Was gestern geschah:

 

15.12.2017

Ein ganz kleiner Umzug war heute geplant. Leider noch nicht ins neue Zuhause, aber näher zu den Menschen. Nachdem vor einigen Monaten auch das letzte Schnupfenkaninchen aus unserem Nagerhaus auszog, ist es still dort unten geworden. Einzig die beiden Meerschweinböckchen Franz-Herbert und Hans-Ole blieben in dem großen Raum zurück. Da die beiden Kerlchen so gar keine Anfragen bekamen, haben wir uns entschlossen, sie einfach Näher zu uns zu holen. Und so richteten wir einen geräumigen Meerschweinkäfig im Nachbarraum des Büros ein und zeigten den Jungs ihr neues Domizil. Beide verkrümelten sich rasch in den Häuschen und beobachteten erst ein mal die Situation. Erst nach dem wir ihnen frisches Möhrengrün reichten, sah man kleine Näschen aus den Häusern auftauchen.

Im übrigen sieht es bei unseren drei Chinchillas mittlerweile richtig harmonisch aus. Man sieht Marzia und Stella abwechselnd mit Giovanna zusammen friedlich schlummern. Wir sind echt happy, dass die kleine Stella nun nicht mehr einsam sein muss. Für sie ist dies wohl das beste Vorweihnachtsgeschenk.

 

14.12.2017

Heute gab es viel zu tun für unsere Tierklinik, da unser tapferes Tierheimauto voll beladen mit unseren Schützlingen vorfuhr. Einen Termin zur Kastration hatten die Katzen Arne, Steffen, Evita, Elektra und Esther. Außerdem mit dabei war die Jagdterrierhündin Samantha, die ebenfalls zur Kastration angereist war. Bereits am Nachmittag informierte man uns telefonisch, dass Arne an Kryptorchismus litt, was bedeutet, ein Hoden noch in der Bauchhöhle lag. Die Kastration wurde also für den Tierarzt etwas umfangreicher als gedacht. Am Abend dann durften wir die ganze Rasselbande wieder abholen und wurden prompt von der Tierarzthelferin mit einem Augenzwinkern ausgeschimpft. Sie sagte, wir könnten doch nicht so einen niedlichen Hund zu ihr bringen und verwies darauf, dass Samantha gleich ein Körbchen unter dem Tresen der Klinik bekommen hat, damit sie sich nicht so einsam fühlt und viele Streicheleinheiten bekommen kann. Wir sind immer wieder entzückt vom liebevollen Umgang des Klinikpersonals mit den Patienten und finden es einfach klasse, mit wie viel Hingabe, die meist anstrengende Arbeit erledigt wird. Alle Katzen und Samantha haben den Eingriff gut überstanden.

 

13.12.2017

Marlies, eine der Abgabekatzen, die leider auf beiden Augen ein Rolllid hat, war soweit fit genug, dass wir sie in die Tierklinik brachten, um ihrem Augenproblem beizukommen. Es heißt ja immer, es gibt keine Zufälle im Leben und dieses Gefühl überkommt einen auch in diesem Fall. Der Chefarzt unserer Tierklinik ist Spezialist auf dem Gebiet der Augenheilkunde. So stehen die Chancen gut für Marlies, bald ein schmerzfreies Leben zu führen. Was wird das für ein Gefühl für Marlies sein, nach einer Ewigkeit die Welt mit offenen Augen sehen zu können und nicht nur durch einen kleinen, schmerzenden, eiternden Augenschlitz. Sicher wird uns die Nachbehandlung viel Mühe machen, Augen säubern, salben und Augentropfen verabreichen. Aber für diese Katze bedeutet es einfach alles. Bedauerlicherweise speisten uns Marlies Abgeber - die uns schriftlich versicherten, dass die Katze gesund sei - damit ab, dass man eine Katze doch nicht operieren lassen müsste und wir Marlies einschläfern sollten. Ach, es ist gut das du hier bist Marlies. Es gibt eben keine Zufälle.

 

12.12.2017

Es wurde spannend. Durch die Vermittlung unseres Chinchillas Hugo war die große Voliere leer geworden. Damit bot sich uns eine geniale Chance, die 3 Chinchilla-Mädchen, welche in zwei separaten Volieren leben, auf einem für sie neutralen Territorium zusammenzusetzen. So wollten wir ein letztes Mal eine Vergesellschaftung versuchen. Vorallem für Giovanna wäre das wichtig, denn sie hat sich nun schon zweimal gesträubt, mit Partnern zu leben und führte ein einsames Dasein. Sie wurde als Erste in die große Voliere gesetzt, Marzia und Stella folgten zügig. Und was sollen wir sagen? Es hat funktioniert! Alle Drei waren so sehr mit der Erkundung des neuen Domizils beschäftigt, dass sie sich kaum um die Artgenossen kümmerten. Kurzes Schnuppern, dann ging es weiter. Bis zum Abend war es äußerst harmonisch, was uns optimistisch in punkto Zukunft des Chinchi-Teams stimmt.

 

11.12.2017

Unverhofftes Glück ereilte unsere Mieze Susi. Die Katzenseniorin lebt jetzt in trauter Eintracht bei einem Rentner, der ganz viel Zeit für die schmusebedürftige Katze hat. Erst vor Kurzem war sein treuer Kater, der auch aus unserer Einrichtung stammte, verstorben und er suchte sehnsüchtig einen "neuen" vierbeinigen Kameraden. Schon beim Besuch im Katzenhaus kristallisierte sich eine wunderbare Symbiose zwischen dem einfühlsamen Herren und Susi heraus, die man nur selten so erlebt. Bereits am Abend erhielten wir eine erste Rückmeldung, dass Susi sich auf dem Schoß des netten Mannes nicht mehr wegbewegen wollte und vom Kraulen gar nicht genug bekommt. Wir freuen uns, dass Susi nach neun langen Monaten das Tierheim als glückliche Mieze verlassen durfte und hoffen, dass sie und ihr neues Herrchen noch viele wunderbare Jahre zusammen verleben dürfen.

 

09./10.12.2017

Viel Schnee gab es am Sonntag für uns. Leider war als Beigabe ein heftiger Wind dabei, der das Wetter für Mensch und Tier äußerst unangenehm machte. Die Hunde und Katzen bleiben lieber in ihren Häusern, die Ausläufe waren verwaist. Unsere Schafe sind auch seit zwei Wochen im Winterquartier, was gerade bei solch einem Wetter ein sehr beruhigender Anblick ist. Sie liegen oder stehen in ihrem großen Abteil in der Scheune gemütlich im Stroh, mümmeln genüsslich Heu, Pellets und Gemüse. Uns tun immer all die Tiere leid, die solchen Schneestürmen oder anderen Witterungsunbilden schutzlos ausgeliefert sind, weil sie irgendwo auf einer Weide stehen, wo es keinen Unterstand gibt. Leider keine Seltenheit.

 

08.12.2017

Die Ereignisse überschlagen sich. Leider verstarb Chinchilla Kim und ließ so ihren Hugo allein zurück. Noch betrübt von diesem Verlust kündigte sich ein junges Paar an, deren Chinchilla Mädchen auch vor kurzem erst ihren Partner verlor. Noch kurzem Mailkontakt und dem Besuch im Tierheim war schnell klar - das passt! Es scheint wirklich keine Zufälle im Leben zu geben. Und so können wir vermelden, dass Hugo nicht lang allein bleiben musste und zu seiner neuen Freundin ziehen konnte. Damit dürfte Hugo wohl einen Rekord in unserem Tierheim gebrochen haben. Bereits seit 9 Jahren lebte Hugo in unserer Obhut, bevor er "seine" Leute gefunden hat. Nach all der langen Zeit sind wir natürlich ein bisschen traurig aber auch unglaublich glücklich. Nun hat Hugo täglich Freilauf in der Wohnung und bekommt die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die er so sehr verdient hat.

 

07.12.2017

Und noch ein vierbeiniger Glückspilz durfte unser Tierheim verlassen. Der kleine Dackelmann Witold wohnt nun in der nahen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, wo er rundum gut betreut wird. Die junge Familie hatte bereits im vergangem Jahr den Rüden Steve von uns adoptiert und wünschten sich nun einen weiteren vierbeinigen Gefährten. Das die beiden Kerle sich gut riechen können, wusste man bereits durch zahlreiche gemeinsame Spaziergänge. Als wäre es das normalste der Welt, schnüffelte sich Witold seinen Weg durch die Wohnung und fand auch gleich ein zurückgelassenes Schweineohr. Steve nahm es gelassen hin. Es war wohl eine Art Willkommensgeschenk für Witold. Wir waren jedenfalls verzückt von soviel trautem Beisammensein und traten mit einem guten Gefühl den Rückweg an.

 

06.12.2017

Am Nikolaustag konnten wir ein weiteres Tier aus unserer Einrichtung in gute Hände geben. Die Glückliche heißt Zarina und wartete bereits mehr als 16 Monate auf diesen Augenblick. Dort in Dresden, wo sie nun wohnt, ist sie genau am richtigen Fleck. Zarinas neues Frauchen versteht wirklich viel von Katzen, sie ist die Katzenmama in Person. Und hat damit auch die Geduld und Herangehensweise, um der zurückhaltenden Miez die schönen Seiten des Lebens schmackhaft zu machen. An ihrer Seite ist noch ein stolzer Kater, dessen Selbstbewusstsein Zarina bestimmt auch Sicherheit vermittelt. Wir hoffen und wünschen der Süßen, dass nun die tolle Zukunft beginnt, von der sie so lange geträumt hat.

Und noch eine Freude machte uns der Nikolaus: eine großartige Spende der Firma GBS Elektronik GmbH Radeberg ging auf unserem Konto ein. Wir möchten uns auch an dieser Stelle herzlichst dafür bedanken.

 

05.12.2017

Für Luna haben wir eine Art Notfall-Plan entworfen und der beinhaltet vor allem, dass die kleine Hündin näher zu uns Menschen muss und zwar den ganzen Tag über. Vielleicht ist sie dann glücklicher und hat mehr Appetit. Nur wo soll dieser Platz sein? Der einzige Raum, der uns einfiel, ist der so genannte A-Raum, ein Zimmer zwischen Büro und Futterküche. Aber dort wohnt doch schon Brunhild... Vielleicht klappt es ja mit den Beiden? Wir mussten es probieren und hatten Erfolg. Kleiner älterer Hund und blinde, ältere Katze beschnupperten sich kurz, alles blieb entspannt. Als nächstes ging Luna direkt an das Nierendiätfutter von Brunhild und nahm etliche Bröckchen zu sich. Hurra! Wir hoffen, dass sich die fast ständig schlafende Brunhild durch Lunas Gegenwart etwas animiert fühlt, sich zu bewegen. Jedenfalls scheint diese "Notlösung" keine schlechte Sache zu sein. Nachts schlafen allerdings beide getrennt.

 

04.12.2017

Ein spannender Tag für die große Roma und für uns. Bekanntermaßen ist das Mitfahren im Auto für Roma etwas ganz Schreckliches, aber heute musste sie einsteigen. Sie durfte auf der Rückbank Platz nehmen und neben ihr saß ihr zukünftiges Herrchen. So ging die Reise nach Kleinwolmsdorf. Mit vielen beruhigenden Worten und Streicheleinheiten hat Roma diese Fahrt tapfer gemeistert und durfte zum Dank ihr neues Domizil beziehen. Eine Wohnung in einem kleinen, ehemaligen Jagdschloß ! Wow, das hat auch nicht jeder. Romas neue Familie war von der ersten Begegnung an optimistisch. Bei den vielen Besuchen und Spaziergängen mit Roma ließen sie nie Zweifel daran, dass sie ein tolles Team werden und Roma perfekt zu ihnen passt. Und genau diesen Eindruck haben wir auch. Machs gut, große Struppeline und genieße dein neues Leben. Es wird bestimmt herrlich!

Den freigewordenen Platz bezog noch am selben Tag Melina, was uns nicht weniger freute. Denn das ist die kleine rumänische Hündin, die letzte Woche nicht aus der Tötungsstation ausreisen durfte und somit noch immer in Lebensgefahr war. Nun ist sie da und sooo freundlich. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. Man kann nur den sprichwörtlichen Hut ziehen vor diesen Geschöpfen. Nach all den furchtbaren Bedingungen und Erlebnissen bewahren sie sich solch ein sonniges Gemüt. Das ist beeindruckend.

 

02./03.12.2017

Oh je, arme kleine Luna.

Die weiße Spitzhündin hat leider einen sehr schlechten Blutbefund. Chronische Niereninsuffizienz mit Proteinverlust. Außerdem eine Anämie (Blutarmut), deren Auslöser offenbar auch die Erkrankung der Nieren ist. Deutlich wird uns hier vor Augen geführt, was man mit falscher Ernährung anrichten kann. Die 10jährige Hündin bekam jahrelang als Hauptnahrung Hundekekse! Dazu noch Katzenfutter, fertig. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, im Heizungskeller geparkt zu werden und nie Spaziergänge zu machen. Es treibt uns die Tränen in die Augen, wenn wir dieses Häufchen Elend sehen. Luna wurde übrigens als GESUND abgegeben... Nun soll die Kleine Nierendiät fressen, aber die rührt sie quasi nicht an. Überhaupt ist alles, was wirklich Futter heißt, offenbar nicht nach ihrem Geschmack. Jeden Tag kämpfen wir, damit sie überhaupt ein paar Bröckchen frisst. Haben wir was gefunden, was ihr schmeckt, schaut Luna es am nächsten Tag nicht mehr an. Es ist zum Verzweifeln.

Was Erfreuliches gibt es auch noch: 314, 34 € bekommen wir für den Monat September als Prämie von amazon für 189 ausgelieferte Artikel, welche über den Link auf unserer Homepage bestellt wurden. Bitte weiter so, liebe Freunde.

 

01.12.2017

Mieze Frieda und die kleine Spitzhündin Luna hatten heute einen Termin zur Kastration. Bei Frieda war die Operation schnell erledigt und die verschmuste getigerte Mieze durfte schon am Abend wieder zu ihren Geschwistern. Bei Luna lag der Fall allerdings anders. Wie immer bei älteren Hunden erfolgte vor der OP eine gründliche Untersuchung samt Blutwertkontrolle. Dort wurden erhöhte Nierenwerte bei der niedlichen Lady festgestellt. Luna blieb also über Nacht in der Klinik, da man auf die genaue Auswertung des Blutes aus dem Labor noch wartet.

Leider ereilte den kleinen Rüden Toni, den wir 05.09. vermittelt hatten, dasselbe Schicksal, wie zuvor Kimba und Rolf. Er musste wieder ins Tierheim. Unser kleiner Strahlemann entwickelte sich im neuen Zuhause angeblich äußerst negativ. Markierte in der Wohnung, schnappte nach seinem Hundekumpel und auch nach den anderen Familienmitglieder. Nach seiner Rückkehr ins Tierheim können wir nichts Dergleichen bei Toni beobachten. Er ist freundlich und friedlich. Es hat wohl nicht sein sollen und so sehen wir es: lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

 

30.11.2017

Und schon stand wieder Tierarztvisite ins Haus. Diesmal bekamen fünf Miezen ihre notwendige Impfung. Unter anderem die zwei jungen Burschen, die uns vor kurzem durch die Stadt Großröhrsdorf überstellt wurden. Mit großen Augen ließen Quinn und Quentin - wie wir sie nannten - die Untersuchung und die anschließende Impfung über sich ergehen. Außerdem erhielten noch 2 der 4 Katze, die zu uns kamen da ihre Besitzerin ins Pflegeheim musste, eine Impfung. Bei den anderen beiden entschieden wir, die Impfung noch zu verschieben, da sie noch nicht fit genug sind. Und zu guter letzt war Katzenmutti Elsa an der Reihe. Mit ein wenig Gezappel verlief die Untersuchung mit anschließendem Pieks ohne Probleme. Natürlich stellten wir auch Stella und Zoe bei der Tierärztin vor. Stella war ganz tapfer obwohl man ihr anmerkte, wie viel Angst ihr die Situation macht. Beide haben eine Tablette verschrieben bekommen, womit auch Stellas Hautproblem in einigen Wochen der passé sollte.

 

29.11.2017

Ankunft der neuen Hunde. Noch bevor der Transport mit einiger Verzögerung in Rumänien startete, informierte man uns, dass die kleine Melina noch nicht mitreisen kann. Die Mitarbeiter des öffentlichen Shelter stellen sich quer, da angeblich ein Dokument nichts rechtskräftig wäre, welches aber in den vorangegangen Wochen ohne Beanstandungen akzeptiert wurde. Eine pure Schikane für die Tierschützer vor Ort, da neben Melina auch noch 9 weitere Hunde nun weiter dort ausharren müssen. Man versicherte uns alles Erdenkliche zu tun, um Melina aus dieser schrecklichen Tötungsstation zu befreien und sie vor dem drohenden Tod zu bewahren. So kamen vorerst nur Stella und Zoe bei uns an. Zoe ist eine wirklich lustige kleine Maus, die liebend gern Küsschen verteilt - ob man will oder nicht. Stella ist gezeichnet von Narben. Nicht nur am Körper, sondern vor allem in der Seele. Man spürt, dass jede Berührung sie ängstig. Wer weiß, was sie für grauenvolle Dinge sie erleben musste. Es zerreist einem das Herz. Außerdem scheint sie eine Hautkrankheit zu plagen. Unsere Tierärztin wird in den kommenden Tagen einen fachmännischen Blick darauf werfen. Bis dahin werden wir versuchen, ihr vertrauen in die Menschen wiederzuerwecken.

 

28.11.2017

Ein erfreulicher Tag in mehreren Beziehungen.

Mittags stand die Wartungsfirma der biologischen Kleinkläranlage vorm Tor, um den turnusmäßigen kritischen Blick ins Innere zu werfen und Wasserproben zu entnehmen. Der junge Mann war sehr zufrieden mit dem, was er vorfand.

Am Nachmittag rief die Autowerkstatt an und meinte, wir könnten unser Tierheimauto abholen. Es wäre ohne jegliche Beanstandungen durch den TÜV gekommen. Puh, da waren wir wirklich erleichtert. Unser tapferes altes Auto hält sensationell durch und leistet uns an jedem Tag gute Dienste.

Und um diesem Tag die Krone aufzusetzen, durften wir noch Hündin Kia ins neue Zuhause bringen. Diese liebe Familie übernimmt damit bereits den dritten Hund von uns, nacheinander. Vor vielen Jahren begann es mit Maschenka aus Rumänien, es folgte die kranke Lotta aus Polen (Cushing-Syndrom!) und nun darf Kia dort glücklich sein. Wir bedanken uns von Herzen wünschen viele schöne gemeinsame Jahre.

 

27.11.2017

Gebracht wurden uns weitere 4 Katzen. Sie gehörten einer älteren Frau, welche ins Pflegeheim umzog - der Klassiker also. Diese Katzen befanden sich in solch einem schlechten Gesundheitszustand, dass wir mit Zweien noch am selben Tag zum Tierarzt fuhren. Die Eine konnte ihre Augen nicht öffnen, alles war geschwollen und verklebt. Annetts Verdacht, dass es wohl Rolllider sein werden, bestätigte sich. Die Augen wurden abgewaschen und medizinisch versorgt. Nun müssen wir mehrfach am Tag salben, damit die Schwellung zurück geht und auch die Entzündung nachlässt. Anschließend können die Augenlider operiert werden. Die andere Katze hatte absolut wässrigen Durchfall. Um Himmels Willen. Da denkt man sofort an etwas Ansteckendes, deshalb wurde auch hier gleich der Tierarzt konsultiert. Er konnte zumindest bezüglich Ansteckung Entwarnung geben. Wenn man bedenkt, dass diese Katzen zwischen 5 und 8 Jahre alt sind, keine Namen haben und in solch einem Zustand sind, kann man sich ausmalen, welches Leben sie die letzten Jahre führen mussten. Die alte Frau hatte eine Betreuerin. Man fragt sich, wo die hinschaut...

Nun ist es mal wieder an uns, diese armen Tiere gesund zu pflegen. Hoffentlich gelingt das.

 

 

25./26.11.2017

Oh je, wieder fiel die Heizung aus. Und das am Samstag. Aber unsere Wartungsfirma ist wirklich nett, zehn Minuten nach unserem Anruf war der Monteur vor Ort. Und er fand den Fehler, konnte ihn beheben und die Heizung wieder zum Laufen bringen. Nach seiner Aussage müsste sie nun zuverlässig ihren Dienst tun, was wir sehr hoffen.

 

Und dann konnten wir noch einem Hund von uns winken. Die kleine Kropka wurde von ihrem neuen Frauchen abgeholt und mit nach Sachsen-Anhalt genommen. Dort warteten bereits unsere ehemaligen Schützlinge Emil und Miky, um mit Kropka eine wunderbare Senioren-WG zu eröffnen. Wir bedanken uns auf das Herzlichste bei Frau B., dass sie nun 3 alten Hunden aus unserem Heim ein optimales betreutes Wohnen mit jeder Menge Liebe und Fürsorge, viel Platz, einem herrlichen Garten und der richtigen Einstellung bietet. Wir sind überglücklich.

 

24.11.2017

Am späten Vormittag wurden wir von einem Vertreter der Stadt Großröhrsdorf aufgesucht. Mit im Gepäck hatte er 2 kleine Miezen die bereits am Vortag gefunden wurde. Aktuell sitzen die beiden Geschwister mit großen Augen in der Ecke des Quarantänekäfigs und wollten nichts mit uns zu tun haben. Woher sollen sie auch wissen, dass wir es nur gut mit ihnen meinen. In einer ruhigen Minute trauten sich die beide jedoch vor und mümmelten hastig ihre große Portion Kittenfutter leer. Für Nachschub sorgen wir natürlich jederzeit.

Später am Tage verfrachteten wir die liebe Brunhild in eine Transportbox. Die Mieze hatte sich mehrfach erbrochen und wirkte teilnahmslos. Wir ließen sie also gründlich in der Tierarztpraxis untersuchen. Einen konkreter Auslöser konnte nicht gefunden werden und so bekam Brunhild ein Schmerzmittel und ein Appetitanregendesmittel gespritzt. Zurück im Tierheim sah man gleich eine positive Veränderung in ihrem Verhalten. Sie strich wieder um die Beine und miaute kräftig. So gefällt sie uns schon viel besser.

 

23.11.2017

Gegen Mittag war es plötzlich kalt in allen Räumen. Wie kann das sein? Aufgeregt schauten wir nach unserer Heizung und stellten fest, dass diese nicht lief. Statt 63°C standen auf dem Display nur 22°C. Oh je, kein Wunder also, dass die Heizkörper kalt waren. Rasch riefen wir bei der Wartungsfirma an, die auch umgehend einen Monteur ins Tierheim schickte. Einen wirklichen Defekt oder Fehler konnte der gute Mann nicht finden, aber er hat durch Drücken einiger Knöpfe die Heizung wieder in Gang gekriegt. Er überprüfte anschließend auch nochmal alles und meinte, jetzt müsste sie tadellos laufen. Das hoffen wir sehr, besonders für unsere Vierbeiner, die nun wirklich nicht frieren sollen.

 

22.11.2017

Ebensolches Glück wie Cosmo hatte auch seine Kameradin Ursa. Die hübsche Maus durfte nach mehrmaligem Besuch ihrer neuen Familie heute ihr Köfferchen packen und in ein schickes Einfamilienhaus in Dresden ziehen. Die 20-minütige Fahrt war im Handumdrehen überstanden und Ursa inspizierte gemeinsam mit ihrer neuen Familie den Garten. Mit einer gesunden Mischung aus Neugier und Vorsicht erschnüffelte sich Ursa den Weg ins Haus, wo bereits ein weiches Körbchen und ein gefüllter Napf auf sie wartete. Für die nette Familie ist es bereits der vierte Hund, sodass wir Ursa in den besten Händen wissen. Besonders beeindruckt hat uns auch der großzügige Bereich im Garten, der als Singvogelrefugium einen festen Bestandteil im Leben dieser naturliebenden Menschen hat.

 

21.11.2017

Wieder ein Tag getreu dem alten Tierheim-Motto: einer geht und einer kommt.

Gegangen ist ein ganz Großer und gekommen ein sehr Kleiner. Cosmo heißt der Glückliche, der das Tierheimdasein gegen das wunderbare Leben in einer Familie eintauschen durfte. Diese lieben Menschen adoptierten somit bereits den dritten Hund von uns, durften ihn aus diesem Grund auch selbst abholen. Oh, da war er stolz der schöne Cosmo, als er durch das Tor schritt an der Seite vom Frauchen. Herrlich! Wir danken von Herzen und hoffen, dass alles zur Zufriedenheit verläuft.

 

Dies war der kleinen Samantha leider nicht gegönnt, vorerst jedenfalls. Bei ihr kamen ein paar ungünstige Faktoren zusammen und so wurde das Hundebaby in unsere Obhut gegeben. Angeschafft wurde die Kleine für eine Frau, die nach dem Verlust des alten Hundes sehr traurig war. Ihr Mann wollte sie erfreuen und brachte das kleine DJT-Mädel mit nach Hause. Leider fanden die beiden vorhandenen 15jährigen Katzen diese Aktion vollkommen überflüssig und zeigten dies auch deutlich. Das Hundebaby, welches natürlich stets mit ihnen spielen wollte, wurde verhauen. Außerdem pullerten die Katzen aus Protest nicht mehr ins Katzenklo und zogen sich täglich mehr zurück. Die Notbremse musste gezogen werden. Nun ist Samantha (hieß ursprünglich Wauzi) hier und es ist wichtig, recht zügig einen passenden Platz für sie zu finden. Und da muss man bei einem Jagdterrier doch ganz genau hinschauen.

 

20.11.2017

Zwei Katzen durften gemeinsam das Tierheim verlassen. Darüber freuen wir uns außerordentlich, denn Viola und Frauke hatten sich im Tierheim richtig angefreundet. Ihre neue Heimat ist eine Wohnung in Heidenau mit einer vierköpfigen Familie, wo garantiert immer einer Zeit hat zum Spielen und Streicheln. Während sich Viola diese neugierig erkundete, verschwand Frauke kurz nach der Ankunft gleich hinterm Sofa. Unsere Erfahrung sagt, dass diese Phase nicht lange anhält und auch bei Frauke die Neugier und die Sehnsucht nach ihrer Freundin siegen werden. Wir wünschen also eine glückliche gemeinsame Zukunft.

