• 17./18.10.2026

    Das Katzenelend nimmt auch in diesem Jahr kein Ende. Gestern erreichten uns gleich zwei Notfälle, bei denen die kleinsten Samtpfoten dringend Hilfe benötigten. Vier winzige Katzenbabys wurden in Großröhrsdorf entdeckt. Eine Tierfreundin erhielt einen Hilferuf, weil kleine Katzenkinder an einem Garagenkomplex hilflos und schreiend umherkrabbelten. Trotz der späten Abendstunde machte sie sich sofort auf den Weg und sicherte die völlig unterkühlten und ausgehungerten Zwerge. Noch in derselben Nacht half eine engagierte Tierschützerin vom Tierschutzverein Bischofswerda bei der ersten Versorgung und Fütterung. Auch wir wurden um Aufnahme gebeten. Da unsere Pflegestellen jedoch alle belegt sind, sprang die Finderin kurzerhand selbst als Pflegemama ein. Wir unterstützen sie mit Aufzuchtmilch, Equipment und der tierärztlichen Betreuung. Nun werden die Kleinen liebevoll mit der Flasche aufgezogen, bis sie selbstständig fressen und zu uns ins Tierheim ziehen können. Drei weitere Katzenkinder wurden bei einer Kastrationsaktion im Landkreis Bautzen gesichert. Unsere ehrenamtlichen Tierschützerinnen sind derzeit unterwegs, um verwilderte Katzen einzufangen, kastrieren zu lassen und so weiteres Katzenelend zu verhindern. Doch immer wieder begegnen ihnen dabei auch viel zu junge oder geschwächte Katzenbabys, die draußen keine Chance hätten. So auch diesmal. Drei etwa sieben bis acht Wochen alte Zwerge gingen in die Falle. Glücklicherweise konnten wir auch für sie eine vorübergehende Pflegestelle finden. Dort werden sie nun aufgepäppelt und an Menschen gewöhnt. Sobald sie gesund, fit und geimpft sind, dürfen sie zu uns ins Tierheim umziehen und auf die Suche nach einem liebevollen Zuhause gehen. Ohne unsere wunderbaren Pflegefamilien wäre all das nicht möglich! Wenn bei uns alle Plätze belegt sind, springen sie ein, schenken Wärme, Geborgenheit und liebevolle Fürsorge. So bekommen sieben kleine Katzenleben eine echte Chance. Von Herzen danke an alle, die nicht wegsehen, sondern helfen - gemeinsam können wir so viel bewegen!

  • Rudi Zuhause gefunden Tierheim Hoffnung für Tiere

    16.10.2026

    Manchmal gibt es sie doch, die Happy Ends, die einem das Herz aufgehen lassen. Unser kleiner Rudi durfte in sein neues Zuhause ziehen. Und das Beste daran, sein neues Frauchen ist für uns keine Unbekannte! Schon seit vielen, vielen Jahren nimmt sie immer wieder einen älteren Hund aus dem Tierschutz (auch von uns) bei sich auf. Nachdem ihre letzte Hündin vor einigen Monaten verstorben ist, entdeckte sie Rudi als Notfall auf unserer Seite. Und für sie war sofort klar, Rudi soll ihr neuer Begleiter werden. Nun wohnt der kleine Mann quasi wieder bei uns um die Ecke. Sein Frauchen ist zu Hause und hat ganz viel Zeit für ihn. Er darf ankommen, sich einleben und sein neues Leben in Geborgenheit genießen. Wenn das mal kein Sechser im Lotto ist! Lieber Rudi, wir wünschen dir eine wundervolle Zeit mit deinem neuen Frauchen. Lass dich verwöhnen und genieße dein neues Leben in vollen Zügen!

  • 15.10.2026

    Hundeomi Elza hatte gestern ihren Kontrolltermin beim Tierarzt. Schon bei ihrer Ankunft bei uns im Tierheim stellten wir fest, dass ihre Operationsnaht nicht gut aussah. In Polen wurde ihr ja noch ein riesiger Tumor am Hinterbein entfernt. Unser Tierarzt verordnete jedoch erst einmal Antibiotika, reinigen der Wunde und Halskragen, damit Elza nicht leckt. Zudem sollten wir Elza einzeln sperren, damit keiner der anderen Hunde an ihrer Naht leckt. Für Elza war das ganz schlimm, denn Elza liebt Hundegesellschaft. Nun gestern für Elza Entwarnung. Die Naht sah durch die intesive Behandlung richtig gut aus, kein Eiter mehr und keine Schwellung. Der Tierarzt genehmigte uns die Vergesellschaftung wieder mit anderen Hunden. Und noch am Nachmittag durfte Elza daher in unser Hofrudel kennenlernen. Und wie die Maus sich freute, egal ob Chefin Martha oder Krummelopi Mikita sie anmeckerten, Elza freute sich einfach nur ihres Lebens und über jeden Hund und jeden Menschen bei uns auf dem Hof. So eine herzensgute Hündin.

  • 14.10.2026

    Frau Friedel stand heute im Mittelpunkt des Geschehens, da sie das Tierheim verlassen durfte. Die älteren Leute, bei denen Frau Friedel ab sofort leben darf, freute sich rießig über die Ankunft der aufgeschlossenen Katzendame. Den älteren Leuten war es sehr wichtig, dass Friedelchen auch noch gut versorgt wird, wenn sie mal nicht mehr können. Und so fand sich auch Dame, die sich im Notfall um die Katzendame kümmern soll, zu dem Vermittlungstermin mit ein. Gewiss wird es Frau Friedel dort an nichts fehlen. Leckerlies gab es jedenfalls in Hülle und Fülle. Nicht lange gehalten hat das Glück für Merci. Die kleine Hündin wollte sich doch nicht so recht mit der bereits dort lebenden Hündin arrangieren und flößte ihr Angst ein, bis die Familie die Reißleine zog und Merci wieder in unsere Obhut übergab.

  • 13.10.2026

    Die beiden Abgabekater Haribo und Snickers durfte heute in ein wahres Katzenparadies umziehen. In einer ländlichen Ecke von Dresden wurde der Ankunft der Katerchen schon entgegen gefiebert. In einem liebevoll eingerichteten seperaten Bereich sollten Harbio und Snickers erstmal in Ruhe ankommen. Vorsichtig erkundeten sie die neue Umgebung und machten sich mit den dort befindlichen Futterautomaten vertraut. Nach ihrer Eingewöhnung findet eine schrittweiße Erweiterung des Wohnraums statt und die beiden dürfen auch die bereits dort lebende Miez kennenlernen. Besonders beeindruck hat uns der vorhandene Garten, der nicht nur unglaublich weitläufig war, sondern auch komplett rundherum katzensicher eingenetzt, damit die lieben Samtpfoten auch sicher sind. Haribo und Snickers steht ein ganz tolles artgerechtes Leben in ihrer neuen Familie bevor. Wir freuen uns für die beiden Kater.