• 30.10.2026

    Lange genug hatte unsere Baghira hinter den Quarantänetüren warten müssen. Umso schöner war es, als sie endlich in eines unserer gemütlicheren Katzenhäuser umziehen durfte. Doch offenbar hatte die Katzendame noch ganz andere Pläne, denn bis zum eigenen Zuhause sollte es gar nicht mehr lange dauern.

    Ihre neuen Menschen waren schnell von Baghira angetan und die Entscheidung fiel prompt. Also hieß es schon bald: Köfferchen packen und ab ins neue Leben! Dass Baghira von der Autofahrt nicht sonderlich begeistert war, ließ sie uns mit einem ausgiebigen Miaukonzert wissen. Unterhaltung war auf der Fahrt also garantiert.

    Im neuen Zuhause angekommen, wartete eine freudig aufgeregte Familie auf sie. Baghira wiederum hatte zunächst ganz andere Prioritäten: Schließlich musste erst einmal überprüft werden, ob das neue Domizil auch wirklich ihren Ansprüchen genügt. Und bei mehreren Etagen gab es einiges zu tun! Mit großer Gründlichkeit nahm sie ihr neues Reich unter die Lupe. Sogar die eine oder andere Staubmaus unter der Couch wurde dabei aufgespürt. Man sieht also: Baghira bringt sich gleich tatkräftig ins neue Zuhause ein.

    Als anonyme Fundkatze kam sie einst zu uns. Nun hat sie ihre Menschen gefunden und darf künftig als alleinige Katzenkönigin über ihr Reich herrschen. Liebe Baghira, lass dich verwöhnen und genieße dein neues Leben! ❤️

  • Katzenkind Tierheim Hoffnung für Tiere

    29.10.2026

    Manchmal beginnt alles mit einer einzigen hungrigen Katze … Einem tierlieben Ehepaar aus der Nähe von Königsbrück lief vor einigen Wochen eine ziemlich abgemagerte Katze zu. Natürlich wollten die beiden das arme Tier nicht einfach seinem Schicksal überlassen und begannen, es zu füttern. Doch schon nach wenigen Tagen gab es eine kleine Überraschung. Die Miez brachte gleich vier Katzenkinder mit. Und auch die vier Kleinen waren völlig ausgehungert und viel zu dünn. Fünf Katzen waren allerdings nicht das, was sich das Ehepaar ursprünglich vorgestellt hatte. Vor allem aber war ihnen klar, dass den Tieren geholfen werden musste. Also wandten sie sich hilfesuchend an ihre Gemeinde. Dort stieß ihr Anliegen leider nicht auf die erhoffte Unterstützung. Stattdessen wurde darauf verwiesen, dass man sich die Tiere selbst zu eigen mache, wenn man erst einmal mit dem Füttern beginne. Zum Glück ließen sich die beiden davon nicht entmutigen und meldeten sich schließlich bei uns. Und natürlich wollten wir der kleinen Katzenfamilie helfen! Für die Katzenmama wurde bereits ein Kastrationstermin vereinbart. Sie lässt sich beim Füttern inzwischen zwar schon ein wenig streicheln, von einer wirklich zutraulichen Katze ist sie aber noch weit entfernt. Gemeinsam mit dem Ehepaar haben wir entschieden, dass sie nach der Kastration bei ihnen verbleibt und gut versorgt wird. Zumal sie sich ihr Zuhause ja quasi selbst ausgesucht hat. Das Einfangen der Katzenkinder gestaltet sich allerdings etwas schwieriger. So konnten uns bislang erst drei der vier Kleinen gebracht werden. Zwei Katerchen und ein kleines Katzenmädchen (vermutlich geboren im Juni diesen Jahres) sitzen nun ziemlich verschüchtert in unserer Quarantäne und müssen sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Wir hoffen sehr, dass die drei mit viel Geduld, liebevoller Zuwendung und den Streicheleinheiten unserer fleißigen ehrenamtlichen Katzenstreichlerinnen und Katzenstreichler bald merken, dass ihnen bei uns nichts Böses passiert. Vielleicht entdecken sie dann auch, wie schön es sein kann, Menschen zu vertrauen. Und natürlich hoffen wir, dass auch das vierte Katzenkind bald gesichert werden kann, damit die kleine Familie endlich vollständig in Sicherheit ist.

