21.09.2026
Die beiden hübsche Katzenschwester Chrissie und Cindy konnten gemeinsam in ihr neues Zuhause umziehen. Dort wurden sie schon sehnsüchtig erwartet. Neben allerlei katzenfreundlichen Spielsache, lud auch ein liebevollgestaltetet Cat-Walk an der Wand zum erkunden und verweilen ein. Neugierig erkundeten die Mädels das vollkommen fremde Terrain und zeigten sich auch sonst von ihrer besten Seite. Der katzensicher eingenetzte Balkon wird in Zukunft gewiss ein beliebter Ort um sich frische Luft durch das Fell wehen zu lassen, doch erstmal sollen die beiden richtig ankommen und sich einleben. Außerdem konnte der schüchterne Perserkater Fritzi heute erfolgreich kastriert werden. Bei der vorangegangenen Blutuntersuchung kam heraus, dass er erhöhte Nierenwerte hat und deswegen dauerhaft Medikamente nehmen muss. Zum Glück nimmt er das ganz unkompliziert mit dem Futter auf, sodass wir ihn nicht jeden Tag "ärgern" müssen.
19./20.09.2026
Am Wochenende durften wir mal wieder unsere Sachen packen und uns auf den Weg nach Polenz machen – denn dort waren wir zum Waldbadfest bzw. Hundefest eingeladen. Und natürlich haben wir nicht lange überlegt.Mit unserem Stand waren wir dabei und konnten bei sonnenbehaftetem Wetter einen wunderbar entspannten Tag verbringen. Das eine oder andere vierbeinige Festmitglied nahm die Einladung übrigens sehr wörtlich und ging kurzerhand baden.
Ganz besonders schön war aber, dass wir viele Menschen wiedergetroffen haben, die wir schon aus den vergangenen Jahren kennen. Und natürlich waren auch ihre Hunde wieder mit dabei. Man freut sich ja tatsächlich jedes Mal, wenn plötzlich ein bekanntes Gesicht, auch auf vier Pfoten vor einem steht.Noch größer war die Freude bei drei ganz besonderen Besuchern: Unser ehemaliger Schützling Rüden Monti sowie die beiden ehemaligen Tierheimhündinnen Alla und Dilma kamen uns besuchen.
Was gibt es Schöneres, als unsere ehemaligen Schützlinge glücklich und gut umsorgt wiederzusehen?Insgesamt war es – wie eigentlich immer in Polenz – einfach schön, gemütlich und herrlich entspannt. In diesem Jahr waren zwar ein paar Besucher weniger da als im vergangenen, aber dennoch haben wir uns sehr über jeden einzelnen gefreut, der bei uns am Stand vorbeigeschaut hat und für ein Gespräch verweilte.Und natürlich freuten wir uns auch über die Spenden, die dabei für unsere Tierheimtiere zusammengekommen sind.Danke an die Organisatoren für die Einladung und an alle Zwei- und Vierbeiner, die bei uns vorbeigeschaut haben.

18.09.2026
Über einige Umwege hörten wir von einem dringend hilfsbedürftigen Kater. Der rote Kater wäre blind und ist stark taumelnd in einem Privatgrundstück aufgetaucht. Man sah gleich, dass er stark dehydriert war und eine Bissverletzung hatte. Die Gemeinde fühlte sich nicht zuständig, doch dem armen Tier muss doch geholfen werden. Wir brachten in ihn die Tierklinik, wo er nun vollständig durchgecheckt wird, um zu überprüfen, ob wir ihm überhaupt noch helfen können. Über einen kleinen Obolus für seine Behandlung würden wir uns ehrlich freuen.
