• 24.06.2026

    Bei einer groß angelgeten Kastrationsaktion in einer kleinen Gemeinde im Landkreis Bautzen, gelang es den Tierfreunden vor Ort, neben vielen erwachsenen Katzen, auch einige Jungtiere zu sichern. Die jungen Katzen schienen alle Anfang Mai auf die Welt gekommen zu sein, sodass wir die Chance nutzen wollten, um den Zwergen eine Chance auf ein sorgenfreies Leben in einer Familie zu ermöglichen. Da natürlich nicht alle Katzen auf einmal gesichert werden konnten, trudelten nach und nach insgesamt fünf kleine Kätzchen bei uns ein. Glücklicherweiße hatten sich im Vorfeld bereits zwei Familien bereit erklärt, die jungen Kätzchen für ein paar Wochen in Pflege zu nehmen, um sie auf das Leben mit menschlicher Zuwendung vorzubereiten. Beide Familie hatten bereits Erfahrung mit der Aufzucht von jungen Katzen, sodass wir uns keine Sorgen machen mussten. Wir durften also einmal 3 Kitten und einmal 2 Kitten an ihre vorrübergehenden Pflegeeltern übergeben. In ein paar Wochen nehmen wir sie dann wieder in unsere Obhut. Wir sind schon gespannt, wie sich die kleinen Würmchen bis dahin entwickeln.

  • 23.06.2026

    Seit nunmehr fünf Jahren lebt der große Rüde Kupidon in unserer Obhut und wartet Tagein-Tagaus. Er ist so ein feiner Kerl, fährt im Auto mit, geht gern spazieren und döst die meiste Zeit des Tages vor sich hin. Sein einziger Makel ist, dass er nicht gern drinnen sein möchte. Diese Eigenschaft stellte er heute wieder unter Beweis. Vor ein paar Tagen entdeckten wir eine ziemlich große Veränderung an seinem Zahnfleisch und vereinbarten einen Termin beim Tierarzt. Das vorangegangene Blutbild war vollkommen in Ordnung. Bei dem Tierarztbesuch war rasch klar, dass Kupi in Narkose muss. Bevor das geschah, wollte sie die Tierärztin noch kurz stärken und ließ Kupidon allein zurück. In nicht einmal fünf Minuten hatte er sich aus der Box befreit, zwei Türen geöffnet und räumte gerade die Fensterbank im Wartezimmer ab, um zu versuchen durch das geschlossene Fenster zu entkommen, bevor die Mitarbeiter ihn ertappten. Weder Hund noch Inventar haben bei dieser Ausbruchsaktion Schaden genommen, doch die Pause für das Personal fiel deutlich verkürzt aus. Bei der Veränderung an dem Zahnfleisch handelte es sich um eine Art Tasche in der sich allerlei Haare, Gras, Futter ect. gesammelt hat und so den Zahn total in Mitleidenschaft gezogen hatte. Die Tierärztin konnte das Problem beheben und verabreichte ihm, aufgrund der Größe des zurückgebliebenen Lochs starke Schmerzmittel. So fiel Kupidon das aufwachen in der Box emotional deutlich leichter. Er freute sich sogar ein bisschen über uns und wedelte müde mit der Rute, als wir ihn geweckt haben, um ihn abzuholen. Den restlichen Tag verdöste er im Schatten und schlief seinen Rausch aus.

  • Rocky vermisst

    Kater Rocky in Bretnig vermisst

    Seit dem 22.06.2026 wird Kater Rocky in Bretnig vermisst. Rocky ist ziemlich scheu.

  • Charly vermisst

    Kater Charly in Ohorn vermisst

    Seit dem 21.06.2026 wird Kater Charly in Ohorn vermisst. Charly ist 9 Jahre alt, gechippt und kastriert. Er ist Herzkrank und benötigt Medikamente.

  • Julian

    22.06.2026

    Den besten Tag von allen hatte heute definitiv unser lieber Julian. Nach seiner schlimmen Diagnose, waren wir unendlich traurig und haben nicht zu träumen gewagt, dass der liebe Rüde doch noch einmal ein Zuhause findet. Doch genau das ist heute geschehen! Und Julian ist nicht in irgendein Zuhause gezogen: sein neuer Lebensmittelpunkt befindet sich unweit der niederländischen Grenze. Gerade bei alten Hunden überlegen wir gut, ob sie so eine lange Fahrt körperlich und emotional gut überstehen. Aber von den vielen vorangegangenen Tierarztfahrten wussten wir, dass Julian die Fahrerei überhaupt nicht stört. So war es auch, die ganze Fahrt war er relaxt, gab keine Ton von sich und freute sich über die anberaumten Pipi-Pausen. Seine neue Familie hatte Julians Geschichte im Internet gelesen und war so gerührt, dass sie nicht lang fackelten und sich auf den Weg zu uns machten, um ihn persönlich kennenzulernen. Obwohl er so ein schlimmes Herzleiden hat und unheilbaren Krebs wollte sie Julian unbedingt im Kreis ihrer Familie aufnehmen. Als wir endlich angekommen waren, hat sich Julian erstmal ausgiebig die Beine im heimischen Garten vertreten und alles beschnüffelt. Obwohl die dort lebende Labradorhündin Julian schon im Tierheim kennengelernt hat, war sie dann doch etwas mit der Situation überfordert das wir mit dem Rüden plötzlich bei ihr standen. Mit etwas gut zureden konnte sie sich dann doch etwas fangen. Nach einer Weile kam auch Julian in der kühlen Stube etwas zur Ruhe, sodass wir uns mit einem guten Gefühl von ihm verabschiedeten. Es ist so unfassbar schön, dass es da draußen Menschen gibt, die auf ihr Herz hören und allen Umständen zum Trotz so ein gutes Werk, an so einer armen Hundeseele tun - obwohl es nur für einen sehr begrenzten Zeitraum ist. Wir bedanken uns aus tiefster Seele dafür!