10.09.2026
Aus dem größten Tierheim der Welt, der Smeura, konnte Eila die Reise bis zu uns antreten. Anfangs war Eila ziemlich verängstigt, fürchtete sich vor Berührung, kannte das laufen an der Leine nicht. Nach und nach verinnerlichte sie unseren Alltag, lernte uns besser kennen und machte erste Schritte in eine neue Zukunft. Eines schönen Tages waren tatsächlich Interessenten für die schüchterne Hündin im Tierheim. Mit ganz viel Ruhe, Geduld und Verständnis wirkten sie auf die schneeweiße Eila ein, bis zu dem Punkt wo Eila sogar vertrauensvoll ihren Kopf auf ihren Händen abgelegt hat. Bei diesem Anblick wurde unser Herz ganz warm. Auch das erste Zusammentreffen mit dem bereits in der Familie lebenden Rüden verlief verheißungsvoll, sodass wir letztlich den Schritt wagten und Eila in ihr neues Zuhause nach Leipzig brachten. Wir waren auf das schlimmste gefasst, da solch ein urbanes Umfeld einem Hund doch leicht überfordern kann, doch Eila blieb für ihre Erfahrungen ziemlich entspannt. Auch die Treppen bis in die Wohnung meisterte sie, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. In der Wohnung gab es nicht nur allerlei Hundebettchen, sondern wir wurde davon überrascht, dass bereits Fotos von Eila von den vorangegangenen Spaziergängen an der Wand hing. Ganz so, als wäre sie schon lange ein geliebtes Familienmitglied. Zur Betreuung von Eila bot sich die ganze Familie an, damit sie nie allein bleiben muss. Auch den anschließenden Gang in den nahegelegenen Garten meisterte die Hundeomi mit Bravour. Wir so so glücklich für Eila und ihre neue Familie. Was für eine wundervolle Vermittlung.
09.09.2026
In einem Monat hätte Kupidon seit fünftes Jahr im Tierheim begonnen. Aber dazu sollte es nicht mehr kommen. Heute durfte unser Langzeitbewohner Kupi nämlich in sein neues Zuhause umziehen. Mehrmals nahm die Familie die einstündige Fahrt in unser Tierheim auf sich, um Kupidon besser kennenzulernen und letztlich entschieden sie sich dafür unserem großen Knuddelbärchen ein Zuhause zu geben. Die Voraussetzungen waren absolut passend. Ein großes Haus mit sicher eingezäunten Grundstück, lediglich ein Nachbar und der Möglichkeit jederzeit rein und raus zu gehen, wie es ihm beliebt. Den Hof muss sich Kupidon ausschließlich mit ein paar Ziegen und einem Schaf teilen. Wie ein alter Profi hüpfte Kupi in unser Auto. Während der Fahrt war der dann doch ganz schön nervös, was sich auch nach der Ankunft nicht legte. Etwas verschüchtert beschnüffelte er sein neues Revier, bevor er artig mit uns nach drinnen ging. Immer wieder musste sich Kupidon rückversichern, dass er auch alles richtig machte und holte sich dabei noch die eine oder andere Streicheleinheit ab. Im Haus überprüfte er dann auch immer wieder, ob der Weg nach draußen offen geblieben war. Kupidon hat dort auch die Möglichkeit draußen zu schlafen, wie er es immer gewünscht hat. Auch wenn wir Kupidon vermissen werden, sind wir doch überglücklich, dass er so ein tolles Zuhause gefunden hat, wo er sein kann wie er möchte und sich nicht verbiegen muss. Gegen Mittag wurde uns durch die Gemeindeverwaltung Arnsdorf eine getigerte Katze übergeben. Sie hockte offenbar verängstigt in der Mitte von einem Kreisverkehr und ließ sich problemlos aufsammeln. Bei ihrer Ankunft im Tierheim überprüften wir wie immer, ob sie einen Mikrochip hat. Leider Fehlanzeige. Die arme Katze ist bei uns erstmal in Sicherheit.
08.09.2026
Seit 2012 lebte der Labrador Vinn ein sorgenfreies Leben mit seinem Herrchen. Leider konnte sich sein Herrchen seit einem halben Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um Vinn kümmern und so lebte er allein in dem großen Haus. Zwei mal am Tag kam die Verwandten vorbei, ließen den Rüden in den Garten und fütterten ihn. Für den Senioren, kein schöner Zustand, sodass sich die Verwandten zur Abgabe von Vinn im Tierheim überreden ließen. Bei der Abgabe flossen viele Tränen. Wir werden nun Vinn erstmal medizinisch durchchecken lassen. Sein Gangbild ist sehr unrund und er scheint Probleme mit den Ohren zu haben. Einer kommt und einer geht. Heute durften wir Katerchen Dino in sein neues Zuhause begleiten. Das erste mal getrennt von seinen Geschwistern jammerte er ein bisschen auf der kurzen Fahrt bis nach Radeberg. Doch in seinem neuen Zuhause angekommen, war die Sorge gleich vergessen. Überall lagen Katzenspielzeuge und Kuschelbetten bereit, die es zu erkunden galt. Unter unablässigem Schnurren, tippelte er durch die Wohnung und schnupperte das unbekannte Terrain. Beim ersten zusammentreffen mit der bereits dort lebenden Katze, war Dino ganz aufgeschlossen, nahm aber nach einem kurzen Faucher ihrerseits doch lieber Abstand und beschäftigte sich mit den Spielmäusen. Es wird bestimmt noch eine Weile dauern, bis sich die Dame des Hauses an den Neuankömmling gewöhnt hat. Aber Dino wird sich hoffentlich bald in ihr Herz geschnurrt haben.
