Böllerfrei ist Tierschutz

Hier haben wir für Euch ein paar Bilder zum teilen und posten zusammengestellt.

 

 

Aktuelles aus unserem Tierheim

  • 01.09.2026

    Der kleine hübsche Kater Carlo hat einen neuen Lebensmittelpunkt. Im schönen Dresden warteten nicht nur viele streichelnde Hände auf den jungen aufgeweckten Kater, sondern auch eine freundliche Katzendame. Die beiden können jetzt nicht nur gemeinsam die großzügige Wohnung unsicher machen, sondern dürfen sich auch auf dem vollständig eingenetzten Balkon die Wind im die Nase wehen lassen. Dank wechselnder Schichten müssen die Kätzchen sogut wie nie allein bleiben und werden rund um die Uhr betreut. Da bleibt kein Katzenwunsch unerfüllt. Wir freuen uns ehrlich für die lieben Carlo.

  • 31.08.2026

    In eine ganz ruhigen Ecke in der Sächsischen Schweiz verschlug es uns gemeinsam mit der großen Hündin Ulla. Sie soll dort künftig der neue Mittelpunkt einer jungen Familie sein. Bei mehreren besuchen im Tierheim festigte sich der Eindruck, dass Ulla der richtige Hund ist und gemeinsam mit ihren neuen Menschen ein traumhaftes Leben führen kann. Nachdem nun alles vom Hundebett bis zum GPS-Tracker alles vorbereitet war, fehlte nur noch Ulla. Und was machte Ulla für große Augen, als sie endlich aussteigen durfte. Nachdem sie sich Streicheleinheiten abgeholt hat, musste sie natürlich alles erkunden. Wie schön, dass Ulla nach sechs Monaten ins unserem kleinen Tierheim nun das große Los gezogen hat. Außerdem wurden zwei Katzen bei uns abgegeben. Die Halterin gab an, mit der Gesamtsituation überfordert zu sein und war dankbar das sie Katze Frau Friedel und Kater Püschel bei uns abgeben konnte. Die beiden Miezen müssen nun erstmal bei uns ankommen und medizinisch durchgecheckt werden.

  • Püschel

    Püschel – Impfpaten gesucht

    Ilona Krake hat die Impfpatenschaft von Püschel übernommen. Ganz lieben Dank!

  • Frau Friedel

    Frau Friedel- Impfpaten gesucht

    Wir danken Ilona Krake dafür, dass Sie die Impfpatenschaft für Frau Friedel übernommen hat.

