• 20.08.2026

    Leider gab es gestern gleich zwei Rückkehrer in unser Tierheim. Wir kennen die beiden Katzenmädchen nur noch als winzig kleine Katzenbabys, die wir damals mit viel Liebe und Mühe gesund gepflegt und aufgezogen haben. Aus den kleinen Kitten Schneewittchen und Rotkäppchen sind inzwischen zwei wirklich große, stattliche, zweijährige Miezen geworden. Und offenbar sind sie ihrer Familie mit ihrer lebhaften Art und ihren vielen Flausen im Kopf ein bisschen über den Kopf gewachsen. Schweren Herzens wurden die beiden zurückgebracht, weil ihre Familie gemerkt hat, dass sie den beiden nicht mehr die Beschäftigung und Aufmerksamkeit bieten kann, die sie brauchen. Über den Wiedereinzug bei uns im Tierheim waren die beiden Katzendamen erst einmal nicht erfreut. Lilly (ehemals Schneewittchen) erklomm jedoch gleich den Kratzbaum und turnte ein bisschen rum, Lea (Rotkäppchen) schaute sich das ganze erst einmal vorsichtig von hinter dem Kratzbaum aus an. Doch für Streicheleinheiten waren beide sofort zu haben. Sie sind noch immer, wie früher, mega auf den Menschen bezogen. Wir sind sicher, in ein paar Tagen, werden beide nicht mehr schüchtern herumsitzen, sondern ihr Katzenzimmer ordentlich umräumen.

  • Nels und Dilma Zuhause gesucht Tierheim Hoffnung für Tiere

    19.08.2026

    Dilma ist wieder bei uns. Vor einigen Wochen wurde sie von einer lieben Familie adoptiert. Die Hündin kam aus einem polnischen Tierheim und hatte in ihrem bisherigen Leben außer dem Tierheim noch nicht viel kennenlernen dürfen. Viele neue Eindrücke und Situationen verunsicherten sie daher sehr. In ihrem neuen Zuhause suchte Dilma besonders die Nähe zu den weiblichen Familienmitgliedern, während sie vor dem Sohn der Familie große Angst hatte. Auch auf Besuchssituationen reagierte sie unsicher und schnappte sogar nach einer Freundin der Familie. So wurde schließlich schweren Herzens die Entscheidung getroffen, Dilma wieder zu uns zurückzubringen. Nun ist sie wieder bei uns und hat mit unserem Rüden Nels gleich wieder einen vierbeinigen Freund an ihre Seite bekommen. Jetzt möchten wir gemeinsam mit ihr in Ruhe schauen, was sie braucht und welches Zuhause wirklich zu ihr passt.

  • 18.08.2026

    Tatsächlich meldeten sich die Besitzer der kleinen Fundhündin bei uns. Die kleine Fee muss trotz ihrem Alters irgendwo aus dem Grundstück ausgebrochen sein und war dann allein auf Achse. Weit ist sie aber nicht gekommen, denn schon 250m weiter wurde sie aufgegriffen und der Polizei übergeben. Die Nacht im Tierheim hat sie jedenfalls gut überstanden, aber trotzdem waren wir froh Hund und Frauchen wieder zu vereinen.

  • Fundhund Fee

    17.08.2026

    Zwei Mitarbeiter der Polizei Kamenz brachten uns einen kleinen Fundhund. Die augenscheinlich ältere Hundedame schien nicht mehr besonders viel zu sehen und zu hören. Die Suche nach dem Mikrochip ergab deutschlandweit keinen Treffer. Erst als wir die Suche auf Europa erweiterten, konnten wir einen einen Treffer in der Datenbank aus Belarus erzielen. Leider brachte das auch keine Hinweise auf die Besitzer der Hündin. So blieb uns nur das öffentliche teilen im Internet und abwarten.

  • 15./16.08.2026

    Ein Wochenende mit einer besonderen Rettung.
    Tage zuvor jagte unser gebrechlicher Rüde Persy einem unbekannten Tier hinterher:
    Er buddelte siegessicher an den verschiedensten Stellen und steckte plötzlich fest, schnell konnten wir ihn aus seiner misslichen Lage befreien, woraufhin ihm seine Gizi besorgt aber gleichzeitig stolz seine Nase sauber leckte. Am nächsten Tag ließ Persy es dann doch etwas entspannter angehen - bei der "Jagd"-Aktion hat er sich doch etwas überschätzt.
    Bezüglich dem "unbekannten Tier" sahen wir erst keinen Grund dem nachzugehen, da auf dem Grundstück immer wieder mal Nager oder andere Kleintiere unterwegs sind.
    Zum späten Nachmittag entdeckten wir dann aber doch das unbekannte Tier:
    Mitten auf dem Hof lag ein eingerollter Igel. Wir ahnten, dass unsere Hofhunde sein "Versteck" ausfindig machten und sicherten ihn sofort, denn die Verletzungsgefahr für Meister Mecki wäre bei uns einfach zu groß. Er sah gesund aus, keine Verletzungen und obendrein verzeichnete er auch ein stabiles Gewicht, so dass wir umgehend eine neue und v.a. sichere Umgebung finden mussten.
    Unsere Mitarbeiterin Susi nahm sich dem stacheligen Freund an und konnte glücklicherweise eine neue Bleibe bei ihren ebenso igelfreundlichen Eltern organisieren: ländlich und ruhig gelegen, steht dem freundlichen Gartenbewohner nun ein großer Garten mit viel Grün und zahlreichen Unterschlupfmöglochkeiten zur Verfügung.
    Im neuen Zuhause angekommen, gab es für Mecki erstmal Katzennassfutter mit ein paar Mehlwürmern und Wasser, was er ohne zu zögern dankend annahm. Als die Dämmerung dann eintrat und die im Umfeld lebenden Igelbewohner langsam zum abendlichen Dinner eintrafen, öffneten wir seine Box. Ein herrlicher und friedlicher Anblick: unser stacheliger Freund und 3 andere Igel schlemmten genüsslich zusammen. Mit Abstand natürlich, kein Zank, kein Streit, so als ob sich alle einig sind, dass in der Garten-WG friedvoll geteilt wird. Alsbald trottete jeder seines Weges, nur der Hauswalder Igel schnüffelte noch gemütlich umher. Seine neue Umgebung muss ja ausgiebig entdeckt werden.
    Am nächsten Abend kam er wieder. Wir freuten uns sehr, denn der nützliche und hilfreiche Gartenbewohner zählt inzwischen leider zu den bedrohten Tierarten, daher ist jede Unterstützung einfach unablässig.