• 12./13.09.2026

    Das Frühstück fiel für 2 Bewohner diesmal ganz aus, denn Kater Mochi und Hündin Kaja hatten einen wichtigen Termin bei unserer Tierärztin. Geplant war ursprünglich nur Mochi, da sich bei dem freundlichen Kater eine weitere Umfangsvermehrung anzeigte, die wir nun dringend entfernen lassen wollten. Da aber die kleine Kaja mit vielen entzündeten Zähnen kämpfen musste, aber ihr Körper erstmal warten musste, ehe er stabil genug waren, mussten wir warten. Nun schlug aber bei Kaja die Antibiose an, glücklicherweise konnte sie eingestellt werden, ihre schmerzhafte Blasenentzündung war ausgeheilt und so durfte sie kurzerhand mit. Kaja war routiniert, wenn es zur Ärztin ging - artig wie Kaja eben ist, hopste sie unbefangen ins Auto. Angekommen in der Praxis, wackelte sie unserer Annett, in gewohnter Manier, schnellen Trittes hinterher. Mochi war bis dahin auch entspannt, zumindest während der ganzen Fahrt. Beim Eintreffen in den Praxisräumen konnte man ihm dann aber doch eine leichte Nervosität anmerken. Tränen liefen dann bei Kaja, sie jammerte arg, als Annett sie erstmal beim Praxispersonal zurück ließ. Doch, wir wussten, es nützt nix, Kaja soll unter den körperlichen Schmerzen nicht leiden müssen. Mochi wurde zuerst operiert. Beim Ausrasieren entdeckte die Ärztin bei ihm, dann eine dritte Umfangsvermehrung an seinem Bauch. Alle konnten ohne Komplikationen entfernt werden. Die größte Geschwulst wurde in die Pathologie geschickt. Nun müssen wir erstmal abwarten und hoffen ganz fest, dass wir für Mochi keine bösen Ergebnisse haben. Nach Mochi wurde Kaja behandelt. Während der Operation wurde Kaja dann sogar von insgesamt 16 kranken Zähne befreit. Beide Patienten haben die Narkose zum Glück vertragen und beendeten ihren tiefen Schlaf alsbald. Als die Ärztin nach Kaja und Mochi schaute, war Kaja ganz aus dem Häuschen und freute sich sehr. Mochi hat sogar überraschenderweise seine Stimme wieder "gefunden" und ein paar Mauzer von sich ertönen lassen ( zuvor kam nämlich so gar kein Ton aus dem stämmigen Kater heraus ), denn das Pflaster an seiner OP-Wunde fand er richtig blöd. Der Anruf kam recht schnell und Anja durfte Mochi und Kaja ins Tierheim zurück bringen. Beide erhielten Medikamente, damit sie sich danach besser erholen können und im bestenfall den Nachmittag verschlafen können. Mochi nahm sich das Nachmittagsschläfchen an und schlummerte tief. Kaja? Fehlanzeige. Ihr Drang nach Bewegung war ungebrochen. Zielgerichtet und taumelnd versuchte sie sich beim Laufen wach zu halten, fast so, als wolle sie nix verpassen. Damit sich Kaja aber nicht verletzt, legten wir die agile Omi dann in ihr Hundebett. Es dauerte lange bis sich Kaja beruhigte, sie jammerte ganz kläglich, bis sie sich dann doch ein Schläfchen eingestand. Nun dürfen sich beide von ihren Strapazen erholen und wir hoffen demnächst gute Nachrichten für Mochi zu erhalten.

  • 11.09.2026

    Wir können von einer weiteren tollen Vermittlung bereichten: die beiden schwarzen Kater-Brüder Felix und Filou sind in ihr neues Zuhause umgezogen. Die Familie hatte sich damals sehr dafür engagiert die kleine Katzenfamilie zu sichern. Sie waren jeden Tag da, haben die Katzen angefüttert und so schon vertrauensverhältnis aufgebaut. Nachdem die Kater bei uns durchgecheckt und geimpft wurden konnten sie also heute in ihr neues Zuhause umziehen, wo sie schon sehnsüchig erwartet wurden. Für Filou und Felix war der Umzug natürlich ein einschneidendes Erlebnis. Wir waren also nicht verwundert, dass sich die beiden erstmal mit großen Augen in einer Ecke versteckt haben. Trotz ihrer Ängstlichkeit ließen sie sich von den Familienmitglieder streicheln, ganz so, als würden sie sich an ihre Retter erinnern. Wir freuen uns für Felix und Filou. Nun muss nur noch ihr Bruder Floki und ihre Mama Finchen genau so viel Glück haben. Ein weiterer Termin auf unserer Tagesordnung war die Kastration von Dana, Carlita und Fröschlein. Obwohl die drei keine Schwestern waren, teilten sie sich doch ein Zimmer und haben sich über die Zeit mögen gelernt. Während der Fahrt konnte man auch sehr gut hören, dass sie wirklich kleine Geschwister sind. Während sich Carlita unter der Decke versteckte und nur hin und wieder ein leises tiefes "mau" von sich gab, plärrte Dana unablässig. Fröschlein, die das Autofahren schon kennt, da sie mit ihrer Pflegemutti Jenny häufig gefahren ist, schaute während der Fahrt aus dem Fenster und versuchte von Zeit zu Zeit einen vorbeirauschenden Baum "zu fangen". Nach ein paar Stunden durften wir die Mädelstruppe wieder abholen. Alles hat komplikationslos geklappt und Fröschlein war schon wieder so fit, dass sie am Gitter der Transportbox rütteln konnte. Im Tierheim haben sie dann den restlichen Tag im weichen Bettchen verdöst.