07.09.2026
Die kleine Hündin Kaja hatte heute einen ausgedehten Termin beim Tierarzt, um einen IST-Zustand festzustellen. Neben einem Herz- und einem Bauchultraschall, wurde ihr Urin untersucht und Kaja wurde geröntgt und ihr wurde Blutabgenommen. Die Untersuchung am Herz ergab, dass Kaja eine zu hohe Dosis Herzmedikamente bekommt und wir auch die Entwässerungstabletten absetzen können. Im Bauchultraschall fand sich eine verdickte Blasenwand aber glücklicherweiße keine Hinweise auf Blasensteine. Auch die Röntgenbilder vom Bruskorb und Bauchraum waren glücklicherweiße unauffällig. Doch leider ergab die Harnuntersuchung, dass Kaja eine Blasenentzündung hat und Antibiotika braucht. Und auch das Blutbild förderte einiges zu Tage. Kaja hat einen Nierenschaden und eine Enzündung der Bauchspeicheldrüse. Auch hierfür bekommt sie nun Tabletten. Nach dem ganzen Prozedere war Kaja froh, als sie endlich wieder ins Auto hüpfen und mit uns zurück ins Tierheim fahren durfte. Am Nachmittag erhielten wir einen Anruf über eine rote Katze, die in Pulsnitz in einer Apotheke lag und nicht mehr wegging. Uns gelang es den roten Kater zu sichern und im Tierheim unterzubringen. Glücklicherweiße hatten seine Besitzer sich schon bei uns gemeldet. Einen Mikrochip hatte er nämlich nicht. Als er abgeholt wurde erfuhren wir, dass er wohl die Tür selbstständig geöffnet hatte und so ausgebüxt war. Nach nur ein paar Stunden im Tierheim konnte Garfield wieder nachhause, wo von nun an alle Türen abgeschlossen werden. Wir würden uns über eine Spende in den Tierarzt-Fonds sehr freuen, denn wir finanzieren unsere Tierschutzarbeit fast ausschließlich aus Spenden. Danke sehr!
05./06.09.2026
Aller guten Dinge sind bekanntlich 2 - so auch für unsere Rückkehrerin Dilma. Der Schmerz der letzten Abgabe war überwunden und die kleine Maus wurde durch Rüden Nels wunderbar abgelenkt. Und so wie wir es uns für die liebe Dilma erhofft hatten, wurde recht zügig eine nette Familie auf die freundliche Hündin aufmerksam. Es brauchte nur wenige Kennenlernmomente, denn die Interessenten waren hundeerfahren und die Chemie passte auf beiden Seiten, selbst die Mutter der Interessenten war ganz aus dem Häuschen von Dilmas liebevoller Art. Glücklicherweise konnte ein zeitnaher Termin für die Vermittlung vereinbart werden und schon ging es los für unsere Dilma. Die Aufregung während der Autofahrt war ununterbrochen, da war sie ziemlich unruhig aber just nach dem Eintreffen im neuen Zuhause durfte sie das Grundstück begutachten und Dilma war sehr angetan. Dass eine neue Hündin einzog, machte alsbald die Runde, so ließ es sich die Nachbarshündin nicht nehmen, Dilma zu begrüßen. Es war ein freundliches Aufeinandertreffen, die Nachbarshündin hatte sich so gefreut und lud Dilma auf eine Spielrunde ein aber Dilma war das für den ersten Tag noch etwas zu viel und so lehnte sie etwas zurückhaltend ab. Wenig später, in den heimischen 4 Wänden der Wohnung eingetroffen, machte Dilma große Augen und wollte energiegeladen alle Räume gleichzeitig kennen lernen nicht mal das Hundebettchen konnte sie zur Ruhe bringen. Nach langem hin und her fand sie schlussendlich in einem der vielen Zimmer einen Entspannungspunkt und legte sich für ein Nickerchen nieder. Dilma darf nun in aller Ruhe und in ihrem Tempo alles erkunden. Auch wenn Dilma zeitweise skeptisch und zurückhaltend reagierte, wird sie mit offenem, geduldigem Herzen als neues Familienmitglied empfangen und direkt in selbiges geschlossen. Wir freuen uns sehr, dass die sensible, wunderbare Hündin so schnell eine neue Chance bekam.