 

18./19.11.2017

Eigentlich könnten wir direkt den Text vom 14.11.2017 hier rein kopieren und nur den Namen des Hundes ändern. Es ist unglaublich, aber mit genau der gleichen Begründung, nämlich dass man sich um den Nachwuchs kümmern möchten und dem Hund somit nicht mehr gerecht wird, kam der nächste Vierbeiner (Vermittlung 08/2015) am Samstag ins Tierheim zurück. Getroffen hat es den lieben Rolf, der sich wirklich nichts zu schulden kommen ließ. Es ist schon traurig, frustrierend, enttäuschend... Rolf lebt nun mit Kimba zusammen, die Beiden vertragen sich gut. Bestimmt erzählen sie sich von den schönen Zeiten, als sie noch Mittelpunkt einer Familie waren. Wir werden alles geben, damit keine Trauer bei den Beiden aufkommt und sie eine tolle zweite Chance bekommen. Dann hoffentlich für immer.

 

17.11.2017

Es war der Tag der kleinen Tiere.

Gegen Mittag gingen unsere drei Farbratten auf Reisen. Ihr neues Domizil befindet sich in Elsterheide, das liegt an der Grenze zu Brandenburg. Natürlich brachten wir die Mädels selbst hin. Das war auch gut, denn ein solches Rattenparadies sollte man schon mal persönlich gesehen haben. Es leben dort bereits 6 weitere Rattenmädels in einer sehr geräumigen Voliere mit täglichem Auslauf auf einem Erlebnisparcours, welcher ein ganzes Zimmer umfasst. Einfach herrlich!

Perfekt getroffen haben es auch die beiden Chinchillas Leo und Milkyway. Sie fuhren mit uns am Abend nach Leppersdorf zu einem jungen Mann, der eine richtig schöne Chinchiunterkunft selbst gebaut hat. Dabei ließ er sich im Vorfeld von uns beraten, beherzigte die Tipps und stellte ein wirkliches Wohlfühldomizil her. So stellt man sich das vor. Leo und Milkyway fanden die Behausung auch sofort spannend. Neugierig erkundeten sie das Terrain, wälzten sich im Sandbad und wir sind uns sicher, sie werden sich dort "pudelwohl" fühlen.

 

16.11.2017

Für die sehr alte Katze Murmel begann der Tag mit dem Umsetzen in eine geräumige Transportbox, ausgesattet mit Katzenklo, weichem Kissen, Futter und Wassernapf. Das deutete darauf hin, dass eine lange Reise bevor stand. Diese führte bis nach München und dort trafen unsere Mitarbeiter sogar eine alte Bekannte wieder, nämlich Katze Fundy. Ihr liebes Frauchen hat ein ganz großes Herz und ein großes Haus, in welchem noch Platz für die alte Katzenomi Murmel ist. Die Fahrt verlief reibungslos und zügig, so dass Murmel nach 4 1/2 Stunden am Ziel war. Ganz entspannt erkundete sie die untere Etage, zeigte sich in keiner Weise verängstigt oder aufgeregt. Wir waren beeindruckt. Als wir nach einer netten Vesper und Erledigung der Formalitäten nochmal nach Murmel sahen, saß diese ganz relaxt in einem Körbchen mit eingeklappten Pfötchen. Wir hoffen sehr, dass es ein harmonisches Zusammensein zwischen den Katzen wird und Frau H. es nicht bereuen muss, auch der alten nierenkranken Murmel einen Alterwohnsitz gegeben zu haben. Wir sind unglaublich dankbar für diesen Entschluss, zumal es wirklich ein Bilderbuchzuhause für Katzen ist.

 

15.11.2017

Die turnusmäßige Tierarztrunde lief diesmal im Eiltempo ab, da die Tierärztin kurz nach ihrem eintreffen im Tierheim einen Anruf bekam, dass ein Notfall auf dem Weg in die Klinik sei. Zügig wurden also acht Miezen untersucht und geimpft. Ebenso rasch waren die drei Hundeimpfungen abgearbeitet. Zum Glück machten die Patienten gut mit und es gab es keine medizinischen Auffälligkeiten, sodass wir rasch fortfahren konnten. Noch ein schneller fachmännischer Blick auf Kropkas Operationsnaht und die Hündin konnte von ihrer Bettruhe freigesprochen werden. Schon am Nachmittag durfte die kleine Kropi wieder mit ihren Kameraden über den Hof seppeln. (Und für alle die es interessiert: Der vierbeinige Notfall aus der Praxis ist im übrigen auf dem Weg der Besserung.)

Am Nachmittag bekamen wir ganz überraschend Besuch von einer sehr netten Familie, die bereits seit 2013 eine schwarze, unscheinbare Hündin aus unserem Tierheim in ihrer Obhut hat. Das nette Paar hatte den hübschen Cosmo auf unserer Homepage entdeckt und sich sofort verliebt. Der erste gemeinsame Spaziergang verlief sehr harmonisch. Bei ihrem nächsten Besuch wird sich zeigen, ob auch der Spaziergang mit den beiden Hunden genau so wunderbar klappt. Drücken wir alle die Daumen, dass Cosmo bald in sein neues Zuhause umziehen darf.

 

14.11.2017

Unsere liebe Alma hatte einen Termin zur Nachkontrolle beim Tierarzt. Die Operation ihres Kreuzbandes ist nun 4 Wochen her. Die netten Damen, bei denen Alma einen wunderbaren Karnkenpflegeplatz gefunden hat, waren selbst in der Tierarztpraxis und schrieben uns Folgendes:

Wir kommen grad von Dr. Dziwok zurück...Er war ganz zufrieden für die ersten 4 Wochen! Haben am 6.12. nochmal einen Termin, bis dahin erstmal abwarten und schön üben mehrmals täglich 20 Minuten! Schmerztabletten hat er uns nochmal mitgegeben. Wir tun weiterhin unser Bestes! ❤          Dafür sind wir einfach nur sehr, sehr dankbar!

Einen Neuzugang gibt es auch zu melden. Die Hündin Kimba, welche wir 2015 nach Dresden zu einem jungen Paar vermittelt hatten, wurde uns zurück gebracht. Grund: Nachwuchs in der Familie. Das Kind ist bereits ein Jahr alt, die Eltern gehen wieder ihrer Arbeit nach und wollen sich in der Freizeit nur ihrem Kind widmen. Sie meinten, dem Hund nun nicht mehr gerecht zu werden... Das ist vermutlich sogar so. Die junge bildhübsche Hündin (geb.2014) wird es verkraften und gewiss eine neue Chance bekommen, wo man alle Zeit mit ihr verbringen möchte. Enttäuschend ist es dennoch.

 

13.11.2017

Unser kleiner Witold musste mal wieder dem Tierarzt vorgestellt werden. Die Nachkontrolle seines operierten Auges stand an und sorgte für große Zufriedenheit bei allen Beteiligten. Das Auge sieht gut aus, hat seine Sehfunktion behalten und muss ab Freitag nicht mehr mit Tropfen behandelt werden. Alles intakt - welch ein wunderbares Fazit. Wir danken Dr.Dziwok von Herzen für diese chirurgische Meisterleistung. Dazu gab es am gleichen Tag sogar noch eine nette Anfrage zu Witold. Das wäre wirklich das Sahnehäubchen, wenn der kleine Tapfermann bald in ein gemütliches Zuhause umziehen könnte.

Von Elli gibt es leider nichts Neues zu berichten. Die Hündin wurde bisher nirgends gesichtet. Aber viele Menschen beteiligen sich an der Suche und sind hoffnungsvoll.

 

11./12.11.2017

Leider ein Wochenende, welches es so besser nicht gegeben hätte. Am Samstag ist die arme Katze Jacky verstorben. Sicher, für dieses abgemagerte, schwache Wesen war es in diesem Moment Erlösung, zumal sie ganz von selbst und äußerst friedlich in ihrem Körbchen von uns gegangen ist. Aber sie war erst 5 Jahre alt, hatte ein schlimmes Leben bei einem Alkoholiker hinter sich und nur ein paar schöne Wochen bei einer Omi in Bautzen. Dann kam die Krankheit, gegen die leider auch die teure Medizin nichts ausrichten konnte. Jacky, es tut uns so leid. Wir haben mit dir gekämpft, dass hast Du sicher gespürt. Nun schlaf in Ruhe, wir werden dich nie vergessen.

Ganz schlimm ging es am Sonntagabend weiter. Ein Anruf versetzte alle in Aufruhr: Elli ist weg. Der Mann der neuen Besitzerin hatte vergessen, die Haustür zu schließen und Elli machte genau das, wovor wir 100x gewarnt hatten. Sie flüchtete. Mario, den sie immer angehimmelt hat, Frau Kroll und Marion machten sich nach Dienstschluss noch auf den Weg nach Bannewitz, um bei der Suche zu helfen. Vielleicht erkennt Elli ja eine vertraute Stimme. Aber es half nichts. Leider haben wir in all den Jahren nicht einen einzigen ausgebüchsten Hund lebendig wieder gesehen. Diese kleine Unachtsamkeit ist meist das Todesurteil. Überfahren oder erschossen. Aber vielleicht gibt es ja Wunder. Alle, die irgendwie helfen können, sind alarmiert. Gechipt ist Elli und auch bei Tasso registriert. Nun heißt es, ganz doll Daumen drücken.

 

10.11.2017

Schon vor einer Woche wurde uns eine verletzte Fundkatze in Pulsnitz gemeldet, die bereits seit mehreren Tagen dort verzweifelt auf der Suche nach Futter und Unterkunft war. Mit etwas Koordination fand das getigerte Tier eine vorübergehende Bleibe in der Tierarztpraxis. Nun da in der Tierklinik alles getan wurde, damit es ihr besser geht, bat man uns um die Übernahme. Es traf uns tief, als man uns berichtete, dass die Mieze wohl vollständig taub und nahezu blind sein muss. Was für ein Leid muss sie durch gestanden haben, so absolut orientierungslos inmitten der Stadt. Wir holten Brunhild, wie sie liebevoll von einer Tierarzthelferin genannt wurde, ab und gaben ihr bei uns ein weiches Körbchen und eine sichere Zuflucht.

Im gleichen Atemzug wurden wir beim Tierarzt über Murmel's Gesundheitszustand informiert. Leider bestätigte sich der Verdacht des Bluthochdrucks und eine Dauertherapie mit Tabletten ist unabdingbar. Außerdem hatte Murmel ein Herzgeräusch, welches sich im Schall aber als nicht dramatisch darstellte. Die Blutergebnisse wiesen eine Erhöhung der Nierenwerte auf, weshalb die arme alte Miez künftig Nierendiätfutter bekommen soll. Zum Glück ist Murmel nicht wählerisch und spachtelt mit Appetit jedes Näpfchen leer, welches wir ihr anbieten. Sie ist so tapfer und brav, dass es wirklich rührend ist.

 

09.11.2017

Unser gute Hund Rocco hatte Geburtstag. Statt als Mittelpunkt einer Familie musste er diesen allerdings im Tierheim "feiern". Von uns gab es ein paar Wiener Würstchen, die er sich schmecken ließ. Und wir wünschten ihm Glück. Dies hatte an dem Tag ein anderer Hund, nämlich Elli. Ihr wurde gegen mittag das Brustgeschirr angelegt, was bei ihr sofort Freude auslöst, denn es bedeutet Spaziergang. Der war nur kurz, dann hoben wir die Hündin in die Box im Auto und die Fahrt ging nach Bannewitz ins künftige Domizil. Elli verhielt sich wirklich superbrav, auch im Haus war sie viel entspannter als erwartet. Sie saß neben dem Tisch und schaute zu, wie die Formalitäten erledigt worden. Ab und an legte sie die Pfote aufs Bein der Zweibeiner, es war rührend. Elli hat es sehr gut getroffen, ihre neuen Besitzer hatten vorher schon unserer Hündin Leona einen wunderbaren Lebensabend bereitet. Die gute alte Elli hat sich eine solche Behaglichkeit mehr als verdient. Wir bedanken uns vielmals.

 

08.11.2017

Einer geht und Einer kommt - das kennen Sie ja schon. Das Glück unsere Einrichtung verlassen zu können, hatte der kleine Kobold Laser. Darüber freuen wir uns besonders, denn Laser hatte sich ein dauerhaftes Zusammensein mit den Menschen so gewünscht. Seine ganze Liebe gehört den Zweibeinern. Nun wohnt der süße Rüde bei einem jungen Paar in Dresden und zeigte gleich bei Ankunft in der Wohnung, dass er bleiben will. Kurze Inspizierung der Räume, dann lag er schon genüsslich auf seiner Schlafmatte und schaute stolz zu Mario. Laser wollte auch nicht mit, als Mario die Wohnung verließ. Wir wünschen dem netten Hund eine lange glückliche Zeit in seiner Familie.

Und der Neuzugang? Eine weiße Mittelspitz-Hündin, 10 Jahre alt, die als Welpe von einem älteren Mann angeschafft wurde und nun, da dieser Pflegefall ist, ins Tierheim musste. In der Familie konnte man sich nicht der kleinen Luna annehmen, was vermutlich sogar besser so ist. Luna wurde vollkommen falsch ernährt (Katzenfutter und Kekse), musste im Heizungskeller leben und wurde seit sie als Welpe ankam nie spazieren geführt. Ihr Territorium war der Garten und Hof. So bescheiden verhält sich die Kleine auch. Wir hoffen sehr, dass sie nach erfolgter Kastration und Impfung (wurde auch niemals geimpft) eine wunderschöne zweite Lebenshälfte bei liebevollen Menschen erleben darf.

 

07.11.2017

Zwei weitere Kätzchen sind nun in unserer Obhut. Ihr Schicksal gleicht dem der Vier vom Vortag auffallend. Auch sie wurden von einer herrenloser Mutter in einer Gartenlaube geboren, auch sie hatten das Glück, mitfühlende Menschen in der Umgebung zu haben. Es waren ebenfalls vier Geschwister, zwei davon konnte die ältere Frau, welche sich um die Katzenfamilie kümmerte, schon vermitteln. Auch die Katzenmutter hat sie bereits kastrieren lassen, die Kosten dafür haben wir übernommen. Mutti darf weiterhin in der Laube wohnen, wird dort versorgt. Ihre zwei Buben sind nun bei uns und es sind echt hübsche Jungs. Gewiss werden wir für sie ein gutes Zuhause finden, wo sie gemeinsam einziehen dürfen. Getrennt werden die Geschwister nicht.

 

06.11.2017

Die nächsten vier Katzen fanden bei uns eine Bleibe. Es ist ein Teil der angekündigten Zugänge. Zwei Mädels und zwei Jungs, welche in einer Laube auf einem verwaisten Wochenendgrundstück zur Welt kamen. Quasi der Klassiker. Herrenlose unkastrierte Katzenmutter war auf der Suche nach einem "Kreißsaal". Sie hatte Glück, durfte ihre Jungen dort in Ruhe und versorgt aufziehen, wurde nun kastriert und die Kinderchen kamen bei uns unter. Leider sind die Vier doch recht scheu, man hatte uns eigentlich etwas Anderes versichert. Gleich beim Ausladen aus der Transportbox versuchte Eines zu türmen, es kam natürlich nicht weit. Nun sitzen alle Vier im Quarantänekäfig und warten auf ihre erste Impfung. Aber zunächst müssen sie sich beruhigen und etwas einleben.

 

04./05.11.2017

Jetzt scheint uns eine größere "Katzenwelle" bevorzustehen. Vermutlich weil es nun so ungemütlich draußen wird, möchten viele Tierfreunde, die herrenlose Katzenkinder über den Sommer versorgt haben, diese warm und trocken unterbringen. Für die nächsten Tage sind 10 Neuzugänge angekündigt und 1 Kater kam heute schon. Auch er war 2014 mal ein Findelkind und hatte das Glück, bei einer lieben Frau Aufnahme zu finden. Nun wurde diese leider schwerkrank und eine Genesung ist nicht absehbar. Also brachten Bekannte von ihr den Kater Seppi zu uns. Das ganz schwarze Kerlchen ist mit diesem Ortswechsel natürlich äußerst unzufrieden und auch etwas misstrauisch. Aber das legt sich. Da er tip-top durchgeimpft ist und auch kastriert, braucht er nicht lange in der Quarantäne ausharren und kann Ende der Woche sicher schon ins Katzenhaus umziehen.

 

03.11.2017

Auch im Tierheim ist der Herbst eingekehrt, wie man unschwer an den wunderbar gefärbten Blättern der Bäume erkennen kann. So langsam bereiten wir uns auf die kalte, dunkle Jahreszeit vor. Im Zuge dessen haben wir unseren Heuboden ordentlich aufgeräumt, denn heute traf eine große Lieferung Stroh und Heu ein, welche wir zweifelsohne brauchen werden. Schon jetzt füttern wir unsere Schafe mit reichlich Heu zu, denn so viel saftiges Gras wächst leider nicht mehr auf den Weiden. Ebenso haben wir wohlweißlich auch schon Heizöl bestellt, sodass unsere Tiere nicht bibbern müssen, wenn die große Kälte kommt.

Ein weiteres Ereignis des Tages war, dass uns eine kleine rot-weiße Mieze durch die Stadtverwaltung Großröhrsdorf übergeben wurde. Das Jungtier scheint sehr nett und zutraulich zu sein, nur leider voller Flöhe. Doch gegen die üblen Plagegeister können wir etwas unternehmen.

 

02.11.2017

Tierarztvisite stand auf dem Programm. Neben sieben Miezen wurden auch zwei Hunde mit der Spritze "geärgert". Keiner der Patienten nahm uns diese Maßnahme krumm, was sicher auch an der ruhigen und kompetenten Art unserer lieben Tierärztin lag. Außerdem haben wir noch einmal Kropkas Milchleisten-OP-Naht angeschaut. Nachdem es eine ganze Weile lang danach aussah, dass die arme Kropka noch mal operiert werden muss, da sich die Naht an einer Stelle aufgelöst hatte, konnte uns die Tierärztin heute Entwarnung geben. Die Wunde sieht trocken aus und beginnt abzuheilen. Kropkas strenge Bettruhe scheint sich auszuzahlen. Kropkas Kumpel und "Bettnachbar" Witold wurde auch noch einmal in Augenschein genommen. Das Witolds verletztes Auge so gut abheilt versetzte unsere Tierärztin(und damit auch uns)in Euphorie. Auch die arme alte Omikatze Murmel wurde untersucht. Ziemlich zügig äußerte unsere Tierärztin den Verdacht, dass Murmel Bluthochdruck hat. Ein ganz anderes akutes Problem von Murmel rückte aber in den Fokus. Die alte Mieze hatte an fast jeder Zehe beider Vorderbeine massiv eingewachsene Krallen - so schlimm hatte es unsere Tierärztin auch noch nicht gesehen. Ach wie lang muss Murmel unter so schlimmen Schmerzen gelitten haben... Mit Hilfe einer Krallenschere haben wir Murmel dann Abhilfe geschaffen. Keine angenehme Prozedur - aber leider ohne Alternative. In den kommenden Tagen wird der Heilungsprozess der Pfötchen in der Klinik begutachtet und auch dem Verdacht des Bluthochdrucks diagnostisch auf dem Grund gegangen.

 

01.11.2017

Irgend jemand erlaubte sich einen fiesen "Scherz" mit uns, über den wir sehr erbost waren. Am Nachmittag fuhr ein riesiger LKW vor das Tor des Tierheimes. Frau Kroll kam ganz aufgeregt ins Büro, ob wir denn was bestellt hätten oder was es mit dem großen Auto auf sich hätte. Frau Falkenberg-Dziumla ging mit ans Tor, um zu schauen, was da vor sich ging.

Der Fahrer stieg aus und meinte, er solle hier tote Tiere abholen. Wie bitte?? Da erst fiel uns auf, dass der Mann Arbeitskleidung von der TKBA anhatte, also von der Tierkörperbeseitigung. Wir sagten ihm, dass wir glücklicherweise keine toten Tiere hätten und dass das wohl ein Irrtum sei. Er verneinte dies und schaute in seiner Auftragsliste nach. Am 30.10. war der Auftrag zur Abholung eines ganzen Behälters mit toten Tieren bei der TKBA eingegangen. Es sollen wohl 5 Katzen und 2 Hunde sein. Wer diesen Auftrag ausgelöst hatte, ließ sich leider nicht nachvollziehen. Wir waren wirklich schockiert über solch eine üble Idee und konnten nur immer wieder versichern, dass wir damit nichts zu tun hätten. Der Fahrer zeigte Verständnis, er spürte sicher unser Entsetzen und die Verwunderung, und fuhr wieder ab. Noch Stunden später konnten wir den Vorfall nicht fassen.

 

31.10.2017

Heute fand quasi eine Familienzusammenführung statt. Nachdem wir vor einem viertel Jahr Miss Piggy zu einer lieben Familie nach Seligstadt gebracht hatten, holte die Frau nun Tante Hedwig dazu. Miss Piggy, die hier stets Kontakt zu Artgenossen pflegte, schien diesen im neuen Zuhause augenscheinlich zu vermissen. Der Nachbarskater reagierte unwirsch auf ihre zärtlichen Annäherungen, wies sie zurück. Miss Piggy schaute dann immer so traurig, dass die Familie nun beschloss, eine zweite Katze an ihre Seite zu holen. Und da bot sich Tante Hedwig an, denn die Beiden stammen ja aus dem gleichen Grundstück, kennen sich auch aus unserem Katzenhaus. Nun sind wir mega-gespannt, ob sich die zwei Mädels wieder erkennen und hoffentlich sympathisch finden. Das wäre echt klasse.

 

30.10.2017

Kaum war Katerchen Snowflake ein zweites mal geimpft, konnte er auch schon das Tierheim gegen eine großzügige Wohnstube tauschen. Dabei war die nette Familie nicht einmal speziell auf der Suche nach so einem Kater mit besonderem Äußeren. Nach einer Akklimatisierungsphase in der Stube, folgt in Kürze die Vergesellschaftung mit der bereits vorhanden Mieze Loreena, die ebenfalls aus unserem Tierheim stammt und bereits im Jahr 2011 vermittelt wurde. Ein wirklich amüsantes Paar wird das werden, der weiße Snowflake und die schwarze Loreena. Und als i-Tüpfelchen wohnt im selben Haus auch noch der schwarz-weiße Kater Conor, den wir im Januar 2016 an die dort wohnhafte Familie vermitteln konnten. Eine samtpfötige Patchwork-Familie. Wir freuen uns sehr darüber, dass Snowflake nur so kurze Zeit im Tierheim ausharren musste, bevor er diesen neuen wundervollen Lebensabschnitt beginnen konnte.

 

28./29.10.2017

Nicht Hans, sondern Franziska im Glück. Endlich hat es mal gewirkt, dass Glückskatzen-Gen und hat dieser Süßen einen wunderbaren Platz in Bischofswerda beschert. Dort wohnt sie jetzt in einer geräumigen Wohnung, in der jedes Zimmer katzengerecht ausgestattet ist und offen steht. Eine Zweitkatze gibt es obendrein. Franziska zeigte sich nach sehr ruhiger Fahrt etwas unentschlossen, den Transportbehälter zu verlassen. Also ließen wir sie erstmal allein und erledigten die Formalitäten. Dann schauten wir wieder nach Franzi und siehe da, sie saß mit eingeklappten Pfötchen auf dem Badvorleger. Von Scheu keine Spur, die Süße sah echt entspannt und glücklich aus. Wir wünschen uns, dass das bis ans Lebensende so bleibt.

 

27.10.2017

Unsere liebe Azubine Isabel hatte sich dolle in die hübsche Hündin Florens verliebt. Nachdem auch Isabels Eltern im Tierheim waren, um Florens kennenzulernen und mit ihr eine Runde Gassi zu gehen, war heute nun der Tag gekommen, dass Florens in ihr neues Revier umziehen durfte. Gemeinsam mit Mario ging die Fahrt nach Brandenburg in ein kleines Dörfchen nördlich von Berlin. Dort erwartete die Familie Florens schon ungeduldig. Kaum hatte Florens ihre heißgeliebte Isabel erspäht war Mario abgemeldet. So viele glücklich funkelnde Augen haben wir wohl selten zu Gesicht bekommen. Damit haben wir Isabel wohl das schönste Geschenk zu ihrem Geburtstag am Wochenende gemacht.

 

26.10.2017

Doppelter Neuzugang bei den kleinsten Tierheimbewohnern. Zwei Chinchillas wurden uns gebracht, die Abgabe war seit längerer Zeit abgesprochen. Milkyway und Leo stammen aus einer größeren Gruppe Chinchillas, bei der das Oberhaupt verstarb. Nun wurde die Rangordnung neu festgelegt und diese Beiden waren Mobbingopfer. Man fragte hilfesuchend bei uns an, ob eine Aufnahme möglich wäre. In Vorbereitung dieser wurde Leo noch kastriert und bei seiner Freundin wurde eine Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall vom Tierarzt durchgeführt. Er bestätigte schriftlich, dass kein Nachwuchs im Bauch ist. Das war uns wichtig, denn schließlich haben wir nun schon 6 Chinchis in 4 verschiedenen Volieren. Unsere Plan ist, dass Herr Kuwan im Winter aus der alten Futterküche ein komplettes Chinchillazimmer zaubert. Darin könnten dann alle gemeinsam eine Gruppe bilden, was für die Tiere viel mehr Lebensqualität bedeuten würde und für uns erheblich weniger Arbeitsaufwand. Wäre also eine feine Sache.

 

25.10.2017

Der liebe Rüde Freddy hat sein Köfferchen gepackt und sagte dem Tierheimleben adé. Er ist bereits der dritte Hund, der aus unserer Einrichtung in dieser Familie einziehen durfte und jedes Mal war es uns eine besondere Freude. Freddy signalisierte uns deutlich, wie toll er die beiden jungen Frauen fand, was auf Gegenseitigkeit beruhte. Auch der Vater des netten Pärchens war mehrfach mit im Tierheim, da er bei Bedarf die Betreuung von Freddy übernehmen möchte. Diese Harmonie und Liebe, die zwischen Hund und Mensch zu spüren war, kann man Jedem nur wünschen. Wir freuen uns sehr über diese gelungene Vermittlung. 

