• 21./22.03.2026

    Mit den herrlichen Sonnenstrahlen trat die lange Reise für 5 Hundeseelen aus dem weit entfernten Polen an. Vor einigen Wochen erhielten wir den Hilferuf vom polnischen Tierheim, ob wir Milton, Milka, Miki, Fifi und Julian bei uns aufnehmen können. Dank wunderbarer Aufnahmepaten konnte dieser Hilferuf in die Tat umgesetzt werden. Hoffnung für die 5 Kämpfer, die sich schon so lange nach Sicherheit, Wärme und Zuversicht sehnen. Angekommen bei uns, war die Not natürlich groß und allesamt gingen sofort austreten als die Boxen geöffnet wurden. Die Vorfreude war enorm. Aber wir gaben allen erstmal Raum zum Ankommen. Und schon nach kurzer Zeit zeigte jeder Hundecharakter diese Strapazen auf seine eigene Weise: - Milton wollte sich als erstes wieder verstecken, zu viel war die Umstellung für ihn - Milka war zu Beginn vorsichtig, sie schaute sich alles aus ihrer sicheren Ecke heraus an, aber so ganz blöd fand sie uns schonmal nicht - Miki, der in Polen von anderen gemoppt wurde, konnte sich kaum halten vor Freude, von der Nase bis zur Rute sprudelte er vor Glückseligkeit, was man auch unschwer am Helikopterwedeln erkennen konnte :-) - Fifi war hin- und hergerissen, wen sie alles zuerst mit ihrer Liebe überschütten darf - und Julian, der mutig vorneweg alles abschnuffelte, schnell feststellend, dass der neue Ort alle in Sicherheit wiegen wird und sich auch sofort kraulen ließ. Nun dürfen sie erstmal die Welt bei uns entdecken und sich von der Aufregung erholen - Willkommen, wir freuen uns, euch kennen zu lernen. Wir sind unglaublich dankbar, dass wir diesen 5 Hunde eine neue Heimat bieten können, mit dem Ziel vor Augen, ein geliebtes Zuhause zu finden. Und das alleine dank toller Aufnahmepaten - vielen Dank, ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen.

  • 14./15.03.2026

    Dieses Wochenende war bei uns im Tierheim besonders ereignisreich – und es zeigte einmal mehr, wie viel man gemeinsam bewegen kann. Als erstes dürfen wir von der Vermittlung von Hündin Quinn berichten: Das Einsteigen ins Auto klappte problemlos – sie ließ sich hineinheben und blieb während der Fahrt ruhig. Am Ziel angekommen war Quinn jedoch zunächst völlig überwältigt von den vielen neuen Eindrücken und wollte erst einmal nicht aussteigen. Nach etwas gutem Zureden ging es dann doch weiter. Als sie den Mann der Familie sah, blieb sie kurz stehen und fand alles ziemlich unheimlich, folgte schließlich aber zögerlich. Die Treppe meisterte sie gut und oben angekommen wurde sie vorsichtig ins Haus geführt. Dort lebt auch Pepper, ein Hund aus unserem Tierheim, der Quinn gegenüber zunächst mit enormer Unsicherheit begegnete. Während wir den Papierkram erledigten, überraschte uns Quinn dann: Sie kam näher, ließ sich streicheln und suchte sogar ein wenig Nähe – etwas, das sie bei uns zuvor nie gezeigt hatte. Trotzdem war sie insgesamt noch sehr vorsichtig und stand oft wie angewurzelt da, als müsste sie erst begreifen, was gerade alles passiert. Ähnlich ging es damals auch Pepper, von daher sind wir zuversichtlich, dass beide sich zukünftig nähern werden, um von ihren Erlebnissen zu berichten. Quinn lebt nun in einem liebevollen Mehrgenerationenhaus mit großem Hof und viel Natur drum herum. Die erste Rückmeldung am nächsten Tag war bereits sehr positiv – wir freuen uns sehr für sie, denn wir wissen, sie ist in liebevollen Händen. Während Quinn also ihren großen Schritt in ein neues Leben machte, war im Tierheim selbst ebenfalls einiges los – denn an diesem Wochenende fand unser Helfertag statt. Viele engagierte Menschen kamen zusammen, um tatkräftig mit anzupacken. Wege und Gehege wurden gesäubert, gefegt und wieder ordentlich hergerichtet. Die Grünanlagen wurden aufgehübscht, die Schafställe gründlich ausgemistet und im Haupthaus bekamen alle Fenster eine intensive Reinigung, sodass sie nun wieder blitzblank sind und die Sonne herein lachen darf. Auch in den letzten Ecken wurde gearbeitet: Staub, Dreck und Spinnenweben hatten keine Chance mehr. Wir sind begeistert was alles geschafft wurde und, dass so viele Menschen Ihre Unterstützung realisierten. Am Ende eines arbeitsreichen Tages saßen alle noch gemütlich zusammen – bei Kaffee und Kuchen, mit vielen Gesprächen und dem guten Gefühl, gemeinsam viel geschafft zu haben. Solche Tage zeigen uns immer wieder, wie wertvoll Gemeinschaft ist. Danke an alle, die mitgeholfen haben.

