• 28.07.2026

    Rondos Besitzer haben sich tatsächlich bei uns gemeldet. Durch abtelefonieren verschiedener Tierärzte bekamen die Leute den Tipp, dass sich ein schwarzer Kater in unserem Tierheim befindet. Natürlich machten sich Rondos Besitzer gleich auf den Weg zu uns. Und tatsächlich: Rondo erkannte seine Familie sofort wieder, miaute, schnurrte und knabberte seinem Frauchen liebevoll an den Fingern. Viele Freudentränen flossen. Wir informierten seine Familie darüber, wie es dem Kater ergangen war und wie seine Behandlung fortzuführen ist und auf was zu achten ist. Wäre der schwarze Kater gechippt und registriert gewesen, hätte wir Mensch und Tier schneller wieder vereinen können. Diese Maßnahme ist nicht nur für Freigängerkatzen, sondern auch für Wohnungskatzen sinnvoll. Das können wir nur immer wieder an alle Katzenhalter appellieren. Trotzdem freuen wir uns natürlich sehr darüber, dass Rondo wieder mit seinen Menschen vereint ist.

  • 27.07.2026

    Die hübsche dreifarbige Katze Monika wurde vor ungefähr einem Monat in unser Tierheim gebracht. Einige Tage lang hat sie sich in der Umgebung eines Kindergartens herumgetrieben und wollte immer wieder in das Gebäude hinein. Im vergangenen Monat haben wir uns bemüht, um Monikas Hautproblem in den Griff zu bekommen, ihren Zahnstatus zu verbessern und sie impfen zu lassen. Nun meldete sich eine Kindergärtnerin bei uns, die Monika schon kennengelernt hatte. Das Schicksal der hübsche Katze ließ sie nicht los und sie wollte Monika ein Zuhause geben. Diesen Wunsch konnten wir ihr heute erfüllen. Während der kurzen Fahrt klagte uns die hübsche Katze ihr Leid, darüber in einer Transportbox zu sein. Doch als sich die Transportbox öffnete, verstummte sie sofort. Die nette Familie hatte Monika extra ein eigenes Zimmer eingerichtet, damit sie sich erst einleben kann, bevor sie das ganz Haus erobern kann. Von der Katzentoilette aus startete sie ihre Erkundungstour, fand den Futternapf, schaute kurz aus dem Fenster und legte sich dann mitten im Raum bräsig auf die Seite. Monika kam, sah und siegte! Zufrieden schnurrend, mit nur einem Auge geöffnet, beobachtet sie, wie wir langsam die Rückreise antraten. Wir freuen uns, dass Monika nicht allzulange im Tierheim bleiben musste. Was für eine tolle Vermittlung.

  • 25./26.07.2026

    Es gibt Tage, an denen man wieder einmal spürt, was Gemeinschaft bewirken kann. Unser diesjähriger Helfertag war genau so ein Tag – anstrengend, schweißtreibend und gleichzeitig unglaublich erfüllend. Schon am Morgen füllte sich unser kleines Tierheim mit fleißigen Helferinnen und Helfern. Zeitweise durften wir rund 25 Menschen unterschiedlichsten Alters begrüßen, die alle dasselbe Ziel hatten: unserem Tierheim etwas von ihrer Zeit, ihrer Kraft und ihrem Herzen zu schenken. Die Aufgabenliste war lang. Hundegehege wurden auf Vordermann gebracht, Rasen gemäht, Unkraut und Laub entfernt, Blumenkübel verschönert, Fenster geputzt und Wege gefegt. Es gab jede Menge zu tun – und doch wurde gemeinsam gearbeitet, gelacht und angepackt, bis schließlich tatsächlich alle geplanten Arbeiten erledigt waren. Besonders berührt hat uns, dass trotz der vielen Arbeit unsere Tiere nicht zu kurz kamen. Immer wieder blieben helfende Hände für eine Streicheleinheit stehen. Vor allem unsere Hündinnen Majka und Frotka genossen die Aufmerksamkeit der Kinder. Majka hatte zunächst noch großen Respekt vor dem Rasenmäher – für sie ist dieses laute Ungetüm nach wie vor ein rotes Tuch - tapfer hielt sie jedoch durch. Kaum war der Motor verstummt und ihr Gehege frisch gemäht, war die Freude nicht mehr zu übersehen: Mit sichtlichem Vergnügen wälzte sie sich rücklings über den frischen Rasen und schien den Duft förmlich zu inhalieren. Auch unsere Katzen Mali und Kiba freuten sich über den Besuch. Im Katzenhaus wurde gespielt, geschmust und geschnurrt – kleine Momente, die für unsere Samtpfoten genauso wertvoll sind wie ein voller Futternapf. Natürlich durfte bei so viel Einsatz auch die Stärkung nicht fehlen. Dank der mitgebrachten Kuchen und Getränke war für das leibliche Wohl bestens gesorgt und zwischendurch blieb immer wieder Zeit für ein paar nette Gespräche. Den krönenden Abschluss bildete die inzwischen fast schon traditionelle Fellpflege von Babuszka und Kupidon. Nach einer ausgiebigen Bürsten- und Wellnessbehandlung waren beide um einige stattliche Fellbüschel leichter – und fühlten sich sichtlich wohl. Von Herzen möchten wir uns bei allen bedanken, die an diesem Helfertag dabei waren. Ob groß oder klein, jung oder alt – jeder einzelne hat dazu beigetragen, dass unser Tierheim schöner aussieht und auch einige unserer Tiere einen Tag voller Aufmerksamkeit erleben durften. Danke, dass ihr mit uns gemeinsam gezeigt habt, was Zusammenhalt bewirken kann. ❤️