Eine erste tierärztliche Nachkontrolle stand an. Der Heilungsprozess von Alma wurde begutachtet und im Großen und Ganzen sieht es recht passabel aus, obwohl man uns nochmals darauf hinwies, mit Alma die Gehübungen kontinuierlich auszuführen. Wir geben unser Bestes, doch stoßen eben dort rasch an unsere Grenzen.

 

24.10.2017

Zwei Neuzugänge trafen ein. Es handelt sich um einen 3jährigen Kater und eine bereits 17(!) jährige Katze. Die Tiere mussten ihr Zuhause räumen, weil die Besitzerin aufgrund fortschreitender Krankheit eine zuverlässige Versorgung nicht mehr gewährleisten konnte. Mal vergaß sie eine Katze auf dem Balkon, ein anderes Mal stellte sie 10 Futternäpfe auf. Die Tochter zog nun die Notbremse und brachte die Tiere zu uns. Irgendwie machen sie einen ziemlich verstörten Eindruck. Wir werden uns besonders intensiv um die Beiden kümmern. Es wäre aber auch großartig, wenn die Katzenomi Murmel ganz schnell einen feinen Platz in einem "betreuten Wohnen" finden könnte. Auf ihre alten Tage diesen Umzug ins Tierheim mit all den Hunden und fremden Menschen zu verkraften, ist viel verlangt. Kann sie bitte jemand hier raus holen und bei sich aufnehmen für den letzten Lebensabschnitt? Es sollte aber ein Einzelplatz sein oder maximal als Zweitkatze. Verträglich ist Murmel.

 

23.10.2017

Und wieder hieß es, zum Tierarzt zu fahren. Unsere kleinste und unsere größte Hündin waren an Bord. Für Kropka stand die zweite Milchleisten-OP auf dem Programm. Das Bäuchlein war bestens verheilt, nun konnte die nächste von einem Tumor befallene Mammaleiste entfernt werden. Wir hoffen, dass die Heilung ebenso gut von statten geht, wie bei der ersten Seite. Für die große Bunny stand keine OP auf dem Plan, sondern eine Schur. Die Hündin sah doch ganz schön ungepflegt aus, viel Filz hatte sich in ihrem langen Fell gebildet. Da sich Bunny ungern bürsten lässt, geschweige denn frisieren, musste die Schur unter Narkose erfolgen und war somit Sache des Tierarztes. Ein ganz "neuer" Hund kam zum Vorschein und Bunny tollte voller Freude durchs Gehege, als sie zurück war. Offenbar fühlte sie sich wie befreit. 

 

21./22.10.2017

Irgendwie ist hier gewaltig "der Wurm" drin. Die Reihe unserer Sorgenkinder wird immer länger. Da ist Alma mit ihrem doppelseitigen Kreuzbandriss. Dazu gesellt sich der kleine Witold, dessen Auge noch immer großen Kummer bereitet. Die letzte Kontrolle ergab, dass es doch eher so ausschaut, als ob das Auge nicht zu halten ist, sondern entfernt werden muss. Aber noch ist nichts entschieden. Schlimm steht es auch um Katze Jacky. Die zierliche Miez leidet unter Anämie, ihr Rückenmark ist nicht in der Lage, genügend rote Blutkörperchen zu bilden. Es bildet fast gar keine, die Werte sind kaum noch messbar. Jacky baut immer mehr ab, kein Medikament schlug bisher an. Als letzten Strohhalm nutzen wir nun Cyclosporin, da es sich vermutlich doch um einen autoimmunen Prozess handelt. Es ist ein wirklich teures Mittel, aber wir hoffen so sehr, dass Jacky, die nun wahrlich nicht alt ist, wieder auf die Beine kommt. Sie gibt sich so viel Mühe.

 

20.10.2017

Nun sind sie da: die sechs Neuen aus Rumänien. Bereits am Nachmittag fuhr der Transporter aus der Smeura auf unseren Hof. Wir waren zur Abwechslung einmal die erste Station auf seiner Tour und konnten bei schönstem Sonnenschein unsere neuen Schützlinge begrüßen. Und was für eine freundliche Bande das ist! Der große imposante, aber ebenso liebe Cosmo, die schlanke aufgeweckte Ursa, die kleine verspielte Catalina, der aufgeregte Struppel Tuzic, der verschmuste Moppel Nani und die niedliche kecke Kia. Es herrschte wunderbare Harmonie und Einigkeit bei den Sechsen, egal ob es um das Abstauben von Streicheleinheiten oder das Anbellen unserer Scheunenkatzen ging. Natürlich hatten alle nach der langen Fahrt großen Durst. Aber diese Sorgen sollen ab jetzt der Vergangenheit angehören. Wir sind wirklich wieder megahappy mit unseren "übrig gebliebenen" aus der aktuellen Ausgabe "Das kleine Licht" - dem Rundbrief der Smeura.

 

19.10.2017

Wie der ein oder andere von Ihnen sicher schon bemerkt hat, konnte unser Sorgenkater Karsten in ein neues Zuhause umziehen. Er wohnt nun in Dresden bei einer Familie, die bereits vor 15 Jahren einen Kater aus unserem Tierheim aufnahm. Dieser ist nun verstorben und Karsten sollte sein Nachfolger werden. Die Chemie stimmte total. Karsten, der unseren Tierpfleger Mario heiß und innig liebte, wollte direkt von Marios Arm auf den Arm seines neuen Frauchens. Das war für uns ein Zeichen! Die Umstände waren optimal und so konnten wir Karsten gleich mitgeben, denn vor Ort waren wir ja bereits. Nun drücken wir alle fest die Daumen, dass Karsten nicht in sein altes, garstiges Verhaltensmuster zurückfällt, sondern seiner neuen Familie nur Spaß und Freude bereitet.

Die ärmste Alma wurde nun am linken Kreuzband operiert. Leider bestätigte der Tierarzt den Verdacht, des beidseitigen Kreuzbandriss. Für uns heißt das nun mindestens fünf mal am Tag mit Alma gehen üben, sprich Krankengymnastik. Womit hat die liebe Hündin solch ein Übel nur verdient.

 

18.10.2017

Vor einer Woche war unser tapferes Tierheimauto in der Werkstatt. Ein wichtiges Teil musste dringend ausgetauscht werde und es gab keinen Aufschub mehr. Heute flatterte nun die Rechnung ins Haus, und trotz Supersonderkonditionen müssen wir nun 784,46€ zum Beheben des großen Aua unseres Tierheimautos aufwenden. Hätten Sie einen kleinen Groschen für unser Tierheimauto übrig? Damit würden Sie uns wirklich einen großen Teil der Last von den Schultern nehmen.

Neben all den schlimmen und traurigen Neuigkeiten möchten wir mal wieder mit etwas Positiven abschließen. Unser viel geliebter Kater Horst hat ein Zuhause gefunden. Die nette Dame aus der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz hatte vor einigen Jahren schon einen Kater von uns aufgenommen. Nach langer, schwerer Krankheit war er nun von dieser Welt gegangen und hinterließ im Herz und auf dem Sofa der Dame einen leeren Fleck. Und dieser Platz war wie für Horst gemacht. Jetzt ist er endlich "King im Haus" und wird gestreichelt, wann immer er es möchte.

 

17.10.2017

Unsere liebe Hündin Alma hat es schwer erwischt. Am Abend des vorherigen Tages knickte sie plötzlich mit den Hinterbeinen ein, jaulte kurz auf und lief ab diesem Moment nur noch auf drei Pfoten. Wir kümmerten uns rasch um sie und konnten ganz schnell die Erkenntnis gewinnen, dass es sich wohl um einen Kreuzbandriss handeln wird. Also fuhren wir am Vormittag in die Tierarztpraxis, um Alma dem Doc vorzustellen. Die Diagnose bestätigte sich, es ist ein Kreuzbandriss. Eine OP wurde für die nächste Woche vereinbart. Die Rückfahrt ins Tierheim durfte gleich auch Kater Casimir mit antreten, bei ihm ist alles gut verheilt. Als wir Alma an der Leine wieder zu ihren Freunden in den Auslauf führten, passierte es ein zweites Mal: Alma knickte ein, schrie und konnte nun gar nicht mehr laufen. Marco trug sie ins Haus, bettete sie weich und wir telefonierten sofort mit der Tierarztpraxis. Es gab zwei Verdachtsdiagnosen. Entweder ist das Kreuzband am anderen Bein nun auch gerissen oder es ist eine Art Bandscheibenvorfall aufgrund der Fehlhaltung nach dem ersten Riss. Morgen geht es also erneut zum DOC. Vermutlich wird Alma noch am selben Tag operiert. Die Ärmste! So ein lieber Hund und dann solchen Kummer. Aber es wird alles gut werden für sie, davon sind wir überzeugt.

 

16.10.2017

Auch in der neuen Woche geht es wenig erfreulich weiter. Die Chinchilladame Giovanna musste leider wieder ins Tierheim. Zahllose Versuche der Vergesellschaftung blieben erfolglos und so hat man sich dazu durchgerungen, die hübsche Maus wieder in unsere Obhut zu übergeben. Nun lassen wir Giovanna erst einmal in Ruhe wieder bei uns ankommen und überlegen, wie es mit ihr weitergeht.

Leider ist über Nacht auch eines unserer Hühner für immer von dieser Welt gegangen. Die weiße Henne bette sich ins Stroh und schlief dann friedlich ein.

 

14./15.10.2017

Die Geschichten der hilfebedürftigen Tiere der letzten beiden Tage gingen leider nicht gut aus. Der alte Kater Phönix war zu schwach, um dem Tod von der Schippe zu springen. Sein Kreislauf kam nicht wieder in Gang, die Organe arbeiteten kaum, die Körpertemperatur konnte nicht stabilisiert werden. Sie stagnierte auf 32,9°C und das trotz Wärmekissen, Rotlicht und Infusion. Das arme Tier konnte nur noch erlöst werden. Es war immerhin ein vernünftiger Abschied von dieser Welt und kein tagelanges Siechtum im Schmutz am Straßenrand. Dennoch macht es uns traurig, dass ein Katzenleben so endet. Wir hätten Phönix gern noch ein würdevolles Dasein bereitet und wenn es nur für ein paar Monate gewesen wäre. Es lag nicht in unserer Macht.

Und auch der Schwan schien dem Ableben immer näher zu kommen. Am Samstag hatte er nichts gefressen, alles was wir ihm anboten, schlug er aus. Ein Anruf bei der Wildvogelauffangstation brachte uns den Rat, wir sollten den großen Vogel zwangsfüttern, so mit Schlauch in den Hals. Das erinnerte verdammt an Stopfleber, in uns krampfte sich alles zusammen. Wir versuchten weiter auf herkömmliche Weise das Tier zum Fressen zu bewegen. Da sich aber keine Besserung abzeichnete, brachten wir den Schwan am Sonntag in die Wildvogelstation. Die Tierpfleger dort sind Profis auf dem Gebiet und waren durchaus optimistisch, dem Schwan helfen zu können.

 

13.10.2017

Freitag der 13te endete für einen sehr ungewöhnlichen Gast mit einer kostenlosen Nacht im Tierheim. Nahe der Gaststätte Luchsenburg wurde ein offenbar verletzter Jungschwan gefunden. Das Tier machte keinerlei Anstalten sich von dort wegzubewegen, was die Besucher und den Wirt veranlasste, Hilfe einzuschalten. Ein ganzer Mannschaftswagen der Feuerwehr rückte aus und brachte den Schwan zu uns, von wo aus die Fahrt weiter in die Tierklinik ging. Der ungefähr einjährige Jungvogel wurde geröntgt und gründlich untersucht. Eine sichtbare Verletzung konnte nicht gefunden werden, jedoch auch kein anderer Grund, wieso das Tier sich so schwer auf den Beinen halten kann. Vermutlich hat er seine Kräfte einfach falsch eingeschätzt und ist nun ziemlich erschöpft. Wir werden versuchen, den gefiederten Kameraden etwas aufzupäppeln und hoffen, dass er sich rasch erholt. Bis dahin residiert er in unserer Scheune.

 

12.10.2017

Auf dem Weg zur Arbeit entdeckte Frau Falkenberg-Dziumla auf einem Feld neben dem Straßenrand eine Katze. Erstmal nicht ungewöhnlich, aber die Haltung des Tieres machte sie so stutzig, dass sie das Auto wendete und zurück fuhr, um die Katze in Augenschein zu nehmen. War sie tot? Auf den ersten Blick ja, denn zahlreiche Fliegen trieben dort schon ihr Unwesen. Plötzlich bewegte das Tier eine Pfote und ganz wenig den Kopf. Die Katze lebt! Schnell eine Decke aus dem Auto geholt, die Katze vorsichtig eingewickelt, ins Auto getragen und auf dem schnellsten Weg in die Tierklinik gefahren. Dort nahm man sich in der geschätzten Art sofort des Notfalls an. Kurze Zeit später wurde Frau Falkenberg-Dziumla dazu gerufen. Ihr wurde Folgendes erklärt: es handelt sich um einen älteren Kater, unkastriert, ungepflegt, vermutlich ein Streuner. Er weißt keine Verletzung auf, wurde also nicht angefahren. Die Zähne sind katastrophal, ein Diabolo steckt im Genick und der Körper ist von Fliegeneiern übersäht. Die Körpertemperatur beträgt lediglich noch 32°C. Akute Lebensgefahr. Offenbar hatte es das Tier nicht mehr weiter geschafft und sich dort auf das Feld, die Nase in der Erde, zum Sterben hingelegt. Welch ein Siechtum! Das muss doch schon länger so gegangen sein! Warum hat niemand geholfen? Der Kater wurde nun teilweise geschoren, um zu verhindern, dass aus den Fliegeneiern Maden schlüpfen, die dann an der Haut fressen. Anschließend wurde das arme Tier an die Infusion angeschlossen und auf Wärmekissen gebettet. Der Kater, den Frau Falkenberg-Dziumla Phönix taufte, hob immer mal ein wenig den Kopf, zu mehr reichte die Kraft nicht. Nun heißt es innigst Daumen drücken und hoffen, dass Phönix es schafft.

Hinweis: man sollte Katzen, die am Straßenrand liegen und vermeintlich tot sind, stets genauer betrachten. Es ist nicht die Erste, die noch gelebt hat. 

 

11.10.2017

Es gibt Neuigkeiten aus der Tierklinik:

Das verletzte Auge von Kater Horst ist gut verheilt, sein Blutbild ergab alle Werte im Normbereich. Vielleicht hilft das diesem Schmuser endlich zu einem richtigen Zuhause. Er sehnt sich so danach.

Fundkater Casimir hat die Entfernung des Knubbels am Bauch gut überstanden. Das Ergebnis der pathologischen Untersuchung liegt noch nicht vor, aber Dr.Dziwok meinte, das entfernte Gewebe sehe eher nach Fettgeschwulst aus als nach einem Fibrosarkom. Wir sind erstmal ziemlich erleichtert.

Nun hatte aber unser Tierheimauto Schmerzen und musste in die Werkstatt. Ein schlimmes Poltern machte ein weiteres Fahren quasi unmöglich. Außerdem funktionierte der Blinker nicht richtig. Und neue Winterreifen benötigt das Fahrzeug auch, schließlich ist es fast täglich im Einsatz.

 

10.10.2017

Wir können einen weiteren vierbeinigen Glückspilz vermelden. Der Rüde Elvis, bei dem jüngst Niereinsuffizienz diagnostiziert wurde, durfte nach Dresden umziehen. Elvis neue Besitzer störten sich nicht daran, dass der Rüde nur Spezialfutter zur Unterstützung der Nierentätigkeit fressen darf und wollten den lieben Kerl gern bei sich aufnehmen. Und der hübsche braune Rabauke dankte es ihnen sehr. Wie selbstverständlich marschierte er in das große fremde Haus und war sogar schneller im Fahrstuhl als unser Mario. Nach einem kurzen Blick durch die Wohnung widmete er sich ganz seiner neuen Familie. Diese hatten dem Rüden schon viele gemütliche Plätzchen in der kompletten Wohnung hergerichtet und auch im Bett ist Elvis ein gern gesehener Gast. Ganz spannend fand Elvis die Geräusche von spielenden Kindern, die über den Balkon in die Wohnung drangen. Er verweilte und lauschte ein wenig, wo das wohl herkommen möge, da er nicht über die Balkonbrüstung schauen konnte. Als die vertragliche Seite erledigt war, wollte sich Tierpfleger Mario noch verabschieden aber Elvis hatte nur noch Augen für den Futternapf, der gerade befüllt wurde. Wir sind happy, dass sich das Blatt für den hübschen Kerl zum Guten gewendet hat und er nun hoffentlich für immer ein tolles Zuhause hat.

 

09.10.2017

Die zierliche Katze Kathy durfte nun auch endlich ihre Tierheimkarriere beenden, worüber wir uns ganz besonders freuen. So eine liebe Miez und keiner hatte sich bisher ernsthaft für Kathy interessiert. Dabei schmuste sie mit allen Besuchern und gab ihr Bestes, um zu gefallen. Nun hat es geklappt und Kathy zog nach Pulsnitz um. Dort wurde sie schon sehnsüchtig erwartet, alles war für ihre Ankunft vorbereitet. Kathy zeigte sich selbstbewusst, schaute sich aufmerksam ihren neuen Wohnsitz an und probierte auch gleich die Katzentoilette aus. Sehr brav! Wir wüschen der Hübschen, dass sie eine lange, glückliche Zukunft hat mit ihrer neuen Familie hat.

 

 07./08.10.2017

Oh, die schlechten Nachrichten häufen sich und wir müssen wirklich stark sein. Beim kleinen Witold ist die Bisswunde unter der Oberfläche so schlimm vereitert gewesen, dass bereits Eiter ins Auge geflossen war und dort die Hornhaut arg beschädigt hat. Herr Dr.Dziwok persönlich hat den Kleinen nun operiert, alles gespült und Witold eine Nickhautschürze verpasst. Damit haben er und wir wirklich gute Erfahrungen gemacht, denn die Eigenheilung wird dadurch angeregt und das Auge wird immer feucht gehalten. Hoffen wir, dass auf diese Weise Witolds Äuglein gerettet werden kann.

Auch nicht gut steht es um Katze Jacky. Ihre Blutwerte haben sich erneut verschlechtert, ihr Rückenmark produziert nach wie vor zu wenig rote Blutkörperchen. KeineTherapie schlägt an, es handelt sich vermutlich doch um einen bösen Tumor im Rückenmark. Jacky hat aller Voraussicht nach nur noch wenige Wochen zu leben. Es ist eine Tragödie.

Damit noch nicht alles. Der am 28.9. aufgenommene Fundkater, bei dem ein Knubbel am Bauch festgestellt worden war, ist wahrscheinlich von einem Fibrosarkom betroffen. Das ist ein hochaggressiver Tumor, welcher direkt ins Gewebe wächst. Wird er nicht im Frühstadium entfernt, gibt es keine Rettung mehr. Der Tod folgt in spätestens 4-6 Monaten. Um das zu verhindern, lassen wir den Knubbel nun großflächig entfernen und hoffen, dass alles erwischt wird. Damit können wir hoffentlich das Leben dieses Schmusekaters retten.

Liebe Mitstreiter, Sie sehen, es gibt massiven tierärztlichen Bedarf. Die Kosten dafür sind enorm, aber wir werden stets alles für unsere Tiere tun. Umso wichtiger ist es, dass Sie uns finanziell auf diesem Weg beistehen. Allein schaffen wir das nicht!

 

06.10.2017

Draußen regnete es unablässig und so nutzen wir die Zeit, um bei unseren Nagern "klar Schiff" zu machen. Der Reihe nach wurde bei den Meerschweinchen, Kaninchen, Chinchillas und Ratten alles ausgemistet, abgeputzt, abgewaschen und sauber wieder eingeräumt. Besonders die drei Rattendamen hatten große Freude ihr neu eingerichtetes Gehege zu erkunden und die kleinen versteckten Leckereien zu finden. Derweil hatten die Kaninchen Sammy und Klopfer Freilauf im Zimmer, da sie bei dem Miesepeterwetter ja nicht auf die Wiese durften. Dabei wurden sie von Lorelai und ihren Kindern streng bewacht. Eine amüsante Szenerie.

 

05.10.2017

Am frühen Nachmittag hatte der liebe Rüde Amethyst einen Termin in der Praxis. Die genauere Untersuchung einer Umfangsvermehrung in der Achselhöhle war der Grund. Unter Narkose wurde eine Probe der Beule entnommen, welche sich als Zyste herausstellte. Nähere Informationen wird der Pathologe in Kürze liefern. Außerdem wurden bei dem Senior gleich der Zahnstein entfernt. Eine sinnvolle Maßnahme, da schlechte Zähne in Zusammenhang mit Nieren-, Leber- und auch Herzleiden stehen.

Im selben Atemzug sprachen wir in der Praxis auch gleich über Elvis Blutergebnis. Der hübsche Kerl leidet an Niereninsuffizienz und benötigt ab sofort Nierendiätfutter. Über eine kleine Spende für die zusätzlichen Futterkosten würde sich Elvis gewiss sehr freuen.

 

04.10.2017

Zur routinemäßigen Tierarztrunde gab es diesmal einiges zu tun. Unter anderem wurden vier Hunde und sechs Katzen gründlich untersucht und geimpft. Außerdem brachte unsere Tierärztin unseren Kater Horst wieder mit ins Tierheim. Länger als gedacht, wurde sein schlimmes Auge stationär behandelt. Wir erhielten die Anweisung, dass er nun vier mal täglich Augentropfen zur Ausheilung bekommen soll. Horst schien sehr zufrieden zu sein, wieder in der gewohnten Umgebung seiner Wegen gehen zu dürfen. Dafür gefiel der Ärztin die Bissverletzung von Witold gar nicht. Kropkas lieb gemeinte Versuche Witolds Auge zu reinigen hat die Sache leider verschlimmert. Der kleine Dackelmann wird nun in der Praxis aufgenommen und behandelt. Weiter ging es mit dem Patienten Elvis. Trotz ordentlicher Futterportion nahm der Rüde kein Gramm zu. Wir veranlassten also ein Blutbild zur Klärung. Bei der Untersuchung des vor kurzem eingetroffen zutraulichen Fundkaters wurde eine Umfangsvermehrung an der Seite festgestellt. Diese wird bei der bald folgenden Kastration genauer unter die Lupe genommen. 

 

03.10.2017

Auch zum Feiertag stehen die Uhren im Tierheim nicht still. Zu zweit machten wir uns auf den Weg und gingen einer dringlichen Anzeige nach. Uns wurde berichtet, ein älterer Herr würde seinen kleinen Hund an einem Seil strangulierenderweise aus dem Fenster lassen, wo er im Vorgarten sein Geschäft verrichten soll und dann auf selbem Weg wieder ins Haus gelangt. Ein unhaltbarer Zustand - also ging es los. Vor Ort stellte sich alles jedoch viel weniger dramatisch dar. Es handelt sich um ein sehr niedriges Erdgeschossfenster, wo der fidele Mischlingshund problemlos hochhopsen kann. Der Grund dafür, wieso der Herr aktuell diese unkonventionelle Verfahren des Gassigehens praktiziert ist, dass er einen gebrochenen, eingegipsten Fuß hat und keine Angehörigen, die ihn unterstützen könnten. Der Pflegedienst sieht sich auch nicht in der Pflicht. Sicher ist die Situation alles andere als optimal, aber der alleinstehende Senior kümmert sich rührend um den Hund und hängt sichtlich an seinem vierbeinigen Kumpel. Als wir ihm unsere Nummer für den Notfall gaben, zeigte sich der älter Herr wirklich sehr dankbar.

Im Anschluss konnten wir noch eine Familie glücklich machen. Ein weißer wuscheliger Hund wurde, als wir gerade beim Tierarzt waren, als Fundhund abgegeben. Einer Kollegin kam der Rüde bekannt vor und so fuhren wir dort vorbei und informierten die Besitzer direkt über den Aufenthaltsort des Hundes. Dieser wurde schon schmerzlich vermisst und man versprach uns hoch und heilig, den Rüden auch gleich chippen und registrieren zu lassen. 

 

02.10.2017

Und wieder hatten wir große Sorgen. Der kleine Witold hatte eine üble Schwellung im Gesicht. Also musste er mit zum Tierarzt. Dort wurde festgestellt, dass es sich vermutlich um eine Bissverletzung handelt. Beide Löcher wurden geöffnet und gespült, sodass das Sekret abfließen kann. Logischerweise gefiel Witold diese Prozedur kein bisschen, doch er hielt ganz tapfer durch. Nun bekommt er zwei mal täglich Tabletten, vier mal täglich Augentropfen und muss einen Trichter tragen. Armer Witold.

Ebenfalls im Auto hatten wir Hündin Elli zur Nachkontrolle. Sie hatte nach der Kastration eitrigen Scheidenausfluss bekommen und wurde antibiotisch behandelt. Glücklicherweise schlugen die Tabletten gut an, sodass die liebe Hündin eine neuerliche Operation erspart blieb. Nun wird hoffentlich endlich alles gut.

 

30.09./01.10.2017

Das ganz kleine weiß-braune Fundkätzchen machte uns am Samstag mittag große Sorgen. Es war schwach, lag auf der Seite, wollte keinerlei Nahrung aufnehmen, auch keine Milch. Also packten wir es warm ein, luden es in eine Transportbox und fuhren rasch zum Tierarzt. Dort kam das Baby an die Infusion. Man sagte uns aber, dass die Chancen eher gering sind, solch ein untergewichtiges Wesen retten zu können. Am späten Nachmittag kam leider der Anruf, dass die Kleine verstorben ist. Der magere Körper hatte einfach nichts zuzusetzen, konnte sich gegen irgendwelche Errreger nicht wehren. Es macht uns traurig und vorallem wütend, dass gewissenlose Menschen dieses gerade begonnene Leben einfach so weggeworfen hatten.