  • Rysik Zuhause gefunden Tierheim Hoffnung für Tiere

    07./08.03.2026

    Und wieder hat es eines unserer Sorgenfellchen geschafft, unser schüchterner Rysik hat sein Zuhause gefunden. Als der kleine Kerl aus einem polnischen Tierheim zu uns kam, war sein Zustand alles andere als gut. Seine Haut war stark angegriffen, das Fell fehlte an vielen Stellen und seine Ohren waren entzündet. Halb nackt und sehr ängstlich stand er damals vor uns und wusste noch gar nicht, dass für ihn nun ein neues Kapitel beginnen würde. Mit viel Pflege, guter tierärztlicher Versorgung und einem speziellen Futter gelang es uns nach und nach, seine schlimme Allergie in den Griff zu bekommen. Sein Fell begann wieder schön nachzuwachsen und auch Rysiks Neugier auf die Welt wurde mit der Zeit immer größer. Schritt für Schritt fasste er Vertrauen und begann aufzublühen.   Vor einigen Tagen kam dann eine liebe Familie zu uns ins Tierheim und brachte ein großes Auto voller wunderbarer Sachspenden für unsere Tiere vorbei. Eigentlich wollten sie nur kurz schauen und uns unterstützen. Bis vor kurzem lebte noch unsere liebe Hunde-Omi Frieda bei ihnen, die im stolzen Alter von fast 22 Jahren verstorben ist. Der Verlust saß noch immer tief. Doch dann fiel ihr Blick auf Rysik. Wir erzählten seine Geschichte und irgendetwas schien die Familie sofort zu berühren. Schon wenige Tage später standen sie wieder bei uns im Tierheim. Dieses Mal brachten sie auch ihre anderen vierbeinigen Familienmitglieder mit, denn schließlich sollten diese ein Wörtchen mitreden dürfen. Und was sollen wir sagen? Sie verstanden sich vom ersten Moment an hervorragend. Damit war schnell klar, Rysik bekommt einen echten Traumplatz. Nur wenige Tage später durften wir ihn in sein neues Zuhause bringen, ganz in der Nähe, in ein schönes Haus mit einem richtig sicher eingezäunten Garten. Hier kann Rysik nun ganz in seinem eigenen Tempo ankommen, die Welt entdecken und lernen, dass das Leben auch leicht und fröhlich sein darf. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass unser kleiner Sorgenkerl schon bald fröhlich gemeinsam mit seinen beiden Hundekumpels durch Haus und Garten tobt.

  • 28.02./01.03.2026

    Fünf neue Seelen sind bei uns angekommen: Clara, Henriette, Tilly, Ulla und der „Hahn im Korb“, Rüde Dean.

    Dank zahlreicher lieber Aufnahmepaten, die das erst ermöglichten, durften sie nach vielen Jahren endlich ihre Reise aus der rumänischen Smeura antreten und nun bei uns ankommen.

    Als sich die Transporttüren öffneten, war die Unsicherheit spürbar. Die lange Fahrt steckte allen noch in den Knochen. Vorsichtige Blicke, zögernde Schritte – alles war neu.

    Für Henriette war es zunächst zu viel. Die fremden Gerüche. Die neuen Geräusche. Die unbekannten Zäune. Ihre Überforderung zeigte sich deutlich – mehrfach versuchte sie, den Zaun zu erklimmen. Weg. Einfach weg aus dieser Situation. Wir ließen sie nicht allein, gaben ihr Raum, Sicherheit und Ruhe.

    Und dann, am nächsten Morgen, dieser besondere Moment:
    Henriette schnüffelte vorsichtig an Tilly – und wie von Zauberhand war ihre Angst verschwunden. Ihr Blick wurde weich, ihr Körper entspannte sich. Die Angst fiel von ihr ab, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Uns fiel ein Stein vom Herzen.

    Was alle fünf verbindet, ist ihre unglaubliche Freundlichkeit. Sie suchen Nähe, orientieren sich aneinander und zeigen schon jetzt, wie viel Sanftmut in ihnen steckt.

    Willkommen, ihr wundervollen Seelen.
    Jetzt beginnt eure Zeit. 🐾

  • 21./22.02.2026

    Dieses Wochenende war wettertechnisch wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Dennoch nutzten wir die stabilen Stunden, um mit der schüchternen Quinn und dem ebenso vorsichtigen Rysik das An-der-Leine-Gehen zu üben. Beiden brachten wir viel Zeit und Einfühlungsvermögen entgegen, denn eine so unscheinbare Kleinigkeit bedarf einer vorsichtigen Herangehensweise. Die zarte Quinn war zugänglich, auch wenn sie das Schauspiel mit Argwohn betrachtete. Bei Rysik konnten wir mit ein paar Leckerlis punkten. Als beide dann gesichert waren, konnte der Spaziergang starten. Es war herrlich zu beobachten, wie beide die Runde genossen – da störten die Regentropfen und das viele Eis auf den Wegen in keiner Weise. Außerdem nahmen wir uns die Zeit und gönnten Babuszka, unserer Leonbergerhündin, mal wieder etwas Wellness. Sie ist aufgrund ihrer Rasse mit dichtem Fell und ausgeprägter Unterwolle ausgestattet, was für sie bei den kalten Temperaturen äußerst hilfreich ist, aber durchaus zu Verfilzungen neigen kann. Somit durfte die stattliche Dame mal wieder in den Genuss einer ausgiebigen Fellbehandlung kommen und von losem Fell befreit werden – und da kam ordentlich was zusammen. Im Anschluss zeigte sie ihr frisch gestriegeltes Fellkleid wie nach einem Friseurbesuch.