15.07.2026
"Das passt!" haben wir uns gedacht, als sich alte Bekannte im Tierheim eingefunden haben und ihr Interesse an der neu bei uns angekommenen Hündin Dilma bekundet haben. In der Vergangenheit hatte die Familie nicht nur Hunde, sondern auch Katzen aus unserem kleinen Tierheim. Nachdem zuletzt Hündin Irene über die Regenbogenbrücke gegangen war, fiel die Wahl nun auf Dilma. Die kleine dreifarbige Hündin war erst vorsichtig und etwas unsicher. Beim zweiten Besuch hatte sie jedoch schon etwas mehr Selbstbewusstsein getankt. Da der Jahresurlaub der Familie just bevor stand, machten wir Nägel mit Köpfen und vermittelten die niedliche Hündin. So gab es reichlich Zeit zur Eingewöhnung und Dilma musste tatsächlich nur wenige Tage bei uns auf ihr Glück warten. Wenn das mal nicht nach Schicksal klingt.
14.07.2026
Bei einer Kastrationsaktion in einem ganz kleinen Dörfchen nahe Thiendorf tauchten eines Tages plötzlich 3 ganz kleine Kätzchen auf. Gerade einmal 400g brachten sie auf die Waage. Nun war schnelle Hilfe gefragt. Das Schicksal spielte uns in die Hände, da eine Katzenmama kurz zuvor unverhofft "frei" geworden war und Hilfe angeboten hatte. Die drei Kätzchen werden nun rund um die Uhr liebevoll betreut und versorgt. Sobald die Würmchen aus dem gröbsten raus sind, werden sie in unsere Obhut übergeben und auf die Vermittlung vorbereitet.
13.07.2026
Wieder stand eine Tierarztvisite im Terminkalender. Frohen Mutes starteten wir mit der netten Katze Vitani, die ihre zweite Impfung nach einer gründlichen Untersuchung empfangen durfte. Auch Fundkatze Monika wurde untersucht. Dabei fand die Tieärztin mehrere Fisteln, die auf entzündete Zahnwurzeln hindeuten. Monika muss also demnächst zur Zahnsanierung. Kastriert scheint die hübsche dreifarbige Miez schon zu sein. Auch sie erhielt ihren ersten Pieks. Das junge Katzemädchen Emmi freute sich, als wir uns ihr zugewendet haben. Die ganze Untersuchung war für sie ein rießen Spaß, den sie mit unnachgiebigen schnurren quittierte. Dabei merkte sie ihre erste Impfung gar nicht. Mit dem Heilungsverlauf von Quentins Hautgeschehen war die Ärztin sehr zufrieden. Im Anschluss haben wir uns noch unsere drei Neuankömmlinge aus Polen angesehen. Alle erhielten ein gutes Gesundheitszeugnis. Lediglich bei Frotka konnte die Tierärztin deutlichen Zahnstein feststellen. Also kein Problem, was wir nicht in den Griff bekommen würden.
11./12.07.2026
Die Katzenflut nimmt kein Ende. Diesmal wurde eine Mutterkatze mit 3 Kitten in unsere Obhut übergeben. Tierfreunde waren in den vergangenen Monaten damit beschäftigt der kleinen Familie habhaft zu werden. Die schwarz-weiße Mutterkatze hatte ihren Babys in einem Holzschober zur Welt gebracht, als sie entdeckt wurden. Leider verschleppte sie ihre Kinder danach auf ein Grundstück von Mitbürgern, die sich nicht für das Schicksal der Tiere interessierten und den Tierfreunden auch keinen Zutritt gewähren wollten. Immer wieder wurde in der Nähe Futterstellen eingerichtet, um die Katze dazu zu bewegen dieses Grundstück zu verlassen. Und nun gelang es endlich: Alle waren in der Falle und konnten in unsere Obhut übergeben werden. Auch wenn die Umsiedlung für die Tiere ziemlich stressig war, nahm die Mutter sich bei uns gleich wieder ihrer Kinder an, putzte und säugt sie. Außerdem dürfen wir auch die Vermittlung von unserem lieben Hundefreund Ares vermelden. Die Fahrt nach Schwarzheide verlief ereignislos. Auch die Autobahnbaustellen brachten ihn nicht aus der Ruhe. In seinem neuen Zuhause angekommen stiefelte er gleich neugierig ins Haus und begrüßte seine neue Familie. Nach einer kleinen Runde durch den großzügigen Wohnbereich, machte es den Eindruck als wüsste Ares nicht so recht wohin mit sich. Er sah ein bisschen verloren aus. Nach kurzer Ansprache fand sich der nette Rüde gleich bei uns ein und holte sich seine Streicheleinheiten ab. Ares ist der vierte Hund der Familie, der aus dem Tierschutz kommt. Erfahrung ist also reichlich vorhanden. Das kann dem lieben Kerl ja nur zu gute kommen. Wie schön, dass Ares nun endlich sein Für-Immer-Zuhause gefunden hat.
10.07.2026
Wir konnten zeitnah einen Termin beim Tierarzt ergattern, um den schwarzen verunfallten Kater genauer untersuchen zu lassen. Er machte auf uns einen desorientierten Eindruck und wir wollten etwaige Verletzungen ausschließen. Zum Glück hatte er über Nacht sowohl Kot, als auch Urin abgesetzt, sodass wir sicher waren, dass er dort keine Probleme hat. Seine Augen hatten einen normalen Blendreflex und auch sonst, verhielt er sich nicht weiter auffällig. Zur Beurteilung seines Gangbilds durfte er ein bisschen durch die Praxis wandern. Dabei sah man deutlich, dass er ein Problem am Tarsalgelenk hinten recht hat. Er wurde einmal durchgeröntgt: die Organe sahen vollkommen normal aus, auch die Hüfte war so, wie sie sein sollte. Jedoch sah man am betreffenden Tarsalgelenk eine Verletzung die von einem Autounfall stammen könnte. Wie wir nun weiterverfahren, muss ein Spezialist auf dem Gebiet entscheiden. Im schlimmsten Fall wird es auf eine Amputation hinauslaufen. Bei all den Untersuchungen war der Kater, den wir Rondo getauft haben, total brav und lieb. Ganz so als hätte er mal ein Zuhause gehabt.