 

29.09.2017

Und erneut waren wir gefragt bei der Aufnahme von Katzen. Am selben Tag wurden zwei kleine Miezen unabhängig voneinander in unterschiedlichen Wäldern gefunden. Die eine, dreifarbig, ist ein rechter Wonneproppen und sehr niedlich, aber randvoll mit Flöhen. Die andere, weiß mit braun getigerten Flecken, ganz abgemagert und ebenfalls verfloht. Für ihr Alter war das Mädchen viel zu klein und auch zu ruhig. Wir beobachten sie jetzt ganz genau und päppeln sie zusätzlich mit Aufzuchtsmilch, damit sie sich rasch erholt und schön mollig wird.

 

28.09.2017

Ein Tierschutzverein aus unserer Nähe bat uns um Hilfe. Es ging um die Aufnahme von zwei Katern, welche sich seit Tagen auf der Suche nach Futter und Unterkunft bei einer Frau einfanden. Die Beiden zeigten sich sehr zutraulich und sahen gepflegt aus. Aber sie wirkten hilflos und schienen ohne Orientierung, so als wären sie zuvor nur in der Wohnung gehalten worden. Wir sagten unsere Hilfe zu. Am Nachmittag trafen die Kater bei uns ein. Vorher waren sie schon tierärztlich untersucht, entfloht und mit Ohrentropfen ausgestattet wurden. Es sind echt hübsche zutrauliche Burschen, einer ganz weiß und einer grau-getigert mit weiß. Der Tierarzt hat ihr Alter auf 1-2 Jahre geschätzt. Sie sind unkastriert, Chip konnte leider auch keiner gefunden werden. Nun müssen die Kater sich erstmal mit der neuen Situation arrangieren, wobei das satte Bäuchlein und der gemütliche Korb sicher hilfreich sind.

Die Kosten der Aufnahme werden zu je einer Hälfte von der Gemeinde, in der die Tiere ausgesetzt wurden und von dem dortigen Tierschutzverein getragen.

 

27.09.2017

 Am späten Abend trafen die Hunde aus Russland bei uns ein. Mit Händen und Füßen verständigten wir uns mit dem Fahrer, der leider kein Wort Englisch oder Deutsch sprach. Wir luden die Hunde nun also im strömenden Regen aus und brachten sie in ein Gehege, wo sie sich erst einmal die Beine vertreten konnten. Dort kamen uns erste Zweifel: Dusja war definitiv nicht der Hund, welcher uns in der Mail angekündigt wurde. Aramis war ein wenig schüchtern und traute sich kaum einen Schritt zu tun. Lim brauchte einen Moment, um unseren guten Willen zu erkennen, freute sich dann sehr über die Streicheleinheiten. Florens war äußerst aufgeweckt und wirklich zutraulich. Am nächsten Tag im Licht kamen uns jedoch ernsthafte Bedenken, dass es sich bei Hündin Florens um das Tier auf dem Foto handelt. Noch dazu reagierte sie äußerst eifersüchtig auf andere Hunde, dabei wurde sie als sehr verträglich beschrieben. Wirklich schade, denn die Hündin ist bildschön und sucht den Kontakt zu Menschen.  Erste Nachfragen bei unserer Kontaktperson brachten keinerlei Klarheit, wie es zu den Verwechslungen kommen konnte, sondern nur noch mehr Verwirrung. Eine Hündin Dusja kennen die Damen aus Moskau überhaupt nicht, war die Aussage... Wir fragen uns, von welchem Hund wir dann Fotos erhalten haben. Und Florens soll laut der russischen Pflegestelle tatsächlich diese Hündin sein, wobei wir feststellen mussten, dass im Impfausweis ein ganz anderer Namen steht. Alles in allem eine äußerst enttäuschende Kooperation, wobei es für die Tiere sicher das Beste ist, was ihnen passieren konnte.

 

26.09.2017

 Katze Cora, die vor wenigen Wochen großes Pech hatte und wenige Tage nach der Vermittlung wieder ins Tierheim musste, weil es Zoff mit der Zweitkatze gab, bekam nun ihre zweite Chance. Diesmal ging die Fahrt nach Pulsnitz zu einer älteren Frau. Dort ist Cora Einzelkatze, es kann also keinen Ärger mit einem Artgenossen geben. Ihr Frauchen ist immer daheim, die Wohnung sehr gemütlich mit vielen Kuschelplätzen und eingenetztem Balkon. Cora fühlte sich gleich wohl, erkundete alles und kam schmusen. Wir wünschen der hübschen Katze mit den Kulleraugen, dass es diesmal ein Glück auf Lebzeiten ist.

Eine andere Katze musste auch in eine Transportbox steigen, für sie ging es aber zum Tierarzt. Kater Horst hatte ein "böses" Auge. Es sah sehr nach Verletzung und ziemlich arg aus, so das wir nicht zögerten. Am Abend kam dann der Anruf aus der Praxis: ja, es ist ein Loch in der Hornhaut, vermutlich durch die Kralle einer anderen Katze. Aber es ist nicht dramatisch. Horst bleibt für einige Tage dort zur Behandlung und Beobachtung. Wir wünschen gute Besserung.

 

25.09.2017

 Das Interesse an unseren Tieren reißt nicht ab, worüber wir natürlich äußerst erfreut sind. Auch an diesem Tag gab es wieder eine Fahrt mit Ziel "Neuer Lebensabschnitt". Sie ging diesmal nach Berlin. Im Auto saßen neben Mario die Kätzchen Viktor und Valeria. Gemeinsam bezogen die Geschwister eine hübsche Wohnung bei jungen Leuten. Selbstverständlich waren diese vorher im Tierheim und haben ihre Favoriten in Augenschein genommen. Besonders gut finden wir, dass wieder zwei Katzen zusammen bleiben. Es ist einfach etwas ganz Besonderes, diese Geschwisterliebe bei den Stubentigern.

Und noch eine gute Nachricht gibt es: unsere Henne mit dem gebrochenen Beinchen läuft wieder!! Es ist ein Humpeln, aber zügig und ohne das man eine besondere Einschränkung spürt. Die Tapfere kommt gut von A nach B, raus, rein, zum Futter/Wasser, auf die Wiese, in den Sand, alles klappt nun wieder selbständig. Prima, wie die Natur sich hilft, wenn man sie dabei ein wenig unterstützt. Wir freuen uns sehr über diese "Turboheilung", wie unser neuer Mitarbeiter Marco es nannte.

 

23./24.09.2017

 Unser scheues Rehlein Betty hatte ihren großen Tag. Seit Wochen kam ihr neues Frauchen ins Tierheim, um das Vertrauen der kleinen, schüchternen Hündin zu gewinnen und ihr zukünftig ein gutes Zuhause zu bieten. Das klappte prima.  Am Samstag nun holten Frauchen und Hund Pepe, welcher auch aus unserem Tierheim stammt, Betty bei uns ab. Bereits einen Tag später schreibt Frau K. Folgendes:

Also die Autofahrt war super, Betty war die ganze Fahrt ruhig und hat neugierig aus dem Fenster geschaut. Zuhause angekommen ist sie neugierig und aufgeschlossen in die Wohnung gelaufen und hat gleich ihren Schlafplatz untersucht. Zur Begrüßung gab es für Beide eine Kaustange, die auch ordentlich verteidigt wurde. Nachdem Mittagsschlaf waren wir ne Runde Spazieren, soviele neue Eindrücke... Die Nacht wollte Betty in der Stube schlafen und kam uns die Nacht auch mal kurz besuchen. Heut früh kam sie noch ein bisschen verschlafen, aber mit wedelndem Schwanz mich begrüßen. Dann gab es erstmal Frühstück, was von beiden Hunden ruhig und artig verspeist wurde. So das war es erstmal von mir.  LG Betty und Pepe

Wir sind ausgesprochen erfreut darüber und sagen von Herzen DANKE für all die Geduld, die vielen Fahrten ins Tierheim, die Zeit und das Verständnis für Betty. Der Erfolg der Aktion gibt uns allen Recht.

 

22.09.2017

 Was für ein Glück! Die liebe Hündin Püppi, die das Schicksal arg gebeutelt hatte, ist wieder Mittelpunkt einer Familie. Sie zog in ein kleines Häuschen in Bischofswerda ein, wo schon alles bestens für sie vorbereitet war. Püppi hat sich so gefreut, als wir ihr das nagelneue Brustgeschirr anlegten und sie ins Auto hopsen durfte. Die Fahrt verlief ruhig, im neuen Domizil war Püppi aufgeregt und dennoch sehr brav. Ihr Herrchen ist gleich eine große Runde mit ihr gelaufen, nachdem alle Formalitäten erledigt waren. Am Abend rief er noch im Tierheim an, um von der neuen vierbeinigen Kameradin zu schwärmen. Unsere Freude war und ist riesengroß. Die 14 jährige Püppi muss ihre letzten Jahre nicht im Tierheim verbringen, nein, sie hat einen Hauptgewinn gezogen. Wir sagen von Herzen DANKE.

Und noch eine weitere Hündin durfte unsere Einrichtung verlassen. Die lackschwarze Sadie, welche erst vor einem Monat aus Rumänien zu uns kam. Ein junger Mann auf der Suche nach einem Hund hat sich auf Empfehlung von Mario intensiv mit der Hübschen beschäftigt, sie mehrfach besucht, ist mit ihr ausgiebig spazieren gegangen. Dann stand die Entscheidung fest und Sadie zog nach Dresden-Weißig um. Alles ging prima bis auf die Treppe hoch zur Wohnung. Die flöste der Hündin großes Unbehangen ein. Fürs Erste trug Mario Sadie nach oben. Nun ist es Aufgabe des neuen Herrchens, mit ihr zu üben und ihr diese Angst zu nehmen. Wird gewiss funktionieren. Wir wünschen den Beiden eine traumhafte Zukunft.

 

21.09.2017

 Heute war der Tierarzt zur Visite im Haus. Neben drei Miezen und zwei Hunden, die geimpft wurden, gab es einiges zu tun. Ellis Operationsnaht wurde kontrolliert, ebenso wie die Kastrationsnaht von Frytek und Witold. Alles war sehr zufrieden stellend, auch wenn Witold beim Anblick des Tierarztes gleich die Knie schlotterten. Nicht so zufrieden war die genauere Untersuchung von Amethyst. Er hatte eine Beule an der Achsel, die einer genaueren Diagnostik bedarf. Für diesen Zweck wird er wohl bald einen Termin in der Tierklinik bekommen. Ein befederter Notfallpatient wurde ebenfalls untersucht. Ein Huhn entlastete ein Bein sehr stark. Nach dem Abtasten stand fest, die arme Henne hat einen gebrochenen Oberschenkel. Da sie sich aber sehr aufgeweckt und interessiert an ihrer Umwelt zeigte und auch von den anderen Hennen trotz eingeschränkter Mobilität akzeptiert wurde beschlossen wir, dem braunen Federtier die Chance auf Regeneration zu geben. Für uns bedeutet das nun alle 2 Stunden nach der Henne zu sehen, ihr Futter und Wasser anbieten und sie nach Bedarf auf die Wiese oder in den warmen Stall zu bringen, sodass sie ein weitestgehend normales Leben führen kann. Wir hoffen, die nette Henne hat den nötigen Lebenswillen, um auch diese schwere Zeit zu überstehen. An unserem Einsatz für das verletzte Huhn soll es nicht scheitern.

 

20.09.2017

Zuwachs auf der Katzenstation. Eine Mutterkatze mit fünf Babys wurde bei uns abgegeben. Es handelt sich um eine ganz bunte Familie: Mutterkatze und ein Baby schildpattfarben, ein Baby braun getigert, eines dreifarbig, dann ein rotes und ein rot-weißes. Es ist einfach hinreißend. Die Mutterkatze suchte hochträchtig an einem Landgasthof nach Futter und Unterschlupf und ging nicht wieder weg. Sie brachte dort ihre Jungen zur Welt und hätte auch bleiben können, aber mit dem bereits vorhandenen Kater gab es immerzu Ärger. Also entschieden sich die Tierfreunde, die kleine Familie in unsere Obhut zu geben. Gewiss werden wir für all die Hübschen gute Plätze finden, wenn die Zeit dafür gekommen ist. 

 

19.09.2017

Heute standen unsere kleinsten Bewohner im Mittelpunkt. Die Meerschweinchen Hans-Ole und Franz-Herbert nahmen ein Bad. Diese Prozedur war nötig, weil bei den Beiden Milben festgestellt wurden. Reichlich Gequieke war zu hören und auch das anschließende Fönen fanden die zwei Herren nicht so toll. Nützt nichts, in drei Wochen wird das Ganze wiederholt. Dann sind die Plagegeister hoffentlich ausgemerzt. Verbunden war die Behandlung der Tiere natürlich auch mit einer umfangreichen Reinigung und Desinfizierung ihres Geheges. 

 

18.09.2017

Großartige Neuigkeiten: Unser Langzeitbewohner Nick, der über 15 Monate warten musste, hat es geschafft. Ein netter, junger Mann aus Dresden fand in Nick genau den Begleiter, den er sich gewünscht hat. Für Nick war dieser Tag natürlich super aufregend. Auf der Autofahrt verhielt er sich ruhiger als erwartet, bis sich die Fahrt dem Ende neigte. Dann wurde Nick munter und wollte wissen, wo er den nun gelandet ist. Selbstbewusst, wie wir ihn kennen, trottet er in das Haus, vorbei an wild spielenden Kindern, die Treppen hoch und in die Wohnung. Vorsichtig zurückhaltend begrüßte er sein neues Herrchen und erkundete dann rasch die kleine Wohnung mit der Nase. Mit einem Hops war Nick auf dem Sofa und schaute aus dem Fenster direkt ins Grüne. Sicher hat der liebe Kerl noch nicht begriffen, dass er jetzt wirklich ein eigenes Zuhause hat, wo er im Mittelpunkt steht. Wir freuen uns so sehr über diese gelungene Vermittlung und wünschen Nick und seinem Herrchen alles erdenklich Gute!

 

16./17.09.2017

 Hündin Molly (jetzt 14), welche vor fünf Jahren in unserer Obhut war, ist nun ein "Star". Das Magazin "DOGS" brachte in seiner Ausgabe 5/2017 einen mehrseitigen Artikel über die kleine polnische Hündin und ihr Frauchen Maria Hendricks (75). Es geht bei diesem Text in erster Linie um das wunderbare Miteinander. Es ist ein Loblied auf graue Schnauzen und die Zeit mit ihnen. "Alte Hunde sind die besten Hunde", sagt Frau Hendricks. Die Fotos dazu sind sensationell und absolut rührend. Ein Artikel mit ganz viel Herz und Verstand. Ein Plädoyer für die Aufnahme eines älteren Vierbeiners. Das muss man einfach gelesen haben! Danke an die Zeitschrift, dass Sie sich diesem Thema so ausführlich und treffend gewidmet hat.

Ebenso positiv berührt waren wir von der Post, die uns die Besitzer der kleinen alten Hündin Astra zukommen ließen. Diese passt genau zu dem oben erwähnten Artikel. "Wir danken Ihnen, dass Astra bei uns ist und wir unser Leben mit diesem Schatz verbringen dürfen", schreiben Frau K. und Herr B. aus Dresden. Ist das nicht fantastisch? Dazu gibt es bezaubernde Fotos z.B. Astra friedlich schlummernd auf einer orthopädischen Matratze, die ihren alten Knochen so gut tut und die sie jedem Körbchen vorzieht. Da geht uns das Herz auf.

Liebe Freunde, wir wünschen uns, dass auch Püppi, Andrew oder Kropka und all die anderen Senioren in unserem Heim ein solches Glück erfahren dürfen. Alle sehnen sich nach der Geborgenheit in einem richtigen Zuhause!

 

15.09.2017

Ein anderer Tierschutzverein bat um unsere Unterstützung. Wir wurden gebeten, bei einer netten Dame in der Nähe eine Vorkontrolle zu machen, da diese einen Hund aufnehmen wollte, der schon lange auf ein eigenes Zuhause wartete. Dieser bitte kamen wir heute nach und kehrten mit einem positiven Bescheid für den anderen Tierschutzverein zurück. Wieder konnten wir zur Vermittlung eines heimatlosen Hundes einen kleinen Anteil leisten - prima!

Währenddessen gaben sich im Tierheim Interessenten und nette Spender die Klinke in die Hand. Eine nette Familie las unseren Wunschzettel und brachte uns persönlich all die feinen Sachen vorbei. Großen Dank dafür. Außerdem wurde unsere Spendenkiste aus Kaufland Großröhrsdorf und Rewe Pulsnitz geleert, sodass wir alle Hände voll zu tun hatten, die Tiernahrung zu sortieren und verstauen. Auch hier herzlichen Dank, an all die unbekannten Spender!

 

14.09.2017

Wieder einmal waren wir auf dem Weg zum Tierarzt. Mit an Board war Hündin Elli, die eine Operationstermin hat. Seit einer Woche haben wir uns den Kopf zerbrochen, da Elli eine deutliche Verhaltensänderung an den Tag legte. Die sonst eher gemächliche Hündin flitzte agil über den Hof, zeigte sich zickig gegenüber anderen Hündinnen und begann unsere Seniorenrüden anzuflirten, sodass diese schon völlig entnervt waren. Eigentlich unmöglich, dass Elli läufig sein könnte, da sie ja kastriert ist und auch keinerlei Ausfluss hat. Auch eine erneute Untersuchung der Hündin brachte nur zutage, dass Elli eine deutliche Kastrationsnarbe hat. Unsere Tierärztin klärte uns aber auf, dass es sein könnte, dass sich noch fruchtbares Gewebe in ihr befindet, welches diese "Symptome" auslöst. Dies zu klären galt es heute. Schon nach zwei Stunden kam der Anruf, dass Elli die Operation gut überstanden hatte und sich tatsächlich Restgewebe des linken Eierstocks fanden, die funktionell waren. Dass so etwas möglich ist, wussten wir auch noch nicht. Etwas benebelt holten wir Elli wieder zu uns und bereiten ihr ein weiches Bett zum Ausschlafen. 

 

13.09.2017

Frisch angezogen mit Geschirr und Leine lief Hari in freudiger Erwartung zum Tierheimtor. Draußen bemerkte er jedoch, dass heute alles anders verlief als die sonstigen Spaziergänge. Keine liebe Frau erwartete ihn heute. Dafür öffnete sich die Tür des Tierheimautos und Hari wurde hinein gehoben. Tja, du netter rumänischer Rüde, das Schicksal meint es gut mit dir. Heute darfst du umziehen in deine eigenen 4 Wände. Zum Glück dauerte die Autofahrt nicht so lange, denn Autofahren zählt nicht gerade zu Haris Lieblingsbeschäftigungen. In Pirna angekommen, schwänzelte der liebe Rüde schon wieder neugierig voran. Als das neue Frauchen die Haustür öffnete, war Hari schon eher die Treppen oben im 2.OG als unsere Frau Kroll. Welch eine Freude, als Hari jene Frau wiedererkannte, welche schon mehrmals mit ihm spazieren kam. Und Frau Kroll war abgeschrieben. Nur noch Augen fürs Frauchen. Das hat Frau Kroll auch noch nicht erlebt. Einfach herrlich. Selbst beim Kaffeekochen saß er artig daneben und als das Vertragliche geregelt wurde, fielen ihm immer wieder die Augen zu. Doch er wollte ja keinen Moment verpassen. Auf den Balkon, der mit einem Magnet- Fliegenvorhang geschützt war, fand der schlaue Hari von ganz allein den Weg. In Zusammenarbeit mit seinem geduldigen, ruhigen, erfahrenen und souveränen Frauchen wird Hari wohl schnell die neuen Situationen gut meistern.

 

12.09.2017

Auch an diesem Tag hatte ein Tier das Glück, der Einrichtung "Adieu" sagen zu können. Diesmal war es eine Katze und zwar die süße Klara mit den Kulleraugen. Sie fuhr ganz artig mit nach Radeberg, wo sie von nun an einer sehr einfühlsamen, lieben, älteren Frau Gesellschaft leistet. Beide müssen jetzt nicht mehr einsam sein. Eine wirklich hübsche Wohnung mit viel Gemütlichkeit ist Klaras neues Domizil, bestes Futter wartete schon und jede Mengen Streicheleinheiten werden ihren Tagesablauf bestimmen. Klara verzog sich aber erstmal unters Bett, musste wohl die Fahrt und den Umzug verdauen. Gewiss wird dieser Rückzug nicht lange dauern und Klara die Vorzüge dieses neuen Lebens schätzen lernen. Wir wünschen das Beste.

 

11.09.2017

Eine, die viel zu lange im Tierheim warten musste, durfte nun endlich ihre Sachen packen und "Lebewohl" sagen: die schwarz/weiße Hündin Inna.

Die Fahrt ging nach Coswig und verlief problemlos. Im neuen Zuhause angekommen, war Inna erstmal etwas verunsichert, erkannte dann aber Ihre Leute und schon ging das Schwänzchen freudig. Innas neue Familie war schon mehrfach im Tierheim, konnte sich nicht so recht entscheiden, es spielten verschiedene Faktoren eine Rolle. Bei Inna passte nun alles, die Liebe zu den Kindern, ihr ganzes Wesen, ihre Sportlichkeit ebenso wie das sanfte Gemüt. Wir sind sehr glücklich, dass endlich Menschen erkannt haben, was Inna für ein wunderbarer Hund ist und nun mit ihr in eine tolle gemeinsame Zukunft starten. Alles Gute von uns.

 

09./10.09.2017

Am Samstag hatte Betty wieder Besuch von jener Frau, die plant, unser scheues Rehlein bei sich aufzunehmen. Beständig 2-3 mal in der Woche kommt Frau K. her und versucht, Bettys Vertrauen zu gewinnen. Es sind bereits Fortschritte erkennbar. Am besten klappt es außerhalb des Tierheimgeländes, wenn Betty spazieren gehen darf. An der Leine läuft sie klasse und zeigt sich auch so einigermaßen entspannt. Hilfreich ist dabei gewiss die Gesellschaft von Hund Pepe, welchen Frau K. im Juni 2015 (damals hieß er noch Oskar) aus unserer Einrichtung adoptierte. Auch er war ein kleiner Angsthase und ist heute ein selbstbewusster, lackschwarzer, wohlerzogener Hund. Wir hoffen alle, dass Betty ebensolches Glück hat, sich noch mehr öffnen kann und dann ein schönes Leben bei Frau K., ihrer Mutter und Hund Pepe genießen wird. Danke schon heute für all die Geduld und das "nicht aufgeben". Das ist toll und Bettys große Chance.

 

08.09.2017

Die Fundhündin, die ursprünglich aus Rumänien stammte, wurde von ihrem Besitzer wieder abgeholt. Der nette Mann hat die ganze Nacht nach ihr gesucht und war froh, sie bei uns wieder gefunden zu haben. Die kostenlose Registrierung bei Tasso hätte ihm in diesem Fall, viel Kummer und Sorgen ersparen kennen. Die Hündin hat sich sichtlich gefreut und war ebenso froh, wieder bei ihrem Herrchen zu sein.

Leider mussten wir uns für immer von Meerschweinchen Flip verabschieden. Bei einer Nachkontrolle der Zähne wurde das ganze Ausmaß ihrer Zahnprobleme klar und sie bekam eine denkbar schlechte Prognose. Kieferfehlstellung mit daraus resultierender Brückebildung der Backenzähne, bröselige Schneidezähne und zu allem Überfluss noch Muskelschwund der Zungenmuskulatur. Vor ein paar Wochen waren wir voller Zuversicht, dass Flip mit intensiver Pflege bald wieder selbstständig fressen kann. Dieser Hoffnung wurden wir nun beraubt und so trafen wir die schwere Entscheidung, die liebe Meerschweindame zu erlösen. Flip war alle sehr ans Herz gewachsen und wir betrauern ihren Verlust sehr.

 

07.09.2017

Ein wenig kurzfristig wurde wir gebeten drei Ratten in unsere Obhut aufzunehmen. Die Besitzerin, die die drei Weibchen erst im März erworben hatte, musste umziehen und konnte die Tiere nicht mitnehmen. So richteten wir eine Voliere, den Bedürfnissen von Ratten entsprechend ein und setzten die Mädels in das Gehege. Ganz schüchtern verkrochen sich die erst im Januar geborenen Tiere in die Schlafhäuschen und wollten das neue Terrain gar nicht erkunden. Mal schauen, wie lang es dauert, bis die hübschen Mädchen ein bisschen auftauen und eine erste Erkundungstour wagen.

Außerdem wurde wir am frühen Abend um Hilfe gebeten. Eine junge Frau fand eine herrenlose Hündin und bat um Aufnahme im Tierheim. Wir sagten zu und die große helle Hündin zog ein. Rasch war das Chiplesegerät gezückt und siehe da, es zeigte eine Nummer an. Mit großer Hoffnung riefen wir bei Tasso an, wo uns mitgeteilt wurde, dass die Hündin nicht registriert sei. Die Tassomitarbeiterin durchforstete weltweit alle Haustierregister - ohne Erfolg. Wirklich schade für die nette Hündin. Gern hätten wir Hund und Herrchen so unkompliziert wieder vereint. Nun wir die Hündin wohl ein Übernachtungsgast im Tierheim sein.

 

06.09.2017

Der Terminkalender verriet, dass wieder Tierarztvisite anstand. Sieben Katzen und ein Hund wurden heute mit der Spritze "geärgert". Unter anderem waren auch die beiden schüchternen Miezen Nube und Evi an der Reihe. Diese fanden die zusätzliche Aufmerksamkeit vom Tierarzt gar nicht toll und machten sich rar. Doch mit etwas Fingerspitzengefühl klappte es dann doch. Ähnliches vermuteten wir bei Hündin Betty, die geimpft werden sollte. Doch die zarte Hündin blieb ganz artig in ihrem Körbchen sitzen. Zudem wurde Bürokatze Lina untersucht, die sich wohl eine leichte Erkältung eingefangen hat. Doch mit der richtigen Therapie ist sie sicher bald wieder auf dem Damm.