  • 29./30.08.2026

    Und manchmal laufen die Tränen nicht der Freude wegen... Starten wir erstmal mit den schönen Seiten - den Seiten, die unsere Herz zusammen setzen: 2 Bewohner durften durften jeweils in ein liebevolles Zuhause ziehen, Kater Oskar und Kitten Dexter. Beide verlebten die Strapazen der Fahrt unterschiedlich, aber eines hatten sie gemeinsam: lautstarke Mauzkommentare im Wechseltakt von sich geben. Kater Oskar, der im Juli notgedrungen bei uns abgegeben wurde, da das Frauchen des netten Freigängers in ein betreutes Wohnen ziehen musste, darf nun in einem ruhigen Ortsteil von Dresden sein Unwesen treiben. Er stiefelte souverän aus dem Körbchen aber haderte mit der Glastür, das kein Druchkommen möglich war, verunsicherte ihn erstmal so sehr, dass er das Weite hinterm Sofa suchte. Für Dexter war die Situation eher befremdlich, aber er wurde friedlich von seinen 3 neuen Katzenkumpels in Empfang genommen, sogar mit Nasenküsschen. Wir hoffen sehr, dass sowohl Oskar als auch Dexter nach einer gewissen Eingewöhnung, sich geborgen fühlen werden. Die Arbeit mit Tieren erfordert nicht nur fachliche sondern vor allem auch emotionale Kompetenz. Regelmäßig erleben wir Schicksalschläge, die uns sprachlos machen, die uns aber motivieren, die Ärmel hoch zu krempeln, um allen Schutzbefohlenen einen sicheren Hafen bei uns zu schenken, wo sie aufgefangen werden und die bestmögliche, medizinische Behandlung erfahren dürfen. Und dann treffen uns Momente wie einen Schlag... Dem armen Persy ging es plötzlich nicht gut. Er lehnte jegliches Futter ab und hatte noch schlimmen Durchfall und übergab sich. Der arme Kerl hing wirklich in den Seilen. Wir durften glücklicherweise direkt bei der Ärztin vorstellig werden, wo er sich ohne Gegenwehr untersuchen ließ. Persy bekam drei Spritzen, die ihm wieder auf die Beine helfen sollten. Abends ließ er sich aus der Hand etwas Nassfutter füttern. Aber am nächsten Morgen der Schock - kein Durchfall, sondern Blut. Wir fuhren sofort zur Ärztin, wo der Ultraschall das Ausmaß seines akuten Leidens zeigte: ein faustgroßer Tumor im Darm, der sich eng an Milz, Leber, Magen drückte. Fassungslosigkeit und Schock füllten den Raum. Schweigen. Und dann trifft einen die Realität. Fragen und Entscheidungen, die eine Richtung benötigen. Was ist das beste für Persy? Wie hoch sind die Chancen, dass sein gebeutelter Körper die Narkose überhaupt übersteht. Könnte er sich überhaupt davon erholen? Welche Komplikationen können während der Heilungsphase auftreten? u.v.m. ... Wir haben uns dafür entschieden, dass sein Leben an der Stelle keinen weiteren Fragen ausgesetzt werden soll und ihn einschläfern lassen. Friedlich, ruhig, ohne langes Leiden. Am schmerzvollsten trifft es seine treue Hundefreundin Gizi. Persys Geschirr und sein Halsband legten wir zu ihr, damit sie den Geruch wahrnehmen kann. Und sie versteht es. Jeder Hofhund spürte diese bedrückte Stimmung. In Ungarn haben sich beide gefunden, viele Jahre gemeinsam verbracht und nun werden sie sich erst im Jenseits wieder sehen können. Einen sanften Moment erlebten wir, als wir alle zusammen saßen. Tränen flossen, wir redeten über die Zeit mit Persy, mit Persy & Gizi. Und plötzlich, ein kleiner Schmetterling. Er flog ruhig neben uns, nahm Platz auf dem Tisch und saß einige Minuten auf dem Hof und flog dann zu Gizi. Minutenlang verweilte er bei ihr und wir schwiegen alle. Vielleicht war der kleine Seelenbote von Persy gesandt oder gar er selbst, der seine neue Freiheit genoss... Wir wissen es nicht, aber sein Besuch beruhigte uns alle für einen Moment. Persy, wir konnten dir bei uns 1 Jahr und 4,5 Monate schenken, in denen du keine Ängste befürchten musstest, es gab keinen Zwang und keine Gitter für dich. Das, was du sein durftest, war du selbst zu sein, und du hast alles hier so geschätzt wie es war, Hauptsache etwas Sonne, Leberwurstpaste und deine geliebte Gizi waren bei dir. Nach Regen folgt immer Sonnenschein, das wissen wir, aber aktuell stehen wir erstmal unter einem großen Regenschirm und versuchen gemeinsam die Trauer zu verarbeiten.

  • 28.08.2026

    Zwei junge Kater wurden im Tierheim abgegeben. Die beiden wurden 2024 geboren, sind aber keine Geschwister und lebten in den vergangenen Jahren im selben Haushalt. Leider zeigte sich verstärkt, dass Snickers mit den Kindern der Familie überfordert fühlte und mehr Ruhe benötigte. Bei Kater Haribo hatte seine ehemalige Familie eher das Gefühl, dass er gern nach draußen möchte. Mit der Tierheim-Situation schienen die beiden getigerten Kater erst einmal überfordert. Beide machten sich ganz klein, versteckten sich und wollten nichts mehr von uns wissen. Es tut uns immer sehr leid, wenn sich Tiere so verängstigt und entwurzelt zeigen. Dabei wollen wir nur das Beste für die Samtpfötchen. Außerdem konnten wir uns heute von dem kleinen hübschen Kater Casper verabschieden. Der kleine Kerl hat nun in Radeberg seinen Lebensmittelpunkt und wird dort bestimmt das ruhige Familienleben erstmal auf den Kopf stellen. Obwohl Casper anfangs sehr schüchtern und zurückhaltend war, hat er in der vergangenen Wochen einen enormen Selbstbewusstseins Schub bekommen, ging aufgeschlossener auf alle Menschen zu und konnte im Kreis seiner Geschwister die feine Katzensprache lernen. Wir freuen uns, dass Casper so ein tolles Zuhause gefunden hat.

  • Haribo

    Haribo – Impfpaten gesucht

    Katja Schröder hat die Impfpatschaft für Haribo übernommen. Wir sagen herzlichst Danke!

  • Snickers

    Snickers – Impfpaten gefunden

    Heidrun Kämpf hat die Impfpatenschaft für Snickers übernommen. Vielen herzlichen Dank!

