• 02.11.2026

    Über ein Jahr hat die liebe Hundeomi Babuszka in unserem Tierheim auf ihr Glück warten müssen. Nun war es endlich soweit: sie wurde von einer ganz tollen Familie auserkoren. Wir kennen diese tolle Familie schon seit Jahren und immer wieder bekamen alte große Hunde, die kaum eine Chance auf Vermittlung haben, dort eine tolles Zuhause, um ihren Lebensabend zu verbringen. Babuszka verdöste die Zeit ganz brav im Auto und war ebenso erfreut, wieder aussteigen zu dürfen. Zu erst drehten wir mit Babu und Peter(der ebenfalls aus unserem Tierheim stammt) eine Runde um den Block. Das Geh-Tempo der beiden war ähnlich gemütlich, was uns zum schmunzeln brachte. Wieder am Haus angekommen, durfte Babu den Hof das erste mal selbstständig erkunden. Schon nach kurzer Zeit erblickte sie die anderen Familiemitglieder und holte sich Streicheleinheiten und Leckerlies ab. Im Anschluss schlenderte sie durch den Garten und erschnüffelte ihre neues Reich. Doch beim Anblick der dort lebenden Miez, legte Babu noch einen Gang zu. Doch bevor die Omi in die Gänge kam, war die Katze schon wieder verschwunden. Selbstzufrieden setzte sie sich in den Garten und benahm sich, als würde sie schon immer dort wohnen. Wir freuen uns darüber, dass Babuszka nun doch endlich ihr Glück im Kreise einer Familie gefunden hat.

  • 31.10./01.11.2026

    Manchmal braucht das Glück einfach ein wenig länger, aber offenbar hat es unsere beiden Hundeomis Kaja und Martha nicht vergessen. Gleich zwei unserer älteren Schützlinge durften ihre Köfferchen packen und in ein neues Leben starten.

    Für Kaja wurde ein ganz besonderer Wunsch wahr. Eine liebe Frau hatte sich so sehr von der Geschichte unserer gesundheitlich angeschlagenen Hundeomi berühren lassen, dass sie ihr kurzerhand ein Zuhause schenken wollte. Auch die ausführlichen Gespräche über Kajas Krankengeschichte konnten sie nicht davon abbringen. Im Gegenteil, Sie wusste genau, worauf sie sich einließ.

    In ihrem neuen Zuhause in Coswig angekommen, war Kaja zunächst noch etwas unsicher. Die vielen neuen Eindrücke wollten schließlich erst einmal verarbeitet werden und so drehte sie einige Erkundungsrunden durch die Wohnung. Auch der dort lebende Katzenherr wurde bereits gesichtet, der hielt allerdings lieber etwas Abstand. Dafür entdeckte Kaja eine andere spannende Angelegenheit, die Katzenfutternäpfe! Die kleine Spürnase fand sogar noch ein paar Krümel und hatte damit offenbar gleich ihre erste Beschäftigung gefunden.

    Auch Martha durfte noch einmal ganz neu durchstarten. Seit Sommer hatte die stets gut gelaunte Hundeomi und Chefin unseres Hofrudels bei uns auf ihre Chance gewartet, bis sie schließlich einer lieben Familie mitten ins Herz spazierte. Selbst ihr gemütliches Körbchen konnte sie dafür ohne großes Zögern hinter sich lassen. Nach einigen gemeinsamen Kennenlernspaziergängen stand fest - das passt.

    Ihr neues Zuhause fand Martha in Dresden. Die Autofahrt meisterte sie zwar, aber angespannt war sie dennoch, dafür war die Ankunft umso schöner. Kaum waren ihre neuen Menschen in Sichtweite, gab es für Martha kein Halten mehr. Aus der sonst eher ruhigen Hundeomi wurde plötzlich ein kleines Freudenbündel, das seine Familie überschwänglich begrüßte, Streicheleinheiten einforderte und vor lauter Glück sogar quietschte. Ein Anblick, der auch uns sehr berührte. Und wer sich fragte, ob die Treppen im neuen Zuhause wohl zum Hindernis werden könnten, bekam direkt die Antwort, Martha erklomm sie ganz mutig und nahm anschließend die weiteren Räume unter die Pfoten.

    Zwei ältere Hundedamen, zwei ganz unterschiedliche Geschichten und doch ein gemeinsames Glück: Beide haben Menschen gefunden, die ihnen Sicherheit, Fürsorge und Geborgenheit schenken möchten. Gerade für unsere älteren und gesundheitlich angeschlagenen Schützlinge ist das ein ganz besonderes Geschenk.

    Wir wünschen Kaja und Martha von Herzen einen wundervollen Lebensabend, mit ganz vielen Kuschelstunden, kleinen Abenteuern und dem schönen Gefühl, endlich angekommen zu sein!

  • 30.10.2026

    Lange genug hatte unsere Baghira hinter den Quarantänetüren warten müssen. Umso schöner war es, als sie endlich in eines unserer gemütlicheren Katzenhäuser umziehen durfte. Doch offenbar hatte die Katzendame noch ganz andere Pläne, denn bis zum eigenen Zuhause sollte es gar nicht mehr lange dauern.

    Ihre neuen Menschen waren schnell von Baghira angetan und die Entscheidung fiel prompt. Also hieß es schon bald: Köfferchen packen und ab ins neue Leben! Dass Baghira von der Autofahrt nicht sonderlich begeistert war, ließ sie uns mit einem ausgiebigen Miaukonzert wissen. Unterhaltung war auf der Fahrt also garantiert.