 

05.09.2017

Der kleine Strahlemann Toni hat ein Zuhause gefunden. Nette Leute aus Großröhrsdorf kamen völlig unvoreingenommen ins Tierheim und fanden den kleinen Rüden absolut passend für ihre kleine Familie. Toni überzeugte nicht nur Groß und Klein, sondern auch den bereits vorhanden Rüden, dass er der Richtige ist. Und so ging die kurze Fahrt in Toni's Revier. Schon als Sherlock, der bereits in der Familie lebende Hund, das Tierheimauto erblickte trippelte er aufgeregt von der einen Pfote auf die andere. Er war gerade zu vernarrt in Toni und zeigte dies auch deutlich. Unser kleiner Tonimann erkundete derweil die ganze Wohnung und hopste nicht nur unbefangen aufs Sofa, sondern gleich weiter aufs Fensterbrett, von wo aus er den Blick in Grüne schweifen ließ. Wir freuen uns, dass Toni seine Tierheimkarriere so rasch beenden konnte und wünschen der ganzen Familie viele glückliche Jahre zusammen.

 

04.09.2017

Einen großen Schreck jagte uns die Nachricht von Flockis neuen Besitzern ein, die uns nur drei Tage nach seinem Umzug per Mail ereichte. Der Kater sei wohl ausgebüxt, man könne ihn leider nirgends finden. Vermutlich hätte ein Fenster oder eine Tür offen gestanden... Wir waren sofort in heller Aufregung. Unsere Antwort lautete: suchen, suchen, suchen. Der Kater kennt seinen Namen, also rufen Sie ihn, außerdem müssen unbedingt überall Zettel mit Foto aufgehängt werden. Zu diesem Zwecke schicken wir ein passendes Bild mit. Am Samstag machte sich Marion auf, vor Ort nach Flocki und dem Rechten zu sehen. Leider ohne Erfolg. Gestern nun die freudige Nachricht, wieder per Mail:

Hallo Zusammen, nachdem wir überall (Bäcker, Gärtner, Sportmarkt, Kindergarten, Straßenmasten ... ) Schilder angebracht hatten, ist Flocki im Haus wieder aufgetaucht. Ich weiß nicht, wo er gesteckt haben könnte. Ich hatte alle Zimmer, Schränke, ... durchsucht. Er verkriecht sich zwar jetzt noch hinter dem Sofa, lässt sich aber dort schon genießerisch streicheln! Also erst mal alles gut!   Uns fiel ein großer Stein vom Herzen. Nun hoffen wir, dass es keine weitere Aufregung gibt und sich der gemütliche Flocki gut einlebt.

 

02./03.09.2017

Wir bekamen Verstärkung und das ist enorm wichtig. Aus den zahlreichen Bewerbungen auf unsere ausgeschriebene Suche nach einem gelernten Tierpfleger und einem Azubi haben wir uns entschieden für: Marco B., welcher bisher in einem Tierheim in Ostwestphalen arbeitete. Dort war er in erster Linie für die Katzen zuständig, ist aber auch im Besucherumgang sehr gut benotet worden. Und für Isabel M., 16 Jahre, wohnhaft oberhalb von Berlin. Sie zeigte im Praktikum gutes Potential und den nötigen Ergeiz. Nun hoffen wir, dass Beide sich rasch integrieren und ein wertvoller Teil unseres Teams werden. Verlassen hat uns Toni, da sein Bundesfreiwilligendienst endete. Außerdem wird Josi demnächst ihre eigenen Wege gehen und in Altenberg eine Tierpension betreiben.

 

01.09.2017

Noch lange bevor die Sonne aufgegangen war, begann für den schwarzen Leandro der Tag. Tierpfleger Mario weckte den langhaarigen Kater und setzte ihn ohne Gegenwehr in eine komfortable Transportbox. Neben einem dicken Kuschelkissen befand sich darin auch eine Katzentoilette, Futter und Wasser. Das alles brauchte Leandro auch, denn die lange Tour ging durch ganz Deutschland bis nach Saarbrücken, wo er künftig seinen Lebensmittelpunkt haben wird. Die nette Familie hatte sich so unsterblich verliebt, dass Sie den Prachtkerl bei uns im Tierheim besuchte. Nun war der Tag endlich gekommen und Leandro sollte in dem großen Haus einziehen. Nach anfänglichem Gemaunze legte sich Leandro auf das Kissen und verschlief die Fahrt ganz selig. Mit Freudentränen in den Augen wurden unsere Mitarbeiter begrüßt und Leandro war froh, sich endlich ein bisschen austoben zu können. Nach einem ersten Rundgang schärfte er seine Krallen, nahm sich etwas vom angebotenen Futter und Wasser und ließ sich dann zu den Füßen seines neuen Frauchens nieder, um sich kraulen zu lassen. Strahlende Augen bei Mensch und Tier. Wir freuen uns über diese wunderbare Vermittlung und wünschen Leandro und seinen neuen Besitzern eine lange, harmonische gemeinsame Zeit.

 

31.08.2017

Im Spätsommer 2014 vermittelten wir einen Junghund namens Paolo zu einer netten Familie in den Nachbarort. Nun erreichte uns die Nachricht, dass Paolos Frauchen leider viel zu früh verstarb. Der mittlerweile erwachsene Rüde wurde von der Tochter gut versorgt, die im selben Haus lebt. Doch leider reichten ihre finanziellen Mittel nicht aus, um Paolo bei sich zu behalten und so bat sie uns um Hilfe. Natürlich sagten wir zu und nahmen den lieben Kerl in unsere Obhut. Logisch, dass Paolo die Welt erst einmal nicht verstand und ganz bitterlich weinte. Wir werden unser Bestes geben, um Paolo die Eingewöhnung bei uns zu erleichtern und hoffentlich bald wieder für ihn ein tolles Zuhause zu finden.

Unser tapferes Tierheimauto war am Nachmittag zur Durchsicht in der Werkstatt. Ein verdächtiges Klappern machte uns Sorgen. Ergebnis: im Großen und Ganzen alles in Ordnung, lediglich zwei Teile müssen bestellt und anschließend ausgetauscht werden. Eine gute Nachricht, da unser Tierheimauto auch in den kommenden Tagen wieder eine lange Tour bevorsteht.

 

30.08.2017

Und wieder rollte unser tapferes Tierheimauto. Diesmal ging die Fahrt ins Vogtland mit Zwischenstopp in Chemnitz. Dort wurde die einsame Chinchilladame Giovanna zu einem ebenso einsamen kastrierten Chinchi-Mann gebracht. Die Vergesellschaftung dieser Tiere ist nicht ganz einfach, aber die  Besitzerin hat echt Ahnung von Chinchillas und geht es behutsam an. Wir können nur hoffen, dass es gelingt, aus Eins und Eins glückliche Zwei zu machen.

Im Vogtland, genauer in Plauen, geht es um das gleiche Thema. Unser Kater Balou fuhr dorthin, um einer einsamen Miezi Gesellschaft zu leisten. Und natürlich auch, um sein Tierheimdasein zu beenden und ein tolles Leben mit Freilauf und Verwöhnprogramm zu führen. Auch hier können wir nur Daumen drücken, dass dies gelingt. Seit der Rückgabe von Cora sind wir leider nicht mehr so optimistisch. Aber jede Katze nur als Einzelkatze zu vermitteln, ist auch keine Lösung. Die erfolgreichen "Zusammenführungen" sind deutlich in der Mehrzahl.

 

29.08.2017

Einer geht und einer kommt, so auch heute. Seine Tierheimkarriere beenden durfte der knuffige Kater Flocki. Dieser urgemütliche ältere Herr zog im Ort Hauswalde um, in eine ähnlich grüne Ecke wie die, in der das Tierheim liegt. Dort ist Flocki nun Gesellschafter für einen Opa, welcher bereits schon eine Katze von uns hatte. Die zwei älteren Herrschaften passen gut zusammen und werden gewiss Freude aneinander haben.

Leider keine Freude hatte die neuen Besitzer unserer Katze Cora. Wie schade. Nach nur einer Woche mussten sie die Notbremse ziehen, da die Disharmonie mit der vorhandenen Katze täglich größer wurde. Es gab böse Kämpfe. Ihr Missfallen darüber drückte Cora dann deutlich durch Unsauberkeit aus. Also wurde sie wieder in unsere Obhut gegeben und wartet nun auf eine zweite Chance. Die wird sie gewiss bekommen, dann vorzugsweise als Einzelkatze.

 

28.08.2017

Katze Arleen mit den großen Kulleraugen musste heute in die Transportbox steigen. Der Anlass war aber äußerst erfreulich, denn die Fahrt ging nicht zum Tierarzt, sondern zu einer älteren Frau, die von nun an für Arleen sorgen wird. Ein kleines gemütliches Häuschen mitten im Grünen gehört dazu. Die Mieze schaute auch gleich aus allen Fenstern und staunte bestimmt, wie schön es dort ist. Aber erstmal heißt es 4-6 Wochen drin bleiben, damit du dich auch wieder nach Hause findest, liebe Arleen. Gewiss wird dir die Zeit nicht lang werden, Frauchen ist ja fast immer daheim und wird gut für dich sorgen.

 

26./27.08.2017

Von wirklich beeindruckender Post, welche wir am Wochenende erhielten, möchten wir Ihnen berichten. Die eine Mail kam von Cara, jener schüchternen Hündin aus einem schlimmen rumänischen Shelter (siehe Aufnahmepatenschaft), die nun seit drei Wochen in Rammenau bei einer Familie lebt. Ihre Leute schreiben, dass sie froh sind, Cara bei sich zu haben. Sie sei eine geduldige ruhige Hündin, die auch mit den Kindern und Katzen gut auskommt, prima an der Leine läuft und die sie ganz fest ins Herz geschlossen haben. Ein wahres Happy End.

Die andere Gänsehaut-Mail schrieb uns Juno´s Familie. Hier ein kurzer Auszug: "Wir sind sehr froh, ihn bei uns zu haben und freuen uns, wenn seine
Pfoten über den Boden tapsen und er uns an der Tür begrüßt, wenn wir heimkommen.
Herzlichen Dank, dass wir Juno ein neues Zuhause geben können."

Ist das nicht wunderbar? Juno verhält sich echt vorbildlich und artig, aber auch interessiert und lernbereit. Er ist genau am richtigen Fleck, ebenso wie Cara. Wir sind mehr als glücklich über diese tollen Statements mit Fotos und sagen vielmals DANKE!

 

25.08.2017

Da haben es Zwei richtig gut getroffen. Sie heißen Virginia und Vanessa, sind Schwestern und zogen gemeinsam in eine moderne Wohnung in Dresden ein. Die Vorbereitung durch die neuen Besitzer war erstklassig, alle Fenster mit Netz gesichert, Katzengras eingesät, gemütliche Sitzplätze für die Samtpfoten überall geschaffen. Dazu bestes Futter und das ökologische Streu, welches auch wir verwenden. Somit fühlten sich die Mädels auch sofort wohl und erkundeten neugierig das neue Domizil. Virginia war dabei ein richtiger kleiner Draufgänger. Wenn es ihr dann doch bange wurde, rief sie nach ihrer Schwester Vanessa, welche ihr auch sofort "zu Hilfe" eilte. Das junge Paar, bei dem die Katzenschwestern eingezogen, wird in den nächsten Wochen vermutlich keinen Fernseher brauchen....

 

24.08.2017

Heute war es endlich so weit: die vier "Neuen" sind bei uns eingezogen. Alle waren sehr aufgeregt und ausgesprochen freundlich. Marion, bei der die Hunde kurzfristig untergekommen waren, konnte uns schon einige Erlebnisse von der Rasselbande berichten. Zum Beispiel hat sie begonnen die schwarze Hündin Sadie zu bürsten, da sie ganz schlimm verfilztes Fell hat. Der kleine Toni kann ganz niedliche Sachen wie zum Beispiel sich auf die Hinterbeine zu stellen und "Bitte Bitte" machen. Freddy ist ein ganz ruhiger, lieber Zeitgenosse und Elvis, ist, wie der Name schon sagt, ein Star, der gern im Mittelpunkt steht. Eine echt drollige Bande, denen wir hoffentlich bald, zu einem neuen Zuhause verhelfen dürfen.

 

23.08.2017

Volles Programm bei der turnusmäßigen Tierarztrunde im Heim. 3 Hunde und zwei Katzen wurden geimpft. Katze Jacky sollte eigentlich auch ihren Pieks bekommen, aber sie machte einen geschwächten Eindruck, ihre Schleimhäute waren blass. Sie fuhr mit in die Praxis zur Untersuchung, Beobachtung und Behandlung. Weiter ging der Rundgang bei Kropka. Das Pflaster wurde von der OP-Naht entfernt und Selbige kontrolliert. Auch ins Mäulchen wurde geschaut. Alles gut. Also zum nächsten Kandidaten. Dies war Oskar, der schwarze Kater-Neuzugang. Er hat Ohrmilben und eine "Kampfverletzung" am Auge. Nun bekommt er mehrmals täglich Augentropfen sowie Surolan in die Ohren. Dann war Meerschweinchen Flip an der Reihe. Das tägliche Wiegen zeigt, dass es mit dem Gewicht leider nicht aufwärts geht. Die abgebrochenen Zähne machen große Probleme. Ab jetzt werden wir versuchen, Flip mit einem Kräuterbrei, den man anrühren muss, zu füttern, damit sie endlich zunimmt. Viel Aufwand, aber wir können die Kleine doch nicht verhungern lassen. Irgendwann wachsen die Zähne hoffentlich nach. Zu guter Letzt wurde bei unserer lieben Nodschka noch Blut genommen, um ein geriatrisches Profil zu erstellen. Es geht vor allem darum zu klären, ob die vielen Ruhephasen der Hündin aus gesundheitlichen Problemen resultieren oder einfach ihrem Charakter entsprechen.

 

22.08.2017

Einer geht und einer kommt. Diese alte Tierheim-Weisheit traf wieder einmal zu. Verlassen durfte uns der kleine Bodo, unser Dackelchen. Ganz brav war er während der Fahrt nach Radeberg, wo er nun seine Kreise ziehen wird. Bodo wohnt bei einem jungen Paar in einer tollen Erdgeschosswohnung mit kleinem Garten. Schnurstracks rannte der Rüde hinein, als kenne er sich aus. Kaum von der Leine gelöst, flitzte Bodo zum Körbchen, holte sich einen Ball und tobte durch die Wohnung. So ausgelassen haben wir ihn hier nie gesehen, er war wirklich glücklich. Nun hoffen wir, dass dies für seine zweite Lebenshälfte so bleibt und Bodo nie wieder sein Zuhause hergeben muss.

Gekommen ist einer, der sein Zuhause offenbar verloren hat. Ein total verschmuster schwarzer Kater, welcher sich im Gartengrundstück von Tierfreunden, die selbst zwei Katzen haben, niederließ. Eines Tages kam er durch die Klappe mit rein und ging nicht wieder. Er hätte auch bleiben können, aber er wollte der alleinige Prinz sein und fing an, die beiden anderen Katzen bösartig zu attackieren, ja sie richtig zu verletzen. Das konnte nicht geduldet werden. So ging die Fahrt für den etwa 2-jährigen lackschwarzen Macho ins Tierheim.

 

21.08.2017

Das ist die Vermittlung des Monats:

Astra, die kleine alte Hündin aus Rumänien hat genau den liebevollen Platz bekommen, den wir uns so für sie gewünscht haben. Eine gemütliche Wohnung in Dresden, nur vier winzige Stufen bis dorthin, die obendrein mit einer kleinen Rampe versehen worden, so sieht Astras neue Behausung aus. Ihr fürsorgliches Frauchen ist immer daheim und wird Astra jede Bitte von den Augen ablesen. Ein orthopädisches Hundebettchen war schon besorgt, ein Hühnchen gekocht, alles wartete auf Astras Ankunft. Von nun an muss die kleine Omi nicht mehr frieren, sie macht ruhige Spaziergänge und wird mit Liebe überhäuft. Diese Vorstellung ist einfach wunderbar und unsere Freude kennt keine Grenzen. Hoffen wir alle, dass die kleine Astra dieses Glück noch ein großes Weilchen genießen kann.

Ebenfalls optimal getroffen hat es die Katze Cora. 135 qm misst die Wohnung, in der sie sich zukünftig mit einer lustigen BKH-Katze die Zeit vertreiben wird. Alles ist für die Katzen gestaltet, es ist einfach klasse. Und so zeigte Cora auch keinerlei Scheu, gesellte sich umgehend zu dem Mann aufs Sofa und schmierte, was das Zeug hielt. Vermutlich wollte sie so ihre Dankbarkeit ausdrücken.

 

19./20.08.2017

Während Hari erneut seinen Platz im Tierheim bezog, durfte ein anderer Rüde dieses Domizil endlich verlassen. Unser überaus liebenswerter Kamerad Juno hat seinen neuen Wirkungskreis nun in Pirna in einer geräumigen Wohnung und der angrenzenden grünen Umgebung. Dort darf er gemeinsam mit einer sehr netten Familie ein wunderbares Leben führen, bei dem es weder an Streicheleinheiten noch an Action fehlen wird. Genau die richtige Mischung, dazu eine beeindruckend positive Einstellung, perfekt! Juno, mach´s gut und lass mal von Dir hören. Wir freuen uns für Dich und sagen DANKE.

 

18.08.2017

Mischlingsrüde Hari, der von uns im Dezember 2016 vermittelt wurde, musste zurück ins Tierheim. Für uns keine Überraschung, da wir bereits vor zwei Wochen darüber in Kenntnis gesetzt wurden, das Hari's Frauchen einen Schlaganfall erlitten hat. Natürlich wollte sein Frauchen ihren Liebling nicht so einfach ins Tierheim geben und hoffte auf rasche Erholung. Zu Problem kam es aber, da Hari sich nicht mit seinen Ersatzherrchen, den Söhnen der Dame, verstehen wollte. Nun wurde schweren Herzens der Entschluss gefasst, den Rüden wieder in unsere Obhut zu übergeben. Klar war Hari über diesen Tapetenwechsel alles andere als erfreut, aber unser kleines Rudel hat Hari freundlich aufgenommen und schon am Abend flitzte er mit den anderen Hunden durch das Gehege.

 

17.08.2017

Früh 9:00 Uhr ging die Fahrt für Kropka und das Meerschweinchen Flip zum Tierarzt. Der kleinen Hündin stand ihre erste OP bevor, bei Flip mussten dringend wieder die Zähne gekürzt werden. Am Nachmittag durften dann Beide nach erfolgter Behandlung wieder abgeholt werden. Kropka war sehr schlapp, sie jammerte fürchterlich, es brach uns fast das Herz. Am Abend hatte sich die Kleine aber recht gut erholt, vermutlich haben auch die Schmerzmittel ihre Wirkung nicht verfehlt. Jedenfalls tippelte Kropka durchs Revier und gab keinen Laut von sich. Darüber waren wir echt erleichtert. Weniger erfreulich ist das, was uns über Kropka´s OP berichtet wurde. Diese war noch umfangreicher als gedacht, denn neben dem Entfernen der linken Milchleiste und der Kastration mussten auch noch 3 Zähne gezogen werden. Dabei entdeckte die Tierärztin einen alten Durchbruch vom Oberkiefer direkt in die Nase. Vermutlich war an dieser Stelle vor einiger Zeit ein Zahn rausgefault. Man konnte direkt durchschauen und es ist ein Wunder, dass der kleinen Omi das Futter nicht buchstäblich zu Nase raus kam. Dieses Loch musste also verschlossen werden, was mittels eines Flaps (Lappenplastik aus Eigenhaut) geschah. Nun hoffen wir, dass alles gut abheilt. Wenn Sie uns bezüglich Kropka´s Behandlung unter die Arme greifen möchten, schauen Sie bitte unter "Neues". Und drücken Sie der kleinen Maus die Daumen. Danke.

 

16.08.2017

Uns wurde mit bezaubernder Post wieder sehr viel Freude bereitet. Vor allem die Fotos und kurzen Zeilen von Schnupfenkaninchen Iwanka machen uns glücklich. Die Gute lebt, nach ihrer Rückgabe zu uns, nun seit zwei Wochen wieder in einer Gemeinschaft, diesmal mit 2 "Herren". Neben dem bereits vorhandenen älteren Louis zog einen Tag nach Iwanka noch der 12-jährige Schnupfer Knopf in das kleine Paradies. Nun ist es eine absolut harmonische Rentnergang, die auf jedem Foto gemeinsam kuschelt oder nebeneinander futtert. Welch ein Bild eines wahren Happy Ends!

Glücklich sind auch die neuen Besitzer von Hündin Florica, Hündin Agnes und Rüden Neo. Von allen gab es Mails voller Zufriedenheit und Fotos, die ehemalige arme rumänische Hunde als wertvolles Familienmitglied zeigen. Das ist einfach nur wunderbar. Danke an all die Tierfreunde.

 

15.08.2017

Unser Mitglied Herr H. kam am Mittag, um noch ein paar Bäume einzupflanzen und den restlichen Kompost aufs Feld zu bringen. Die Agrargenossenschaft meinte es dieses Jahr wirklich gut mit uns und ließ viel Zeit vergehen zwischen Abernten des Feldes und dem Umpflügen. So gelang es tatsächlich, den riesengroßen Haufen Kompost von einem Jahr komplett dort zu verteilen. Und zusätzlich auch das gesamte Einstreu aus dem Winterquartier der Schafe. Super! Unser herzlichster Dank gilt all den fleißigen Helfern, die sich daran beteiligt haben, egal ob die Sonne knallte oder es in Strömen goss. Ihr wart klasse!

 

14.08.2017

Die 3 Winzlinge von Katzenmutti Lorelai, welche wir am 08.08 aufnahmen, fangen an, ihre Äuglein zu öffnen und sind schon recht munter unterwegs. Sie versuchen tatsächlich, aus dem Körbchen zu krabbeln, was wirklich niedlich ausschaut. Wir sind sehr froh, dass sich die Katzenkinder so gut entwickeln. Es sind richtig propere "Speckmaden", wie wir hier immer so nett sagen. Dabei ist Mutti so zierlich, aber sie gibt alles für ihre Babys.

Auf einem guten Weg sind auch die 5 scheuen Fundkatzen, welche wir am 28.07. und am 05.08. aufnahmen. Zwei lassen sich mittlerweile regelrecht genussvoll streicheln, die anderen fauchen noch etwas, aber das wird zunehmend leiser. Ganz kleine Berührungen dulden auch diese Kätzchen schon. Nun ist es also Zeit für die erste Impfung. Falls Sie Impfpate sein möchten, würden wir uns freuen.

 

12./13.08.2017

Eine wirklich nette Überraschung hielt dieser Tag für uns bereit. Katze Bea, die hübsche Schwarze, der ein Stück Beinchen fehlt, wurde abgeholt. Ja richtig, denn diese tierliebe Frau hat bereits unserem Notfellchen Pepe vor geraumer Zeit einen Sofaplatz bei sich gegeben, nun durfte sich Bea dazu gesellen. Das ist so klasse! Da wir die Gegebenheiten vor Ort kennen, durfte Bea hier abgeholt werden. Und tatsächlich gibt es auch schon ein sehr erfreuliches Statement. Lesen Sie selbst:

Liebes Tierheimteam, ich wollte nur ein kurzes Feedback zu Bea geben. Die Fahrt am Samstag vom Tierheim nach Hause verlief völlig ruhig. Bea hat keinen Mucks von sich gegeben und nur mit großen Augen um sich geschaut. Zuhause angekommen ist sie gleich erstmal unters Bett geflitzt und blieb da auch bis in die halbe Nacht. Pepe ist 2x zu ihr gekrabbelt und sie haben sich beschnuppert, das wars. Heute Nacht hat Bea 2 Näpfe Feuchtfutter verschlungen und saß auch auf meinem Bett und sogar auf mir und hat mich beschnuppert. Ich hab mich natürlich nicht gerührt. Momentan sitzt sie hinter dem Sofa. Die Süße bekommt alle Zeit der Welt sich einzugewöhnen. Niemand erwartet irgendwas von ihr und mit viel " Geduld und Spucke" wird das schon werden. Viele Grüße E. L.

 

Und noch eine gute Nachricht: die kleine Fundhündin vom Freitag wurde freudestrahlend am Samstag Nachmittag von Herrchen in Empfang genommen.

 

11.08.2017

Gleich im Nachbarort hat Hündin Cara jetzt ihr neues Domizil. Die liebe Familie hatte vor fast 15 Jahren eine bildschöne Hündin mit ähnlichem Temperament von uns übernommen und bis zu ihrem Ende geliebt und umsorgt. Nun war wieder ein Platz auf dem Sofa und im Herzen frei, welches Cara beim Besuch im Tierheim spielend erobern konnte. Sicher hat Cara ihren eigenen Kopf, doch der entspannte und selbstsichere Umgang hat der Hündin sichtlich zugesagt, sodass sie sich rundherum kuscheln lies und gleich zu einem spannenden Spaziergang mit ihren neuen Zweibeinern aufbrach. Wir freuen uns so sehr, dass Cara ein so liebevolles Zuhause gefunden hat und mit so netten Menschen, für hoffentlich noch viele Jahre, teilen darf.

Doch der frei gewordene Platz im Tierheim blieb nicht lange leer. Eine kleine Jack Russel Terrier Hündin wurde auf einem Parkplatz gefunden, wo sie ziellos herumirrte. Die Suche nach einem Transponderchip, um den Besitzer ausfindig zu machen, blieb leider erfolglos. So zog das winzige Mädchen kurzerhand bei uns ein. Drücken wir die Daumen, dass Hund und Herrchen rasch wieder zueinanderfinden.

 

10.08.2017

Heute warf der Tierarzt einen Blick auf unsere Schützlinge bei der routinemäßigen Tierarztrunde. Nach gründlicher Untersuchung wurden sieben Katzen und vier Hunde geimpft. Alle waren äußerst brav, was man nicht von jedem Vierbeiner behaupten kann, der zu Gast beim Tierarzt ist. Etwas Sorgen bereitete uns die kleine Fundkatze Esperanza, die trotz Therapie immer noch an einer Erkältung litt, aber sonst quietschfidel ist. Die kleine Mieze bekam eine neue Medikation vom Doktor verordnet. Glücklicherweise ist sie äußerst zutraulich und kein bisschen nachtragend, was die Medikamentengabe sehr erleichtert.

