17./18.05.2025
Kater Gin hat eine neue Familie als Einzelprinz gefunden. Der Transport in der Box sowie die Autofahrt ins Ungewisse fand er überhaupt nicht nett von uns und fing an mit Stresshecheln. Zu seiner Erleichterung brauchten wir nicht weit fahren. In einer ländlichen Idylle nahe Radeberg endete die Reise und Gin war froh, als er in dem katzenfreundlich eingerichtetem Eigenheim wieder aus der Box heraus durfte. Seinem hübschen markanten Blick entging nichts und er erkundete sogleich das ganze Haus. Im angenehm kühlen Keller fand er vorerst seinen Wohlfühlplatz. Bis zu unserem Abschied ließ er sich auch überhaupt nicht mehr blicken. Wahrscheinlich hatte er die unbegründete Sorge, wir kämen auf die törichte Idee, ihn wieder mitzunehmen. Nach einer Eingewöhnungszeit darf Gin dann endlich seiner Leidenschaft als Freigänger in dieser risikoarmen Umgebung nachgehen. Ein weiteres mega erfreuliches Vorhaben ist uns ebenfalls geglückt: Wir holten den ehemaligen Kettenhund Fajer, den viele noch aus der Sendung "Harte Hunde" in Erinnerung haben dürften, endlich zu uns. Vollbepackt mit Deckenspenden, welche bei uns hierfür gespendet wurden, fuhren wir also nach Polen zur Tierschutzorganisation DIOZ. Es schien, als hätte uns der Rüde wiedererkannt. Fajer ist aber auch echt ein superlieber und freundlicher Hund. Seine Wunde am Vorderbein, welche noch von seiner Vergangenheit an der Kette herrührt, werden wir weiter bestmöglich medizinisch und homöopathisch, u.a. mit Manuka, behandeln. Er lässt auch alles artig zu. Froh und glücklich kamen wir bei uns in Hauswalde an. Fajer wurde gleich freundlich von unserem Hofrudel empfangen und darf nun ein Teil von ihnen sein. Es ist toll, wie unkompliziert das alles klappte.
10./11.05.2025
Rüde Bako hat es geschafft. Er ließ nicht locker und umgarnte solange seine auserwählte Tierpflegerin, bis sie schließlich "JA" sagte. Dass er seit seiner Ankunft Anfang November 2024 absolut keine einzige Anfrage hatte, stimmte sie traurig und war ein weiterer Grund für diese Entscheidung. Es schien wirklich so, als würde Bako tatsächlich nur auf sie warten. Zuerst unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang mit den noch im Haushalt lebenden Frettchen. Als dies von Erfolg gekrönt war, gingen wir in die Wohnung. Wir hatten das Gefühl, Bako gibt sich einfach nur große Mühe, um zu gefallen und alles richtig zu machen: Autofahren, Treppensteigen, alles meisterte er fast problemlos. Als dann auch noch das Futter schmeckte und sein Bettchen zu einem Nickerchen einlud, war Bako endlich wunschlos glücklich. Ein weiterer Glückspilz war Udo, der Siamkater, den wir erst Mitte April von einer befreundeten Tierschutzorganisation übernommen hatten. Durch Fressnapf wurde seine Familie auf uns aufmerksam und verlibete sich sofort in Udos unaufdringlichen Charme. Noch fand er seine neue Situation nicht gerade zum Jubeln und vor lauter Bammel versteckte er sich in der Katzentoilette. Erst an Tag 2 taute er auf, teilte uns seine neuen Familie mit.