  • 24.07.2026

    Am frühen Abend fuhr der Transporter aus der Smeura vor. In handumdrehen luden wir unsere drei herzallerliebsten Schätze aus. Nels sprudelte einfach nur vor Lebensfreude über und wusste gar nicht, bei wem er sich zuerst Streicheleinheiten abholen sollte. Der lustige Rüde brachte fast 39kg auf die Waage - er hat also sehr viel Liebe zu geben. Noch ein bisschen schwerer, aber dafür auch größer war Hündin Martha. Die aufgeregte Art von Nels missfiel ihr offenbar und sie hielt ihn etwas auf Abstand. Uns gegenüber war Martha aber wirklich nett und zugänglich. Und dann kam Jaklin aus der Transportbox: was für eine liebe Seele. Ganz zart und anschmiegsam, kam sie vorsichtig wedelnd zu uns. Sie hat eine große Narbe auf dem Kopf. Wir sind wirklich froh, dass diese drei tollen Hundeseelen nun bei uns sind.

  • 23.07.2026

    Fundkater Lancelot und Mamakatze Finchen waren beim Tierarzt bestellt. Finchen Kids waren mittlerweile groß genug, um auch ohne Mutti zurecht zu kommen, sodass wir die Kastration der Miez angehen konnten. Ein ähnlicher Eingriff erwartete Lancelot. Obwohl er keinen sichtbaren Hodensack hatte, roch er doch sehr stark nach einem potenten Kater. Auch beim abtasten konnte die Tierärztin in der Leiste keine Hoden fühlen. Einzig logische Schlussfolgerung war, dass Lancelot ein Kryptorchid ist und innenliegende Hoden hat. Die Kastration war also umfangreicher, als eine normale Kater-Kastration. Da bei Lancelot alle Eckzähne locker waren, konnten diese in Narkose gleich mit gezogen werden. Ungeplanterweiße haben wir auch noch das kleine rot-weiße Kätzchen Emmi mit in die Tierarztpraxis genommen. Die kleine Katze wurde von Durchfall geplagt. Drei Spritzen und ganz viele Streicheleinheiten später, durfte sie schnurrend wieder in die Transportbox steigen. Hoffentlich hilft ihr die Behandlung rasch. Ein paar Stunden später, durften auch Lancelot und Finchen wieder abgeholt werden. Während Finchen ihre Müdigkeit einfach entspannt zelebrierte und mit eingeklappten Pfötchen ruhte, konnte sich Lancelot mit diesem Kontrollverlust nur schwer abfinden. Doch sein Körper war einfach zu müde, für alles, was sein Kopf machen wollte. Erst als wir ihn in seinen weich ausgepolstertes Bettchen legten, entschied er sich, dass es Zeit für ein Nickerchen wäre.