• 05.03.2026

    Wieder einmal gab es einen Neuankömmling im Tierheim. Der arme Kater wurde gefunden und aufgrund seiner Verletzung zum Tierarzt gebracht. Dort stellte man fest, dass seine beiden Ohren bereits nekrotisch verändert sind. Der Verdacht lag nahe, dass er sich im Winter erfrierungen zugezogem hat und das Gewebe nun langsam abstirbt. Natürlich nahmen wir Fränky, wie wir ihn nannten, in unsere Obhut auf und werden ihn zeitnah behandeln lassen.

  • 04.03.2026

    In den letzten Tagen konnten wir hier fast täglich von schönen Tiervermittlungen berichten. Auch gestern gab es wieder eine kleine Erfolgsgeschichte. Einer unserer Nymphensittich-Hähne durfte in ein neues Zuhause ziehen und das in bester Nymphengesellschaft in einem Seniorenheim. Neben dieser schönen Vermittlung stand gestern aber auch etwas ganz anderes auf dem Plan: Die ersten großen Winter-Aufräumarbeiten im Tierheim. Unser Hundequarantäne-Auslauf konnte endlich einmal wieder richtig gründlich mit dem Kärcher gereinigt werden. Außerdem haben wir die beiden Quarantänehäuser von oben bis unten geschrubbt, damit bald wieder neue Notfellchen einziehen können. Doch mit den ersten Frühlingstagen zeigt sich leider auch der ganze Schmutz, den der Winter hinterlassen hat. Deshalb brauchen wir wieder EURE tatkräftige Unterstützung. Am Samstag, den 14.03.2026 ab 12:30 Uhr, planen wir einen großen Helfereinsatz bei uns im Tierheim. Es gibt einiges zu tun:

    • Der Schafstall muss dringend komplett gemistet werden
    • zahlreiche Fenster warten auf eine gründliche Reinigung
    • die Hundehäuser müssen entstaubt werden
    • und auch Hof sowie Wiesen brauchen eine ordentliche Aufräumrunde.
    Wer Lust und Zeit hat, uns dabei zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Damit wir besser planen können, bitten wir euch, euch idealerweise per E-Mail unter info@tierhoffnung.de bei uns anzumelden. Und natürlich soll auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen. Es wäre wunderbar, wenn der ein oder andere etwas fürs gemeinsame Kaffeetrinken mitbringen könnte. Nach getaner Arbeit möchten wir uns nämlich gerne noch bei Kaffee und Kuchen zusammensetzen und wer mag, darf natürlich auch eine ausgiebige Runde Hundekuscheln einplanen.
  • 03.03.2026

    Unsere Vermittlungserfolgsgeschichte wird weiter geschrieben. Diesmal zog der liebe Bax das große Los. 5 Jahre polnisches Tierheim und nur 6 Wochen bei uns. Und jetzt hat Bax endlich seine Menschen gefunden. Mehrere male war seine Familie hier gewesen, um mit Bax spazieren zu gehen und ihn näher kennenzulernen. Und, wie als hätte Bax es gewusst, als er zum "Gassigehen" angezogen wurde und seine neue Familie jedoch nicht am Tor wartete. Er zog uns gleich freudestrahlend zum Auto und sprang hinein, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Wir glauben, er wusste ganz genau, dass heute sein großer Tag ist. Während der Fahrt verhielt sich Bax vorbildlich. Doch angekommen am neuen Heim, konnte er es kaum abwarten aus dem Auto zu kommen und die neue Umgebung zu erkunden. Und auch drinnen musste Bax gleich alles ganz genau inspizieren. Natürlich immer mit kurzer Rückversicherung zum Menschen, ob das jetzt wirklich alles für ihn ist. Irgendwann war Zeit für uns Abschied zu nehmen. Bax ließ sich von uns noch einmal gerne den Popo kraulen und dann würdigte er uns aber keines Blickes mehr. Herrchen wartete schon mit der Leine für einen ersten Rundgang durchs Dorf. Da waren wir natürlich längst vergessen. Machs gut Bax jetzt fängt dein Leben richtig an.