Außerdem wurden unsere neuen polnischen Vierbeiner unter die Lupe genommen. Rasch hatte der Tierarzt bei Omi Kropka die Mammatumore an beiden Milchleisten gefunden. Noch dazu ist die arme kleine Maus scheinträchtig. Jedoch war beim Abhören klar, dass eine Operation noch warten muss, da Kropka ein schlimmes Herzgeräusch hat. Ohje, die arme Maus stand beim Verteilen von Krankheiten wohl in der ersten Reihe. Dafür gab es bei den beiden Rüden Wiltold und Frytek keine Beanstandungen beim abhören. Für eine genauere Diagnostik haben wir bereits einen Termin für Seniorin Kropka in der Tierklinik gemacht.

 

09.08.2017

Unser Notfellchen, Katze Maxi, hat es endlich auch geschafft, das Plätzchen im Tierheim gegen Eines in einem gemütlichen Wohnzimmer zu tauschen. Die Fahrt ging in die Nähe von Großenhain und wurde Meter für Meter lautstark von Maxi kommentiert. Oh je! Auch gut zureden oder Radio lauter drehen half nichts... Endlich angekommen, schien Maxi all die Strapazen vergessen zu haben. Neugierig und ohne jede Scheu erkundete sie die Wohnung und gesellte sich anschließend neben ihr neues Frauchen aufs Sofa. Einfach nur herrlich! Wir wünschen dieser lieben Miez eine tolle zweite Lebenshälfte und dass sie beim späteren Freigang immer gut aufpasst. Die Lage des Hauses ist passend, aber ihr Frauchen hat dennoch große Sorge.

 

08.08.2017

Internationaler Tag der Katze. Und Tag der Lebensrettung für 3 winzige Kätzchen, erst ein oder zwei Tage alt, welche "aus Vernunftsgründen" getötet werden sollten. In letzter Minute konnte eine beherzte Tierfreundin die Kleinen samt Mutti retten und übergab sie in unsere Hände. Es ist wirklich eine ganz bezaubernde Familie mit einer besonders zarten, sanften Katzenmama. Hoffen wir, dass alle gesund bleiben und die Babys gut gedeihen.

Aber nicht nur Jugend kam hier an, auch bei den Senioren gibt es Zuwachs. Die drei alten Dackelchen aus dem polnischen Tierheim DG (siehe "Neues" und "Aufnahmepatenschaft") holte unsere Mitarbeiterin gestern zu uns ins Heim. Na das ist eine lustige Truppe! In den nächsten Tagen wird der Tierarzt mal ein Blutbild machen, um zu schauen, ob es Wehwehchen gibt. Die Zähne sehen erstmal gut aus, juhu. Aber bei Omi konnten wir schon ohne den Veterinär Knoten an der Milchleiste entdecken, also Mammatumor. Das ist sehr bedauerlich. Nun ja, die Drei sollen erstmal richtig ankommen, dann sehen wir weiter. Fotos von der Ankunft der Dackel zeigen wir Ihnen morgen auf unserer Homepage.

 

07.08.2017

Ein kleiner Sonnenschein durfte heute mit unserer Mitarbeiterin Sandra Kroll  ins Glück fahren: Florica.

Die Reise ging in die Nähe von Zwickau, Ziel war ein kleines Häuschen mit gemütlichem Garten und einem Frauchen, welches wirklich den ganzen Tag Zeit hat für die liebe Hündin. Florica meisterte sogleich die Treppe, was für einen Rumänen wirklich nicht selbstverständlich ist. In der Wohnung war sie dann sehr aufgeregt, so dass der Besprechungsplatz und Ort zum Vertragsabschluss kurzerhand in den Garten verlegt wurde. Dort entspannte Florica sichtlich. Wir hofften sehr, dass die Nacht ruhig verläuft und heute schon mehr Ruhe einkehrt. Und so war es auch. Wir erhielten bereits eine sehr nette Mail, in der uns das neue Frauchen schildert, wie glücklich sie mit der Hündin ist und wie gut sich alles entwickelt. Darüber sind wir ausgesprochen froh und wünschen eine lange glückliche gemeinsame Zeit.

 

05./06.08.2017

Zwei wirklich hilfsbereite Vereinsmitglieder erschienen am Samstag Vormittag, um Kompost aufs Feld zu bringen. Sie folgten also unserem SOS-Notruf, wofür wir uns herzlich bedanken. Die Beiden schafften den kompletten Mist aus dem Winterquartier der Schafe auf den Acker, was eine echt schwere Arbeit ist, die schon so lange auf Erledigung wartet. Wir sind überaus froh, das Thomas und Markus das übernommen haben. Klasse!

Einzug gehalten haben die noch fehlenden drei Geschwister der Fünf scheuen Katzen aus einem benachbarten Dorf (siehe "Was gestern geschah" vom 28.07.). Sie konnten mit etwas List in einen Hausflur gelockt und dort mittels Kescher eingefangen werden. Hoffentlich kriegt diese "Bande" noch die Kurve und kann an der Nähe der Menschen was Positives entdecken. Das wäre für eine Vermittlung so wichtig.

 

04.08.2017

In ein wahres Paradies zog unser Schildkrötenmann Hans-Jürgen ein. In dem großen Freigehege leben bereits 6 Artgenossen verschiedenen Alters. Es ist alles vorhanden, was für ein artgerechtes Wohlfühldasein einer Schildkröte benötigt wird, bis hin zum Frühbeet und Legehügel. Hans-Jürgen ging forsch an die Erkundung des neuen Refugiums, aber alles verlief friedlich. Wir sind überglücklich, den einsamen, ausgesetzten Panzerträger nun in solch professionellen Händen zu wissen. Besser hätte er es nicht treffen können.

 

03.08.2017

Für unser Notfellchen, Katze Maxi, waren vor einigen Tagen sehr nette Besucher im Tierheim. Beide Seiten schienen begeistert voneinander, auch das ausgefüllte Anfrageformular las sich absolut passend. Nur bei der Lage des Hauses und den damit verbundenen Risiken war bei google kein wirkliches Ergebnis zu erzielen. Also machte sich heute eine Mitarbeiterin auf den Weg nach Lampertswalde, um vor Ort zu schauen, ob Maxi die Koffer für den Umzug packen kann. Resultat: ja, am kommenden Dienstag ist es soweit. 

Im gleichen Ort wohnt seit Anfang des Jahres unsere liebe Hündin Ra, der natürlich in diesem Zusammenhang gleich ein Besuch abgestattet wurde. Die Freude war groß. Ra, die nun Rani heißt, hat das große Los gezogen, bei ihr bleibt wirklich kein Wunsch offen. Eine wunderbare Hundehaltung, die für all das in Rumänien Erlebte entschädigt. Ganz happy fuhr unsere Mitarbeiterin wieder nach Hauswalde.

 

02.08.2017

Was für ein wundervoller Tag für unsere Kaninchendame Iwanka. Zu lange war die hübsche Dame bei uns einsam, wartend, dass ihr endlich jemand eine Chance gibt. Und nun soll das Schicksal sie belohnen. Im wohltemperierten Auto fuhr Iwanka Richtung Berlin, wo bereits ein einsames Schnupfenböckchen sehnsüchtig auf Gesellschaft wartet. Die neue Besitzerin, eine wahre Kaninchenexpertin, war ganz verzückt von Iwanka. Erst Annäherungsversuche der beiden Mümmelnäschen verliefen absolut viel versprechend und schon am Abend fraßen beide einträchtig nebeneinander vom Gemüseteller. Wir verabschiedeten uns mit einem guten Gefühl und dem Versprechen der lieben Tierfreundin, dass Iwanka nie wieder umziehen muss. Welch wahr gewordenes Glück für Iwanka und ihren neuen Partner Louis!

 

01.08.2017

Dackel Bodo hat zwar ein gutes Blutbild, aber leider ein massives Herzgeräusch. Dabei wurde uns doch von den Abgebern versichert, sogar schriftlich, dass der Kleine gesund ist...

Es zeigt sich also wieder, wie wichtig eine gründliche Voruntersuchung vor einer Narkose ist. An eine Kastration ist vorläufig nicht zu denken, Bodo wird jetzt erstmal medikamentös eingestellt. Vielleicht findet sich ja für den Charmeur dennoch ein gutes Plätzchen. Wenn man sich seine bezaubernden Fotos mit unserer Praktikantin Selina anschaut, müsste das doch klappen.

 

31.07.2017

Der Abgaberüde Bodo hat sich mittlerweile gut mit unserem Alltag arrangiert und freut sich über unsere Aufmerksamkeit. Es war also Zeit, mit dem Senioren zum Tierarzt zu fahren. Hauptgrund dafür ist, dass er leider noch nicht kastriert wurde. Doch im Vorfeld, wird Bodo natürlich noch aufs Gründlichste untersucht. Bevor der kleine Dackelmann in Narkose gelegt werden kann, warten wir gespannt auf das Ergebnis der Blutuntersuchung. 

 

29./30.07.2017

Endlich überstanden haben die lange Zeit der Quarantäne unsere 5 V-Kätzchen und die hübsche Fundkatze Arleen. Es hieß also Umzug in eines der Katzenhäuser. Das war aufregend. So viele neue Eindrücke, Artgenossen und Platz. Da lässt es sich doch gleich viel besser aushalten im Tierheim, auch wenn alle Samtpfoten natürlich auf einen weiteren Umzug warten - in ein richtiges Zuhause.

 

28.07.2017

Und auch heute wurden wir um die Aufnahme von kleinen Kätzchen gebeten. Zwei Jungtiere von insgesamt Fünf sind in unsere Quarantäne eingezogen. Engagierte Tierfreunde hatten sich bemüht, die Miezen anzufüttern und deren Mutter kastrieren zu lassen. Bisher lebten diese verwildert an einem Holzstapel in einem benachbarten Dorf. Noch ganz verängstigt schauen die ungefähr 9 Wochen alten Kätzchen aus dem Quarantänekäfig. Nun werden sich die Tierpfleger wieder alle Mühe geben, um die Miezen davon zu überzeugen, dass die Zweibeiner gar nicht so übel sind, wie sie glauben. 

Außerdem dürfen wir von einer ganz tollen Vermittlung berichten. Ganz früh am Morgen fuhr unser Mario mit der Hündin Agnes bis nach Berlin. Ganz artig benahm sich die hübsche weiße Hündin während der Fahrt. In ihrem neuen Zuhause wartete bereits ein großer Hovawartmischling namens Apollo auf seine neue Herzensdame. Freudig begrüßten sich Hund und Mensch und im Anschluss zeigte Apollo seiner Agnes das große Gartengrundstück, was sehr idyllisch in einem Randbezirk von Berlin gelegen ist. Das dies eine wohlüberlegte Entscheidung ist, die von Erfolg gekrönt sein wird, spürte man schon bei dem persönlich Besuch im Tierheim. Wir freuen uns riesig, dass Agnes ein so wundervolles Zuhause gefunden hat.

 

27.07.2017

All den wundervollen Vermittlungen zum Trotz bleiben die frei gewordenen Plätzchen nicht lang unbelegt. Die liebe Katze Jacky, die vor rund einem drei viertel Jahr von uns vermittelt wurde, kam zurück ins Tierheim. Grund dafür ist, dass die Besitzerin, eine ältere Lady, bei einem gesundheitlichen Zwischenfall gemerkt hat, dass sich niemand um Jacky kümmerte. Und auch uns gab man diese leeren Versprechungen, dass man sich im Falle eines Falles um die Mieze kümmern wolle. Bevor Jacky ein Leid widerfährt, entschloss sich die ältere Dame zu diesem Schritt.

Abgegeben wurde auch ein kleiner Kurzhaardackel mit dem Namen Bodo, der schon fast 10 Jahre auf dem Buckel hat. Seine Besitzerin musste leider ins Pflegeheim und ihre Enkelin, die sich zwischenzeitlich sehr gut um den kleinen Mann gekümmert hat, konnte Bodo aus beruflichen Gründen nicht behalten. Logisch, dass Bodo die Situation überhaupt nicht versteht und nun sehr trauert.

 

26.07.2017

Wie das Leben so spielt. Eigentlich sollte Toya heute bei der Tierarztrunde im Tierheim ihre jährliche Impfung bekommen, und nun musste sie schon früh mit persönlichem Chauffeur in der Klinik vorfahren. Denn der Weg führte sie nach überstandenem Pieks anschließend weiter nach Dresden zu ihrer neuen Familie. Die menschlichen Betreuer und der zukünftige vierbeinige Weggefährte erwarteten die brave Schönheit schon. Ruhig und in ihrer anfangs distanzierten Art begutachtete Toya alles und hatte bald schon den Kühlschrank erschnuppert. Prima Näschen, Kleines, doch der bleibt für dich tabu. Die Besitzer werden ihr das schon schnell beibringen, sowie noch vieles mehr, denn sie sind sehr hundeerfahren und geduldig. Prima Voraussetzungen, um Toya die Großstadt langsam näherzubringen und auch der Rüde wird ihr dabei mit seiner sicheren frischen Art beiseite stehen. Dankeschön für diesen Entschluss. Auch wenn es noch Zukunftsmusik ist: Wir freuen uns jetzt schon auf die ersten Bilder aus dem Großen Garten.

 

25.07.2017

Gerade mal zwei Orte weiter fand die getigerte Miss Piggy eine neue Heimat. Eigentlich kam ihre neue Familie wegen einer ganz anderen Mieze ins Tierheim, doch Miss Piggy präsentierte sich so anhänglich und verschmust, dass die Wahl auf sie fiel. Am Rande einer kleinen Siedlung im Grünen wird die freundliche Mieze demnächst ihre Streifzüge absolvieren. Doch bis es soweit ist, wird sie sich erstmal im großen Haus zurechtfinden müssen. Besonders liebevoll hatte die Familie verschiedene Liegemöglichkeiten arrangiert. Vom Körbchen gefüllt mit Stroh, bis zur Plüschschmusehöhle war alles da, was sich eine Samtpfote nur wünschen könnte. Und selbst der Nachbarskater schaute neugierig drein, wer dort jetzt wohl einziehen mag. Wir hoffen, dass Miss Piggy und ihre Familie noch viele glückliche Jahre zusammen verbringen dürfen. 

 

24.07.2017

Ein kleines Kätzchen in erbarmungswürdigem Zustand wurde im Tierheim abgegeben. Die Finderin hatte den Winzling beinahe übersehen, so krabbelte das gerade mal 800g schwere Miezchen bei einer Autobahnauffahrt herum. Es war unungänglich, dass der schwarz-weise Knirps zum Tierarzt musste da es stark tränende, gerötete Äuglein hatte. Zu dem offensichtlichen, stellte man in der Praxis fest, dass das Kätzchen Ohrmilben hat. Zum Glück fehlt dem Zwerg sonst aber nichts gravierendes, bis auf ganz viel Liebe, Aufmerksamkeit und ein bisschen Futter. Und damit können wir dienlich sein.

 

22./23.07.2017

Heute dürfen wir von einer rührenden Geschichte berichten, die wohl keiner so erwartet hätte: Vom Patentier zum Familienmitglied. Eine traumhafte Wendung für unseren Neo.
Begonnen hat alles damit, dass eine liebe Familie, welche uns schon seit Jahren unterstützt, den niedlichen Rüden auf unserer Homepage entdeckte und eine Patenschaft für ihn übernahm. Bei mehrmaligen Besuchen, in denen Neo das geboten wurde, wozu uns sonst im täglichen Ablauf kaum Zeit bleibt, wurde er ausgiebig gebürstet, gestreichelt, mit ihm spazieren gegangen und Fotos gemacht. Die Situation hinsichtlich einer Vermittlung wurde immer verfolgt. Sollte sich wirklich niemand in diesen tollen Hund verlieben? Die Paten jedenfalls, besonders die Kinder, hatten den weißen Wuschel bereits in ihr Herz geschlossen. Selbst seine Nierendiät stellte kein Hindernis dar. Also testeten sie kurzerhand, wie sich Neo mit ihrem jetzigen Rüden verträgt. Nach dieser positiven Bilanz entschlossen sie sich, Neo dauerhaft in ihrem Zuhause aufzunehmen. Es scheint fast, als hätte Neo nur auf diesen Augenblick gewartet. Denn bei anderen Besuchern des Tierheims zeigte sich der ausgeglichene, unaufdringliche Rumäne manchmal schon zu ruhig. Diese Eigenschaft legte er jedoch bei der Autofahrt an den Rand von Dresden schnell ab und es kam ein nervöser Neo zum Vorschein, der sicher das Autofahren noch als positives Erlebnis erlernen wird. In der ländlichen Idylle angekommen, machte ihn der vorhandene Rüde bei einem Spaziergang erst einmal mit seiner Umgebung bekannt, bevor er ihn in sein neues Revier einlud. Alles verlief harmonisch. Trotz dieser vielen neuen Eindrücke legte sich Neo nach einer Weile entspannt auf den Boden. Neben sein Kissen. Er wird in den nächsten Tagen noch lernen, dass dies sein eigener Hundeschlafplatz ist. Mach's gut, kleiner Eisbär und ein riesengroßes Dankeschön an die Familie, die ihm diesen Traum ermöglichte. Wir wünschen eine gemeinsame glückliche Zukunft.

 

21.07.2017

Die Hitze belastet Mensch und Tier. Den halben Tag verschliefen Hunde und Katzen an kühlen, schattigen Plätzchen. Dennoch fanden sich am Nachmittag viele Adoptionswillige im Tierheim ein, was uns natürlich ungemein freut. Drücken Sie die Daumen, dass sich aus dem Besucherandrang die eine oder andere wundervolle Vermittlung ergibt. 
Und auch unser lieber Hausmeister Herr Kuwan kam ganz schön ins Schwitzen, denn trotz drückender Wärme müssen Arbeiten wie Rasenmähen erledigt werden. Zum Glück ist Herr Kuwan gesundheitlich wieder gut beieinander, so dass er keinen Schonplatz wollte.

 

20.07.2017

Eine wirklich emotionale Vermittlung durfte unser Tierpfleger Mario heute erleben. Gemeinsam fuhr er mit Hündin Aquila in die beschauliche Gemeinde Wachau, wo Aquila künftig ihren Lebensmittelpunkt haben wird. Kaum aus dem Auto gehopst war Aquila erst einmal überwältigt von dem großen Garten, in dem so viele bunte Blumen zum Schnuppern einluden. Im Haus selbst war die dreifarbige Hündin verschüchtert und weigerte sich, auch nur eine Treppenstufe zu gehen. Kurz entschlossen nahm Mario die liebe Aquila auf den Arm und trug sie wortwörtlich über die Schwelle. Aquila war sich sicher, dass Mario ihr das Leben gerettet hat! In der Wohnung erkannte die dreifarbige Hündin ihre neuen Menschen gleich und gewann die Fassung wieder. Lediglich die zwei Plüschschweinchen auf dem Sofa wurden sehr kritisch beäugt. Als der Papierkram erledigt war und Mario sich verabschieden wollte, weinte Aquila ihm herzzerreißend nach. Durfte ihr Retter einfach so gehen? Doch schon nach zwei Minuten war die alte Liebe vergessen und Aquila war mit dem Herzen voll bei ihrer neuen Familie. Was für ein Happy End!

 

19.07.2017

Unsere Spendenbox im Kaufland war randvoll, also fuhren wir los, um die Futterspenden abzuholen. Mit prall gefülltem Kofferraum traten wir also den Weg zurück ins Tierheim an. Vielen herzlichen Dank an die vielen anonymen Spender, die auf diesem Wege an uns denken!

Auch sehr fleißig war unser liebes Vereinsmitglied Frau V. mit ihrem Freund. Beide erklärten sich bereit, unsere Schafsweiden weiter abzumähen, wie Frau I. zuvor. Eine äußerst schweißtreibende Arbeit, die unsere Hochachtung verdient. Wir sind sehr stolz darüber, solche engagierten Tierfreunde an unserer Seite zu wissen!

 

18.07.2017

Die meisten Tierfreunde kennen das leider viel zu gut: wenn aus der Pärchenhaltung ein Partner verstirbt, ist der andere plötzlich sehr einsam und leidet. Einige Tierhalter (hier kann man nicht von -freunden sprechen) "lösen" dieses Problem auf den für Menschen bequemste Art, der Abgabe des Einzeltieres. Nicht so unsere folgenden Tierliebhaber aus Zossen. Bundesweit haben sie nach geeigneter Gesellschaft für ihr etwa 7-jähriges Kaninchen Moppi gesucht und entschieden sich für Emma und Bailys. Obwohl einige Kilometer Entfernung dazwischen lagen, bei der heutigen Vermittlung bewies sich, dass dies ein wirklich guter Entschluss war.

Sichtlich erfreut, endlich wieder Gras unter den Pfoten zu haben und unbeeindruckt von der neuen Situation, mümmelte unser Bailys sofort alles, was an Futter bereit stand. Moppi widmete sich also der Dame zu, er hoppelte ihr hinterher und auch sie zeigte keinerlei Dominanz- oder Ablehnungsgebarden. Als Moppi Bailys auch noch putzte, war klar, dass unter den "Männern" keine Rivalität herrscht, was für eine Eintracht. Neugierig und aufgeweckt erkundete Emma inzwischen alles und nahm den besten Platz im Gehege ein: im 1.OG des Häuschens am Gitterfenster hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Garten und die Menschen. Nun werden die nächsten Tage zeigen, ob Moppi seinen Lieblingsplatz in Gentleman- Manier der Dame überlässt oder ob die neuen Besitzer noch einen zweiten Ausguck daneben einrichten. Wir freuen uns über den tollen Platz und diese unkomplizierte Vergesellschaftung und wünschen alles Gute.

 

17.07.2017

Fröhliches Gequieke hört man aus unserem Nagerhaus. Meerschweinchenmädchen Flip, welche bei uns am 26.6. abgegeben wurde, durfte nun endlich Bekanntschaft mit Franz-Herbert und Hans-Ole machen. Beide Jungs waren recht aufgeregt über den Damenbesuch, jeder versuchte einen guten ersten Eindruck zu machen. Die kleine Lady Flip machte sich jedoch rar und lies die Kerle erst mal stehen. Oh da war die Neugierde der Böckchen erst recht geweckt und Flip wurde abwechselnd von Franz-Herbert oder Hans-Ole verfolgt. Unsere Befürchtungen, dass sich die Jungs wegen der Anwesenheit eines Weibchens nicht mehr vertragen, erwiesen sich als ungerechtfertigt. Nun mümmeln die Drei gemeinsam an frischem, saftigen Grün.

Wir möchten auch nicht unerwähnt lassen, dass sich eine liebe Freundin des Tierheims bereit erklärt hat, einen Teil unserer Schafsweiden abzumähen. Herzlichen Dank dafür liebe Frau I.

 

15./16.07.2017

Ganz heimlich hat sich unsere arme Lisa auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Am Sonntagmorgen fanden wir sie friedlich in ihrem Körbchen, so wie viele male zuvor. Doch diesmal war es anders, ihre Seele war bereits vor dieser Welt gegangen. Wir sind zutiefst betrübt über diesen Verlust, ist doch die Trauer um Sonya noch so präsent.

 

14.07.2017

Die freundliche Fundkatze Arleen machte sich zusammen mit Abgaberüden Rocco auf den Weg in die Tierarztpraxis. Im Terminkalender stand: Kastration. Nach nicht einmal zwei Stunden kam ein Anruf aus der Klinik, wir vermuteten schon das Schlimmste. Uns plumpste ein kleiner Stein vom Herzen, als wir zu hören bekamen, dass Rocco bereits aus der Narkose erwacht ist und lautstark verkündete, er wolle abgeholt werden. Dieser Bitte kamen wir natürlich gern nach. Arleen war erst am späten Nachmittag an der Reihe, sodass sie wohl ein Übernachtungsgast in der Tierklinik wird.

 

13.07.2017

Auch die hübsche Petulia hat nun, was sie so vermisste: eine eigene Familie. Nach einer kurzen ruhigen Fahrt lief die Hündin ohne Zögern die kleine Treppe hoch und schnurstracks rein in die Wohnung. Dort verhielt sie sich vollkommen unaufgeregt, einfach nur lieb. Sie setzte sich abwechselnd ihren neuen Besitzern zu Füßen und legte sanft ihre Pfote auf deren Bein. Das war wirklich rührend. Ja, so zeigt man Dankbarkeit :-) Wir hoffen sehr, dass diese Harmonie ein Leben lang anhält und alle Beteiligten so glücklich miteinander sind wie am Tag der Vermittlung. Bereits Anfang September geht es in den ersten gemeinsamen Urlaub nach Dänemark.

 

12.07.2017

Kater Max, unser Notfellchen, durfte ausziehen. Er wohnt nun in Steina bei einer Omi und hat dort neben vielen Streicheleinheiten den Platz eines kleinen Häuschens für sich. Und er darf mit ins Bett. Bestimmt wird Max diese menschliche Nähe sehr genießen. Er war auch sofort "heimisch", erkundete alles, benutzte das Katzenklo und lies sich genüsslich streicheln. Kein Hund ist in der Nähe, schon dieser Fakt bedeutet für Max Entspannung. Wir wünschen ihm und seiner Omi ein paar schöne gemeinsame Jahre.

 

11.07.2017

Es war wieder soweit, dass der Tierarzt zur Visite ins Tierheim kam. Nach gründlicher Voruntersuchung konnten fünf Hunde und zwei Katzen geimpft werden. Außerdem wurde von Amethys, Andrew und Chedar Blut für ein großes Blutbild abgenommen. Der gute Allgemeinzustand der drei Opi's täuscht aber über die Tatsache hinweg, dass wir mit Chedar zum röntgten in die Klinik müssen. Beide Ellenbogengelenke scheinen ihm zu schmerzen. Andrew hat eine Wucherung am Zahnfleisch und Amethyst's Atemgeräusche scheinen in einem zu großen Gaumensegel begründet zu liegen.

