• 10.08.2026

    Die beiden Katzenmädchen Bella und Betty durften heute in ihr neues Zuhause umziehen. Ganz unerfahren mit Samtpfötchen war die Familie nicht, da in der Vergangenheit bereits Kätzchen aus unserem Tierheim dort ein liebevolles Zuhause gefunden haben. Nachdem nun die letzte Katze über die Regenbogenbrücke gegangen war, war ein Platz auf dem Sofa und im Herzen frei, Betty und Bella in der Familie begrüßen zu dürfen. Die beiden Mädchen waren noch etwas schüchtern, aber durchaus neugierig und verspielt. Es ist wirklich schön, dass die Beiden nach dem Umzug in ihr neues Zuhause sich gegenseitig halt in der ungewohnten Situation geben können. Bestimmt gelingt es den lieben Katzenmenschen auch, die bezaubernde und verschmuste Seite bei Betty und Bella zum Vorschein zu bringen.

  • 08./09.08.2026

    Dank lieber Aufnahmepaten durfte dieses Wochenende wieder eine arme Seele ihre Reise in unser kleines Tierheim antreten.

    Aus dem weit entfernten und überfüllten Tierheim Bełchatów in Polen erreichte uns für ihn der Hilferuf. Namenlos, geschwächt und nur noch Haut und Knochen – selbst seine Seele hatte schon aufgegeben. Und das mit gerade einmal 10 Jahren.

    Wir sagten natürlich zu und somit konnte seine Reise beginnen. Die Fahrt meisterte er unglaublich tapfer, keinen Ton gab er von sich. Ob er vielleicht ahnte, was auf ihn wartet?

    Angekommen bei uns, in seinem neuen Zwischenzuhause, entdeckten wir, dass er ein kleines Malheur in der Box hinterlassen hatte. Sogleich ließen wir ihn in sein Gehege und säuberten später die Box.

    Als er die ersten Pfoten auf den Boden setzte, begann seine kleine Schnüffelnase vorsichtig, aber neugierig, alles zu inspizieren. Es war ein wunderbarer Moment, ihn so zu erleben. Immer wieder schaute er zu uns herüber, um uns zu begutachten.

    Wir ermöglichten ihm und seiner kleinen Trüffelnase, genügend Raum zu lassen, damit er sich nicht gestört fühlte. So ganz konnte er das alles noch nicht greifen und doch merkte man, dass er sich sicher genug fühlte: vorsichtige Berührungen, kleine, sanfte Stupser, die uns wissen ließen, dass er gerne Nähe wünscht.

    Aber eine Sache fehlte noch – und zwar ein Name.

    Als der Name „Dieter“ vorgeschlagen wurde, fanden wir, dass wir ihm noch eine kleine Note geben wollten. Und nun können wir dem namenlosen, schwarzen Rüden ein kleines Stück Seele mitgeben:

    Willkommen, Diddi! Auf dich wartet deine neue Chance. ❤️
  • Buna im neuen Zuhause

    07.08.2026

    Heute können wir von einer ganz tolle Vermittlung berichten. Unsere liebe Buna hat ein ganz tolles Zuhause gefunden. Auf der Fahrt ins Leipziger Umland war Buna etwas unruhig. Als sie aber dann aussteigen und ihre neuen heimischen Garten erkunden konnte, war sie wieder seelig. Buna ist bereits der vierte Hund aus dem Tierheim, der dort ein traumhaftes Zuhause gefunden hat. Voller Bewunderung konnten wir auch die liebevoll gestalteten Gehege von den dort lebenden Zwergenten und Hühner bestaunen. Buna interessierte sich jedoch mehr dafür, von den Zweibeinern unentwegt Streicheleinheiten abzuholen, wie wir es von ihr gewohnt waren. Was für ein Glück für die tolle Hündin.

  • 06.08.2026

    Erneut tauchte bei einer Fangaktion in einem nahegelegenen Dörfchen eine junge Katze auf. Das junge Katzemädchen war vielleicht das Geschwisterchen oder Halbgeschwisterchen von Hope, wie wir vermuteten. So lag es auch nahe, dass die kleine Katze in die selbe Pflegestelle zog, um dort ihrer Kameradin Gesellschaft zu leisten. So können sich die beiden auch miteinander die Zeit vertreiben. Außerdem lernen sie auf diese Weise die Katzensprache viel besser, was den Samtpfötchen in Zukunft sicher noch helfen wird. Wie schön, dass auch diese junge Miez gesichert werden konnte.

  • Wittichenaumiezen

    05.08.2026

    In einem kleinen Dörfchen nahe Kamenz, waren Tierfreunde mit der Kastration von verwilderten Katzen zugange, als ihre Aufmerksamkeit auf eine alte, verlassene Scheune am Ortsrand fiel. Bei genauerer Betrachtung schien es sich um den Rückzugsort von der Katzenpopulation zu handeln. Es war also auch nicht verwunderlich, dass sich in der Scheune zwei Katzenkinder befanden, die die Tierfreunde mit großen Augen anschauten. Zum Glück gelang es ihnen, der beiden halb verwilderten Katzen habhaft zu werden. Bei der ersten medizinischen Untersuchung mussten sie gleich gegen Parasiten behandelt werden. Abgesehen davon machten sie aber eine fitten Eindruck. Es gelang uns zum Glück nochmals eine vorrübergehende Pflegestelle zu aktivieren, die die beiden Katzen vorerst aufnimmt und sie an menschliche Nähe zu gewöhnen. Man merkte schnell, dass das Katzenmädchen wesentlich offener für Zuwendung ist. Ihr Bruder ließ zwar alles über sich ergehen, aber er verharrte dabei nur in einer Angststarre. Der arme Knirps wird wohl noch etwas Zeit brauchen. Wir sind jedenfalls froh, dass Leben von zwei Katzenkindern mit der Hilfe von so vielen tollen Menschen gerettet zu haben.