Einblicke

Unser Tierheim im Wandel der Zeit…

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim

  • 14.02.2024

    Pünktlich zum Valentinstag war im Tierheim wieder große Tierarztvisite. Wir stellten natürlich gleich unsere fünf neuen Hunde vor. Der große dünne Pepe hat einen Lidrandtumor, der auf dem Auge reibt und entfernt werden muss. Hündin Psotka wurde ein auffälliges Herzgeräuscht attestiert. Bei dem kleinen Dziadudek konnte die Ärztin den Grund für den Gesichtsschwellung auf am rechten Kehlbereich verorten. Für die weitere Diagnostik wird er aber ein CT brauchen, welches wir zeitnah in der Klinik veranlassen werden. Ebenfalls eine große Umfangsvermehrung am Hoden hat Hundeopa Bali. Unserer Einschätzung nach ist dies aber nicht allzu akut, sodass wir dies erst in den kommenden Wochen in Angriff nehmen. Bei Benek war soweit alles in Ordnung, bis auf ein bisschen Zahnstein. Seine vier Hundekumpels müssen jedoch alle dringend zur Zahnsanierung. Wir werden in den nächsten Wochen also wieder oft zum Tierarzt fahren müssen. Auch die stark vernachlässigte Hündin Kira wurden untersucht. Die Hündin hat beidseitige Mammatumore und ist scheinschwanger. Ihre Zähne sehen absolut desolat aus. Bevor Kira operiert werden kann, muss sie erst noch etwas zunehmen und ihre eitrig entzündete Haut muss abheilen. Dafür bekommt sie in den nächsten 2 Wochen Medikamente. Obwohl unsere Katzenquarantäne rappelvoll ist konnte die Tierärztin heute nicht aktiv werden. Die zuletzt bei uns aufgenommenen drei Katzen haben einen Schnupfen mitgebracht und die anderen Katzen angesteckt. Dies muss nun erst einmal auskuriert werden, ehe die Katzen geimpft werden können. Mehr Informationen

  • Katze Mami

    Wie kam die Katze zum Menschen

    Doch wie genau kam die Katze dazu, sich als treuer Begleiter des Menschen niederzulassen? Die Antwort liegt in einer komplexen Verflechtung von evolutionären, kulturellen und praktischen Faktoren, die über Jahrtausende hinweg gewirkt haben.
  • 13.02.2024

    Am Vormittag trafen die fünf Hunde aus Polen bei uns an. Ganz früh am morgen waren sie im polnischen Tierheim - welches immerhin die vergangenen sechs Jahre ihre Heimat war - auf, um bei uns den Schritt in ein neues Leben zu wagen. Ganz bewusst haben wir uns für diese fünf Langzeitinsassen entschieden. In Polen hätten sie schon aufgrund ihres Alters keine Chance auf eine Vermittlung. Ganz artig folgten uns alle fünf Hunde an der Leine in das Gehege wo sie sich erstmal die Beine nach der Fahrt vertreten konnten. Der kleine Dziadudek, moppelchen Bali und der rappeldürre Pepe freuten sich unglaublich über uns und genossen die Streicheleinheiten. Die schwarze Hündin Psotka tapste erstmal herum und stand dann beinahe verwirrt zwischen all den Menschen und Hunden. Der hübsche Benek hatte sichtlich Stress den er sich erstmal weglaufen musste, doch dann kam er auch um uns zu beschnuppern und ließ sich vorsichtig kraulen. Schon auf den ersten Blick sah man, dass bei den fünf Hunden medizinisch einiges im argen lag. Die Jahre im polnischen Tierheim gehen nicht spurlos vorrüber. In den kommenden Tagen wird sich die Tierärztin intensiv mit den armen Seniorenhündchen befassen. Wir sind froh und dankbar, dass wir diesen armen Geschöpfen nun helfen können.

  • 12.02.2024

    Auch die neue Woche fing wieder sehr positiv mit einer tollen Vermittlung an. Hündin Emily konnte heute in ihr Zuhause umziehen. Es war alles schön vorbereitet, selbst der Trockenfutternapf war gut gefüllt. Emily hatte natürlich gleich Notiz davon genommen und dachte sich. "Ich schaff das mal lieber gleich in Sicherheit, bevor mir das noch jemand wegfrisst." Sie trug den Napf durch die Gegend, verteilte alles wunderbar verstreut in den Flur. Naja, wenn sowieso schon alles herum liegt, kann man das schließlich auch vertilgen. Und so machte sie alles wieder sauber. Wir hatten echt was zu schmunzeln mit der Ulknudel. Das Schaffell in der Stube musste von der Hündin auch von allen Seiten beschnuppert werden. Sie versuchte als nächstes, es anzuknabbern, bekam dafür ein kurzes "Aber..." entgegnet. Emily ließ sofort davon ab. Als sie endlich den wahren Sinn des Schaffells entdeckte und sich darauf legte, gab es als Belohnung gleich einen Keks. Vor allem gefiel Emily jedoch der Wintergarten. Sie verteilte fröhlich ihre Nasenabdrücke an den Scheiben. Die neuen Besitzer freuten sich darüber, denn wie sehr hatten sie das vermisst. Nachdem der vorige Hund (ebenfalls aus unserer Einrichtung) leider diese Welt verlassen musste, war es still und leer geworden. Mit Emily ist wieder Frohsinn und Trubel eingekehrt.