03.06.2026
Heute stand in unserem Terminkalender der notwendige Herzultraschall für Hundeopa Quentin. Die Tierärztin konnte bei der Eingangsuntersuchung des schüchternen Rüden ein deutliches Herzgeräusch feststellen. Bei dem Termin heute ging es darum herauszufinden, wie schlimm es tatsächlich ist und ob Quentin Medikamente benötigt. Die Jahre in der Smeura haben Quentin misstrauisch werden lassen und so erfordertes es einiges an Fingerspitzengefühl, um Mr.-Fass-mich-nicht-an sicher in die Transportbox zu bugsieren. Während der Fahrt verhielt sich Quentin ganz ruhig, ganz so als wolle er, dass man nicht bemerkt das er noch da ist. Die kardiologische Untersuchung ließ er einfach über sich ergehen. Wir waren so froh, als die Tierärztin uns die Ergebnisse präsentierte: das Herz hört sich viel schlimmer an, als es sich im Ultraschall dargestellt hat. Quentin braucht vorerst keine Medikamente und muss erst wieder in einem Jahr zu Kontrolle. Wundervolle Nachrichten. Die Rückfahrt über verschlief Quentin einfach. Das war doch ein ganz schön aufregender Tag für den Hundeopi.
02.06.2026
Erneut stand Mali im Fokus. Da sich ihr Blutdruck normalisiert hat, durfte sie heute gleich zur Zahnsanierung in die Tierarztpraxis kommen. Zum Glück verlief der Eingriff ohne Komplikationen. Viele Zähne hatte Mali nicht mehr, berichtete die Tierärztin. Sie muss in der Vergangenheit schon einige, aufgrund ihres schlechten Zahnstatus, verloren haben. Trotzdem musste die Ärztin noch fünf Stück ziehen. Mali war noch ganz schön wackelig auf den Beinen, als wir wieder im Tierheim angekommen waren und hat den restlichen Tag verschlafen.
01.06.2026
Die zarte Abgabekatze Mali ist heute mit uns in die Tierarztpraxis gefahren. Dort wurde kontrolliert, ob sich ihr Blutdruck nach der Medikamentengabe gebessert hat oder ob die Dosierung noch weiter angepasst werden muss. Nachdem uns Mali die ganze Fahrt über mit ihrem Katzengesang unterhalten hat, war sie in der Praxis ganz stumm und hat sich gab brav untersuchen lassen. Der Blutdruck ist nun viel besser und so können wir den nächsten Schritt, ihre Zahnsanierung, zeitnah angehen. Auf der Rückfahrt hat sie sich zwar erneut geräuschvoll beschwert, aber das sei ihr verziehen.
30./31.05.2026
Der schwarze Kater Mephisto war einst als herrenloser Streuner aufgegriffen worden, nachdem er krank, erschöpft und auf sich allein gestellt Zuflucht bei tierlieben Menschen gesucht hatte. Niemand schien ihn zu vermissen. Aus diesem traurigen Start entwickelte sich bei uns nach und nach die Geschichte eines sensiblen Katers, der erst lernen musste, wieder Vertrauen zu fassen.Dieses Wochenende durfte unser schwarzes Sensibelchen nun in sein neues Zuhause nach Wachau umziehen.Schon beim Einladen zeigte er sehr deutlich, was er von diesem Vorhaben hielt. Die Transportbox wurde mit Nachdruck und einer gehörigen Portion schlechter Laune kommentiert. Mephisto war alles andere als begeistert und machte unmissverständlich klar, dass er den Ablauf nicht gutheißt. Entsprechend unerquicklich verlief dann auch die Fahrt für ihn.Im neuen Zuhause angekommen, wurde die Transportbox geöffnet – und Mephisto tat genau das, was man von einem vorsichtigen, sensiblen Kater erwarten konnte: Er suchte sofort das Weite. Sein Ziel war schnell gefunden. Unter dem Bett richtete er sich erst einmal einen sicheren Beobachtungsposten ein und beschloss, dass dort vorerst der beste Platz der Welt sei.Während des Vermittlungsgesprächs präsentierte sich die bereits dort lebende Katze deutlich aufgeschlossener. Sie saß die ganze Zeit neugierig mit dabei, beobachtete aufmerksam das Geschehen und schien interessiert jedem Wort zu lauschen. Ob sie wohl schon ahnte, dass der schwarze Neuzugang bald bei ihr einziehen würde?Als wir uns schließlich verabschiedeten, saß Mephisto noch immer unter seinem Bett. Ganz still war es dort allerdings nicht. Als seine neue Besitzerin vorsichtig nach ihm schaute, wurde sie mit einem maunzenden Kommentar bedacht. Die Unterhaltung zwischen beiden hat also bereits begonnen.Nun braucht es etwas Zeit, Geduld und viele ruhige Momente, damit Mephisto wirklich ankommen kann. Aber wir sind zuversichtlich, dass aus dem skeptischen Bettbewohner schon bald ein entspannter Mitbewohner wird.29.05.2026
Heute standen gleich zwei große Operationen an. Fundkatze Ruby, die bedauerlicherweiße einen Autounfall hatte, konnte operiert werden. Ihre drei Katzenkinder waren mittlerweile groß genug, um auch ohne Mama zurecht zu kommen und so wurde es Zeit für diesen wichtigen Eingriff. Ein Teil ihres Oberschenkelkopf wurde entfernt, um das Bein in seine ursprüngliche Position zu bringen und halten zu können. Um ihr auch in Zukunft ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen war die Operation also absolut notwendig. Um ihr in Zukunft eine weitere Narkose zu ersparen, wurde Ruby im selben Atemzug auch gleich kastriert. Außerdem hatte Eila heute ihre Zahnsanierung. Die vorab gestartete Behandlung mit Antibiotika hatte schon gut angeschlagen. Trotzdem hat Eila insgesamt 27 Zähne eingebüßt. Obwohl Eilas Gebiss in solch desolatem Zustand war, konnte die Tierärztin positiv anmerken, dass der Kiefer noch stabil war und es keine Durchbrüche gabe. Eine größere Zahnfleischwucherung, die aus dem vereiterten Zahnfleisch wusch, konnte die Tierärztin mit entfernen. Bis alles verheilt ist, wird es zwar noch eine Weile dauern aber zumindest geht es jetzt langsam wieder aufwärts für die Hundeseniorin.
