• 01.01.2025

    Eine etwa fünf Jahre alte Katze namens Lilly wurde im Tierheim abgegeben. Nachdem Lilly kürzlich Umzog und sich dort mit einer älteren Katze arrangieren musste, verhielt sich die Katze zusehends agressiver gegenüber dem Kind der Familie. Auch eine Kastration bracht keine Besserung, sodass Lilly nun im Tierheim sein muss. Der neuerliche Tapetenwechsel schien der dreifarbigen Katze nicht besonders zu bekommen. Derzeit möchte sie noch nichts von uns wissen, obwohl sie als sehr anhänglich und verschmust beschrieben wurde. Wir hoffen, diese tolle Seite zeigt uns Lilly auch bald.

  • 31.12.2024

    Silvester/ Neujahr war für die Tiere wieder eine denkwürdige Herausforderung. Wie schon in den Wochen zuvor, wurde schonungslos herumgeböllert. Bereits am Nachmittag im Hellen waren manche der Meinung, dass die Zeit bis Mitternacht viel zu lang wäre und sie jetzt schon damit angeben wollten, wieviel Geld sie sinnlos verbrennen könnten. Wir versuchten alles uns mögliche, um unseren Tieren die Angst zu lindern. Einige bekamen Adaptil zur Beruhigung, die Fenster hängten wir wegen der Lichtreize zu, ließen über Nacht Licht an, und wo es ging, dudelte Musik, um vom Geräuschpegel abzulenken. Wir stellten Hundeboxen aus Stoff auf, so dass sich die Hunde, wenn sie sich gar zu arg fürchteten, in diese Art von Höhlen verkriechen konnten. Es war wieder eine sehr laute und nicht enden wollende Nacht. In Gedanken waren wir ebenso bei all den Wild- und Weidetieren, bei den Streunern und Kettenhunden dieser Welt, in der Hoffnung, es mögen alle heil überstehen. Unsere Schützlinge hatten wenigstens ein sicheres Dach über dem Kopf und konnten sich gegenseitig trösten. Am Neujahrsmorgen sahen die Häuser zwar wie erwartet vollgekotet und - uriniert aus, aber alle waren im Großen und Ganzen psychisch in Ordnung. Der ein oder andere schien etwas gereizt oder müde durch den Schlafmangel, doch einige Menschen waren rücksichtslos und setzten am nächsten Tag (wenn auch nicht mehr ganz so eskalierend) ihren Knallerwahn fort. Wir fragen uns jedes Jahr, ob und wann dies ein Ende haben wird. Abschließend können wir sagen: Wir haben es bestmöglich überstanden und wünschen allen ein gesundes, friedliches neues Jahr voll Rücksicht und achtsamen Miteinander.

  • 30.12.2024

    Es gelang uns noch vor dem Jahreswechsel einen Termin zur Lieferung von Heizöl zu ergattern.  Das freut uns deswegen so sehr, da im kommenden Jahr die CO² Steuer erhöht wird und somit auch das Heizöl merklich teurer wird. Diesmal hatten wir noch Glück, aber das nächste mal wenn der Tanklaster vorfährt müssen wir noch tiefer in die Tasche greifen. So kam der Tanklastwagen heute vorgefahren und befüllte unsere Heizöltanks. Die nächsten kalten Nächte muss also niemand im Tierheim frieren - Gefahr gebannt, was bleibt ist die große Rechnung. Vielleicht ist es Ihnen möglich uns mit einer kleinen Spende beim begleichen der Heizöl-Rechnung unter die Arme zu greifen?

  • 28./29.12.2024

    Ein fremden Kater hielt sich einige Zeit bei einer tierlieben Frau im Garten auf. Die Meldung bei Ordnungsamt brachte keine Erfolge und so gab sie den Fundkater in unsere Obhut. Ein rot-weißes Pausbäckchen mit nicht zu übersehender Figur blickte uns aus der Transportbox an. Er wirkte gepflegt und gut genährt, schon komisch, dass ihn keiner vermisste. Am Sonntag folgte dann der erlösende Anruf. Die Besitzer meldeten sich und konnten ihren Chilli wieder bei uns abholen, Wir gaben der Familie den Rat, ihn chippen und registrieren zu lassen, damit für einen zukünftigen ausgedehnten Streifzug des hübschen Katers schnell sein Halter herausgefunden werden kann.

  • 27.12.2024

    Der wunderschöne Kater Uriel hat ein Zuhause gefunden! Eine ganz tierliebe Familie, die auch in der Vergangenheit schon Schützlinge aus unserem Tierheim adoptiert hat, entschloss sich dazu dem bildschönen Schmusekater ein Zuhause zu geben. Ihre bereits vorhandene Katze signalisierte ihren Wunsch nach Gesellschaft und so war es an den Zweibeinern einen passenden Kameraden zu finden. Uriel hatte zuletzt schon mehrfach bewiesen welch fantastisches Sozialverhalten er hat und so wurde er auserwählt. Und auch beim zusammentreffen mit seiner neuen Kameradin zeigte sich Uriel von seiner besten Seite. Während sie etwas verunsichert knurrend auf Abstand ging, ließ er sich gar nicht davon beeindrucken und erkundete weiter das fremde Terrain. Wer hätte gedacht, dass aus dem völlig verängstigten Kater, der in einem Sack zu uns gebracht wurde, so ein total verschmuster und supersozialer entspannter Kater werden würde. Wir hoffen, dass die beiden Katzen rasch Freunde werden und sich Uriel auch bald vollends eingelebt hat.