  • 28.10.2026

    Gestern stand für gleich drei unserer Schützlinge ein Tierarztbesuch an. Unsere Hundeomi Thea musste dringend zur Zahnsanierung. Was dabei zum Vorschein kam, war wirklich erschreckend. Ihre Zähne waren unglaublich stark vereitert und das Zahnfleisch schlimm entzündet. Ganze 24 Zähne konnten leider nicht mehr gerettet werden und mussten gezogen werden. Die arme kleine Omi. Da hat sie ganz schön etwas hinter sich. Nach ein paar Stunden durften wir sie wieder abholen. Noch ganz müde und vermutlich auch mit ein wenig Kopfweh, ging es für Thea direkt zurück in ihr vertrautes Kuschelkörbchen an der Heizung. Dort durfte sie sich einkuscheln und in aller Ruhe weiterschlafen. Jetzt heißt es erst einmal ausruhen und wieder zu Kräften kommen. Auch unser Meerschweinchen Ben war mit von der Partie. Für ihn stand die notwendige Kastration auf dem Plan. Doch Ben scheint die ganze Angelegenheit schon wieder vergessen zu haben. Kaum zurück bei uns, war er putzmunter und knabberte fröhlich an seiner Gurke. Ein ganz besonderes Sorgenfellchen war allerdings unsere Katzenuroma Ursula. Irgendwie ging es ihr nicht richtig gut. Zwar fraß sie, aber mit dem, was hinten herauskommen sollte, wollte es einfach nicht klappen. Und zunehmen wollte unser Omilein auch nicht. Also musste Ursula ebenfalls mit zur Tierärztin. Auf dem Röntgenbild war schnell zu erkennen, dass sie unter einer Verstopfung litt. Ein Einlauf war unumgänglich und Ursula versuchte mit all ihrer Kraft, diesen zu verhindern. Ach, armes Omilein. Aber wenn der Bauch zwickt und drückt, schmeckt das Futter eben auch nicht mehr so richtig. Nun bekommt Ursula Medikamente und wir hoffen sehr, dass sich ihr Bäuchlein bald wieder beruhigt. In den nächsten Tagen werden wir genau beobachten, ob alles wieder seinen richtigen Gang geht und es ihr zunehmend besser geht. Eigentlich bräuchte sie nun dringend ein Zuhause oder eine Pflegestelle, damit es ihr auch seelisch besser geht.

  • 27.10.2026

    Manchmal braucht es nur ein kleines bisschen Glück, damit sich im hohen Alter noch einmal alles zum Guten wendet. Für unseren fast 16-jährigen Hundeopi Gienio ist genau das wahr geworden. Dank unserer lieben Aufnahmepaten durfte der kleine Mann noch ganz kurzfristig aus Polen zu uns reisen. Doch sein größtes Glück wartete hier bereits auf ihn. Eine langjährige, liebe Freundin unseres Tierheims öffnete für Gienio ihr Herz und ihr Zuhause. Nur wenige Tage verbrachte der Hundeopi bei uns, bevor er in sein neues Leben an der Seite seines lieben Frauchens starten durfte. Dort bekommt er nun die Wärme, Geborgenheit, ganz viel Liebe und die Zuwendung, die er so sehr verdient. Und das Schönste? Die beiden sind schon nach wenigen Tagen ganz eng zusammengewachsen. Man spürt einfach, dass sie sich gefunden haben. Für Gienio ist das ein Sechser im Lotto. Lieber Gienio, wir wünschen dir von Herzen noch eine wundervolle gemeinsame Zeit mit deinem Frauchen. Genieße jeden einzelnen Tag in deinem kleinen Hundeparadies!

  • 26.10.2026

    Und wieder hat ein Glückspilz sein Zuhause gefunden! Unser schüchterner Püschel durfte in sein neues Reich umziehen. Beim Einsteigen in die Transportbox wurde noch kräftig protestiert, aber auf der Fahrt verschlug es Püschel dann doch dier Sprache. Im neuen Zuhause angekommen wartete seine neue Familie schon ganz gespannt und aufgeregt. Alles war liebevoll vorbereitet. Doch so ganz traute der kleine Mann seinem Glück noch nicht und versteckte sich erst einmal im Garderobenschrank. Die Streicheleinheiten von Frauchen und Herrchen nahm er trotzdem dankbar an und sein leichtes Zittern hörte schließlich auch auf. Wir wünschen uns so sehr, dass Püschel nun ganz in Ruhe ankommen darf und bald spürt, dass er endlich geborgen und umsorgt ist. Ein vernetzter Balkon und ein Vogelkino direkt davor warten auf ihn. Ein kleines Katzenparadies, in dem er die Welt ganz entspannt beobachten kann.