• 09.06.2026

    Heute möchten wir einmal von den immerwährenden Bauarbeiten im Tierheim berichten. Der Maler war im Tierheim, um mit uns das weitere vorgehen zu besprechen. Als nächstes soll unser altes Büro im Erdgeschoss in den Fokus rücken. Leider musste er feststellen, dass die Wände nicht gänzlich trocken sind, weswegen wir unsere Bemühungen dieses Ziel zu erreichen intensivieren müssen. An den feuchten Stellen muss der Putz runter, um der dicken Wand das abtrocknen zu erleichtern. Außerdem war der Klempner im Tierheim und hat ebenfalls im alten Büro einen marroden Heizkörper abgenommen, der getauscht werden muss. So kann dort in der Zukunft auch vernünftig verputzt werden. In unserer neuen Quarantäne hat der Klempner einen überflüssigen Heizkörper abgenommen und in einem anderen Raum einen neuen installiert. Zudem hat er an dem neuen Spültisch in der Quarantäne das Abwasserrohr samt Wandbohrung in den Nebenraum und Einbau eines T-Stücks vorgenommen. Dies sind vielleicht nicht die üblichen News aus dem Tierheim, aber wir wollten unseren treuen Homepagelesern gern einmal einen Einblick hinter die Kulissen geben, was wir zu Verbesserung und Weiterentwicklung des Tierheims bewerkstelligen.

  • 08.06.2026

    Aus organisatorischen Gründen fand die Tierarztvisite ausnahmsweiße mal an einem Montag statt. Wir starteten mit der roten Katze Ruby. Die Tierärztin kontrollierte die Nähte von der Hüft-OP und auch von der Kastration. Alles sah sehr zufriedenstellend aus und war gut verheilt. Die nette Fundkatze Vitani konnte ihre erste Impfung bekommen. Ebenso wurden Rubys Kids Ingo, Sissi und Fridolin nachgeimpft werden. Bei dem kleinen Ingo stellte die Tierärztin eine Zahnfehlstellung fest. Da der junge Mann aber noch sein Milchgebiss hat muss die Fehlstellung nach dem Zahnwechsel noch einmal beurteilt werden. Das Katzengeschwisterpaar Mali und Kiba wurden ebenfalls nachgeimpft und sind jetzt bereit für ein neues Zuhause. Zuguterletzt schauten wir uns noch unsere beiden Neuankömmlinge aus Polen an. Bei Majka hatte die Tierärztin absolut nichts zu beanstanden. Ihr Landsmann Kaziu hatte jedoch einen vereiterten Eckzahn, der gezogen werden muss. Weil Kaziu, seitdem wir ihn das erste mal in Polen gesehen haben, so abgebaut hat, wurde bei ihm noch Blut abgenommen für ein geriatrisches Profil. Hoffen wir, dass ihm nichts schlimmes fehlt.

  • 05.06.2026

    Am Nachmittag durften wir unsere zwei neuen polnischen Hunde in Empfang nehmen. Die beiden stammen aus einem kleinen heillos überfüllten Tierheim in Polen, welchs wir in der Vergangenheit auch schon selbst besucht haben. Die Tierpfleger geben ihr Bestes, um der Masse an Hunden gerecht zu werden, aber dennoch bleibt das einzelne Lebewesen auf der Strecke. Das sollte sich wenigstens für Majka und Kaziu ändern. Die schwarze Majka hatten wir bei einem früheren Besuch schon einmal gesehen. Damals war sie recht neu im Tierheim, war recht schlank und hatte glänzendes Fell. Als Majka bei uns ankam, war von diesem Hund nicht mehr viel zu sehen. Sie hat massiv zugenommen und hatte langes verfilztes Fell. Zum Glück hat sie aber nichts von ihrem bezaubernden Charakter verloren und wollte uns schon nach kurzer Zeit mit Küsschen überhäufen. Auch Kaziu hatte, seitdem wir ihn das letzte mal gesehen massiv abgebaut und war nur noch ein Schatten seiner selbst. Wir sind froh, dass wir den beiden nun bei uns sind und damit die Chance auf ein besseres Leben bekommen.

  • 04.06.2026

    Und täglich grüßt das Murmeltier. Erneut waren wir auf dem Weg in die Tierarztpraxis. Diesmal durften sich die beiden kürzlich aus Rumänien angekommenen Hündinnen Brenda und Buna gegenseitig Mut zusprechen. Beide hatten heute den Termin zur Zahnsanierung. Ganz tapfer ließen sie sich das Geschirr anziehen und gelangten mit unserer Hilfe in das Tierheimauto. Nach ein paar Stunden durften wir die beiden abholen. Der moppeligen Buna mussten insgesamt 9 Zähne gezogen werden, während Brenda nur 7 Zähne da lassen musste. Wir freuen uns über eine kleine Spende für die Zahnsanierungskosten! Außerdem hatten wir wieder das Glück ganz viele tolle Spenden aus dem Fressnapfmarkt in Bautzen abholen zu dürfen. Ganz herzlichen Dank an all die lieben Gönner!

  • 03.06.2026

    Heute stand in unserem Terminkalender der notwendige Herzultraschall für Hundeopa Quentin. Die Tierärztin konnte bei der Eingangsuntersuchung des schüchternen Rüden ein deutliches Herzgeräusch feststellen. Bei dem Termin heute ging es darum herauszufinden, wie schlimm es tatsächlich ist und ob Quentin Medikamente benötigt. Die Jahre in der Smeura haben Quentin misstrauisch werden lassen und so erfordertes es einiges an Fingerspitzengefühl, um Mr.-Fass-mich-nicht-an sicher in die Transportbox zu bugsieren. Während der Fahrt verhielt sich Quentin ganz ruhig, ganz so als wolle er, dass man nicht bemerkt das er noch da ist. Die kardiologische Untersuchung ließ er einfach über sich ergehen. Wir waren so froh, als die Tierärztin uns die Ergebnisse präsentierte: das Herz hört sich viel schlimmer an, als es sich im Ultraschall dargestellt hat. Quentin braucht vorerst keine Medikamente und muss erst wieder in einem Jahr zu Kontrolle. Wundervolle Nachrichten. Die Rückfahrt über verschlief Quentin einfach. Das war doch ein ganz schön aufregender Tag für den Hundeopi.