Kleintiere die ein neues Zuhause suchen
Für Interessenten an Kleintieren:
Auch bei der Vermittlung von Kleintieren folgen wir festen Richtlinien, die im Interesse des Wohlbefindens der Tiere festgelegt wurden. Unser vorrangiges Anliegen ist es, die Bedürfnisse dieser Vierbeiner in vollem Umfang zu erfüllen.
Kleintiere werden bei uns nur als Paare oder als Zweitgenossen vermittelt, da sowohl Meerschweine als auch Kaninchen sozial lebende Tiere sind. Trotz aller Liebe und Fürsorge kann der Mensch das Kuscheln, Putzen und Quieken ihrer Artgenossen nicht ersetzen. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Kleintiere in einem häuslichen Umfeld mit Familienanschluss leben. Dabei achten wir besonders darauf, dass sie in einem geräumigen und abwechslungsreichen Gehege untergebracht sind, da dies ihren Lebensraum bildet. Wir vermitteln keine Tiere in herkömmliche Käfige.
In den Sommermonaten würden sich Kaninchen und Meerschweinchen über die Möglichkeit eines gesicherten Freilaufs im Garten mit schattigen Plätzchen freuen.
Alle männlichen Tiere sind kastriert.
Für diejenigen Kleintiere, die nicht mehr vermittelt werden können, besteht die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen, um langfristig für Unterhalt und Futterkosten zu sorgen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 035955/72604 oder bei einem Besuch in unserem Tierheim.
Auch in der Vermittlung von Kleintieren stehen klare Regeln im Vordergrund, die in erster Linie dem Wohlbefinden der Tiere dienen. Unser vornehmstes Anliegen ist es, den Bedürfnissen dieser kleinen Vierbeiner gerecht zu werden. Kleintiere werden bei uns ausschließlich paarweise oder als zusätzliche Gefährten vermittelt, da sowohl Meerschweinchen als auch Kaninchen gesellige Wesen sind.
Zuneigung und Sorge kann der Mensch das Kuscheln, das gegenseitige Putzen und das fröhliche Gezwitscher ihrer Artgenossen nicht ersetzen. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Kleintiere in einer häuslichen Umgebung mit familiärem Anschluss leben. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass sie in geräumigen und abwechslungsreichen Gehegen untergebracht werden, denn dieses Umfeld bildet ihren Lebensraum. Handelsübliche Käfige vermitteln wir nicht.
In den wärmeren Monaten des Jahres würden sich Kaninchen und Meerschweinchen über die Gelegenheit freuen, in einem gesicherten Auslauf im Garten Zeit zu verbringen, der Schattenplätze bietet. Alle männlichen Tiere bei uns sind kastriert sind. Für diejenigen Kleintiere, die nicht mehr vermittelt werden können, besteht die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen, um langfristig für Unterhalt und Futterkosten zu sorgen.
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim
18.03.2025
Nastea war heute sehr aufgeregt. Als sie mit uns zum Auto lief, ahnte sie schon, dass ihr etwas besonderes bevor stand. Dementsprechend gestresst reagierte sie, als wir sie in die Box hoben und sich die Türen schlossen. Im neuen Zuhause war die große schwarze Schöne dann zwischen Neugier und leichter Unsicherheit hin und her gerissen. Doch die Neugier siegte und sie schaute sich zuerst im Garten überall um. Nervös aber interessiert ging sie dann mit uns ins Haus hinein. Schließlich war sie sogar so wissbegierig und gespannt, dass sie sogar auf einen Stuhl klettern wollte. Als Rückzugs- und Entspannungsort hatte sich Nastea dann das Schlafzimmer ausgesucht. Außerdem durften wir heute gleich vier unserer sechs neuen Katzen der Tierärztin vorstellen. Geplant war, dass die vier Miezen nach einer gründlichen Untersuchung auch gleich kastriert werden. Und so ist es auch geschehen. Wegen des guten Allgemeinzustands konnten die zwei Katzen und die zwei Kater im Anschluss an die Untersuchung gleich noch kastriert werden. Gegen Nachmittag holten wir die noch müden Miezen wieder in unsere Obhut, wo sie erst einmal in Ruhe ihren Rausch ausschlafen durften.
