• 26./27.09.2026

    Wir durften gleich drei Katzen in ihr neues Leben begleiten. Den Anfang machte die zarte Raya. Für sie waren die Vorbereitungen und die anschließende Fahrt wohl der unangenehmste Teil des Tages. Lautstark schimpfte und protestierte sie in ihrer Transportbox. Im neuen Zuhause wurden wir direkt an der Wohnungstür von ihren neuen Besitzern und den Nachbarn empfangen – sie waren spontan dazugekommen, um Raya willkommen zu heißen. Nach ihrer Ankunft bekam die hübsche Katzendame erst einmal ausreichend Zeit und Raum, um ihr neues Zuhause in Ruhe zu erkunden. Dabei zeigte sie sich äußerst neugierig und war munter auf Entdeckungstour. Gleichzeitig war die ungewohnte Umgebung mit all ihren neuen Eindrücken wohl auch ein wenig überwältigend. Sichtlich irritiert von der Größe ihres neuen Heims, kam Raya zwischendurch aber immer wieder bei uns vorbei, um sich die eine oder andere Streicheleinheit abzuholen. Es wird sicherlich noch etwas dauern, bis Raya so richtig angekommen ist. Wir wünschen ihr dafür ganz viel Zeit, Geduld und einen wundervollen Start in ihr neues Leben. Auch Fröschlein und ihr Katzenkumpel Diego durften gemeinsam in ein katzenfreundliches Zuhause ziehen. Während Fröschlein die ganze Aufregung erstaunlich gelassen nahm, war Diego die Sache zunächst ziemlich suspekt. Kein Wunder, schließlich hatte Fröschlein in ihren ersten Lebenswochen bereits zwischen Wohnung und Tierheim hin- und hergewechselt und war mit solchen Veränderungen offenbar etwas vertrauter. Im neuen Domizil angekommen, starteten die beiden direkt ihre ersten Erkundungstouren. Diego war dabei noch etwas vorsichtiger unterwegs, während Fröschlein selbstbewusst sämtliche Ecken inspizierte und kurzerhand die Rolle der kleinen Auskundschafterin übernahm. Nun beginnt für die beiden ein gemeinsames Abenteuer, bei dem sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten und im Doppelpack ganz bestimmt dafür sorgen werden, dass keine Langeweile aufkommt! Und auch abseits unserer Auszüge gab es einen schönen Moment: Eine Fundhündin wurde bei uns abgegeben, nachdem aufmerksame Tierfreunde sie herrenlos in Königswartha entdeckt hatten. Natürlich untersuchten wir die freundliche Hundedame zunächst und konnten dabei voller Freude einen Mikrochip feststellen. Leider war dieser jedoch nicht registriert, sodass sich die Suche nach ihren Besitzern zunächst schwierig gestaltete. Doch noch bevor wir die Suche weiter intensivieren konnten, erreichte uns der ersehnte Anruf: Ihr Besitzer hatte sich gemeldet! Die Hündin hatte sich losgerissen, als sie eine Katze entdeckte, und war daraufhin allein unterwegs gewesen. Die Freude war auf beiden Seiten riesig! Und so durfte die hübsche Ausreißerin keine 24 Stunden später endlich wieder in die Arme ihrer Familie zurückkehren. Was für ein glückliches Wiedersehen.

  • 25.09.2026

    Endlich war unser Tierheimauto wieder voll Einsatzfähig und konnte aus der Werkstatt abgeholt werden. Mit neuen Bremsen sind wir nun wieder sicher auf allen Wegen. Der alte Labradorrüde Vinn musste heute zur Kastration in die Tierarztpraxis. Gern hätte wir dem alten Rüden diese Narkose erspart aber ein Tumor am Hoden machte den Eingriff notwenig. Im gleichen Atemzug wurden ihm noch zwei Umfangsvermehrungen am Hals entfernt, die sich als gutartige Grützbeutel entpuppten. Da sie aber zum Teil schon offen und blutig waren, und zusätzlich im Reibungsbereich des Halsbands waren, entschieden wir uns für die Entfernung. Vinn muss nun erst einmal ein paar Tage den Halskragen tragen, damit die Kastrationsnaht gut abheilen kann. Außerdem hatten wir mit der lieben Hündin Tina einen Termin in der Tierklinik. Ihr Kiefer mitsam die Zahnfleisch war deutlich verdickt und gerötet. Der Ursache wollten wir heute auf den Grund gehen. Spannend wurde es dann, als wir Tina wieder abholen durften und die Auswertung bekamen. Der Veterinär war sich zu 95% sicher das es sich glücklicherweiße nicht um ein tumoröses Geschehen handelt. Zur Sicherheit wurden trotzdem einige Biopsien genommen. Leider ändert das aber nichts an der Tatsache, dass Tina eine größere OP bevorsteht, wo alle beschädigten Zähne und das entzündlich gewucherte Zahnfleisch entfernt werden muss, um ihr die Schmerzen zu nehmen. Vorher warten wir aber die Befunde der Biopsie und das Ergebnis der Blutuntersuchung ab.