  • 27.08.2026

    Unser verbleibender Nymphi-Hahn sollte nicht lange allein bleiben, dachte sich eine Freundin des Tierheims und machte sich auf den Weg zu uns. In ihrer bestehenden Nymphi-Truppe war noch Platz und so machten wir Nägel mit Köpfen. Moritz durfte umziehen und dem Tierheimleben adé sagen. Ebenso kurzentschlossen aber wohl durchdacht war die Entscheidung unseren bezaubernden kleinen Diddi an eine uns wohlbekannte Familie zu vermitteln. Der tolle und aufgeschlossene Rüde hat bei uns wirkliche alle Herzen im Sturm erobert. Es war also nicht verwunderlich, dass er uns nicht einmal drei Wochen mit seiner Anwesenheit und guten Laune im Tierheim beehrt hat. Diddi wird es gewiss an nichts fehlen und wir freuen uns unglaublich sehr darüber, dass er nun endlich die Liebe und Aufmerksamkeit bekommt, die er sich so sehr wünscht.

  • Alle ausgezogen! Momentan wohnen bei uns keine Kleintiere

    Aktuell befinden sich keine Kleintiere in unserer Obhut.

  • 26.08.2026

    Eine ganz tolle Familie aus dem Norden Bayerns hatte sich auf den Weg gemacht, um unsere beiden verbleibenden Nymphensittiche kennenzulernen. Neben einer großzügigen, liebevoll eingerichteten Schlafvoliere, konnten sie einem der Hähne auch Freiflug im großzügigen Wohnbereich bieten. Diese Räumlichkeiten sind nicht nur das Zentrum des Familienlebens, sondern sind ebenso Nymphi-gerecht gestaltet. Sehnsüchtig wartete dort eine verwitwete Nymphi-Dame auf den Neuankömmling. Wirklich toll fanden wir, dass die "Piepmätze" zwar total in den Alltag eingebunden werden, aber es keine Erwartungshaltung gibt, dass sie handzahm werden oder ähnliches. Sie sollen einfach nur ein glückliches und argerechtes Leben führen dürfen. Und das kann Max-Rico jetzt. Zudem stand heute auch noch ein Termin beim Tierarzt an. Unsere liebe Hundeomi Babuzschka musste zur Zahnsanierung und die beiden jungen Katzendamen Chrissie und Cindy wurden kastriert. Nach ein paar Stunden konnten wir alle drei wieder abholen. Bei Babu musste tatsächlich nur Zahnstein entfernt werden. Die darunterliegenden Zähne waren gesund und intakt. Chrissie und Cindy, waren zwar schon wieder munter aber immernoch ziemlich neben der Spur. Auf der Rückfahrt klagten sie uns ihr Leid, nur um im Tierheim rasch wieder einzuschlummern

  • 25.08.2026

    Die beiden Katzengeschwister Kiba und Mali konnten in ihr neues Zuhause umziehen. Die ungefähr einstündige Fahrt verlebten die beiden ruhig in ihrer Transportbox. Als sich diese dann endlich öffnete erkundeten beide vorsichtig das neue Terrain. Der bereits dort lebende Kater begrüßte neugierig Kiba und Mali. Besonders an der Miez schien er gefallen gefunden zu haben, doch Mali waren über diese forschen Annäherungsversuche nicht besonders erfreut und fauchte vor sich hin. Offenbar war der bereits vorhandene Kater der Meinung, er sei ein Geschenk an die Katzenwelt. Insgesamt lief die Zusammenführung aber ruhig und friedlich ab, sodass wir guter Dinge sind, dass die drei sich miteinander arrangieren werden. Es gab zum Glück auch allerlei Kratz- und Klettermöglichkeiten, um sich zu beschäftigen oder auch aus dem Weg zu gehen. Für die beiden 10jährigen Katzen freuen wir uns wirklich sehr.

  • 24.08.2026

    Unsere neuen vier Schätze aus der Smeura sind in unserem Tierheim angekommen. Nach und nach öffneten sich die Transportboxen und eine Hündin nach der anderen kam heraus und erkundete das neue Terrain. Schon nach kurzer Zeit leckte uns Edna die Hände ab, nahm Leckerli ganz vorsichtig und ein erstes Schwanzwedeln war auch schon da. Sie ist eine ganz liebe, sanfte Hündin. Bailey lässt sich gerne streicheln, wartete aber bis wir auf sie zugegangen sind. So eine wunderschöne große Hündin mit einem unheimlich ausdrucksstarken Gesicht. Mau und Autheya teilen das Schicksal, dass sie bereits seit sie Welpen waren, in der Smeura gewartet haben. Beide sind noch mächtig beeindruckt von der neuen Situation, aber wir haben die Hoffnung, dass sie bald erkennen das jetzt alles gut wird.

