10./11.10.2026
Kitten Floki und seine Kumpeline Gina durften gemeinsam ins Glück reisen. Was für eine Freude! Ganz brav hüpften die beiden jeweils in ihre Transportbox und waren schon ganz aufgeregt, was sie wohl erwarten würde. Obwohl sie eine so weite Strecke bis nach Dresden bisher noch nicht zurücklegen mussten, waren sie erstaunlich ruhig. Sie lauschten den fremden Geräuschen und sprachen sich gegenseitig Mut zu. Das half mit Sicherheit, denn der vorsichtige Floki orientierte sich nach der Ankunft stark an seiner Gina und traute sich dadurch mehr zu, als er vielleicht selbst gedacht hätte. Vielleicht waren es aber auch die tollen Katzenspielsachen und Kuscheldecken, auf die sich die beiden gleich gestürzt haben. Zusammen werden sie es in ihrem katzenfreundlichen Zuhause richtig gut haben. Hier bleiben ihnen hoffentlich keine Wünsche mehr offen.
03./04.10.2026
Dieses Wochenende waren Hündin Edna und Katzendame Finchen an der Reihe, ihre Pfötchen in ein neues Leben zu setzen. Beginnen durfte Finchen. Etwas irritiert war sie, als es in die Transportbox ging, aber sie ließ es sich nicht anmerken, nervös oder aufgeregt zu sein - sehr souverän ließ sie sich reintragen. Sogar während der Fahrt war Finchen eher wortkarg und prüfte neugierig die vorbeiziehenden Wolken. Vielleicht ahnte sie schon, dass diese Reise nur positives für sie bereit halten soll. Ihr neues Herrchen wartete während dessen bereits geduldig auf unsere Ankunft und bereitete alles für seine neue Mitbewohnerin vor. Doch Finchen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir sind herzlich begrüßt wurden, doch Finchen suchte einen Unterschlupf und das war der Schrank. Selbst beim Verabschieden ließ sie nicht mal ein Barthaar hervorlugen. Das Herrchen wusste schon, dass er es mit einer besonderen Katzendame zu tun hat und so wird er ihr alle Geduld entgegen bringen - Finchen soll wissen, dass sie es gut haben wird und ihr Leben damals auf der Straße, als herrenloser Schatten, der Vergangenheit angehört. Ganz anders verlief es hingegen bei Hündin Edna. Die quirlige junge Hündin war anfangs ziemlich aufgeregt, als es los ging. Und auch nach der Ankunft wusste sie nicht gleich wohin mit ihren vielen Gefühlen. Ihr neues Herrchen war selbst ganz aufgeregt und begrüßte uns daher schon am Auto. Es war ein herziger Anblick, als Edna ihn wieder erkannte und direkt freudig begrüßte. Wir ließen sie erstmal ein paar Minuten ankommen und begaben uns danach in den Hausflur. Da streickte Edna für einen kurzen Moment, sie wich uns keinen Zentimeter von der Seite. Es bedarf zum Glück nicht viel Überzeugungsarbeit und sie erklomm sogar die Treppen ganz alleine. Im neuen Zuhause wird Edna die ganze Aufmerksamkeit von ihrem Herrchen erhalten. Wir freuen uns sehr, dass beiden ein neues Leben ermöglicht werden kann und sie in viel Liebe und Fürsorge all die Vergangenheit verarbeiten dürfen.