17.09.2026
Die heutige Tierarztvisite hatte es wieder in sich. Nicht, weil so viele Patienten auf dem Programm standen, sondern wegen die überraschenden Ergebnissen. Wie gewohnt starteten wir mit den Katzen. Insgesamt fünf Katzen wurden geimpft. Erwähnenswert waren die Befunde von Fundkatze Baghira, die so gar keine Lust auf die Untersuchung hatte. Ein paar unglücklich abgebrochene Zähne erfordern künftig erfordern in Zukunft ein weiteres einwirken der Tierärztin. Ähnliches fand die Ärztin bei dem Perser Fritzi im Mäulchen vor. Außerdem wunderte sie sich über die ausgeprägten Katerbäckchen von Fritzi und fand tatsächlich zwei intakte Hoden vor, obwohl er gar nicht nach Kater gerochen hat. Entgegen des Vorberichts konnte die Tierärztin bei ihm aber kein Herzgeräusch feststellen. Den geplanten Termin zur kardiologischen Untersuchung konnten wir also in einen Kastrationstermin umwandeln. Bei unseren Neuankömmlingen aus dem polnischen Tierheim ergab die Eingangsuntersuchung bei Merci und Doris keinen besonderen Befunden. Bei Luska gab es ein paar olle Zähne zu bemängeln und bei Berlinek im Mäulchen sah es ganz schlimm aus. Da er aber ein so ausgeprägtes Herzgeräusch hat, wollen wir dies in Kürze erst einmal abklären lassen und ihn gegebenenfalls medikamentös neu einstellen, bevor wir ihm eine Narkose zumuten. Der kleine Opi hat zudem eine Umfangsvermehrung, die bei der Herzuntersuchung noch genauer betrachtet wird. Bei Tina wurde der Tierärztin beim Blick ins Maul ganz anders, neben ein paar harmloseren Zahnfleischwucherungen war der linke Unterkieferast total aufgetrieben und die Zahnreihe verschoben. Die Empfehlung der Tierärztin ging in Richtung Computertomografie in einer größeren Tierklinik. Im schlimmsten Fall könnte es sich um Knochenkrebs handeln, was natürlich keiner von uns hofft. Zu guterletzt schaute sich die Tierärztin noch den kürzlich abgegebenen Labradoropi Vinn an. Seine Zähne waren wirklich in einem desaströsen Zustand und das Gebiss tat ihm weh, er hat eine Ohrenentzündung und wir haben mehrere krustige Umfangsvermehrungen an seinem Körper gefunden. Sein ganzes Gangbild war, vermutlich Arthorsebedingt, sehr unrund, weshalb er in beiden Vorderpfoten vereinfacht gesagt einen Spreizfuß bekommen hat. Diese Fehlstellung führt dazu, dass der Hund auf dem behaarten Bereich der Pfote läuft, weshalb sich die Haarfolikel entzünden und schlimme eitrige Fisteln bilden. Und als wäre das nicht alles schlimm genug, fand die Tierärztin auch noch einen Hodentumor. Als Erste Hilfe Maßnahme bekommt Vinn nun erstmal Ohrentropfen gegen die Entzündung und wir haben ihm Blut abgenommen, um zu überprüfen ob seine Organe noch in Ordnung sind. Der arme Hundeopi tut uns wirklich Leid. Wir hoffen, dass wir ihm ein bisschen Würde und Lebensqualität zurückgeben können. Wir würden uns ehrlich freuen, wenn Sie uns dabei mit einer Spende unterstützen könnten. Außerdem wollten wir allen, die sich nach dem traurigen Verlust von Percy nach Gizi erkundigt haben, eine Nachricht in Form eines Fotos zukommen lassen. „Ein Hund wird Dir nie das Herz brechen, außer an dem Tag, an dem er gehen muss!“
16.09.2026
Katzendame Frau Friedel und die hübsche Hündin Bailey hatten heute einen Termin zur Zahnsanierung. Bedauerlicherweiße stellte sich bei beiden der Eingriff umfangreicher dar, als ursprünglich vermutet. Bei der liebe Frau Friedel mussten insgesamt 14 Zähne gezogen werden. Ein Zahn war so instabil und hat ein wirklich großes Loch hinterlassen, dass sogar genäht werden musste. Sie bekommt in den nächsten Tag noch Schmerzmittel und Antibiotika. Das es bei Bailey arg im Mäulchen aussieht, konnte man an ihrem starken Maulgeruch schon erahnen. Das am Ende 23 Zähne nicht mehr zu retten waren, hatte die Tierärztin auch nicht vermutet. Auch sie bekommt noch ein paar Tage Antibiotika, damit alles gut verheilt. Nach ein paar Stunden konnten wir die beiden wieder in unsere Obhut übernehmen. Kaum war Frau Friedel wieder im Tierheim beschwerte sie sich über ihr leeres Bäuchlein, was uns sagte, dass es ihr gut geht. Seit dem 15.09. wird unser kleines Team durch unsere neuen Bundesfreiwilligendienstleistenden Tom und Auszubildende Melody verstärkt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darüber, dass sich auch junge Menschen für die Arbeit für die Tiere interessieren.