  • 10.09.2026

    Aus dem größten Tierheim der Welt, der Smeura, konnte Eila die Reise bis zu uns antreten. Anfangs war Eila ziemlich verängstigt, fürchtete sich vor Berührung, kannte das laufen an der Leine nicht. Nach und nach verinnerlichte sie unseren Alltag, lernte uns besser kennen und machte erste Schritte in eine neue Zukunft. Eines schönen Tages waren tatsächlich Interessenten für die schüchterne Hündin im Tierheim. Mit ganz viel Ruhe, Geduld und Verständnis wirkten sie auf die schneeweiße Eila ein, bis zu dem Punkt wo Eila sogar vertrauensvoll ihren Kopf auf ihren Händen abgelegt hat. Bei diesem Anblick wurde unser Herz ganz warm. Auch das erste Zusammentreffen mit dem bereits in der Familie lebenden Rüden verlief verheißungsvoll, sodass wir letztlich den Schritt wagten und Eila in ihr neues Zuhause nach Leipzig brachten. Wir waren auf das schlimmste gefasst, da solch ein urbanes Umfeld einem Hund doch leicht überfordern kann, doch Eila blieb für ihre Erfahrungen ziemlich entspannt. Auch die Treppen bis in die Wohnung meisterte sie, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. In der Wohnung gab es nicht nur allerlei Hundebettchen, sondern wir wurde davon überrascht, dass bereits Fotos von Eila von den vorangegangenen Spaziergängen an der Wand hing. Ganz so, als wäre sie schon lange ein geliebtes Familienmitglied. Zur Betreuung von Eila bot sich die ganze Familie an, damit sie nie allein bleiben muss. Auch den anschließenden Gang in den nahegelegenen Garten meisterte die Hundeomi mit Bravour. Wir so so glücklich für Eila und ihre neue Familie. Was für eine wundervolle Vermittlung.

  • Kupidon im neuen Zuhause

    09.09.2026

    In einem Monat hätte Kupidon seit fünftes Jahr im Tierheim begonnen. Aber dazu sollte es nicht mehr kommen. Heute durfte unser Langzeitbewohner Kupi nämlich in sein neues Zuhause umziehen. Mehrmals nahm die Familie die einstündige Fahrt in unser Tierheim auf sich, um Kupidon besser kennenzulernen und letztlich entschieden sie sich dafür unserem großen Knuddelbärchen ein Zuhause zu geben. Die Voraussetzungen waren absolut passend. Ein großes Haus mit sicher eingezäunten Grundstück, lediglich ein Nachbar und der Möglichkeit jederzeit rein und raus zu gehen, wie es ihm beliebt. Den Hof muss sich Kupidon ausschließlich mit ein paar Ziegen und einem Schaf teilen. Wie ein alter Profi hüpfte Kupi in unser Auto. Während der Fahrt war der dann doch ganz schön nervös, was sich auch nach der Ankunft nicht legte. Etwas verschüchtert beschnüffelte er sein neues Revier, bevor er artig mit uns nach drinnen ging. Immer wieder musste sich Kupidon rückversichern, dass er auch alles richtig machte und holte sich dabei noch die eine oder andere Streicheleinheit ab. Im Haus überprüfte er dann auch immer wieder, ob der Weg nach draußen offen geblieben war. Kupidon hat dort auch die Möglichkeit draußen zu schlafen, wie er es immer gewünscht hat. Auch wenn wir Kupidon vermissen werden, sind wir doch überglücklich, dass er so ein tolles Zuhause gefunden hat, wo er sein kann wie er möchte und sich nicht verbiegen muss. Gegen Mittag wurde uns durch die Gemeindeverwaltung Arnsdorf eine getigerte Katze übergeben. Sie hockte offenbar verängstigt in der Mitte von einem Kreisverkehr und ließ sich problemlos aufsammeln. Bei ihrer Ankunft im Tierheim überprüften wir wie immer, ob sie einen Mikrochip hat. Leider Fehlanzeige. Die arme Katze ist bei uns erstmal in Sicherheit.

  • Dino im neuen Zuhause

    08.09.2026

    Seit 2012 lebte der Labrador Vinn ein sorgenfreies Leben mit seinem Herrchen. Leider konnte sich sein Herrchen seit einem halben Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um Vinn kümmern und so lebte er allein in dem großen Haus. Zwei mal am Tag kam die Verwandten vorbei, ließen den Rüden in den Garten und fütterten ihn. Für den Senioren, kein schöner Zustand, sodass sich die Verwandten zur Abgabe von Vinn im Tierheim überreden ließen. Bei der Abgabe flossen viele Tränen. Wir werden nun Vinn erstmal medizinisch durchchecken lassen. Sein Gangbild ist sehr unrund und er scheint Probleme mit den Ohren zu haben. Einer kommt und einer geht. Heute durften wir Katerchen Dino in sein neues Zuhause begleiten. Das erste mal getrennt von seinen Geschwistern jammerte er ein bisschen auf der kurzen Fahrt bis nach Radeberg. Doch in seinem neuen Zuhause angekommen, war die Sorge gleich vergessen. Überall lagen Katzenspielzeuge und Kuschelbetten bereit, die es zu erkunden galt. Unter unablässigem Schnurren, tippelte er durch die Wohnung und schnupperte das unbekannte Terrain. Beim ersten zusammentreffen mit der bereits dort lebenden Katze, war Dino ganz aufgeschlossen, nahm aber nach einem kurzen Faucher ihrerseits doch lieber Abstand und beschäftigte sich mit den Spielmäusen. Es wird bestimmt noch eine Weile dauern, bis sich die Dame des Hauses an den Neuankömmling gewöhnt hat. Aber Dino wird sich hoffentlich bald in ihr Herz geschnurrt haben.