kommen. Heute durfte unser Langzeitbewohner Kupi nämlich in sein neues Zuhause umziehen. Mehrmals nahm die Familie die einstündige Fahrt in unser Tierheim auf sich, um Kupidon besser kennenzulernen und letztlich entschieden sie sich dafür unserem großen Knuddelbärchen ein Zuhause zu geben. Die Voraussetzungen waren absolut passend. Ein großes Haus mit sicher eingezäunten Grundstück, lediglich ein Nachbar und der Möglichkeit jederzeit rein und raus zu gehen, wie es ihm beliebt. Den Hof muss sich Kupidon ausschließlich mit ein paar Ziegen und einem Schaf teilen. Wie ein alter Profi hüpfte Kupi in unser Auto. Während der Fahrt war der dann doch ganz schön nervös, was sich auch nach der Ankunft nicht legte. Etwas verschüchtert beschnüffelte er sein neues Revier, bevor er artig mit uns nach drinnen ging. Immer wieder musste sich Kupidon rückversichern, dass er auch alles richtig machte und holte sich dabei noch die eine oder andere Streicheleinheit ab. Im Haus überprüfte er dann auch immer wieder, ob der Weg nach draußen offen geblieben war. Kupidon hat dort auch die Möglichkeit draußen zu schlafen, wie er es immer gewünscht hat. Auch wenn wir Kupidon vermissen werden, sind wir doch überglücklich, dass er so ein tolles Zuhause gefunden hat, wo er sein kann wie er möchte und sich nicht verbiegen muss. Gegen Mittag wurde uns durch die Gemeindeverwaltung Arnsdorf eine getigerte Katze übergeben. Sie hockte offenbar verängstigt in der Mitte von einem Kreisverkehr und ließ sich problemlos aufsammeln. Bei ihrer Ankunft im Tierheim überprüften wir wie immer, ob sie einen Mikrochip hat. Leider Fehlanzeige. Die arme Katze ist bei uns erstmal in Sicherheit.