Hund Peggy hat ein Zuhause gefunden
~ hat ein Zuhause gefunden ~ Die flauschige Hündin Peggy hat den Weg aus Polen zu uns gefunden. Aus Ihrer Vergangenheit wissen wir nicht sehr viel, nur dass sie bereits 6 Jahre in Polen vermittelt war. Leider war dies scheinbar kein liebevolles Zuhause, denn sie wurde mit den Worten, sie sei zu dick, wieder im Tierheim abgegeben. Peggy verstand die Welt nicht mehr, so haben wir sie zu uns geholt, um ihr endlich die Chance auf ein fürsorgliches und endgültiges Zuhause zu bieten.
17.03.2025
Wir wurden von einer Tierschützerin kontaktiert und dringend um Hilfe gebeten. Das ortsansässige Veterinäramt hat zwei Hunde und zwölf Katzen aus einer Wohnung geholt. Sowohl für die alte Beagle-Hündin als auch für die 12 Katzen konnten die Tierfreunde schon ein Plätzchen finden. Übrig blieb ein junger Pinscher(-Mix) der leider an einem schlimmen Herzfehler und zusätzlich auch noch an Kryptrochismus leidet. Da das Veterinäramt die Kosten für die Hundepension nicht weiter tragen will, wurde dringend eine Lösung gesucht. Wir sagten zu den armen Kerl bei uns aufzunehmen und holten ihn in unser Tierheim. Das in der Zwischenzeit durchgeführte Herzultraschall machte das ganze Ausmaß der Erkrankung sichtbar. Der aufgeweckte Rüde soll aufgrund seiner Herzprobleme nun drei mal am Tag Medikamente einnehmen und dennoch ist seine Lebenserwartung drastisch verkürzt. Außerdem soll er so wenig Stress wie möglich haben. Das ist leichter gesagt als getan, denn er würde am liebsten die ganze Welt auf einmal entdecken.
15./16.03.2025
In einem schönen Ortsteil von Stolpen herrschte heute freudige Aufregung. Hündin Lusi hatte ihren Einzugstag. Nachdem sie schweren Herzens wieder zurück gegeben werden musste, durfte sie nun - nach nicht einmal drei Wochen - schon wieder das Tierheimgelände verlassen. In der neuen Familie ist kein weiterer Vierbeiner vorhanden, dies war ja beim vorigen Adoptionsversuch leider ein Reibungspunkt. Nun darf sie die alleinige Aufmerksamkeit genießen. Während der Autofahrt war sie nur anfangs etwas unruhig. Treppen waren ebenfalls kein Problem für sie. Es verlief also alles reibungslos. Nach Erkundungen in Haus und Garten sowie den vielen Streicheleinheiten legte sie sich ab, um die Eindrücke zu verarbeiten. Natürlich vor die Tür und in keines der vorbereiteten Hundebetten. Wir drücken ganz fest die Daumen für ein positives und sehr tolles, langes Miteinander.
14.03.2025
Auch Frohnatur Filipek fuhr heute mit uns zum Tierarzt für eine Zahnsanierung. Hündin Neska gar war nicht glücklich darüber, dass ihr Kumpel Filipek einfach ohne sie das Tierheim verließ und jammerte kräftig. Zu unserer Freude bereitete Filipek das Autofahren keine Schwierigkeiten und er entspannte sich auf der Fahrt. In der Praxis konnten wir uns dann gemeinsam darüber freuen, dass der Hundeopa schon über ein Kilo abgespeckt hat. Bei der notwendigen Zahnsanierung wurde ihm sechs Zähne gezogen. Doch nach ein paar Stunden konnten wir ihn gesund und munter wieder abholen. Das Wiedersehen mit Neska war mit unablässigem Schwanzwedeln verbunden und war echt rührend. Außerdem haben wir heute sechs Katzen aufgenommen. Die Tiere stammten vom Hof der 87jährigen alten Dame, von der wir kürzlich berichteten. Alle sechs Katzen waren verständlicherweiße nicht ziemlich durch den Wind. Eine hatte eine Verletzung am Schwanz, ein Jungtier einen Defekt am Auge. Dem ersten Eindruck nach sind die Katzen aber nicht scheu, sondern nur etwas ängstlich wegen der neuen Situation und den fremden Menschen. Wir geben den Miezen nun etwas Zeit, um sich bei uns zu akklimatisieren, bevor wir sie dem Tierarzt vorstellen.