26./27.09.2026
Wir durften gleich drei Katzen in ihr neues Leben begleiten. Den Anfang machte die zarte Raya. Für sie waren die Vorbereitungen und die anschließende Fahrt wohl der unangenehmste Teil des Tages. Lautstark schimpfte und protestierte sie in ihrer Transportbox. Im neuen Zuhause wurden wir direkt an der Wohnungstür von ihren neuen Besitzern und den Nachbarn empfangen – sie waren spontan dazugekommen, um Raya willkommen zu heißen. Nach ihrer Ankunft bekam die hübsche Katzendame erst einmal ausreichend Zeit und Raum, um ihr neues Zuhause in Ruhe zu erkunden. Dabei zeigte sie sich äußerst neugierig und war munter auf Entdeckungstour. Gleichzeitig war die ungewohnte Umgebung mit all ihren neuen Eindrücken wohl auch ein wenig überwältigend. Sichtlich irritiert von der Größe ihres neuen Heims, kam Raya zwischendurch aber immer wieder bei uns vorbei, um sich die eine oder andere Streicheleinheit abzuholen. Es wird sicherlich noch etwas dauern, bis Raya so richtig angekommen ist. Wir wünschen ihr dafür ganz viel Zeit, Geduld und einen wundervollen Start in ihr neues Leben. Auch Fröschlein und ihr Katzenkumpel Diego durften gemeinsam in ein katzenfreundliches Zuhause ziehen. Während Fröschlein die ganze Aufregung erstaunlich gelassen nahm, war Diego die Sache zunächst ziemlich suspekt. Kein Wunder, schließlich hatte Fröschlein in ihren ersten Lebenswochen bereits zwischen Wohnung und Tierheim hin- und hergewechselt und war mit solchen Veränderungen offenbar etwas vertrauter. Im neuen Domizil angekommen, starteten die beiden direkt ihre ersten Erkundungstouren. Diego war dabei noch etwas vorsichtiger unterwegs, während Fröschlein selbstbewusst sämtliche Ecken inspizierte und kurzerhand die Rolle der kleinen Auskundschafterin übernahm. Nun beginnt für die beiden ein gemeinsames Abenteuer, bei dem sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten und im Doppelpack ganz bestimmt dafür sorgen werden, dass keine Langeweile aufkommt! Und auch abseits unserer Auszüge gab es einen schönen Moment: Eine Fundhündin wurde bei uns abgegeben, nachdem aufmerksame Tierfreunde sie herrenlos in Königswartha entdeckt hatten. Natürlich untersuchten wir die freundliche Hundedame zunächst und konnten dabei voller Freude einen Mikrochip feststellen. Leider war dieser jedoch nicht registriert, sodass sich die Suche nach ihren Besitzern zunächst schwierig gestaltete. Doch noch bevor wir die Suche weiter intensivieren konnten, erreichte uns der ersehnte Anruf: Ihr Besitzer hatte sich gemeldet! Die Hündin hatte sich losgerissen, als sie eine Katze entdeckte, und war daraufhin allein unterwegs gewesen. Die Freude war auf beiden Seiten riesig! Und so durfte die hübsche Ausreißerin keine 24 Stunden später endlich wieder in die Arme ihrer Familie zurückkehren. Was für ein glückliches Wiedersehen.
19./20.09.2026
Am Wochenende durften wir mal wieder unsere Sachen packen und uns auf den Weg nach Polenz machen – denn dort waren wir zum Waldbadfest bzw. Hundefest eingeladen. Und natürlich haben wir nicht lange überlegt.Mit unserem Stand waren wir dabei und konnten bei sonnenbehaftetem Wetter einen wunderbar entspannten Tag verbringen. Das eine oder andere vierbeinige Festmitglied nahm die Einladung übrigens sehr wörtlich und ging kurzerhand baden.
Ganz besonders schön war aber, dass wir viele Menschen wiedergetroffen haben, die wir schon aus den vergangenen Jahren kennen. Und natürlich waren auch ihre Hunde wieder mit dabei. Man freut sich ja tatsächlich jedes Mal, wenn plötzlich ein bekanntes Gesicht, auch auf vier Pfoten vor einem steht.Noch größer war die Freude bei drei ganz besonderen Besuchern: Unser ehemaliger Schützling Rüden Monti sowie die beiden ehemaligen Tierheimhündinnen Alla und Dilma kamen uns besuchen.