  • 24.09.2026

    Wieder wurde eine schwarze Fundkatze aus Laußnitz in unsere Obhut übergeben. Die Katze stromerte tagelang auf dem Grundstück einer Tierfreundin herum und suchte offenbar Anschluss. Als sie die schwarze Miez dann ins Haus ließ, weigerte diese sich, den sicheren Unterschlupf wieder zu verlassen. Das war sehr zu missfallen der bereits dort lebenden Katze, sodass die schwarze Schönheit heute in unsere Obhut übergeben wurde. Anhand dieses verhaltens vermuten wir fast, dass es sich um eine entlaufene oder ausgesetzte Wohnungskatze handeln muss. Gechippt ist sie leider nicht. Berlinek, der kleine herzkranke Rüde, war heute als Patient in der Tierarztpraxis. Der dort durchgeführte Herzultraschall zeigte das ganze Ausmaß seiner Erkrankung. Er bekommt nun gleich drei Medikamente, um sein Herz und seinen Organismus zu unterstützen. Außerdem wurde eine eine Eintrübung in seinem linken Auge genauer untersucht. Die Tierärztin identifizierte es als alte Narbe. Sein Auge muss in der Vergangenheit stark verletzt worden sein und er muss lange damit zu kämpfen gehabt haben. Seine Augenreflexe sind aber noch vorhanden und normal, was uns beruhigt hat. Nicht so positiv war jedoch die Untersuchung einer Umfangsvermehrung an seiner linken Flanke. Es handelte sich leider nicht um ein harmloses Lipom oder Aterom sondern stellte sich als feste, gut abgrenzbare Masse vor. Hier lag die Empfehlung der Tierärztin ganz klar bei einer Entfernung. An eine Narkose können wir aber erst denken, wenn die verordneten Herzmedikamente Zeit hatten ihre Wirkung zu entfalten. Berlinek ist so voller Lebensfreude und wir möchten, dass er noch lange so ein toller, lustiger Kumpel sein kann.

  • 23.09.2026

    Obwohl unser Tierheimauto noch immer in der Werkstatt war, wollten wir die vereinbarten Termine nicht aufschieben. Wir fuhren also nach Bautzen in den Fressnapfmarkt, um die dort für uns gespendeten tollen Dinge abzuholen. Da war wieder eine ganze Menge zusammengekommen und wir freuten uns über all das gute Futter. Am Nachmittag kam der Anruf aus der Tierklinik, wo der rote Fundkater untergebracht war, das wir den armen Drops abholen dürfen. Die Tests auf FIV/FelV waren negativ und sein Blutbild war nicht gut aber auch nicht so desatrös, wie vermutet. Allerdings wurde er positiv auf Toxoplasmose getestet. Diese Erkrankung ist nicht nur auf andere Katzen, sondern auch auf Hunde und Menschen übertragbar. Glücklicherweiße ist es behandelbar. Außerdem muss der arme Kerl fünf mal am Tag Augentropfen bekommen, da sich beide Linsen nicht mehr da befinden wo sie hingehören. Zudem leidet er auch an einem Vestibularsyndrom, was seine Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme erklären kann. Da ist die Tatsache, dass er unkastriert ist und eine ganze Menge Zecken hatte, kaum erwähnenswert. Das Schicksal hat dem armen Kerlchen wirklich übel mitgespielt.

  • 22.09.2026

    Heute beschäftige uns ein Sorgenkind der anderen Art: unser Tierheimauto musste dringend in die Werkstatt. Wie uns die Mechaniker mitteilten war der Bremssattel fest und ein paar andere Teile verschlissen. Rasch beauftragten wir die Reparatur und hoffen, dass wir uns treues Auto schnell wiederbekommen. Die nächste Fahrt mit dem Privat-PKW führte uns zum Tierarzt, um die kleine dreifarbige Mieze Gina abzuholen. Die schlanke Miez hatte heute ihren Kastrationstermin und war schneller als erwartet wieder munter und rüttelte am Gitter. Sie war heilfroh, wieder im Tierheim bei Ihren Geschwistern und nicht mehr in der ollen Transportbox zu sein.