  • Hund Bonny Tierheim Hoffnung für Tiere

    02.03.2026

    Manchmal schreibt das Leben andere Geschichten, als man sie sich wünscht. Wir mussten kurzfristig die vierjährige Hündin Bonny bei uns aufnehmen. Die süße Jagdhund-Mischlingshündin war erst vor wenigen Tagen über ein Internetportal direkt aus dem Ausland von ihrer Familie adoptiert worden. Die Freude war groß, die Hoffnung ebenso. Doch leider entpuppte sich das Zusammenleben als deutlich herausfordernder, als zunächst gedacht. Bonny kannte bislang nur das Leben im Tierheim und eine Pflegestelle im Ausland, ein echtes Familienleben mit all seinen Reizen, Regeln und Strukturen hatte sie bisher nicht kennenlernen dürfen. Zuhause begann Bonny, ihr Frauchen und ihr neues Heim stark zu beschützen. Im Grunde wollte sie wohl einfach nur das neu gewonnene Glück festhalten und verteidigen. Leider schnappte sie in diesen Situationen auch nach den Kindern der Familie. Eine Entwicklung, die große Sorge bereitete und die Familie verständlicherweise überforderte. Schweren Herzens musste daher die Entscheidung getroffen werden, Bonny wieder abzugeben. Ein Schritt, der niemandem leichtgefallen ist. Bonny sollte zurück ins Ausland in das dort städtische Tierheim gebracht werden. Eine schreckliche Vorstellung für alle Beteiligten. Nun darf Bonny erst einmal bei uns ankommen. Wir geben ihr Zeit, die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen. Was wir bereits sagen können. Sie ist eine agile, lebhafte Hündin mit viel Energie und einem wachen Geist. Gleichzeitig zeigt sie Unsicherheiten, insbesondere gegenüber bestimmten Männern. Es liegt nahe, dass sie in ihrer Vergangenheit keine guten Erfahrungen sammeln durfte. Jetzt heißt es für uns, genau hinzusehen, Vertrauen aufzubauen und mit ihr zu arbeiten. Bonny soll lernen, dass sie nichts beschützen muss, dass sie sicher ist. Wir hoffen, dass sie Schritt für Schritt versteht, dass ein Zuhause kein Ort ist, den man verteidigen muss, sondern einer, an dem man einfach Hund sein darf.

  • 28.02./01.03.2026

    Fünf neue Seelen sind bei uns angekommen: Clara, Henriette, Tilly, Ulla und der „Hahn im Korb“, Rüde Dean.

    Dank zahlreicher lieber Aufnahmepaten, die das erst ermöglichten, durften sie nach vielen Jahren endlich ihre Reise aus der rumänischen Smeura antreten und nun bei uns ankommen.

    Als sich die Transporttüren öffneten, war die Unsicherheit spürbar. Die lange Fahrt steckte allen noch in den Knochen. Vorsichtige Blicke, zögernde Schritte – alles war neu.

    Für Henriette war es zunächst zu viel. Die fremden Gerüche. Die neuen Geräusche. Die unbekannten Zäune. Ihre Überforderung zeigte sich deutlich – mehrfach versuchte sie, den Zaun zu erklimmen. Weg. Einfach weg aus dieser Situation. Wir ließen sie nicht allein, gaben ihr Raum, Sicherheit und Ruhe.

    Und dann, am nächsten Morgen, dieser besondere Moment:
    Henriette schnüffelte vorsichtig an Tilly – und wie von Zauberhand war ihre Angst verschwunden. Ihr Blick wurde weich, ihr Körper entspannte sich. Die Angst fiel von ihr ab, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Uns fiel ein Stein vom Herzen.

    Was alle fünf verbindet, ist ihre unglaubliche Freundlichkeit. Sie suchen Nähe, orientieren sich aneinander und zeigen schon jetzt, wie viel Sanftmut in ihnen steckt.

    Willkommen, ihr wundervollen Seelen.
    Jetzt beginnt eure Zeit. 🐾