Was gibt es Schöneres, als unsere ehemaligen Schützlinge glücklich und gut umsorgt wiederzusehen?Insgesamt war es – wie eigentlich immer in Polenz – einfach schön, gemütlich und herrlich entspannt. In diesem Jahr waren zwar ein paar Besucher weniger da als im vergangenen, aber dennoch haben wir uns sehr über jeden einzelnen gefreut, der bei uns am Stand vorbeigeschaut hat und für ein Gespräch verweilte.Und natürlich freuten wir uns auch über die Spenden, die dabei für unsere Tierheimtiere zusammengekommen sind.Danke an die Organisatoren für die Einladung und an alle Zwei- und Vierbeiner, die bei uns vorbeigeschaut haben.

12./13.09.2026
Das Frühstück fiel für 2 Bewohner diesmal ganz aus, denn Kater Mochi und Hündin Kaja hatten einen wichtigen Termin bei unserer Tierärztin. Geplant war ursprünglich nur Mochi, da sich bei dem freundlichen Kater eine weitere Umfangsvermehrung anzeigte, die wir nun dringend entfernen lassen wollten. Da aber die kleine Kaja mit vielen entzündeten Zähnen kämpfen musste, aber ihr Körper erstmal warten musste, ehe er stabil genug waren, mussten wir warten. Nun schlug aber bei Kaja die Antibiose an, glücklicherweise konnte sie eingestellt werden, ihre schmerzhafte Blasenentzündung war ausgeheilt und so durfte sie kurzerhand mit. Kaja war routiniert, wenn es zur Ärztin ging - artig wie Kaja eben ist, hopste sie unbefangen ins Auto. Angekommen in der Praxis, wackelte sie unserer Annett, in gewohnter Manier, schnellen Trittes hinterher. Mochi war bis dahin auch entspannt, zumindest während der ganzen Fahrt. Beim Eintreffen in den Praxisräumen konnte man ihm dann aber doch eine leichte Nervosität anmerken. Tränen liefen dann bei Kaja, sie jammerte arg, als Annett sie erstmal beim Praxispersonal zurück ließ. Doch, wir wussten, es nützt nix, Kaja soll unter den körperlichen Schmerzen nicht leiden müssen. Mochi wurde zuerst operiert. Beim Ausrasieren entdeckte die Ärztin bei ihm, dann eine dritte Umfangsvermehrung an seinem Bauch. Alle konnten ohne Komplikationen entfernt werden. Die größte Geschwulst wurde in die Pathologie geschickt. Nun müssen wir erstmal abwarten und hoffen ganz fest, dass wir für Mochi keine bösen Ergebnisse haben. Nach Mochi wurde Kaja behandelt. Während der Operation wurde Kaja dann sogar von insgesamt 16 kranken Zähne befreit. Beide Patienten haben die Narkose zum Glück vertragen und beendeten ihren tiefen Schlaf alsbald. Als die Ärztin nach Kaja und Mochi schaute, war Kaja ganz aus dem Häuschen und freute sich sehr. Mochi hat sogar überraschenderweise seine Stimme wieder "gefunden" und ein paar Mauzer von sich ertönen lassen ( zuvor kam nämlich so gar kein Ton aus dem stämmigen Kater heraus ), denn das Pflaster an seiner OP-Wunde fand er richtig blöd. Der Anruf kam recht schnell und Anja durfte Mochi und Kaja ins Tierheim zurück bringen. Beide erhielten Medikamente, damit sie sich danach besser erholen können und im bestenfall den Nachmittag verschlafen können. Mochi nahm sich das Nachmittagsschläfchen an und schlummerte tief. Kaja? Fehlanzeige. Ihr Drang nach Bewegung war ungebrochen. Zielgerichtet und taumelnd versuchte sie sich beim Laufen wach zu halten, fast so, als wolle sie nix verpassen. Damit sich Kaja aber nicht verletzt, legten wir die agile Omi dann in ihr Hundebett. Es dauerte lange bis sich Kaja beruhigte, sie jammerte ganz kläglich, bis sie sich dann doch ein Schläfchen eingestand. Nun dürfen sich beide von ihren Strapazen erholen und wir hoffen demnächst gute Nachrichten für Mochi zu erhalten.

