
Einblicke
Unser Tierheim im Wandel der Zeit…
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim
20.02.2024
Heute war für Hündin Gherda der Glückstag. Sie freute sich, als sie Geschirr und Leine angezogen bekam und lief mit uns erwartungsvoll vors Tor. Mit einem fragenden Blick schaute sie nach rechts und links, und dann zu uns. Wo war ihre neue Freundin, die sich immer so intensiv und rührend mit ihr beschäftigte? Als wir sie statt des erwarteten Spaziergangs in die Transportbox setzten, hatte sie wohl schlimmes im Kopf, denn sie winselte und jammerte. Erst als wir relativ konstant fuhren und nicht an Ampeln stehen blieben, wurde sie ruhiger. Leider konnten wir ihr ja nicht erklären, dass sie nun in ihr neues Zuhause umziehen durfte. Gherda darf nun ganz naturnah und unkonventionell in einer Wagenburg wohnen. Wir merkten ihr den Zwiespalt an: einerseits neugierig aber andererseits noch sehr verunsichert. Die Stufen waren ungewohnt und sie überlegte zwischendurch, ob sie wieder umdrehen oder zur Seite springen sollte, entschied sich aber dann doch für den richtigen Weg - immer schön dem Frauchen nach. Auch drinnen war sie schier unentspannt, entdeckte aber dann die Leckerlis, die sie stibitzen wollte. Auf ein "nein" reagierte sie sofort und wurde ausgiebig gelobt. Wow, wir merkten gleich, dass die vorangegangenen Besuche schon eine zarte Bindung zwischen Mensch und Tier schaffen konnten und die Hundedame erfolgreich ein paar Grundregeln erlernt hatte. Da Gherda immer unruhig an der Tür hochsprang und herausschaute, gab es nach dem vertraglichen Teil gleich eine erste Erkundungstour im näheren Umfeld. Und wir nutzten die Gelegenheit, um uns langsam davonzustehlen. Machs gut, Gherda und genieße dein neues spannendes Leben.
Aufnahmepaten gesucht – Bibi
Wer schenkt der keinen Bibi eine Aufnahmepatenschaft - damit sie bei uns endlich durchstarten und eine eigene Familie finden kann! Geboren ca.2022, ca. 35cm groß, föhlich, lebhaft, extrem dünn(5kg!). Wartet seit Monaten vergeblich im polnischen Tierheim Belchatow. ~ Aufnahmepatin ist Sarah Heerlein ~
19.02.2024
Am zeitigen Nachmittag schauten Rüde Arthur und seine Mitbewohner etwas ungläubig, als wir das Schlafhäuschen betraten. Der Verwirung folgte ein Anflug von Freude über die zusätzliche Aufmerksamkeit. Arthur durfte sich seine schöne Ausgehkleidung anziehen und mit uns vors Tor gehen. Als wir vor dem Auto stoppten und die Tür öffneten, setzte sich Arthur davor hin und gab Pfötchen. Er guckte ganz niedlich und tat alles, um von der Transportbox abzulenken. Er kam damit allerdings nicht durch. Wir setzten ihn in die Box und fuhren los. Eine halbe Stunde später wurden wir schon von der neuen Familie begrüßt. Arthur wollte nur schnell nach draußen. Interessiert lief er mit, bis wir die Haustür erreichten. Nein, einfach so in fremde Räume mochte er nicht gehen. Wir konnten ihn dann doch noch überreden und gingen in die große Wohnküche. Dort spielt sich hauptsächlich das Familienleben ab. Er konnte sich umschauen, von seinem Bettchen nahm er jedoch keine Notiz. Noch etwas unsicher, was er dort sollte, nahm er lieber Kontakt zu den Kindern der Familie auf. Sollen sich die Erwachsenen doch unterhalten, dachte er sich wohl. Ich will schmusen und Pfötchen geben. Da er noch wegen seiner Ohrentzündung medizinische Behandlung benötigte, haben wir das auch gleich gezeigt. Als Belohnung bekam Arthr einen lecker Keks. Dann gingen wir zusammen in das große Gartengrundstück. Dort liefen die Hühner, natürlich eingezäunt und es führte sogar ein Bach durch das Grundstück. Wir nutzten die Chance, während sich Arthur umsah, um heimlich ins Auto zu steigen und wieder zurück zum Tierheim zu fahren. Wir freuen uns, dass Arthur so lieb in der Familie aufgenommen wurde.
17./18.02.2024
Der Arbeitseinsatz am Samstag war überwältigend. Die vielen fleißigen Helferlein packten tatkräftig mit an und so konnte viel beräumt, sortiert und entrümpelt werden. Es ist wieder übersichtlich und hell geworden in der Scheune samt Heuboden. Die Schafe waren etwas irritiert, aber neugierig. Es ist schade, dass nicht alle zur anschließenden Verköstigung geblieben sind, denn wir denken, als kleines Dankeschön für die Unterstützung gehört das einfach dazu und nach getaner Fleißarbeit ist es doch schön, die Gemeinschaft auch noch in Ruhe zu genießen. Sogar die Hunde hatten etwas von der anschließenden Freizeit. Es fanden sich liebe Gassigeher, die dem ein oder anderen Hund mit einer extra Runde den Alltag versüßten. Also nochmals ganz ganz lieben Dank! Es war uns eine wahre Freude, wir sind überwältigt. Ihr seid einfach spitze! Der Sonntag hatte dann für Kater Karlchen auch eine freudige Überraschung parat: er durfte dem Tierheim Adieu sagen. Auf der Fahrt hatte er uns unterhalten mit Worten wie ja, jawoll (so entstand z.B. folgender Dialog: "Karlchen, fahren wir jetzt in dein neues Zuhause?"- "Jaaaa.") Dann erzählte er uns etwas von "online", bis wir dahinter kamen. Er meinte Sonnenschein! Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Aber es heißt ja "wenn Engel reisen, lacht der Himmel". Das verschmuste, griffige Karlchen ist ja auch wirklich ein Lieber. Er hatte sich sogar ins Herz der Tierärztin und ihrer Assistentin geschlossen und diese hatten ihm (getreidefreies) Trockenfutter gespendet. Dass das sein Einzugsgeschenk werden würde, hatte damals noch keiner geahnt. Karlchens neue Familie hatte jedoch gut vorgesorgt und Karlchen fand auch das vorhandene Futter sehr lecker. Zwischen Erkundungstouren durch die Wohnung, Streicheleinheiten abholen, überall einmal Probeliegen, ging er immer wieder an den Trockenfutternapf. Er schien sich demnach komplett wohl zu fühlen. Den Kratzbaum ignorierte er gekonnt, denn sich auf dem Sofa zu räkeln ist natürlich viel schöner. Sein Schnurrmotor zeigte uns, dass er sich super prächtig fühlte und wir konnten mit einem glücklichen Gefühl die Heimreise antreten.






















