16.06.2026
Genau wie Zimt, durften heute ebenso seine drei Zimmergenossen Piri-Piri, Cayenne und Rosmarie in ihr neues Zuhause umziehen. Die nette Familie hatte schon in der Vergangenheit Katzen aus unserem Tierheim adoptiert und so wussten wir, dass die drei Katzen dort das Paradies auf Erden vorfinden werden. Da die Leute mehrere Tage in der Woche im Homeoffice verbringen, müssen die Drei nicht lange allein bleiben. Neben einem katzensicher eingenetzten Balkon steht auch die Beschäftigung mit Spielzeug oder je nach Veranlagung sogar Clickertraining als Auslastungsmöglichkeit zur Verfügung. Wie die drei Katzen das finden, wird die Zeit zeigen, wenn sie sich erst richtig eingelebt haben. Wir freuen uns, dass die Katzen so schnell ein liebevolles Zuhause gefunden haben.
15.06.2026
Manche Geschichten brauchen etwas länger, um ihr Happy End zu finden. Gestern durften wir wieder eines dieser Glücksmomente erleben, unsere pechschwarze Chow-Chow-Mischlingshündin Henriette ist in ihr neues Zuhause gezogen. Erst vor drei Monaten hatten wir Henriette aus dem rumänischen Tierheim Smeura übernommen. Dort war sie bereits als Welpe gelandet und hatte fast vier Jahre ihres Lebens hinter Zwingergittern verbracht. Vier Jahre ohne eigenes Körbchen, ohne feste Bezugsperson und ohne die Möglichkeit, die Welt wirklich kennenzulernen. Dann meldete sich vor einigen Wochen ein Ehepaar bei uns. Gemeinsam mit ihrer Hündin Frieda suchten sie nach einem passenden Zweithund. Erfahrung mit Chow-Chow-Mischlingen war bereits vorhanden, denn auch in Frieda steckt etwas Chow Chow. Die Familie nahm sich viel Zeit für Henriette. Mehrmals reisten sie extra an und blieben jeweils einige Tage, damit die vorsichtige Hündin Vertrauen fassen konnte. Ganz typisch Chow Chow begegnete Henriette fremden Menschen zunächst zurückhaltend. Doch Schritt für Schritt gewöhnte sie sich an ihre Besucher. Schließlich war klar, das passt. Henriettes Vermittlung führte uns in den Norden Deutschlands, mitten aufs Land. Dort wartet ein gemütliches Häuschen direkt an einem Naturschutzgebiet auf sie. Ideale Bedingungen für einen Hund, der die Welt nun endlich in seinem eigenen Tempo entdecken darf. Und Henriette überraschte uns. Nur wenige Minuten nach ihrer Ankunft erkannte sie nicht nur Frieda wieder, sondern auch ihr neues Herrchen und Frauchen. Zaghaft begann ihr Schwänzchen zu wedeln. Anschließend legte sie sich ganz brav auf ihr Hundebettchen, das bereits vertraut nach ihr roch. Für die Eingewöhnung hatte ihre neue Familie nämlich schon vorab ein Hundekissen bei uns im Tierheim gelassen. Natürlich durfte dieses gemeinsam mit Henriette in ihr neues Zuhause ziehen. Als schließlich der Moment des Abschieds kam, blieb Henriette ganz von selbst neben ihrem neuen Herrchen im Wohnzimmer stehen. Genau so soll es sein. Wir glauben, Henriette wusste in diesem Moment, dass dies der Anfang einer wundervollen Zukunft ist.
13./14.06.2026
Vor ungefähr 3 Wochen haben wir Kater Zimt von einem anderen Tierheim übernommen. Heute durfte er bereits die Reise in sein neues Zuhause antreten. Dort erwarteten ihn nicht nur ganz viele streichelnde Hände, sondern auch Kater Ludwig, den wir im Februar vergangenen Jahres in die Familie vermitteln konnten. Katerchen Zimt war gleich ganz neugierig und selbstbewusst und erkundete das unbekannte Terrain. Das erste Zusammentreffen der beiden verlief überraschend entspannt. Es gab keine gefauche oder geknurre, nur freundliches Interesse aneinander. Ob das vielleicht der Beginn einer wundervolle Katerfreundschaft wird? Auch das angeboteten Katzenfutter verputzte Zimt in Windeseile, was ein guter Hinweis darauf war, dass er sich schon richtig wohl fühlt. Wir freuen uns über diese wundervolle gelungene Vermittlung und wünschen uns, dass die beiden Kater noch viele schöne Stunden mit gemeinsamen Spielen verleben können.
12.06.2026
Ganz liebe Tierfreunde brachten uns extra frische Salate, Gurken, Möhren und Petersilie ins Tierheim. Dies hatten sie im heimischen Garten geerntet und wollte unseren Schützlingen etwas Gutes tun. Aktuell haben wir zwar keine Meerschweinchen und Kaninchen in unserer Obhut, aber unsere lieben Schäfchen haben sich dafür doppelt so sehr gefreut, als sie beim Blick in den Napf die frischen Gaben entdeckten. Außerdem kam das Ergebnis von Kazius Blutuntersuchung an. Wir haben das schlimmste erwartet weil er so geschunden aussieht aber damit lagen wir zu seinem Glück daneben. Sein Blutbild sah einwandfrei aus und er bekam von der Tierärztin die Freigabe unsere Quarantäne zu verlassen. Gesagt - getan. Noch am gleichen Tag integrierten wir Majka und Kaziu auf unserem Hofrudel, was vollkommen problemlos und entspannt vonstatten ging.
11.06.2026
Die rote Mutterkatze Ruby durfte heute in ihr erstes eigenes Zuhause umziehen. Kurz nachdem die schüchterne Katze im Frühjahr drei Jungtiere zur Welt gebracht hatte, wurde sie von einem Auto angefahren. Tierfreunde, die Zeugen des Unfalls wurden, konnten die kleine Familie sichern und in eine Tierklinik bringen. Ruby war zum Glück, bis auf ein ausgerenktes Bein, unverletzt. In der Klinik wurde probiert das Bein wieder einzurenken, was jedoch nicht gelang. Als Ruby ihre Jungtiere abgestillt hatte, musste ihre Hüfte operiert werden. Das hat die hübsche Miez alles wohlbehalten überstanden. Der letzte Schritt zum Glück war nun also der Umzug in ihr neues Zuhause. Von der Idee, wieder in eine Transportbox zu gehen, war sie absolut nicht begeistert. Warscheinlich dachte sie, dass sie wieder zum Tierarzt muss. In ihrem neuen Zuhause angekommen, drehte sich das Spiel dann um, da Ruby nicht mehr aus der Box raus wollte. Ihre neue Familie hatte für Ruby extra einen Raum eingerichtet, wo sie sich Ruhe akklimatisieren kann aber trotzdem durch eine kleine Klappe in der Tür schauen kann, was in der Wohnung vor sich geht. Wir ließen Ruby also erstmal in ihrer selbstgewählten Höhle hocken und widmeten uns dem vertraglichen Teil. Als wir wieder nach Ruby geschaut haben, hatte sie sich in der Zwischenzeit ein neues Versteck gesucht und schaute uns mit großen Augen an. Bis sie so richtig angekommen ist und sich auch kraulen lässt wie im Tierheim, wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Aber dann kann sie ihr neues Leben in vollen Zügen genießen.