    Im neuen Zuhause angekommen, wartete eine freudig aufgeregte Familie auf sie. Baghira wiederum hatte zunächst ganz andere Prioritäten: Schließlich musste erst einmal überprüft werden, ob das neue Domizil auch wirklich ihren Ansprüchen genügt. Und bei mehreren Etagen gab es einiges zu tun! Mit großer Gründlichkeit nahm sie ihr neues Reich unter die Lupe. Sogar die eine oder andere Staubmaus unter der Couch wurde dabei aufgespürt. Man sieht also: Baghira bringt sich gleich tatkräftig ins neue Zuhause ein.

    Als anonyme Fundkatze kam sie einst zu uns. Nun hat sie ihre Menschen gefunden und darf künftig als alleinige Katzenkönigin über ihr Reich herrschen. Liebe Baghira, lass dich verwöhnen und genieße dein neues Leben! ❤️

  • Katzenkind Tierheim Hoffnung für Tiere

    29.10.2026

    Manchmal beginnt alles mit einer einzigen hungrigen Katze … Einem tierlieben Ehepaar aus der Nähe von Königsbrück lief vor einigen Wochen eine ziemlich abgemagerte Katze zu. Natürlich wollten die beiden das arme Tier nicht einfach seinem Schicksal überlassen und begannen, es zu füttern. Doch schon nach wenigen Tagen gab es eine kleine Überraschung. Die Miez brachte gleich vier Katzenkinder mit. Und auch die vier Kleinen waren völlig ausgehungert und viel zu dünn. Fünf Katzen waren allerdings nicht das, was sich das Ehepaar ursprünglich vorgestellt hatte. Vor allem aber war ihnen klar, dass den Tieren geholfen werden musste. Also wandten sie sich hilfesuchend an ihre Gemeinde. Dort stieß ihr Anliegen leider nicht auf die erhoffte Unterstützung. Stattdessen wurde darauf verwiesen, dass man sich die Tiere selbst zu eigen mache, wenn man erst einmal mit dem Füttern beginne. Zum Glück ließen sich die beiden davon nicht entmutigen und meldeten sich schließlich bei uns. Und natürlich wollten wir der kleinen Katzenfamilie helfen! Für die Katzenmama wurde bereits ein Kastrationstermin vereinbart. Sie lässt sich beim Füttern inzwischen zwar schon ein wenig streicheln, von einer wirklich zutraulichen Katze ist sie aber noch weit entfernt. Gemeinsam mit dem Ehepaar haben wir entschieden, dass sie nach der Kastration bei ihnen verbleibt und gut versorgt wird. Zumal sie sich ihr Zuhause ja quasi selbst ausgesucht hat. Das Einfangen der Katzenkinder gestaltet sich allerdings etwas schwieriger. So konnten uns bislang erst drei der vier Kleinen gebracht werden. Zwei Katerchen und ein kleines Katzenmädchen (vermutlich geboren im Juni diesen Jahres) sitzen nun ziemlich verschüchtert in unserer Quarantäne und müssen sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Wir hoffen sehr, dass die drei mit viel Geduld, liebevoller Zuwendung und den Streicheleinheiten unserer fleißigen ehrenamtlichen Katzenstreichlerinnen und Katzenstreichler bald merken, dass ihnen bei uns nichts Böses passiert. Vielleicht entdecken sie dann auch, wie schön es sein kann, Menschen zu vertrauen. Und natürlich hoffen wir, dass auch das vierte Katzenkind bald gesichert werden kann, damit die kleine Familie endlich vollständig in Sicherheit ist.

  • 28.10.2026

    Gestern stand für gleich drei unserer Schützlinge ein Tierarztbesuch an. Unsere Hundeomi Thea musste dringend zur Zahnsanierung. Was dabei zum Vorschein kam, war wirklich erschreckend. Ihre Zähne waren unglaublich stark vereitert und das Zahnfleisch schlimm entzündet. Ganze 24 Zähne konnten leider nicht mehr gerettet werden und mussten gezogen werden. Die arme kleine Omi. Da hat sie ganz schön etwas hinter sich. Nach ein paar Stunden durften wir sie wieder abholen. Noch ganz müde und vermutlich auch mit ein wenig Kopfweh, ging es für Thea direkt zurück in ihr vertrautes Kuschelkörbchen an der Heizung. Dort durfte sie sich einkuscheln und in aller Ruhe weiterschlafen. Jetzt heißt es erst einmal ausruhen und wieder zu Kräften kommen. Auch unser Meerschweinchen Ben war mit von der Partie. Für ihn stand die notwendige Kastration auf dem Plan. Doch Ben scheint die ganze Angelegenheit schon wieder vergessen zu haben. Kaum zurück bei uns, war er putzmunter und knabberte fröhlich an seiner Gurke. Ein ganz besonderes Sorgenfellchen war allerdings unsere Katzenuroma Ursula. Irgendwie ging es ihr nicht richtig gut. Zwar fraß sie, aber mit dem, was hinten herauskommen sollte, wollte es einfach nicht klappen. Und zunehmen wollte unser Omilein auch nicht. Also musste Ursula ebenfalls mit zur Tierärztin. Auf dem Röntgenbild war schnell zu erkennen, dass sie unter einer Verstopfung litt. Ein Einlauf war unumgänglich und Ursula versuchte mit all ihrer Kraft, diesen zu verhindern. Ach, armes Omilein. Aber wenn der Bauch zwickt und drückt, schmeckt das Futter eben auch nicht mehr so richtig. Nun bekommt Ursula Medikamente und wir hoffen sehr, dass sich ihr Bäuchlein bald wieder beruhigt. In den nächsten Tagen werden wir genau beobachten, ob alles wieder seinen richtigen Gang geht und es ihr zunehmend besser geht. Eigentlich bräuchte sie nun dringend ein Zuhause oder eine Pflegestelle, damit es ihr auch seelisch besser geht.