 

10.07.2017

Wir berichten heute mal über eine wirklich unschöne Situation, die sich an diesem Tag ereignete. Einfach damit Sie eine Vorstellung bekommen, was sich im Tierheim abspielt. In der Öffnungszeit kam eine Frau, die sich für Lisa interessierte. Mario beriet sie entsprechend, die Frau streichelte Lisa. Dann klingelte die nächste Besucherin, mit ihr ging Mario ins große Katzenhaus. Vorher machte er Lisa noch an eine Leine und mit der Frau aus, dass sie sich derweil mit Lisa beschäftigen kann und auch etwas auf dem Hof rumlaufen darf. Plötzlich unbeobachtet, öffnete die Frau das Tor der Schleuse und anschließend sogar das Haupttor und versuchte selbständig, mit Lisa nach draußen zu gehen. Da der ängstlichen Lisa dieser Ausgang nicht geheuer war, lief sie zum Glück nicht zügig mit und die Situation wurde rechtzeitig von Frau Falkenberg entdeckt, die zu dem Zeitpunkt mit einem Vereinsmitglied auf dem Personalparkplatz stand. Das Haupttor war sperrangelweit offen, Lisa hatte nur ein lockeres Halsband dran, kein Brustgeschirr und war mit einer ihr völlig unbekannten Person unterwegs. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die scheue Hündin vor irgendwas erschrocken wäre... Oder wenn die anderen Hofhunde gemerkt hätten, dass das Tor offen steht.

 Frau Falkenberg blieb fast das Herz stehen. Sie ging auf die Frau zu und fragte, wo sie hin wolle und wer das erlaubt hätte. Antwort: "Lisa hat signalisiert, dass sie raus möchte". Hallo? So funktioniert das nicht. Lisa war noch nie draußen. Wir boten der Frau an, sich im Hof noch etwas mit Lisa zu beschäftigen, in Kürze ein Brustgeschirr anzulegen und in Ruhe über einen Spaziergang und dessen Modalitäten zu sprechen. Antwort: "Das ist mir zu viel Aufwand." Wie bitte? Das ist zu viel Aufwand? Nicht nur wir, sondern auch unser Vereinsmitglied, welches die Szene direkt miterlebte, waren entsetzt. Eigentlich ist unser Hoftor stets abgeschlossen, die Wichtigkeit wurden uns allen wieder mal vor Augen geführt.

 

09.07.2017

Große Pflanzaktion. Unser Mitglied Frau V. rückte mit der ganzen Familie an, um die noch im Topf wartetenden Büsche und Bäume in die Erde zu bringen. Die Schafweiden 3 und 4 erhielten ihre Bepflanzung, bestehend aus Ahorn, Eberesche, Buche und Robinie. Außerdem wurde die wunderbar grüne Umrandung des Parkplatzes mit weiteren verschiedenen Sträuchern ergänzt. Dort entsteht ein richtiges kleines Paradies für unsere heimischen Vögel. Zu guter Letzt sicherten die fleißigen Helfer noch die bereits vor Wochen von unserem Mitglied Herrn H. gepflanzten Bäume auf den Schafweiden 1 und 2 mit Holzpfählen und einer Umrandung aus Draht. Diese dient als Schutz vor den "gefräsigen" Schafen, denn die Bäume sollen ja mal groß werden und Schatten spenden. Es folgte auch gleich die Probe aufs Exempel, aber Magda und Co. interessierte nur das frische Grün der Wiese. Prima. Ein ganz großes Dankeschön an alle 5 Helfer, die sich an der Begrünung des Tierheimgeländes aktiv beteiligt haben. Nun hoffen wir auf eine ebensolche Unterstützung von anderen hilfsbereiten Menschen bei den wichtigen weiteren Arbeiten, die auf der Homepage genannt sind. Wir sind darauf angewiesen.

 

08./09.07.2017

Endlich ein HappyEnd für Pilzi!

Die arme Miez musste aufgrund einer Pilzinfektion, mit welcher sie als Winzling bei uns eingeliefert wurde, 5 Monate in absoluter Quarantäne verbringen, also quasi in "Einzelhaft". Ganz viele Behandlungen hat Pilzi zudem erdulden müssen und niemals hat sie ihre gute Laune verloren. Solch ein Sonnenschein! Und heute folgte der letzte Schritt ins Glück, der Einzug bei einer Familie mit einem sehr lieben Kind. Pilzi kam gleich erhobenen Schwanzes aus der Box und machte sich daran, die Wohnung zu erkunden. Ups, ein Spiegel! Da wurde aus dem Schwanz gleich eine "Flaschenbürste", als Pilzi die "andere" Katze erblickte. Nein, Konkurrenz wollte sie hier nicht...

Danach ging es ins Kinderzimmer und dann ganz brav aufs Katzenklo. So eine artige Katze! Pilzi, wir wünschen Dir eine ganz glückliche Zukunft. Hast es echt verdient, du Tapfere!

 

07.07.2017

Ein ganz besonderer Tag. Nodschka, die russische Hündin, welche so um Hilfe gefleht hatte (siehe "Neues"), kam tatsächlich bei uns an. Ihr Notruf erreichte uns am 18.06. und ging direkt ins Herz. Wir überlegten nicht lang, sondern schrieben der Absenderin, dass wir die schwarze Hündin aufnehmen würden. Es müsste nur von deren Seite alles organisiert und finanziert werden. Die Antwortmail war voller überschäumender Freude und man sicherte uns zu, dass alles seinen Gang geht. Am 06.07. bekamen wir dann die Nachricht, dass Nodschka auf dem Weg zu uns sei. Sie komme mit dem Auto direkt aus Moskau und wäre am nächsten Morgen da. Wow! Und tatsächlich, nicht wirklich am Morgen, aber gegen 14:30 Uhr standen zwei nette russische Bürger vor unserem Tor, öffneten das Auto und heraus sprang Nodschka. Wir waren überwältigt. Und man hatte uns nicht zu viel versprochen. Sie ist eine ruhige, liebe Hündin mit einem unglaublich traurigen Blick. Aber wir sind sicher, dass in nicht allzu ferner Zeit in den Augen von Nodschka  Freude zu sehen ist. Wir werden alles dafür tun. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die diese Reise möglicht machten, vorallem den beiden Fahrern. Einfach großartig!

 

06.07.2017

Gegen Abend konnten wir die kleine Omi-Hündin Astra aus der Tierklinik abholen. Die Diagnostik dauerte etwas länger, da als erster Schritt ein geriatrisches Profil (großes Blutbild) weggeschickt wurde, um genau zu sehen, wie gut Astras Organe arbeiten und ob sie eine Narkose verkraften würde. Das Ergebnis hat uns alle überrascht: Top-Werte ! Niere, Leber, Schilddrüse - alles arbeitet bestens. Wow! Also konnte die dringendst nötige Sanierung des Gebisses erfolgen. Einen solch desolaten Zustand hatten weder wir noch unser Tierarzt je gesehen. Aber nun ist der Gammel raus und Astra kann wieder ohne Schmerzen und mit Appetit ihr Futter verspeisen. Einmal in Narkose wurde die Kleine auch gleich umfassend geröntgt, denn sie läuft wirklich sehr, sehr schlecht. Die Bilder zeigten deutlich veränderte Schultergelenke mit Arthrose. Dagegen kann man homöopathisch etwas tun, wie wir an den Beispielen von Wanda und Otylia erlebt haben. Mal schauen, ob auch Astra dadurch etwas Erleichterung erfährt. Ihre anderen Gelenke sowie der Bauchraum sind übrigens in Ordnung. Damit ist quasi der erste Hund von den rumänischen Neuzugängen, auf "Vordermann" gebracht, als nächstes folgt Andrew, der verdammt schwer atmet und Cedar, dessen Laufbild auch nichts Gutes ahnen lässt.  Diese Hunde sitzen seit mehr als 7 Jahren in der Smeura, kein Wunder, dass da Einiges zu reparieren ist. Falls Sie, liebe Tierfreunde, sich an den Kosten für die Genesung der rumänischen Hunde beteiligen wollen, wäre das mit einer Spende zum Tierarztfonds eine feine Sache.

 

05.07.2017

Was gestern noch unsere Angst war, ist heute bittere Wahrheit. Unsere viel geliebte Sonya ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Am Nachmittag wurde sie in ihrem Lieblingskörbchen von ihren Schmerzen erlöst. Es war sehr ruhig und ergreifend. Einzig Trost spendet uns der Gedanke, dass Sonya nun wieder mit Bodo und Mel vereint ist, die beide über lange Zeit an ihrer Seite weilten. Sonya, es war uns eine Ehre dich kennen lernen zu dürfen und wir freuen uns, dass du ein Teil unseres Lebens warst.

 

04.07.2017

Bereits seit Februar wissen wir, dass Sonya unheilbar krank ist. Ein inoperabler Tumor. Dieses Damoklesschwert schwebte die ganze Zeit über unseren Köpfen. Nun scheint es ihr immer schlechter zu gehen und es bricht uns das Herz, dass unsere gemeinsame Zeit so begrenzt ist. In Absprache mit dem Tierarzt, greifen wir nach den letzten Strohhalmen, um Sonya ein bisschen Lebensqualität und Würde zu erhalten. Doch auch das, zögert das Unvermeidliche nur ein wenig heraus. Unsere arme liebe Sonya!

Die kleine arme Astra ist noch immer beim Tierarzt, die Diagnostik zieht sich hin. Dafür konnten wir Astras "Landsleute" aus der Quarantäne entlassen und in die bestehenden Rudel integrieren. Amethyst war sehr dankbar für die tolle Abwechslung, Cedar fand auf Anhieb neue Freunde und auch Laser erkundete neugierig das unbekannte Terrain und seine Bewohner. Aquila waren die viel fremden Hunde noch etwas unheimlich und sie weinte ein bisschen, um mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen, doch sicher ist auch das bald Schnee von gestern.

 

03.07.2017

Ein weiterer Neuzugang im Tierheim. Abgegeben wurde ein bildhübscher 10jähriger Rüde, dessen Herrchen leider viel zu jung verstarb. In der Familie sind alle berufstätig und haben keine Zeit für Rocco, dem es vorher wirklich gut dort ging. Er durfte sogar mit im Bett schlafen. Umso weniger gefällt es ihm nun hinter dem Zaun. Aber alle Versuche der Familie, ihn privat zu vermitteln, schlugen fehl. Der Labrador-Shapendoes-Mix hat den Rudeltest gut bestanden, er hatte immer Kontakt zu anderen Hunden, ist also wirklich sozial. Wir hoffen innigst, dass sich rasch wieder ein guter Platz für den traurigen Kerl findet und werden uns bis dahin bemühen, ihm den Aufenthalt angenehm zu gestalten.

 

01./02.07.2017

Wir alle sind erleichtert, denn unser guter Hausmeister Herr Kuwan ist wieder an Bord. Er hat uns sooo gefehlt. Am Wochenende baute er sein vor der Krankheit angefangenes Projekt fertig und es ist einfach toll geworden. Wir wollten die Bedingungen in der Katzenquarantäne verbessern und vorallem die alten Käfige raus haben. Also wurde einen Zwischenwand in die vorhandene bereits geflieste Nische eingezogen und ebenfalls gefliest. Dann kamen stabile, aber leichte Gittertüren davor, die mit ausbruchsicheren Riegeln verschlossen werden. Die Boxen 1 und 2 sind nun wirklich geräumig, hell und top-hygienisch. In absehbarer Zeit, wenn die fünf V-Katzen den Doppelkäfig verlassen können, wird dort dieselbe Umgestaltung erfolgen. Dies bedeutet wieder einen Schritt in Richtung verbesserte Lebensqualität für die Vierbeiner während des Aufenthalts im Tierheim.

 

30.06.2017

Ankunft der Hunde aus Rumänien. Gegen 21 Uhr fuhr der große Transporter auf unseren Hof. Aufgeregtes Gebell war zu hören, denn wir waren der erste Anlaufpunkt dieser Tour und der Wagen war noch voll beladen. Mit Spannung luden wir Box für Box aus und nahmen unsere neuen Schützlinge in Empfang. Ach waren das arme Luder! Cedar humpelte schrecklich, Amethyst hat hörbare Atemgeräusche, aber am schlechtesten ging es wohl Astra. Sie wollte schon gar nicht in der Box aufstehen, lag nur da und starrte gerade aus. Mit etwas "Starthilfe" schleppte sie sich dann doch vorwärts, schmerzhaft bei jedem Schritt, das sah man deutlich. Wir vereinbarten für Astra gleich einen Tierarzttermin. Der kleiner Laser hatte schon nach 10 Minuten seinen neuen Spitznamen "Grinsebacke" weg. Und Aquila schaute etwas verdutzt drein, lies sich aber gern ein wenig kraulen. Doch wo war Keno? Offenbar gab es ein Kommunikationsproblem, sodass der nette Rüde nicht bei uns ankam. Wir werden das abklären, es kam ja nicht das erste Mal vor, dass nicht alles reibungslos klappt. Kein Wunder bei dem Pensum, welches dort in Rumänien täglich bewältigt werden muss. In den nächsten Tagen und Wochen müssen wir erstmal die vermutlich schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme der Senioren angehen, die uns vertrauensvoll übergeben wurden.

 

29.06.2017

Unser persönliches Highlight des Tages findet vielleicht nicht jedermann spektakulär, aber uns zauberte es trotz Miesepeterwetter ein breites Lächeln ins Gesicht. Wir bekamen am Nachmittag Besuch von unserem ehemaligen Schützling Arad. Der hübsche Rüde wollte mit uns nichts mehr zu tun haben und zog so lang an der Leine, bis er wieder in "sein" Auto einsteigen durfte. Kein Wunder: Arad verbrachte vier(!) volle Jahre bei uns im Tierheim, also mehr als die Hälfte seines Lebens. Mehrmals wurde er vermittelt und immer wieder zurück gebracht. Diese Erinnerungen hat Arad offenbar noch immer im Hinterkopf. Wir nehmen es ihm nicht krumm. Dafür schwärmten Arad's Zweibeiner in den schillernsten Farben von dem Rüden. Egal ob Camping Urlaub, Familienfeier, ect. Arad ist überall dabei und völlig unkompliziert. Wir sind so unsagbar glücklich, dass Arad nun endlich seine Menschen gefunden hat und dort ein sorgenfreies und glückliches Leben führen kann. Allerdings werden wir im selben Atemzug auch nachdenklich. Nachdenklich darüber, wieso einfach niemand Notiz von unseren tollen Hunden nimmt. Rüde Nick wartet bereits über ein Jahr völlig unbeachtet bei uns im Tierheim. Genau so liebenswürdig sind seine Kameraden Inna, Juno, Petulia, usw. Wann werden die richtigen Leute für diese tollen Tiere den Weg zu uns finden?

 

28.06.2017

Und noch zwei neue Bewohner zählt das Tierheim. Abgegeben wurden zwei Wohnungskatzen, da sie unsauber geworden waren. Den Grund dafür erfuhren wir auch sogleich: durch eine berufliche Veränderung waren die Katzen neuerdings den ganzen Tag allein. Irgendwie verständlich das dies zu Unmut bei den beiden Katzen führte. Nun sind die beiden Miezen bei uns und wegen des aburpten Umzugs ziemlich verstimmt. Beide liegen flach geduckt in ihren Körbchen und wollen am liebsten nicht einmal angeschaut werden. Nun erfordert es wieder das Fingerspitzengefühl unserer Mitarbeiter, um Klara und Cora zu vermitteln, dass man es bei uns im Tierheim auch aushalten kann.

 

27.06.2017

Und wieder rollte unser Tierheimauto Richtung frohe Zukunft. Die Fahrt ging nach Dessau und hinten in der Box saß eine superbrave Hündin Hallie. Offenbar kennt sie das Mitfahren im Auto, denn so tadelloses Betragen ist Ausdruck einer gewissen Gelassenheit. Hallies neues Domizil gleicht einer Oase - überall grünt und blüht es. Ein traumhafter Garten mit gemütlichen Plätzen und ein hübsches Häuschen. Wir waren überaus erfreut, ebenso wie die Hündin, die sich sofort daran machte, jeden Winkel zu inspizieren. Der Schwanz wedelte in einer Tour. Als wir bei Kaffee und Kuchen die Formalitäten besprachen und die Verträge schrieben, hielt Hallie mal eine Weile inne, um danach gleich wieder loszusaußen. Zwischendurch kam sie sich immer mal eine Streicheleinheit abholen. Hallie hat wirklich das große Los gezogen. Liebe, Verständnis, ausgedehnte Spaziergänge und sogar Urlaube mit dem Wohnmobil werden künftig ihr Leben prägen. Genieße es, Du toller Hund. Hast es wirklich verdient.

 

26.06.2017

Eine kleine Meerschweinchendame wurde bei uns abgegeben. Ihre bisherige Partnerin war verstorben und der ehemalige Besitzer wollte die Meerschweinhaltung aufgeben. So kam die 5-jährige Flip in unsere Obhut. Leider hat sie ein paar Zahnprobleme, weswegen sie wohl in den kommenden Tage schon Patient in der Tierklinik wird. Sicher kein schönes Unterfangen für das scheue Glatthaarmädchen, aber leider notwendig, um auch künftig mit großen Appetit ihre Mahlzeiten zu verputzen.

 

25.06.2017

Da nichts Besonderes passierte, können wir Ihnen mal von zwei Sorgenkindern und deren Fortschritten berichten. Kater Karsten, der so aggressiv auf weibliche Personen reagierte und mit der Gesamtsituation seines Aufenthaltes im Tierheim total unzufrieden war, wird zunehmend freundlicher. Wir haben die Dinge umgesetzt, zu denen die Tierheilpraktikerin riet und offenbar zeigt sich nun eine Wirkung. Jana kann schon richtig mit Karsten schmusen und auch zu Frau Kroll, die er zweimal verletzte, hat der Kater mittlerweile ein entspanntes Verhältnis. Nun heißt es Daumen drücken, dass diese Entwicklung anhält.

Hündin Lisa geht es seit wenigen Wochen wieder richtig gut, worüber wir alle unsagbar froh sind. Derzeit läuft sie "wie geschmiert", diese furchtbare Lahmheit scheint weg zu sein. Keiner weiß warum, aber irgendwie ging sie so von selbst, wie sie kam. Nun hoffen wir alle, dass das so bleibt und Lisa noch eine schöne Zeit bei uns hat. An Vermittlung glauben wir nicht, dafür ist sie einfach zu scheu und unzugänglich. Sie mag ihre Ruhe und fühlt sich vermutlich recht wohl bei uns. Keiner will was von ihr, sie kann entscheiden, wo sie liegen möchte, alle Türen stehen offen. Das scheint ihre Welt zu sein.

 

24.06.2017

Wir erhielten erneut ganz wunderbare Post von ehemaligen Schützlingen. Besonders gefreut haben wir uns über die Zeilen von Katze Zora, die wirklich eine Diva war. Und was schreibt ihr Frauchen? "Wir haben da eine richtige kleine Perle von Ihnen übernommen." Wow - das macht uns echt glücklich. Außerdem schrieben uns z.B. Katze Tess aus Hamburg, Kater Tristan aus Rostock und Kater Aladin aus Radeberg, dass es ihnen so richtig gut geht. Das Ganze wurde mit bezaubernden Fotos unterstrichen. Wir sind begeistert. Auch Hunde meldeten sich. Dazu gehören die schwarze Gamela und die schwarz/weiße Gloria, beide stammen aus Rumänien und haben wirklich den Jackpot gewonnen. Sanftmütig wie sie sind, zeigen sie sich auf Fotos kuschelnd mit der Katze oder den Meerschweinchen - einfach hinreißend. Auch die kleine Lenuta, die vor Kurzem nach Eibau zog, schickte schon tolle Bilder. Solche Eindrücke sind für uns ein wahrer Kraftquell und helfen über viele Schwierigkeiten hinweg, mit denen wir täglich zu kämpfen haben. Wir bedanken uns herzlich.

 

23.06.2017

Kaninchen Iwanka ist zurück im Tierheim. Wie wir bereits am 10./11.06. bei "Was gestern geschah" schrieben, verstarb ihr Kaninchen-Kumpel und die Schnuppernase war nun allein. Ihre Familie möchte keine weitere Kaninchenhaltung. Also holten wir Iwanka in Berlin ab und quartierten die Arme wieder bei uns ein. Nun werden wir versuchen, das Schnupfenkaninchen erneut in gute Hände zu geben. Herzlich bedanken möchten wir uns bei unserem Mitglied Frau Z., die netterweise den Transport von Berlin nach Hauswalde übernahm.

Ein weiteres Dankschön geht an unser Mitglied Herrn H. , der gestern nach der Arbeit zu uns kam, um einen Teil der gelieferten Büsche und Bäume zu pflanzen. Ganz prima, solch unkomplizierte Hilfe tut gut.

 

22.06.2017

Auch dort, wo das Tierheim beheimatet ist, gab es Blitz, Donner, Hagel und sinnflutartigen Regen. Durch das Unwetter wurde einer unserer großen Kirschbäume gefällt, außerdem ist von einer Fichte die 3 m große Krone abgebrochen und auf den Parkplatz geflogen. Zum Glück kamen keine Autos und auch keine Tiere oder Menschen zu Schaden. Die Hagelkörner hatten die Größe von Tischtennisbällen. Wir dachten, sie zerschmettern sämtliche Scheiben des Hauptgebäudes, was aber nicht eintrat. Alles in allem ging es recht glimpflich ab, zum Glück.

Die kleine Hündin Latoya fuhr am Vormittag mit Toni in die Tierarztpraxis. Sie hatte dort einen Termin zur Nachkontrolle ihrer Haut. Bei ihrer Ankunft aus Rumänien zeigte Latoya einige kahle Stellen, die über mehrere Wochen behandelt worden. Die Nachkontrolle, bei der in Narkose Hautgeschabsel genommen wurden, offenbarte einen überaus positiven Befund: alles in Ordnung. Optisch sowieso, denn kahl ist bei Latoya schon lange nichts mehr. Nun haben wir auch die Bestätigung vom Tierarzt.

 

21.06.2017

Ein unauffälliger, lieber Hund hatte nun seinen Glückstag: Nike. Der Rüde, der bei seinem Leuten fortan Nick heißt, hatte keinen langen Weg, zum Glück, denn das Autofahren behagte ihm gar nicht. In Neustadt/Sa. wohnt er nun in einem kleinen Häuschen und es ist immer jemand zu Hause. Einiges an Geduld wird erforderlich sein, um aus Nike einen selbstbewussten Hund zu formen. Bisher ist er sehr, sehr unterwürfig, ohne wirklich Angst zu haben. Er kommt auch und lässt sich streicheln, aber er liegt quasi dabei immer flach auf dem Boden. Wir sind dennoch optimistisch, dass sich das bessern wird und wir beim versprochenen Besuch von Herrchen und Hund einen stolzen, schwanzwedelnden Nike/Nick sehen. Alles Gute, Du kleiner strubbeliger Rumäne. Wird schon werden!

 

Eine Freude ganz anderer Art bereitete uns das Blumenhaus Mayer aus Pesterwitz. Die Geschäftsinhaber hatten auf unserem Wunschzettel gelesen, dass wir Büsche und Sträucher zur weiteren Bepflanzung des Grundstückes haben möchten. Sie riefen an und kam dann direkt mit einem kleinen LKW hier an. Mehr als 30 Gehölze, blühend oder mit Beeren oder wunderschöne Blätter tragend luden sie bei uns ab. Es wird mit Sicherheit ein Augenschmaus, wenn diese Pflanzen an ihrem Platz stehen und ihre Pracht entfalten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für diese tolle Aktion.

Auch bei all jenen Spendern, die uns nahezu täglich wichtige Dinge für unsere Schützlinge per Paket zukommen lassen und deren Absender leider nicht erkennbar ist, möchten wir uns innigst bedanken. Nur durch diese Solidarität können wir hier gute Arbeit für die Tiere leisten.

 

20.06.2017

Für Mutterkatze Veronika der Tag der "Erlösung" vom Tierheim. Nach erfolgter Kastration und guter Wundheilung durfte diese überaus scheue Katze heute zurück in die Freiheit. Wir haben sie ins gewohnte Gebiet entlassen, sie rannte auch sofort davon. Veronika lag täglich mit riesengroßen Augen hinter (!) dem Korb, jeder Tag in dieser Gefangenschaft schien ihr eine Art Qual zu sein. Nun kann sie wieder ihrer Wege gehen. Ihre Kinder gedeihen prima, sie werden in einer Woche das erste Mal geimpft.

Bereits am Vormittag brachte uns das Ordnungsamt eine Fundkatze. Das liebe Tier war einer Familie am Sonntag zugelaufen und hatte sich seither keinen Meter entfernt. Ständig wollte die hübsche getigerte Katze durch die Terrassentür mit ins Haus huschen. Ganz offenbar kennt diese Katze solche Gegebenheiten. Bleibt wieder die Frage, ausgesetzt oder weggelaufen? Bisher hat keiner das sehr zutrauliche Tier vermisst.

 

19.06.2017

Die kleine schüchterne Hündin Betty haben wir ins Hofrudel integriert. Vermutlich wird kein Besucher sie in absehbarer Zeit dort sehen, da Betty stets irgendwie auf der Flucht scheint. Aber in diesem Rudel hat sie größtmögliche Gelegenheit, sich an die Gegenwart und Nähe der Menschen zu gewöhnen und zu spüren, dass es alle gut mit ihr meinen. Betty stammt ja aus einem furchtbaren Animal-Hording-Fall in Polen, der sogar im dortigen Fernsehen gezeigt wurde. Die Kleine kennt also nichts, daher macht ihr alles Angst. Es wird noch etliche Zeit vergehen, ehe wir Betty in ein Zuhause bringen können. Vielleicht kann ja ein Tierfreund bis dahin eine Patenschaft übernehmen?

Die auserwählten rumänischen Hunde, die wir am Donnerstag in Empfang nehmen wollten, kommen erst eine Woche später. Der Grund dafür ist aber richtig erfreulich: das Auto ist voll ! Es dürfen diese Woche so viele Hunde die glückbringende Fahrt nach Deutschland antreten, dass für unsere Kandidaten kein Platz mehr war. Das haben wir noch nie erlebt und es freut uns wirklich. Zeigt es doch die Akzeptanz der tollen Arbeit, die dort in der Smeura geleistet wird.

