Einblicke

Unser Tierheim im Wandel der Zeit…

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Tierheim

  • 29.04.2024

    Nach dem im Blutbild keinerlei beunruhigende Veränderungen festgestellt wurden, hatte Saba heute einen Termin in der Tierarztpraxis. Vertrauensvoll wie sie ist, ließ sie sich ins Auto heben, fuhr brav im Auto mit und folgte artig an der Leine in die Praxis. Zur Abklärung ihrer Schwächeanfälle in Polen wurde ein ein Röntgenbild angefertigt und ein Herzultraschall durchgeführt, mit erfreulichen Nachrichten. Saba benötigt keine Herzmedikamente und auch das Rötgenbild war vollkommen unauffällig. Dann folgte der der schwierige Part: die Zahnsanierung. Bei der armen Hundeomi wurden 22 Zähne entfernt. Ein böder Zahn hatte sogar schon einen Fistelkanal gebildet. Sie muss wirklich schlimme Zahnschmerzen gehabt haben, aber hat sich nie etwas anmerken lassen. Am frühen Nachmittag durften wir Saba wieder anholen. Außerdem war Kater Miro auch gleich mitgefahren. Für ihn stand die zweite Impfung an. Für den schüchternen Kater war das kein angenehmes Erlebnis und er wehrte sich nach Leibeskräften. Als alles überstanden war, verkoch er sich gleich wieder in seiner Transportbox. Nun kann er bald in unser Katzenhaus umziehen, wo ihm niemand seine Nähe aufzwingen muss, wenn Miro es nicht möchte.

  • Kazan, Saba, Tierhoffnung

    27./28.04.2024

    Die beiden mittelgroßen Neuzugänge aus Polen, Kazan und Saba, durften mit auf unseren Hof zu den größtenteils anderen Senioren. Sie wurden freundlich begrüßt und fanden alles spannend. Wir merkten ihenne an, dass sie sich gleich wohlfühlten. Sogar Kazan aus sich heraus und bewegte sich fortan mehr. Hin und wieder suchte er unsere Nähe auf und ließ sich streicheln, ehe er seinen perfekten Rückzugsort fand. Auch bei den Katzen gab es wieder einen Neuzugang. Durch befreundete Tierschützer erfuhren wir von einer lieben Katze, welcher -wahrscheinlich aufgrund eines Unfalls - der Schwanz amputiert werden musste und bei der zudem noch ein Auge defekt ist. Keine Frage, dass wir der Aufnahme dieser wirklich echt lebensfrohen und schmusebedürftigen schwarzen Katze zustimmten. Nun ist wieder ein dankbarer Schnurrer mehr in unserer Quarantäne zum Aufpäppeln.  

  • 26.04.2024

    Wieder einmal war der Tierarzt im bei uns zu Gast. Obwohl wir gar nicht so viele Tiere auf dem To-Do-Zettel stehen hatten, dauerte es doch eine ganze Weile. Als erstes bekam Katze Mami ihre zweite Impfung. Schon seitdem sie bei uns ist, war ihr Fell ganz licht. Dies hat sich in der letzten Woche leider verschlechtert. Die Tierärztin verordnete ihr ein spezielles Allergiefutter und ein paar Tabletten, um den Juckreiz zu lindern. Danach war die kleine Hündin Betty an der Reihe. Nach einer kurzen Untersuchung bekam sie ihre jährliche Impfung. Ganz geheuer war ihr die tierärztliche Nähe nicht, aber sie ließ alles artig über sich ergehen. Dann gingen wir zu unseren beiden Senioren-Neuankömmlingen. Sowohl Saba als auch Kazan benötigen dringend eine Zahnsanierung. Im Zuge dessen wird auch ein Röntgenbild angefertigt und Sabas Herz wird mittels Ultraschall untersucht. Vorab wurde den beiden gleich ein bisschen Blut abgenommen, um heraus zu finden, ob organisch alles in Ordnung ist. Da Kazan so schlimmen Juckreiz und Hautveränderungen hat, soll er ab sofort Allergiefutter zu futtern bekommen.

  • 25.04.2024

    Mitte Februar hatte wir die fünf Hunde Dziadudek, Pepe, Bali, Psotka und Benek aus einem "kleinen" polnischen Tierheim übernommen. Die Mitarbeiter waren in aller herrgottsfrühe losgefahren um uns die Hundeseelen persönlich zu bringen und so auch einmal unser Tierheim anzuschauen. Damals wurden wir herzlich eingeladen auch einmal das polnische Tierheim zu besuchen. Dieses nette Angebot nahmen wir heute wahr und machten uns auf die Reise. Trotz Regenwetter wurden wir herzlichst empfangen und durften uns die Hunde sehen. Obwohl dies nur ein kleines Tierheim ist, warten dort an die 300 Hunde in Kleingruppen in einer Zwingeranlage. Der Lärm war ohrenbetäubend aber man merkte trotzdem das die Hunde zu ihren Pflegern einen guten Draht haben. Und natürlich wollten wir gern so vielen mehr helfen. So viele ängstliche und hoffnungsvolle Äuglein blickten uns an. Doch am heutigen Tag waren nur Saba und Kazan die Glückspilze, die mit uns die Reise in ein besseres Leben antreten durften. Bei uns im Tierheim haben sie - vermutlich das erste mal in ihrem Leben - ein eigenes Körbchen mit weicher Decke, können Gras unter ihren Pfötchen spüren und sich so viel bewegen wie sie möchten, ohne fürchten zu müssen, einem anderen Hund zu nahe zu kommen und sich so Ärger einzuhandeln. Es stimmt schon, auch bei uns sind die beiden alten Seelchen nur im Tierheim, aber die Verbesserung ihrer Lebenssituation ist unermesslich. Und natürlich ist uns der eine oder andere Hund aufgefallen, dem wir hoffentlich in Zukunft helfen können. Wir danken allen recht herzlich, die bisher für die zwei Senioren gespendet haben. Noch haben wir die Summe zur medizinischen Erstversorgung leider nicht komplett zusammen - aber ein Anfang ist gemacht.