  • Majka und Teddy

    22./23.08.2026

    Manchmal gibt es diese Momente, bei denen man einfach weiß: Jetzt ist es soweit. Jetzt beginnt dein neues Leben.

    Für unsere 10-jährige Majka war genau dieser Moment nun endlich gekommen. Nach vielen Jahren hinter polnischen Tierheimgittern durfte die kleine Wirbelwindin ihre Reise in ein liebevolles Zuhause antreten.

    Und wenn es nach Majka gegangen wäre, hätte sie dort wohl schon viel früher ihre Koffer ausgepackt. Denn wann immer ihre zukünftige Familie zu Besuch kam, war die Freude riesig – so aufgeregt war die kleine Hündin jedes Mal. ❤️

    Nun war es endlich soweit. Kaum angekommen, konnte Majka ihr Glück kaum fassen. Als kleiner Flummi sauste sie durch ihr neues Zuhause und musste natürlich erst einmal jeden Winkel erkunden. Zur Begrüßung wartete sogar ein kleiner Teddybär auf sie. Den nahm sie sofort in Beschlag und trug ihn fortan überall mit sich herum – selbst dann, wenn sie im Überschwang ihrer Freude über Tische und Bänke hüpfte. 🧸

    Irgendwann wurde aus dem kleinen Wirbelwind dann doch ein wenig mehr Ruhe. Majka schien zu verstehen, dass sie jetzt bleiben darf. Dass sie nicht wieder zurück muss. Dass sie endlich angekommen ist.

    So viele Jahre musste diese lebensfrohe Hündin warten. Bei uns waren es gerade einmal drei Monate, bis ihr ganz persönliches Happy End begann.

    Liebe Majka, wir wünschen dir von Herzen, dass dein Teddybär noch ganz viele Abenteuer mit dir erleben darf.
  • 21.08.2026

    Nach den vielen Rückkehrern gibt es heute richtig schöne Nachrichten. Unsere Hundeseniorin Jaklin hat nach nicht einmal vier Wochen bei uns im Tierheim ihre Menschen gefunden! Mehrere Jahre saß die gutmütige Hündin im rumänischen Riesentierheim Smeura mit rund 6.000 anderen Hunden fest, ohne große Aussicht, jemals entdeckt zu werden. Doch wir sahen sie auf einem Video und fragten nach ihr. Bei uns angekommen, bezauberte Jaklin sofort alle Menschen mit ihrer freundlichen, sanften und dankbaren Art. Eine wirklich wundervolle Hündin. Und dann kamen ihre Menschen zu uns. Sie hatten sich ganz bewusst nach einem älteren Hund umgesehen und Jaklin schlich sich direkt in ihre Herzen. Der Umzug in ihr neues Zuhause war für die sensible Seniorin allerdings zunächst ziemlich aufregend. Kaum angekommen, bekam sie prompt Durchfall und zeigte sich sichtlich beeindruckt von all den neuen Eindrücken. Wir hoffen sehr, dass Jaklin sich nun schnell einlebt, zur Ruhe kommt und ihr neues Leben in vollen Zügen genießen kann. Nach so vielen Jahren der Entbehrung hat sie ihr Glück wirklich mehr als verdient.

  • 20.08.2026

    Leider gab es gestern gleich zwei Rückkehrer in unser Tierheim. Wir kennen die beiden Katzenmädchen nur noch als winzig kleine Katzenbabys, die wir damals mit viel Liebe und Mühe gesund gepflegt und aufgezogen haben. Aus den kleinen Kitten Schneewittchen und Rotkäppchen sind inzwischen zwei wirklich große, stattliche, zweijährige Miezen geworden. Und offenbar sind sie ihrer Familie mit ihrer lebhaften Art und ihren vielen Flausen im Kopf ein bisschen über den Kopf gewachsen. Schweren Herzens wurden die beiden zurückgebracht, weil ihre Familie gemerkt hat, dass sie den beiden nicht mehr die Beschäftigung und Aufmerksamkeit bieten kann, die sie brauchen. Über den Wiedereinzug bei uns im Tierheim waren die beiden Katzendamen erst einmal nicht erfreut. Lilly (ehemals Schneewittchen) erklomm jedoch gleich den Kratzbaum und turnte ein bisschen rum, Lea (Rotkäppchen) schaute sich das ganze erst einmal vorsichtig von hinter dem Kratzbaum aus an. Doch für Streicheleinheiten waren beide sofort zu haben. Sie sind noch immer, wie früher, mega auf den Menschen bezogen. Wir sind sicher, in ein paar Tagen, werden beide nicht mehr schüchtern herumsitzen, sondern ihr Katzenzimmer ordentlich umräumen.