• 06.11.2026

    Bei der dieswöchigen Tierarztvisite konnten gleich vier Katzen geimpft werden. Alle vier Samtpfötchen erschienen bei der Untersuchung kerngesund und konnten ihre erste Impfung erhalten. Außerdem bekam der kleine weiße Nico seine jährliche Impfung. Leider ließ sein Zahnstatus etwas zu wünschen übrig, sodass er wohl bald zur Zahnsanierung ist. Bei so kleinen Hunderasse ist das leider nicht ungewöhnlich. Im Anschluss haben wir noch den alten Labbi-Opi Vinn vorgestellt. Er hatte zuletzt Probleme beim Aufstehen, sodass er versuchsweiße ein Langzeitschmerzmittel gespritzt bekommen hat. Auch Kater Sveni erhielt so eine Schmerzmittelspritze. Er hat einen kaputten Ellenbogen und kann, wie man durch die "Überwachung" gut sehen kann, sein Bein nicht wirklich durchstrecken. Wir hoffen, dass wir ihm so zumindest etwas Schmerzen nehmen können. Zuletzt war noch der kleine arme Szerman an der Reihe. Leider hat er immernoch Probleme mit seinem rechten Auge. Obwohl er fünf mal am Tag Augentropfen bekommt, wollte die Entzündung nicht weichen. Die Ärztin meinte, er könnte einen Hornhautdurchbruch erleiden. Er wir nun systemisch behandelt. Da er, zum Schutz des Auges, zuletzt wieder einen Halskragen tragen musstte, ist bedauerlicherweiße auch die Ohrenentzündung wieder zurückgekehrt. In ein paar Tagen muss er zur Nachkontrolle in die Praxis. Dann müssen wir die harte Entscheidung treffen, ob wir das Auge erhalten können oder ob es entfernt werden muss, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Dem armen Kerlchen bleibt wirklich nichts erspart, dabei ist er sooo tapfer.

  • Sveni

    05.11.2026

    Ende September wurde uns ein ganz armer roter blinder Fundkater übergeben, den wir Sveni getauft haben. Da er auf Toxoplasmose positiv getestet wurden, musste er im vergangenen Monat eine langwierige Tabletten-Behandlung durchstehen. Heute haben wir nun das Ergebnis bekommen: er hat die Toxoplasmose überstanden und ist negativ. Glücklicherweiße sind im laufe der Behandlung auch die neurologischen Ausfälle bis auf ein minimum zurückgegangen. Wir durften Sveni also aus der Quarantäne entlassen und haben ihm vorerst ein kleines Gehege mit etwas mehr Platz zur Verfügung gestellt. Leider bewegt sich Sveni nicht, solang wir anwesend sind, sodass wir uns dazu entschlossen eine Kamera aufzustellen, um sein Verhalten und seine Bewegungen beurteilen zu können. Und siehe da, nur wenige Minuten nachdem die Tierpfleger zugeschlossen haben, zeigt Sveni seine erste größere Aktivitätsphase, läuft herum, besucht die Toilette, nimmt einen Häppchen und putzt sich ausgiebig in seinem Körbchen. Obwohl es so schlecht um ihn Stand hat Sveni sich ins Leben zurückgekämpft. Wir sind so stolz auf ihn.

  • 04.11.2026

    In der Tierklinik wurde heute Hündin Tina erwartet. Aufgrund der Zubildungen an ihrem Kiefer war sie im Vorfeld schon einmal da, um im CT eine genauere Diagnose stellen zu können. Die entnommenen Biopsien wurden von einem Pathologen untersucht. Glücklicherweiße war das Blutbild in Ordnung und auch die Prognose war gut. Obwohl der Kiefer sehr aufgeschwemmt und sehr fest war, und sowohl am Zahnfleisch und der Zunge Zubildungen waren, konnte Krebs ausgeschlossen werden. Tinas Körper schien sich dennoch massiv gegen die eigenen Zähne zu wehren. Heute wurden ihr also eine ganze Reihe Zähne gezogen und so viel es ging entarteter Knochen abgetragen. Noch etwas taumelig durften wir sie am frühen Abend wieder abholen. Die verabreichten Schmerzmittel taten ihre Arbeit und so durfte sie wieder zurück ins Tierheim, um sich zu erholen.

  • 03.11.2026

    Obwohl die bildeschöne Camelia erst 8 Jahre alt sein soll, musste sie trotzdem zur Zahnsanierung. In ihrem Mäulchen sah es katastrophal aus und es roch ganz erbärmlich. Erst während der Narkose konnte die Tierärztin das ganz Ausmaß überblicken. Insgesamt 29 Zähne musste Camelia dort lassen. Den Eingriff hat sie zum Glück gut überstand und war flott wieder auf den Beinen. Außerdem mitgefahren ist Katze Winnie. Sie wurde heute kastriert und hat auch alles gut überstanden. Nur auf diese humane Weiße kann sichergestellt werden, dass es in Zukunft nicht noch mehr ungewollte Vermehrung und damit Katzenleid gibt.

  • 02.11.2026

    Über ein Jahr hat die liebe Hundeomi Babuszka in unserem Tierheim auf ihr Glück warten müssen. Nun war es endlich soweit: sie wurde von einer ganz tollen Familie auserkoren. Wir kennen diese tolle Familie schon seit Jahren und immer wieder bekamen alte große Hunde, die kaum eine Chance auf Vermittlung haben, dort eine tolles Zuhause, um ihren Lebensabend zu verbringen. Babuszka verdöste die Zeit ganz brav im Auto und war ebenso erfreut, wieder aussteigen zu dürfen. Zu erst drehten wir mit Babu und Peter(der ebenfalls aus unserem Tierheim stammt) eine Runde um den Block. Das Geh-Tempo der beiden war ähnlich gemütlich, was uns zum schmunzeln brachte. Wieder am Haus angekommen, durfte Babu den Hof das erste mal selbstständig erkunden. Schon nach kurzer Zeit erblickte sie die anderen Familiemitglieder und holte sich Streicheleinheiten und Leckerlies ab. Im Anschluss schlenderte sie durch den Garten und erschnüffelte ihre neues Reich. Doch beim Anblick der dort lebenden Miez, legte Babu noch einen Gang zu. Doch bevor die Omi in die Gänge kam, war die Katze schon wieder verschwunden. Selbstzufrieden setzte sie sich in den Garten und benahm sich, als würde sie schon immer dort wohnen. Wir freuen uns darüber, dass Babuszka nun doch endlich ihr Glück im Kreise einer Familie gefunden hat.