 

17./18.06.2017

Ein kleiner Hund ging auf große Fahrt. Mara packte am Sonntag ihr Köfferchen und fuhr in den wunderschönen Schwarzwald. Dort in Todtnau wird ihr neues Zuhause sein. In einer Box wollte Mara diese Fahrt allerdings keinesfalls erleben, sie "randalierte" so lange, bis sie auf dem Schoß reisen durfte. Na das gefiel ihr super, sie schleckte zum Dank sogar die Hand ab. Dann kringelte sie sich ein und genoss den Körperkontakt und die Streicheleinheiten. Im großen Haus angekommen, schaute sich Mara überall um, fras eine kleine Mahlzeit und machte es sich dann im Körbchen bequem. War ja auch aufregend für Sie dieser Umzug. Wir wünschen Mara, die dem vorherigen Hund der Familie fast wie ein Zwilling gleicht, eine wundervolle Zukunft.

 

16.06.2017

Herr Beck von der Tierhilfe Hoffnung rief an und fragte, ob es uns möglich sei, ein paar Hunde aus der Smeura aufzunehmen. Wir mussten ihn in letzter Zeit schon so oft enttäuschen, diesmal sagte ich zu. Am kommenden Donnerstag werden vermutlich 5 gerettete rumänische Hund bei uns einziehen. Die Auswahl fällt schwer bei so vielen Bedürftigen, aber spätenstens am Monatg stehen die Namen fest. Fotos können wir Ihnen diesmal leider nicht präsentieren, da Frau Frömmrich im Urlaub weilt und nur sie diese Sache beherrscht. Wir holen es später nach und suchen dann im Nachhinein Aufnahmepaten. Besimmt dürfen wir wieder auf Sie zählen.

Leider konnte unser Hahn nicht geheilt werden. Er verstarb, schlief ganz friedlich von allein ein. Wir sind sehr traurig darüber, denn eine wirkliche Ursache konnte trotz umfangreicher Diagnostik auch nicht gefunden werden.

 

15.06.2017

Auf den Tag genau einen Monat nach ihrer Freundin Tarja durfte auch die kleine Lenuta das Tierheim verlassen. Sie fuhr mit Mario in eine herrliche Gegend, nach Eibau in der Oberlausitz. Lenuta verhielt sich ganz brav und zeigte sich angekommen am neuen Heimatort, erfreut und etwas unsicher zugleich. Kein Wunder, kennt die Kleine doch nicht viel mehr als das Dasein im Tierheim. Aber nun beginnt eine neue Zeitrechnung, jetzt darf Lenuta erfahren, wie schön das Leben wirklich ist. Wir hoffen auf viel Verständnis und Geduld von Seiten ihrer neuen Familie und auf zahlreiche gute Nachrichten mit Fotos von einer glücklichen Lenuta in den nächsten Jahren.

 

Wir erhielten gestern eine Spende für unsere Kaninchen, bestehend aus Einstreu und Futter. Außerdem eine Lieferung Rinti-Dosenfutter für Hunde - beides benötigen wir dringend, es steht auf dem Wunschzettel ganz oben. Leider war bei den Paketen kein Absender auszumachen, daher möchten wir uns an dieser Stelle vielmals für diese tolle Unterstützung bedanken.

 

14.06.2017

Es wurde wieder Zeit für die Tierarztrunde hier bei uns. Drei Hunde erhielten ihre Jahresimpfung und verhielten sich absolut vorbildlich. Bei Agnes wurde eine kleine trübe Stelle im Auge festgestellt, die in nächster Zeit in der Praxis näher untersucht wird. Vermutlich ist es eine "alte Geschichte", denn Agnes kneift das Auge nicht zu und dieses tränt auch nicht. Ebenfalls einer Augenbetrachtung unterzog sich Katze Arielle. Allerdings ging das bei ihr nur aus ca. 2 Metern Entfernung, näher kann man dieser scheuen Katze nicht kommen. Das Fazit war, dass es derzeit keinen Grund gibt, Arielle einzufangen und in die Praxis zu bringen. Das wäre der Horror für das Tier. Erst wenn das Äuglein eitert oder andere Auffälligkeiten zeigt, werden wir entsprechend handeln. Betrachtet wurde als nächstes Kater Max. Der ältere liebe Herr hat ziemlich abgenommen und fängt an, sich den Bauch kahl zu lecken. Er fühlt sich im Katzenhaus augenscheinlich nicht wohl, es ist ein psychisches Problem. Man sieht ihn auch nie im Auslauf, selbst bei diesem herrlichen Wetter nicht. Max hockt drin. Also haben wir ihn umquartiert. Er ist nun in einem Raum neben unserem Büro, dort wo vorher Zora wohnte. Bestimmt kriegt Max dort die Kurve, wir werden gut auf ihn Acht geben. Und ihm vorallem wünschen, dass er doch endlich ein Zuhause bekommt, dieser Traumkater. Steht ja schon als Notfall auf der Homepage, irgendwer muss sich doch mal erbarmen. Zu guter Letzt nahm die Tierärztin noch Mutterkatze Veronika mit zur Kastration. Ihre 5 Babys sind schon "groß" und kommen gut ohne sie klar. Es wurde Zeit für diesen Schritt.

 

13.06.2017

Federtiere standen gestern im Mittelpunkt.

Eine junge Singdrossel saß verletzt im Gehege unserer Schweine. Vermutlich war das Tier  unvorsichtig und somit in die Pfötchen einer Katze geraten. Die Schwanzfedern fehlten und ein Flügel hing ziemlich schlaff runter. Es gab auch noch andere kleinere Verletzungen. Wir brachten den Piepmatz zum Tierarzt, dieser konnte Entwarnung geben. Der Flügel war nicht gebrochen. Die Singdrossel fand in Dresden einen tollen Pflegeplatz in einer Voliere. Irgendwann darf sie in die Freiheit und ist dann hoffentlich vorsichtiger.

Unserem Hahn Harry ging es irgendwie nicht so gut. Er machte einen müden Eindruck, hatte keinen rechten Appetit. Wir hielten es für angebracht, ihn zum Tierarzt zu bringen. Harry wurde stationär aufgenommen, damit man sich ein umfassendes Bild machen und bei Bedarf entsprechende Behandlungen beginnen kann. Nun hoffen wir, dass es unserem Hahn bald wieder richtig gut geht.

 

12.06.2017

Wir freuen uns sehr! Der liebe Rüde Loren hat eine eigene Familie, die ganz und gar für ihn da ist. Wie sehr hat er sich das gewünscht. Loren, der der rumänischen Hundehölle entkam, residiert nun in Dresden-Weißig und wird ganz bestimmt ziemlich verwöhnt. Aber das hat er sich nach dem entbehrungsreichen Leben auch verdient. Loren hopste nach der ruhigen Fahrt aus dem Auto und lief brav an der Leine mit zum Hauseingang. Dort wurde er schon aufgeregt erwartet und in Empfang genommen. Schnurstracks gings die Treppen hoch, als wäre es das Normalste der Welt. Rein in die Wohnung und angekommen. Auch die Bequemlichkeit des Sofas wurde gleich getestet und für gut befunden. Loren, bitte benimm Dich, damit du auf diesem tollen Platz bleiben darfst. Wir zählen auf Dich und danken deiner neuen Familie von Herzen dafür, dass sie dich so liebevoll aufgenommen hat.

 

10./11.06.2017

Wir erhielten die besonders traurige Nachricht, dass der Kaninchenkumpel von Iwanka verstorben ist und die arme Häsin nun wieder ein einsames Dasein führt. Er gibt Tiere, die haben im Leben einfach kein dauerhaftes Glück. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die schwarze Iwanka, ein Schnupfenkaninchen, welches 4 Jahre in unserer Obhut war. In dieser Zeit hatte es drei Partner, es war immer harmonisch. Iwanka genoss und suchte den Körperkontakt zu Artgenossen. Als ihre letzte Partnerin verstarb, suchten wir als Notruf für Iwanka ein Zuhause mit einem ebenfalls schnupfenden Kaninchen, denn die Krankheit ist ansteckend. Ein gesundes Kaninchen zu gefährden, wäre sehr fahrlässig. Wir fanden einen ganz wundervollen Platz in Berlin, waren alle total glücklich. Genau ein viertel Jahr dauerte das Glück, nun starb Polly und Iwanka bleibt wieder zurück. Es ist wie verhext und so bitter für dieses wirklich liebe, freundliche und so tapfere Tier. Dringend benötigt wird nun ein neues Zuhause, in dem mindestens ein Schnupfenkaninchen wohnt, welches sich auf eine tolle Partnerin freut.

 

09.06.2017

Die Hündin Rita hat ihre Koffer gepackt und dem Tierheim "Lebwohl" gesagt. Bis kurz vor Leipzig ging die Reise für die junge Dame. Rita war unterdessen sichtlich beeindruckt von den Vorgängen. Alles war neu und spannend, aber auch ein bisschen gruselig. So dauerte es auch einen Moment, bis Rita ihr neues Frauchen wieder erkannte und sich von ihr streicheln lies. Kein Wunder, denn Rita verbrachte den Großteil ihres bisherigen Lebens in Tierheimen. Es muss ein regelrechter Kulturschock gewesen sein, sich in einer so fremden Umgebung wieder zu finden. Doch alle Beteiligten waren zuversichtlich, dass Rita mit genügend Zeit ein angemessenes Selbstbewusstsein zu entwickelt, um auch mit für sie befremdlichen Situationen gut umzugehen. Wir wünschen Rita und ihrer neuen Familie alles erdenklich Gute für eine lange gemeinsame Zeit.

 

08.06.2017

Der ehemalige Fundhund Olli brach mit unserem Mario Richtung Görlitz in seine neue Heimat auf. Bei mehreren Besuchen lernte die nette Familie den jungen Rüden kennen und lieben. Dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte, merkte man sofort. Im neuen Zuhause angekommen inspizierte der agile Bursche sein neues Domizil, holte sich eine Menge Streicheleinheiten ab und entschloss sich dann, seine neue Spielzeugsammlung durchzuprobieren. Die größte Freude bereitete ihm ein orangefarbener Gummistern, den Olli am liebsten gar nicht mehr hergeben wollte. Wir sind happy, dass sich das Blatt für den hübschen Kerl zum Guten gewendet hat und er nun hoffentlich für immer ein tolles Zuhause hat.

 

07.06.2017

Was für ein Katzenjammer. Die getigerte Tante Hedwig kam zurück ins Tierheim. Seit einer Woche versteckte sie sich unter der Couch und kam nicht heraus. Das Katzenfutter wurde kaum bis gar nicht angerührt. Jede Annäherung quittierte sie mit missmutigem Fauchen. Wirklich kein schöner Zustand, weder für Katze noch für die Halter. Der Entschluss wurde gefasst, die Mieze wieder ins Tierheim zu bringen. Zum Glück erkannte Tante Hedwig ihre Umgebung gleich wieder und lies sich von uns streicheln. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

 

06.06.2017

Die kleinen Babys von der schüchternen Mutterkatze Veronika wachsen und gedeihen prächtig. Sie werden immer mobiler und beginnen miteinander zu spielen. Mit dem Klettern klappt es noch nicht so gut, wie sie es sich wünschen, aber die Kleinen sind am Üben. Manchmal sind sie sogar so mutig und tatzen uns spielerisch auf die Finger, wenn wir bei ihnen sauber machen. Wir nutzten einen günstigen Moment und schossen Fotos von den kleinen Rackern. Vier Mädchen und ein kleiner dicker Bube haben auch gleich ihre Namen bekommen. Natürlich mit "V", damit Mutti Veronika auch zufrieden ist. Wir sind echt glücklich, diese kleine Familie in Sicherheit zu wissen.

 

05.06.2017

Am Pfingstmontag ging es beschaulich im Tierheim zu. Die Tiere entspannten bei schönstem Wetter und auch sonst gab es keine nennenswerten Ereignisse. Auch solche Tage zum durchschnaufen muss es einmal geben.

 

03./04.06.2017

Auf der Rückseite des Tierheimgebäudes gibt es zahlreiche Vogelpaare, die dort unter der Holzverkleidung nisten. Am Samstag Abend kurz vor Dienstschluss haben Jana und Marion ein aus dem Nest gefallenes Vogeljunges entdeckt, das noch unversehrt war, aber ausgekühlt. Nun stellte sich ihnen die große Frage, wohin damit? Da wir ja in der Vergangenheit bereits hilfebedürftige Vögel in erfahrene Hände übergeben konnten, reichte ein Anruf und es war geklärt. Das kleine Vögelchen fuhr also warm verpackt nach Dresden, wo in diesem Moment auch ein etwa gleichaltriges Amselkind aufgenommen wurde. Die Fahrt überstand das Junge recht gut. Unser Findelkind war/ist ein Star und zeigte sich nach all den Strapazen schnell zufrieden mit der neuen Nestwärme. Wir hörten es zum ersten Mal piepsen. Das Vogelkind wurde zusätzlich zum neuen Nest-Geschwisterchen noch mit Wärmflasche versorgt, aufgepäppelt mit einer Elektrolytlösung und später auch erfolgreich mit Futter versorgt. Bloß gut, dass alles so glücklich verlief. Nun hat das Piepsi gute Chancen, in ein normales Leben zu starten. 

 

02.06.2017  

Wahrhaft Glück hatten die beiden Kater Lucky und Balu. Sie durften direkt aus dem Quarantänekäfig ins neue Zuhause umziehen. Nachdem die Brüder nun vollständig geimpft und kastriert waren, ging die Fahrt in die Oberlausitz. Dort wartete man schon sehnsüchtig auf die Zwei, denn die Entscheidung zur Aufnahme der Kater war bereits vor 4 Wochen gefallen. Alles in der Wohnung war bestens vorbereitet, nun konnte das neue Leben beginnen. Neugierig und ohne Scheu erkundeten Lucky und Balu ihr neues Domizil, sogar bis auf den höchsten Schrank kletterten sie empor. Alles war interessant. Der Kratzbaum wurde auch gleich eingeweiht, vermutlich hatten es die Krallen nötig nach der Zeit in der Quarantäne. Es war eine Freude, dem wilden, verspielten Treiben zuzusehen, die Beiden lebten richtig auf. Wir wünschen ihnen und ihre Familie ganz viele glückliche gemeinsame Jahre.
Zwei Tiere, die sich so prächtig verstehen, zusammen zu vermitteln, ist immer eine ganz besondere Freude. Leider warten die kleinen Hunde Mara und Latoya nun schon über 4 Monate auf solch einen Glücksfall. Da dieser offenbar nicht eintritt, haben wir uns entschlossen, die Beiden auch einzeln zu vermitteln. Es wird einfach Zeit für das Ende der Tierheimkarriere und so gelingt dies vermutlich eher.

 

01.06.2017

Wir hätten es nicht gedacht, aber für die gefundene Schildkröte kam kein Anruf, niemand vermisst das Tier offenbar. 

Es handelt sich übrigens um ein Männchen im Alter von ca. 11 Jahren. Das kann man bei griechischen Landschildkröten ziemlich genau anhand des Gewichtes bestimmen. Wir lernen gerade viel dazu. Schildi ist fit, die Verdauung funktioniert, auch der Appetit stimmt. Er mag gern junge Blätter vom Giersch, aber auch Gurke und Gänseblümchen. Nun fehlt nur noch eine tolle Unterkunft in einem Freigehege. Der Kontakt zu Tierfreunden, die früher manchmal unsere Schildkröten genommen haben, brachte leider keinen Erfolg. Kennt jemand einen tollen Platz für den einsamen, verstoßenen Schildkrötenmann?

 

31.05.2017

Es war mal wieder Zeit für die Tierarztrunde im Heim. Der diesbezügliche Plan sah vor, dass die Kater Lucky und Balu sowie Hund Olli ihre zweite Impfung zur Grundimmunisierung bekamen. Ebenfalls gepiekst wurden Katze Zarina und Hündin Inna, bei Beiden handelte es sich um die jährliche Wiederholungsimpfung. Dann gab es noch drei Kandidaten, die von der Tierärztin begutachtet worden. Bei Hündin Alma ging es um die Abheilung der Wunde und der Hautprobleme auf dem Rücken. Seit geraumer Zeit wird Alma 2x wöchentlich komplett mit einem medizinischen Shampoo gewaschen, dazu gab es noch Antibiotikatabletten. Der Erfolg ist deutlich sichtbar, was uns wirklich sehr freut. Nachgeschaut wurde als nächstes in Toyas Mäulchen, da die Zähne einen nicht so tollen Eindruck machen. Es besteht derzeit aber kein Handlungsbedarf, war das Fazit der Tierärztin. Zu guter Letzt sah sie sich noch Hündin Püppi an, welche eine Verletzung am Ohr aus einer Rangelei davongetragen hatte. Diese wird nun täglich gewaschen, dazu erhält Püppi ein Antibiotika. Nach etwa anderthalb Stunden war die Tierarztrunde erledigt.

 

30.05.2017

Kater Karsten brachte uns bereits seit einiger Zeit ins Grübeln. Er legte bei verschiedenen weiblichen Mitarbeitern ein ziemlich unfreundliches Verhalten an den Tag, um es mal vorsichtig auszudrücken. Das ging soweit, dass man regelrecht Angst hatte, Karstens Katzenhaus sauber zu machen. Die Gründe waren für uns unerklärlich, wir mussten uns Hilfe holen. Ein Mitglied unseres Tierschutzvereins hatte mal von einer Tierheilpraktikerin berichtet, die mit den Vierbeinern kommunizieren kann. Diese schien uns eine gute Maßnahme zu sein, also nahmen wir Kontakt mit ihr auf. Wir schickten Frau Berghof 3 Fotos von Karsten, aber keinerlei Informationen zu Vorgeschichte oder Verhalten, denn das brauchte sie nicht.  Wir baten um Rat und Informationen darüber, was der Kater möchte, um sich wohl zu fühlen und nett zu sein. Ein paar Tage später bekamen wir eine Mail mit Anhang "Gespräch mit Kater Karsten". Es war und ist hochinteressant. Neben vielen Dingen, die der Kater offenbar erlebt hat und die ihn geprägt haben, stand darin auch, wie er angesprochen werden möchte, was zu unterbleiben hat und dass er sich grüne Decken wünscht. Es war/ist wirklich hilfreich und wir danken unserem Mitglied Frau V. herzlich dafür, dass Sie uns den Tipp gab und auch noch die Kosten für diese Aktion übernahm. Frau Berghof wollte Karsten noch zwei homöopathische Mittel zukommen lassen, die sie für wichtig befindet und brachte diese heute selbst ins Tierheim. Es war ein sehr netter Besuch. Frau Berghof war äußerst angetan von der Gestaltung der Anlage und seiner entspannten Hunde und Katzen. Sie bot an, uns weiterhin gern zu unterstützen, worüber wir ausgesprochen froh sind. Die Globuli für Karsten erhielten wir kostenlos von ihr. Tausend Dank. Nun hoffen wir, dass diese dem Kater, der sich auf einem wirklich guten Weg befindet, noch weiter zum seelischen Gleichgewicht verhelfen und seine grässliche Vergangenheit vergessen lassen.

 

29.05.2017

Wir durften wieder einen unserer Schützlinge in ein neues Zuhause begleiten. Diesmal mit an Bord war Tante Hedwig. Die bekennende Freigängerkatze bestach durch ihre freundliche Zurückhaltung und eroberte das Herz ihrer Interessenten spielend. Doch bevor Tante Hedwig ihr neues Leben beginnen kann, mussten wir sie in die böse Transportbox verfrachten. Oh, wie die getigerte Lady uns das übel genommen hat. Die ganze Fahrt gab sie keinen Ton von sich. Angekommen im neuen Zuhause würdigte sie uns keines Blickes mehr und verkrümelte sich in der Katzentoilette. Dabei entging ihr das große lichtdurchflutete Einfamilienhaus mit viel Platz und allerlei Klettermöglichkeiten für eine Mieze. Natürlich darf Tante Hedwig nach der Eingewöhnungszeit auch wieder ihren geliebten Freigang genießen. Nachdem wir den "Papierkram" erledigt hatten, mochte sich die Katze immer noch nicht aus ihrem Versteck bewegen. Aufgrund unserer Beschreibung hatte sich die Familie schon auf so ein Verhalten eingestellt und ging entsprechend relaxt damit um. Sicher werden sie Tante Hedwig die Zeit einräumen, die sie braucht, um sich wieder richtig zu entfalten. Sieben verschiedene Futtersorten hatten die liebe Leute besorgt, um ihrer Miez das Leben bei ihnen so richtig schmackhaft zu machen. Da kann ja fast nichts mehr schief gehen.

 

27./28.05.2017

Die Tierarztpraxis rief an und fragte, ob wir eine Landschildkröte aufnehmen könnten. Tierfreunde hätten das Panzertier gefunden und in der Praxis erstmal untersuchen lassen. Schließlich lag die Schildi mitten auf einer befahrenen Straße. Auch die Finder dachten zuerst, da liegt ein Stein und wichen aus, aber dann hatten sie doch das Gefühl, der "Stein" hätte sich bewegt und sie machten kehrt. Und tatsächlich, da waren Gliedmaßen dran. Aber wie anhalten in all dem Verkehrstrubel. Sogar der Bus war hinter ihnen und es war großes Glück für Schildi, dass dieser sie nicht erwischt hat. Irgendwie gelang es doch, das Auto abzustellen und auf die Straße zu laufen, um das Tier zu retten. Die lieben Menschen waren ganz  enttäuscht von all der Gleichgültigkeit der anderen Verkehrsteilnehmer. Nun ist Schildi hier. Sie ist ziemlich groß und keinesfalls jung. Etwas Kalziummangel wäre am Panzer sichtbar, sagt der Tierarzt. Ansonsten ist Schildi intakt. Wir sind gespannt, ob jemand den Verlust meldet oder ob sich wiedermal Einer auf solch brutale Weise seines vierbeinigen Mitbewohners entledigt hat.

 

26.05.2017

Nun kommt es ganz dick fürs Tierheim. Nachdem Frau Müller ihren Bundesfreiwilligendienst quittiert hat und nicht mehr zur Verfügung steht, kam gestern ein Anruf aus dem Krankenhaus. Unser Hausmeister Herr Kuwan wurde eingeliefert, ihm geht es nicht gut. In erster Linie drücken wir unserer "Perle" fest die Daumen für eine baldige und dauerhafte Genesung. Aber nun ist hier wirklich "Land unter". Toni ist nächste Woche auf Seminar und wir fragen uns, wer denn den vielen Rasen mäht und die Quarantäne fertig baut. Das sind nur die dringendsten Aufgaben, von all den anderen hilfreichen Dingen, die Herr Kuwan täglich tut, wollen wir gar nicht anfangen. Die Urlaubszeit beginnt und unsere fleißigen Mitarbeiter haben sich eine Erholung eigentlich mehr als verdient. Aber wie das gehen soll, steht in den Sternen...

 

25.05.2017

Christi Himmelfahrt. Feiertag. Wem an diesem Tag nicht zum feiern zumute war, waren unsere Hunde. Unablässig ertönten seit dem Vormittag Hupen, Tröten und Gesangschöre von ganzen Wandergesellschaften rund um das Tierheim. Als dann aber auch noch Böller und Raketen gezündet wurden, suchten einige Hunde schlotternd Schutz in den Häusern. Bis hinter die Körbchen verkrochen sie sich. Andere Hunde tigerten rastlos, hechelnd und unsicher umher. Woher sollen sie auch wissen, dass so etwas uns Menschen "Spaß" macht? Unsere Schützlinge so verängstigt zu sehen, machte uns keinesfalls Spaß und so taten wir unser Möglichstes, sie zu beruhigen. So ging der lange nervenaufreibende Feiertag im Tierheim doch irgendwann zu Ende und es wurde wieder still. Um es deutlich zu sagen: wir haben nichts gegen fröhlich feiernde Männer, aber diese sollten dennoch Rücksicht auf ihre Umgebung nehmen.

 

24.05.2017

Das sonnige Wetter der letzten Tage offenbart auch einen kleinen Nachteil: unser guter Hausmeister kommt mit dem Rasenmähen gar nicht hinterher. Den ganzen Tag brummt der Motor des Mähers und der Elektrosense überall auf dem Gelände. Allmählich türmten sich hier und da große Haufen mit Gras auf, die unsere Hunde zum Schnuppern einluden. Herr Kuwan staunte nicht schlecht, wie viel da schon wieder zusammengekommen war, hatte er doch erst eine Woche zuvor alles ordentlich gemäht.

Die kleine "Würmchen" von Muttikatze Veronika entwickeln sich prächtig. Langsam beginnen sie ihre Umgebung wahrzunehmen und mit ihren Geschwistern zu spielen. Trotzdem lässt Veronika die Kleinen nicht aus den Augen und kümmert sich rührend um ihre Jungtiere.

 

23.05.2017

Überraschung! Ein netter Herr brachte uns hochwertige Hunde- und Katzennahrung, als Dosen und als Trockenfutter - ganz wunschgemäß. Er kam im Namen seiner Tante und wollte seinen Namen nicht verraten. Kein Problem, gefreut haben wir uns trotzdem sehr über diese äußerst effektive Unterstützung. Wir bedanken uns herzlich.
Und ein zweites Mal gab es Futter für unsere Tiere an diesem Tag, diesmal vom Fressnapf Dresden-Weixdorf. Eine wirklich engagierte Tierfreundin verhalf uns zu diesem wichtigen Kontakt und konnte eine ziemlich große Menge Futter für uns dort abholen. Sie brachte es sogleich noch ins Tierheim, welch´ eine feine Hilfe.
Wir sagen auch hier vielmals DANKE. 

 

22.05.2017

Die beiden Hühner, welche uns am vergangenen Freitag gebracht wurden, haben wir nun in die vorhandene Schar integriert. Seltsamerweise funktionierte es zwischen den Hennen sofort, aber unser Hahn Harry führte sich für deren Geschmack offenbar zu sehr als Macho auf. Eine der neuen Hennen sagte ihm das auch deutlich und unterstrich ihre Meinung mit ein paar körperlichen Zurechtweisungen. Es gab einen richtigen kleinen Kampf bis Harry von Dannen schlich. Er zog sich in den Hühnerstall zurück, setzte sich auf eine Stange und schmollte. Ein Bild für Götter. Offenbar muss der junge Hahn noch Einiges lernen, wenn er der unangefochtene Chef der Hühnerschar sein möchte. Unsere Jana meinte daraufhin, wir sollten Harry mal zum "Seminar für Führungskräfte" anmelden. Das brachte un