• 24.01.2024

    Auch heute rollte unser Tierheimauto gut beladen zum Tierarzt. Einen Termin hatten Hündin Iris sowie die Katzen Karlchen, Netti und Karli. Bei Iris war die Naht nun gut verheilt und die Fäden konnten gezogen werden. Wegen ihrem immer noch nicht zufriedenstellenden Befinden durfte sie außerdem noch Blut abgeben, was sie alles gut mitmachte. Karlchen war zum Blasenschall beordert, aber da war alles unauffällig. Leider bekam der Arme inzwischen auch noch Durchfall und hat nun eine Paste dagegen bekommen. Für ihn mussten wir einen Termin zur Nachkontrolle vereinbaren. Dann durften wir erst einmal mit den beiden Patienten zurück ins Tierheim fahren, während die Veterinärin die Abgabekatzen Karli und Netti checkte und die Zähne sanierte. Am Nachmittag durften wir beide wieder abholen. Die Hinfahrt verbanden wir mit einer Futterlieferung für wilde Katzen, da es direkt auf dem Weg lag. Eine tierliebe Rentnerin kümmert sich dort um zugelaufene Streuner und ließ sie kastrieren. So viel Eigeninitiative und Hingabe für die scheuen "fremden" Tierseelchen wollten wir unterstützen und den Geldbeutel der Frau etwas entlasten. Beim Tierarzt erwarteten uns dann Karli und Netti halbwegs munter, aber beide hatten nicht nur viele Zähne verlieren müssen, nein, beide hatten auch massiven Ohrmilbenbefall, der nun behandelt wird. Arme Netti, sie war so dermaßen lieb und nett und schaute dann ganz verdattert mit heraushängender Zunge aus der Transportbox. Bei ihr hatte sich leider eine Entzündung im Maul entwickelt und sie musste sich von all ihren Zähnen trennen. Aber endlich sind beide auf dem besten Weg, keine Schmerzen mehr erleiden zu müssen. Die Tierärztin meinte, sie hatten so viel Zahnstein wie ein Hund. So großflächig und hart, kaum vorstellbar. Netti muss wegen der Entzündung weiter beobachtet werden.

  • TSV Hoffnung für Tiere Frieda

    23.01.2024

    Heute konnten wir die kleine Hündin Frieda zu uns holen. Zu unserer Überraschung ist die Hündin viel kleiner als wir vermutet hätten. Die lange Fahrt hatte Frieda geschafft und so war es nicht verwunderlich, dass sie erstmal gar nicht mit an der Leine gehen wollte. Da sie aber so lieb und handlich ist, konnten wir sie einfach tragen. Die neue Umgebung war erstmal völlig überwältigend für Frieda, aber ein erstes Friedensangebot in Form eines gefüllten Futternapfs nahm sie gern an. Wir sind froh, Frieda nun sicher bei uns zu wissen. Außerdem hatten wir heute wieder ein "Sammeltaxi" zum Tierarzt. Mit dabei waren die beiden kleinen Rüden Arthur und Einstein, sowie die junge Katze Frau Gloer. Letztere wurde erfolgreich, und ohne Komplikationen, kastriert. Bei den beiden Hunden stand die Zahnsanierung an. Während Arthur lediglich fünf Zähne abgeben musste, wurden bei Einstein 17 Zähne gezogen. Entsprechend neben der Spur war unser Steini als wir ihn wieder abgeholt haben. Eigentlich wollte er nur noch schlafen und so legten wir ihn in unser warmes Büro wo er die nächsten Stunden verträumte. Auch als wir ihn zum Pipi-machen noch einmal nach draußen trugen, bekam er die Äuglein nur schwer auf. Ach Einstein, morgen sieht die Welt viel besser aus - versprochen!

  • TSV Hoffnung für Tiere Iris

    22.01.2024

    Heute waren wir in Sorge um Hunde-Seniorin Iris. Die große Hündin hatte keinen Appetit mehr. Nur mit gut zureden hat sie uns zu liebe doch ein paar Häppchen gefuttert aber dann gleich wieder erbrochen. Arme Hundeomi Iris. Noch einmal fuhren wir mit ihr zum Tierarzt, wo sie einige Spritzen bekam, die ihr hoffentlich weiterhelfen. In ein paar Tagen soll sie wieder zur Kontrolle hin.

  • 20./21.01.2024

    Das schwarze Katzenmädchen Demmi durfte zu einer Familie nach Stolpen umziehen. Auch der neuerliche Wintereinbruch und die Glätte hatten uns nicht davon abhalten können, die glückliche Zusammenführung zu vertagen. Obwohl sich die Fahrt durch liegengebliebene LKW um einige Minuten verzögerte, blieb Demmi ganz artig und ehrfürchtig still. Als wir in der Wohnung ankamen, machten dann auch wir große Augen: So ein riesen Platzangebot, auf mehreren Etagen kann sich Demmi später austoben. Zunächst verkroch sie sich jedoch ins Bad hinter die Katzentoilette. Sie hatte noch keinen Sinn für die katzenverliebte Ausstattung. Überall befanden sich Kartons, Kratzbäume und Liegeplätze, Demmi hat ganz viele Versteckmöglichkeiten. Natürlich waren erst einmal nur einige der Zimmertüren geöffnet, Demmi sollte ja nicht zu sehr mit den neuen Eindrücken "überschüttet" werden. Wir hoffen und drücken umsomehr die Daumen, dass Demmis Schwester Remmi bald genesen wird, kastriert werden kann und dann ihrer Schwester folgen kann. Die Familie wartet ebenso sehnsüchtig darauf, Remmi zukünftig bei sich begrüßen zu dürfen. Demmi ist inzwischen schon ein wenig aufgetaut. Die Familie schrieb so schön "die ersten Zärtlichkeiten können ausgetauscht werden. Die kleine Nähmaschine ist angeworfen." Da geht uns das Herz auf.

  • TSV Hoffnung für Tiere Juno

    19.01.2024

    Unter Tränen wurde heute ein junger kräftiger Labradorrüde im Tierheim abgegeben. Nach einer Trennung seiner Besitzer mangelte es an Zeit und Geld, um Juno gerecht zu werden. Das die Situation für seine Besitzer nicht leicht war, merkte man sofort. Bei dem durchgeführten Rudeltest bewies Juno trotz seines hohen Energielevels, dass ihm das 1x1 der Hundesprache durchaus geläufig ist. Dennoch hat er im Umgang mit Zweibeinern einige Baustellen. Juno ist ein kluger Kerl und braucht eine klare Linie.