13.03.2025
Ein so rasches wiedersehen mit der Tierärztin hat sich Ali gar nicht zu träumen gewagt. Doch schon heute hatte er den Termin zur Zahnsanierung. Insgesamt vier kaputte Zähne wurden dem lieben Kerlchen gezogen. Zum Glück hat er alles überstanden und durfte schon ein paar Stunden später wieder mit seinen Hundekumpels über unseren Hof stromern. Den Großteil des Nachmittags verbrachten wir im Tierheim damit unseren Schafstall gründlich auszumisten. Dabei nutzten wir die Gelegenheit und ließen unsere beide wolligen Neuankömmlinge Frey und Frigg das erste mal zusammen mit den alteingesessenen Schäfchen über die Wiese streifen. Das erste Zusammentreffen ohne Zaun verlief vorsichtig und friedlich. Sicher wird es nicht lang dauern, bis sie sich vollkommen in der Herde integriert haben.
12.03.2025
Wieder einmal stand die Tierarztvisite ins Haus. Ganz außergewöhnlich standen heute gar keine Katzen auf der To-Do-Liste. Wir starteten also mit den Hunden: die hübsche Hündin Lusi wurde noch einmal gründlich untersucht und bekam die austehende Tollwut-Impfung. Im Anschluss wurde auch Hundeomi Frieda untersucht. Laut der Veterinärin ist Frieda für ihr Alter wirklich gut beieinander. Zur Sicherheit haben wir Frieda auch nochmal Blut abgenommen, um zu überprüfen, ob auch organisch alles im Lot ist. Danach bekamen auch Ali und Filipek noch eine Impfung. Ihre Kameradin Neska wurde auch untersucht. Die Ohren sind gut abgeheilt und ihre Haut ist auch besser geworden. Wir verfolgen also den Therapieplan weiter wie angedacht. Bedauerlicherweise muss der kleinen Maus auch in Zukunft noch die Milchleiste aufgrund eines Tumors entfernt werden. Doch das geht erst wenn ihre Haut richtig verheilt ist. Die kleine Jack-Russel-Terrier-Hündin Momo wurde noch einmal nach ihrer Zahn-OP untersucht. Auch hier heilt alles spitze ab, sodass auch sie ihre Impfung bekommen konnte. Auch unser Kaninchenpaar Seppel und Nala bekamen heute ihre Impfung. Richtig gefallen fanden hat den beiden Mümmelnasen das nicht, aber damit sie in Zukunft nicht krank werden, ist das leider unerlässlich.
11.03.2025
Die polnische Hundenase Monti hat es geschafft und konnte nach 2 Monaten, die er bei uns war, in sein neues Zuhause umsiedeln. Nach jahrelangem entbehrungsreichen Aufenthalt in einem polnischen Tierheim darf er nun endlich im Mittelpunkt stehen. Nachdem die vorige Hündin aus unserem Tierschutz leider diese Welt verlassen musste, schaute sich die Familie bei uns immer wieder nach einem neuen Begleiter um, dem sie noch viel Liebe schenken dürften. Nach mehrmaligen Besuchen festigte sich der Wunsch, dass Monti der Auserwählte werden würde. Anfangs noch ganz scheu, fasste er immer mehr Vertrauen zu "seinen" Menschen. Am Tag des Auszugs fuhr er problemlos im Auto mit. Nach einer kleinen Gartenrunde erkundete er entspannt das Haus und auch das Futter schmeckte ihm. Auf dem Grundstück lebt er zukünftig mit Enten und Katzen zusammen. Die Enten ignorierte er und mit einer Katze gab es schon das erste friedliche Aufeinadertreffen. Nur Katze Nummer 2 kam noch nicht näher und beäugte den Fremden lieber nur aus sicherer Entfernung. Monti lief seiner neuen Familie schon auf Schritt und Tritt hinterher, so dass wir mit Freude berichten können, dass uns wieder eine tolle Vermittlung gelungen ist.





