• 03./04.10.2026

    Dieses Wochenende waren Hündin Edna und Katzendame Finchen an der Reihe, ihre Pfötchen in ein neues Leben zu setzen. Beginnen durfte Finchen. Etwas irritiert war sie, als es in die Transportbox ging, aber sie ließ es sich nicht anmerken, nervös oder aufgeregt zu sein - sehr souverän ließ sie sich reintragen. Sogar während der Fahrt war Finchen eher wortkarg und prüfte neugierig die vorbeiziehenden Wolken. Vielleicht ahnte sie schon, dass diese Reise nur positives für sie bereit halten soll. Ihr neues Herrchen wartete während dessen bereits geduldig auf unsere Ankunft und bereitete alles für seine neue Mitbewohnerin vor. Doch Finchen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir sind herzlich begrüßt wurden, doch Finchen suchte einen Unterschlupf und das war der Schrank. Selbst beim Verabschieden ließ sie nicht mal ein Barthaar hervorlugen. Das Herrchen wusste schon, dass er es mit einer besonderen Katzendame zu tun hat und so wird er ihr alle Geduld entgegen bringen - Finchen soll wissen, dass sie es gut haben wird und ihr Leben damals auf der Straße, als herrenloser Schatten, der Vergangenheit angehört. Ganz anders verlief es hingegen bei Hündin Edna. Die quirlige junge Hündin war anfangs ziemlich aufgeregt, als es los ging. Und auch nach der Ankunft wusste sie nicht gleich wohin mit ihren vielen Gefühlen. Ihr neues Herrchen war selbst ganz aufgeregt und begrüßte uns daher schon am Auto. Es war ein herziger Anblick, als Edna ihn wieder erkannte und direkt freudig begrüßte. Wir ließen sie erstmal ein paar Minuten ankommen und begaben uns danach in den Hausflur. Da streickte Edna für einen kurzen Moment, sie wich uns keinen Zentimeter von der Seite. Es bedarf zum Glück nicht viel Überzeugungsarbeit und sie erklomm sogar die Treppen ganz alleine. Im neuen Zuhause wird Edna die ganze Aufmerksamkeit von ihrem Herrchen erhalten. Wir freuen uns sehr, dass beiden ein neues Leben ermöglicht werden kann und sie in viel Liebe und Fürsorge all die Vergangenheit verarbeiten dürfen.

  • 02.10.2026

    Im Februar 2019 haben wir die damals zwei jährigen Hündin Trinity zu einem jungen Paar vermittelt, wo sie seitdem glücklich leben durfte. Nun ist Trinity wieder im Tierheim. Ein schlimmer Schicksalsschlag hatte das Glück zerstört und Trinity verlor ihr Zuhause. Sie ist noch ziemlich gestresst mit der neuen-alten Situation, doch wir versuchen ihr Rückhalt zu geben, um diese Zeit zu durchstehen. Das alles tut uns so wahnsinnig Leid.

  • 01.10.2026

    Anlässlich des bevorstehenden Welttierschutztages hat uns der XXL-Fressnapfmarkt in Dresden eingeladen, um für unsere Schützlinge(und die vielen anderen Tiere) die Werbetrommel zu rühren. Bewaffnet mit allerlei Infomaterial folgten wir der Einladung und vertraten unser Tierheim mit einem kleinen Stand. Dabei haben wir viele nette Leute getroffen und das ein oder andere nette Gespräch über Tierschutz geführt. Die Tierfreunde wollten uns nicht mit leeren Händen wieder gehen lassen und so gelangten auch einige Sachspenden in unser Tierheim. Wir sagen danke für die tollen Spenden und bedanken uns auch beim Fressnapfmarkt für diese tolle Gelegenheit.

  • 30.09.2026

    Bei der dieswöchigen Tierarztvisite konnten insgesamt drei Katzen erfolgreich geimpft werden. Für Frau Friedel und Püschel war es die zweite Impfung, sodass sie absofort bereit für den Umzug in ein neues Zuhause sind. Auch die kürzlich im Tierheim angekommene Hundeomi Thea wurde gründlich untersucht. Neben den sichtbaren Liegenschwielen hat sie auch Zahnprobleme. Da sie recht dünn ist und ihr Haut nicht so gut aussah, wurde ihr zur Kontrolle etwas Blut abgenommen. Thea hat sich dabei völlig ergeben und alles mit sich machen lassen. Ebenfalls Blut abgegeben hat die kleine Kaja, um zu überprüfen, ob sich ihre Nieren- oder ihre Bauchspeicheldrüsenwerte normalisiert haben. Die Ergebnisse bekommen wir in den kommenden Tagen.

  • 29.09.2026

    Eine kleine alte Hundedame fand kurzfristig bei uns Unterschlupf. Sie stammt aus Rumänien, ist schon ganz grau um das Schnäuzchen und eine ganz ruhige und liebe Zeitgenossin. Thea, wie sie heißt, hat sogar schon ein Zuhause in Aussicht, doch vorher soll sie bei uns erstmal den langen Transport verdauen, bevor sie ihren nächsten Lebensweg beschreitet. Am Nachmittag haben uns wieder einige Besucher beehrt. Unter anderem auch jemand, der auch der Suche nach seiner verschwundenen schwarzen Katze war. Bedauerlicherweiße war keine unserer schwarzen Fundkatzen sein vermisster Vierbeiner, sodass er ohne Katze wieder heimfahren musste.